10. Januar 2020

IGeL-Monitor klärt über Selbstzahlerleistungen beim Arzt auf

IGeL – diese individuellen Gesundheitsleistungen, die der Patient oder die Patientin selbst bezahlen muss, kennen wohl die meisten. Doch sind sie auch sinnvoll? Oder schaden sie unter Umständen sogar? Der IGeL-Monitor gibt online eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungshilfe für Patienten.

Ob eine Leistung, die nicht von den Krankenkassen übernommen wird, sinnvoll ist, sollte genau abgewogen werden. | © fernando zhiminaicela auf Pixabay

Bietet der Arzt oder die Ärztin eine Selbstzahlerleistung an, wird der Patient oder die Patientin alleine gelassen mit Entscheidung, ob er oder sie die Leistung in Anspruch nehmen soll – und das in der Regel ohne fundiertes Wissen. Gesetzlich Versicherte geben jedes Jahr ungefähr 1 Milliarde Euro in deutschen Arztpraxen für IGeL aus. Ein guter Markt, den es zu hinterfragen gilt. Genau dies erledigt der IGeL-Monitor, der vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) betrieben wird.

Logo des Igel-Monitors

Auf der Internetseite www.igel-monitor.de kann sich jeder über den Nutzen einer IGeL-Leistung informieren. Dafür nutzt ein Team aus Medizinern und Methodikern die gesammelten Informationen aus den medizinischen Datenbanken des MDS. Sie werten die Daten systematisch aus und erhalten so ein Bild über den Nutzen oder den möglichen Schaden einer IGeL-Leistung. Zusammengefasst wird das in der Bewertung von „positiv“ über „tendenziell positiv“ und „unklar“ bis zu „tendenziell negativ“ und „negativ“.

Der IGeL-Monitor stellt alle Analyseschritte einer Bewertung ausführlich dar. Der Besucher der Internetseite kann sich neben der zusammenfassenden Bewertung auch die wissenschaftlichen Ergebnisse der Recherche und Analyse anschauen. Es wird gezeigt, welche Leistungen in diesem Zusammenhang von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Außerdem gelangt der Patient über die Funktion „Verwandte IGeL-Bewertungen“ zu ähnlichen Selbstzahlerleistungen. Allgemeine Tipps, wie man mit IGeL umgehen sollte, helfen dem Patienten zusätzlich, sich gut informiert für oder gegen eine IGeL zu entscheiden.

Hier gelangen Sie zum IGeL-Monitor: www.igel-monitor.de.

Helen Alberding

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