16. Dezember 2021

Pflegestützpunkte Schleswig-Holstein

Bei der Pflege treten häufig Fragen auf. Doch wer kennt sich aus und hilft weiter, wenn es um die Beantragung von Leistungen oder Unterstützungsangebote geht? Dafür gibt es in Schleswig-Holstein die sogenannten Pflegestützpunkte. Hier wird unabhängig und kostenlos beraten, damit ältere Menschen möglichst lange gut versorgt in ihrer gewohnten Umgebung leben können.

Symbolfoto: Eine Frau schiebt ältere Frau im Rollstuhl
© Rainer Sturm/pixelio.de

Aktuell gibt es 15 Pflegestützpunkte im Land. Eine Liste aller Stellen finden Sie hier: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/P/pflegeRatHilfe/Pflegestuetzpunkte/pflegeRatHilfe_Pflegestutzpunkte.html.

Eine Beratung kann im Pflegestützpunkt selbst oder am Telefon stattfinden. Die Mitarbeiter kommen aber auch nach Hause.

Nutzung des Entlastungsbetrags

Übrigens helfen die Pflegestützpunkte auch bei der Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistern, die vom sogenannten Entlastungsbetrag bezahlt werden. Um Hilfe im häuslichen Pflegealltag zu bezahlen, stehen jedem Menschen mit Pflegegrad monatlich 125 Euro zu. Häufig wird diese finanzielle Unterstützung jedoch nicht abgerufen – aus Unkenntnis oder weil es an Dienstleistern fehlt, die mit dem Entlastungsbetrag finanziert werden können. Denn die Pflegekasse zahlt nur für die erbrachte Leistung, wenn diese von einem zertifizierten Anbieter durchgeführt wurde.

Der Sozialverband VdK Nord begrüßt das Angebot der Pflegestützpunkte in Schleswig-Holstein. Von Seiten der Politik müsse den Menschen aber noch viel mehr auf unbürokratischem Wege geholfen werden, etwa bei der Nutzung des Entlastungsbetrags. Deshalb fordert der VdK Nord, dringend die gesetzlichen Anforderungen an diese Dienstleister zu überarbeiten. Die Hürden für die Zulassung bei der Pflegekasse seien viel zu hoch. Das führe dazu, dass es zu wenige Anbieter gibt und die Kosten für Leistungen häufig unverhältnismäßig hoch sind. Es sollte daher möglich sein, den Entlastungsbetrag für selbst gewählte Personen, zum Beispiel Nachbarn, flexibel einsetzen zu können, um damit einfache Haushaltsleistungen wie die Wohnungsreinigung zu bezahlen.

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© VdK

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