KAMPAGNE
Plakatmotiv der VdK-Rentenkampagne mit der Aufschrift "Wieso zahlen Erzieherinnen in die Rente ein, Beamtinnen aber nicht?"

Alle Erwerbstätigen müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, also auch Beamte, Selbstständige und Politiker.

Der VdK fordert:

  • Eine Rentenkasse für alle

Aktuell zahlen mehr als 37 Millionen Menschen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Gleichzeitig gibt es aber weit über eine Million Menschen, die gar keine Beiträge für die gesetzliche Rente leisten, wie Beamte, Politiker sowie viele Selbstständige. Wir fordern, dass alle Erwerbstätigen künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

  • Gerechte Rente für alle Erwerbstätigen

Beamte erhalten eine deutlich höhere Altersvorsorge im Vergleich zu Angestellten – selbst bei vergleichbarer Tätigkeit (z.B. als Lehrer). Ein Beispiel: Eine Angestellte und eine Beamtin verdienen jeweils 31.872 Euro im Jahr. Die Angestellte muss 45 Jahre bis 67 arbeiten, um eine gesetzliche Rente von 1.058 Euro zu bekommen. Wenn die Beamtin 40 Jahre bis 67 arbeitet, erhält sie eine Pension von 1.902 Euro, also nahezu das Doppelte.

  • Erwerbstätigenversicherung statt gesetzlicher Rente

Die Altersvorsorge muss gerechter für alle werden. Dazu muss die gesetzliche Rente langfristig zu einer Erwerbstätigenversicherung ausgebaut werden. In dieser sind neben Arbeitnehmern auch Beamte, Selbstständige, Politiker, Angehörige der freien Berufe und Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften versichert. Würden alle in die gesetzliche Rente einzahlen, könnte die Rente wieder steigen, ohne dass die Beiträge steigen müssen.

Schlagworte Sozialverband VdK | Niedersachsen | Bremen | #Rentefüralle | Rente | gerecht | Erwerbstätige | Erwerbstätigenversicherung | gesetzliche Rente | Beamte | Erzieher

Hören Sie VdK-Präsidentin Verena Bentele im Podcast über die Ziele und Gründe für die Kampagne #Rentefüralle sprechen.


Landesvorsitzender Friedrich Stubbe zur Kampagne #Rentefüralle

Welche Ziele wir mit unserer diesjährigen sozialpolitischen Kampagne erreichen wollen, erklärt Friedrich Stubbe, Landesvorsitzender des Sozialverbandes VdK Niedersachsen-Bremen.

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