9. Mai 2022

VdK startet bundesweite Kampagne „Nächstenpflege“

„Die häusliche Pflege ist am Limit“, erklärt VdK-Landesvorsitzender Friedrich Stubbe und verweist auf den heutigen Start der bundesweiten VdK-Kampagne unter dem Motto „Nächstenpflege braucht Kraft und Unterstützung“.

Foto der Schilder mit den Forderungen der pflegenden Angehörigen
© VdK

Über 80 Prozent der rund vier Millionen Pflegebedürftigen werden zuhause im Kreise ihrer Liebsten versorgt. Für die Angehörigen ist diese Pflege zwar eine Selbstverständlichkeit, aber auch extrem belastend – das belegen Ergebnisse einer VdK-Studie. Um die häusliche Pflege endlich in den Fokus der Gesellschaft zu rücken, startet der Sozialverband VdK deshalb eine große Pflegekampagne. „Häusliche Pflege steht nur für den Ort, wo gepflegt wird. Es geht aber um viel mehr: Die Beziehung zwischen Pflegebedürftigem und Pflegendem. Diese Beziehung ist sehr emotional und von Liebe geprägt. Deshalb sprechen wir von Nächstenpflege“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele auf der Pressekonferenz. Zum Auftakt der Kampagne findet in Berlin eine Demonstration ohne Menschen statt – dafür wurden Schilder mit Botschaften der Pflegenden vor dem Kanzleramt aufgestellt. „Menschen, die ihre Nächsten zu Hause pflegen, haben keine Lobby. Sie haben aber auch keine Zeit, um auf die Straße zu gehen. Deshalb geben wir ihnen eine Stimme“, so Bentele.

„Die pflegenden Angehörigen brauchen mehr Hilfe im Haushalt, bei der Pflege und Betreuung, ihnen müssen die finanziellen Sorgen genommen werden und sie verdienen eine bessere Anerkennung bei der Rente. Das sind unsere konkreten Forderungen an die Politik“, erläutert Landeschef Friedrich Stubbe und mahnt: „Es ist höchste Zeit, pflegende Angehörige ausreichend zu unterstützen und sie zu entlasten – bevor der größte Pflegedienst der Nation aufgibt!“

Mit zahlreichen Mitmach-Aktionen und Info-Veranstaltungen wird der VdK in Niedersachsen und Bremen die Forderungen an die Politik herantragen und diesem wichtigen Thema damit die nötige Aufmerksamkeit verschaffen.

Alle Forderungen und Ergebnisse der VdK-Pflegestudie lesen Sie online auf dieser Internetseite und unter www.vdk-naechstenpflege.de.

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