KAMPAGNE

Wieso werden Renten besteuert, Vermögen aber nicht?

Es existiert eine erhebliche Ungleichheit in unserer Gesellschaft: Wer eine gesetzliche Rente bezieht, muss darauf unter Umständen Einkommensteuer zahlen – wer hingegen über ein hohes Vermögen verfügt, wird nicht extra zur Kasse gebeten. Das muss sich ändern!

Altersarmut muss durch eine höhere Besteuerung von großen Vermögen und hohen Einkommen bekämpft werden.

Der VdK fordert:

  • Altersarmut bekämpfen

Wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens hat, gilt als armutsgefährdet. 18 Prozent der Rentner sind demnach armutsgefährdet. Laut Prognosen rutscht bis 2036 schon jeder fünfte Rentner unter die Armutsschwelle. Mehr und mehr Menschen werden ihre Rente mit Grundsicherung im Alter aufstocken müssen, um ihre Existenz notdürftig abzusichern. Diese Entwicklung gefährdet den sozialen Frieden im Land.

  • Grundsicherungsfreibetrag für die gesetzliche Rente

Wer Grundsicherung beantragt, muss sein geringes Alterseinkommen aus der gesetzlichen Rente komplett verrechnen und hat nicht mehr in der Tasche als jemand, der nie eingezahlt hat. Das ist ungerecht! Im Kampf gegen Altersarmut fordert der VdK, den Freibetrag von 212 Euro, wie es ihn derzeit schon für die betriebliche und private Altersvorsorge gibt, auch auf die gesetzliche Rente auszuweiten.

  • Mütterrente anpassen

Trotz Verbesserungen bei der Mütterrente gibt es immer noch Mütter erster und zweiter Klasse. Der VdK fordert dieselbe Anerkennung für die wichtige gesellschaftliche Leistung der Kindererziehung, egal, ob ein Kind vor oder nach 1992 geboren wurde – also drei Rentenpunkte für jedes Kind.

  • Gerechtere Steuerpolitik – mehr Umverteilung

Seit Jahren wächst in Deutschland die Zahl der Millionäre und Milliardäre – und gleichzeitig die der armen Rentnerinnen und Rentner. Der Kampf gegen Altersarmut muss aus Steuern finanziert werden, da er eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft ist. Dabei müssen Menschen mit hohen Einkommen einen stärkeren Beitrag für die Allgemeinheit leisten. Deshalb brauchen wir einen höheren Reichensteuersatz für Spitzeneinkommen. Das alleine reicht aber nicht. Es muss endlich der Steuerflucht und Steuerhinterziehung ein Riegel vorgeschoben werden. Steuerschlupflöcher müssen gestopft und Steuersünder härter bestraft werden.

Schlagworte Sozialverband VdK | Niedersachsen | Bremen | #Rentefüralle | Rente | gerecht | Vermögenssteuer | Einkommen | Freibetrag | Grundsicherung | Mütterrente | Umverteilung | Steuerpolitik

Mitmachen!

Geben Sie uns Ihre Stimme für eine gerechte Rente oder machen Sie Freunde per E-Card auf die Kampagne aufmerksam:
www.rentefüralle.de/#mitmachen

Hören Sie VdK-Präsidentin Verena Bentele im Podcast über die Ziele und Gründe für die Kampagne #Rentefüralle sprechen.


Landesvorsitzender Friedrich Stubbe zur Kampagne #Rentefüralle

Welche Ziele wir mit unserer diesjährigen sozialpolitischen Kampagne erreichen wollen, erklärt Friedrich Stubbe, Landesvorsitzender des Sozialverbandes VdK Niedersachsen-Bremen.

www.rentefüralle.de

Noch mehr Infos zur VdK-Rentenkampagne sowie Aktionen und Veranstaltungen aus ganz Deutschland finden Sie auf der zentralen Internetseite: www.rentefüralle.de

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