17. September 2014

Neue Landkarte für behindertengerechte Einrichtungen

Vereine, Cafés, Schulen und andere Einrichtungen aller Art, die auf Offenheit für Menschen mit Behinderung achten, können nun auf einer neuen bundesweiten Online-Landkarte eingetragen werden. Die Bundes-Behindertenbeauftragte Verena Bentele und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) gaben in Berlin dafür den Startschuss.

Inklusionslandkarte für ganz Deutschland führt Einrichtungen auf, die im Umgang mit behinderten Menschen positiv auffallen. | © www.inklusionslandkarte.de

Sie ließen 999 Luftballons starten mit Karten, auf denen entsprechende Projekte gemeldet werden können. "Ich hoffe auf drehende Winde, so dass Deutschland inklusiver wird", sagte Bentele. "Es muss konkret werden, im Leben ankommen", sagte Nahles. Bentele betonte: "Inklusion ist wesentlich mehr, als nur eine Rampe für Rollstuhlfahrer vor die Tür zu stellen." Die Menschen zwischen den Alpen und der Küste sollten sich rege beteiligen. Die Einträge auf der neuen Landkarte im Internet könnten dort auch diskutiert werden.

Inklusion als gesellschaftliche Teilhabe verstehen

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält, sich gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen - und zwar unabhängig etwa von seinen Fähigkeiten oder seiner Herkunft.

dpa

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