16. März 2020
PRESSE

Studenten unterstützen das Quartiersmanagement

Seit 2017 engagiert sich der Sozialverband VdK Mecklenburg-Vorpommern e. V. im Modellprojekt „Quartiersmanagement Schwerin-Weststadt. Selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter“.

Die Gruppe der Projektteilnehmer hat im Eingangsbereich des Nachbarschaftstreffs Aufstellung genommen.
Die Teilnehmer des Projektes vor dem Nachbarschaftstreff „Nebenan“ in der Schweriner Weststadt. | © Hand in Hand e. V.

Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern – der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) und dem Verein Hand in Hand e. V. – hat sich der VdK auf die Fahnen geschrieben, das Leben in diesem Stadtteil, in dem überdurchschnittlich viele ältere Menschen leben, zu verbessern. Das von der Deutschen Fernsehlotterie
geförderte Projekt war ursprünglich auf eine Dauer von drei Jahren ausgerichtet. In diesem Zeitraum hat Quartiersmanagerin Petra Haacke ein großes Netzwerk aufgebaut, Projekte ins Leben gerufen und einige Wünsche der Bewohner der Schweriner Weststadt erfüllt.

Umso glücklicher waren alle Beteiligten, dass das erfolgreiche Projekt um weitere zwei Jahre verlängert
wurde. „Meine Arbeit wurde um zwei Zielbereiche ergänzt“, erzählt Petra Haacke. Unter anderem sollte sich der Aufgabe gewidmet werden, bedarfsgerechte Wohnangebote zu erarbeiten. Dabei geht es vordergründig darum, die Weststadt baulich weiterzuentwickeln, damit in dem Quartier barrierefrei und selbstbestimmt
gelebt werden kann.

Neue Ideen

VdK-Landesgeschäftsführer Torsten Mache brachte dabei die Idee bei den Kooperationspartnern ins Spiel, die Hochschule Wismar – insbesondere den Studiengang Architektur – mit ins Boot zu holen, um zu erfahren, mit welchen kreativen und neuen Ideen sich die Studierenden diesem komplexen Thema stellen. Ein Semester lang
beschäftigten sich 13 Bachelor und Masterstudenten unter der Anleitung von Andrea Gaube, Professorin für Stadt-/Gebäudesanierung und Architektur sowie der Behindertenbeauftragten Dr. Antje Bernier mit einem abgesteckten Bereich mit Bauten aus den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und durften dann in ihren Abschlussarbeiten ihren Ideen freien Lauf lassen.

„Altersgerechten, barrierefreien, rollstuhlgerechten und vor allem bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist eine echte Herausforderung, wenn man sich mit dem Thema einmal intensiver beschäftigt. Daher hat es mich außerordentlich gefreut, auf welche positive Resonanz diese Idee bei allen Beteiligten stieß und vor allem, was für tolle Ergebnisse dabei herauskamen“, so Torsten Mache.

Pläne ableiten

Die Ergebnisse haben nicht nur den Landesgeschäftsführer des VdK beeindruckt. Auch die SWG war mehr als angetan „Entstanden sind 13 wunderbare Entwürfe, die allesamt keine Luftschlösser sind“, erzählt Jürgen Wörenkämper aus der Abteilung „Soziales Management“ der Wohnungsbaugenossenschaft.

Auch wenn kein einziger Entwurf in seiner Gänze umsetzbar sei, könne das Unternehmen aus den Ergebnissen mögliche Pläne zur späteren Umgestaltung ableiten. „Außerdem zeigen alle Entwürfe auch eine soziale Komponente“, äußerte Quartiersmanagerin Petra Haacke begeistert.

Neben der Funktionalität haben die Studenten auch Möglichkeiten generationsübergreifende Begegnungen in ihren Plänen erarbeitet. Die SWG entschied sich drei Entwürfe zu prämieren.

Das Projekt des Quartiersmanagements hat so eines der beiden neuen Ziele auf den Weg gebracht. Als nächstes wird man sich jetzt dem Thema „Generationsübergreifende räumliche Infrastruktur“ widmen.

Gritta Flau

Schlagworte Quartiersmanagment | Kooperationsprojekt | Hochschule Wismar | Sozialverband VdK Mecklenburg-Vorpommern e.V. | Landesgeschäftsführer Torsten Mache

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