30. November 2010

Niedersächsische Initiative für ehrenamtliche BetreuerInnen

„Die niedersächsische Initiative für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer war erfolgreich. Ab dem kommenden Jahr steht ihnen für ihre Aufwandsentschädigung ein Steuerfreibetrag von 2.100 Euro jährlich zu." Das hat der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann aus Berlin mitgeteilt. „Damit sind die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer endlich anderen Personengruppen wie zum Beispiel Sportübungsleitern steuerlich gleichgestellt", sagte Busemann, der sich für die jetzt im Jahressteuergesetz 2010 enthaltene Neuregelung eingesetzt hatte.

„Wer es ehrenamtlich auf sich nimmt, außerhalb der eigenen Familie die rechtlichen Belange für Menschen, die dies selbst nicht mehr können, zu regeln, darf hinsichtlich der steuerlichen Behandlung eventueller Aufwandsentschädigungen nicht schlechter gestellt werden als zum Beispiel ein ehrenamtlicher Trainer im Sportverein", so Busemann.

Der Bundesrat habe sich in der Vergangenheit im Rahmen von zwei Gesetzgebungsverfahren jeweils dafür ausgesprochen, die steuerliche Situation der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer zu verbessern. „Ich begrüße es sehr, dass die Bundesregierung dieses Anliegen nun aufgegriffen und der Bundesrat die entsprechende Änderung nun beschlossen hat", freute sich Busemann.

Nds. Justizministerium

Schlagworte Ehrenamt | Steuern | Freibeträge | Betreuer

Datenschutzeinstellungen

Wir setzten auf unserer Website Cookies ein. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, unser Onlineangebot zu verbessern.

  • Notwendig
  • Externe Medien
Erweitert

Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies in externen Medien. Sie können Ihre Zustimmung für bestimmte Cookies auswählen.