14. Juni 2021
PRESSE

Rückblick auf die digitale EhrenamtMesse

Die Aufregung war allen Beteiligten anzumerken: Wird alles klappen? Werden die aufwändigen Vorbereitungen sich auszahlen? Wie viele Steine von den Herzen der Beteiligten fielen, konnten die Zuschauer via YouTube in der Feedbackrunde der 14. EhrenamtMesse M-V, die zum ersten mal in digitaler Form stattfand, zum Schluss live mitverfolgen.

Blick auf ein Display und eine Kamera. Im Fokus sitzen Ministerin Drese und eine Vertreterin des Stralsunder Behindertenverbandes.
Sozialministerin Stefanie Drese im Forum „Ehrenamt ohne Barrieren“. | © DRK M-V/Antje Habermann

„Das Ehrenamt ist wichtig in unserem Land.“ Diese Botschaft sendete Ministerpräsidentin Manuela Schwesig per Video zum Beginn der digitalen EhrenamtMesse Mecklenburg-Vorpommern Ende Mai und gab damit den Startschuss für einen interessanten, informativen und unterhaltsamen Tag. Dass sich die Menschen mitten in der Corona-Pandemie digital über freiwilliges Engagement informieren konnten, freue die Ministerpräsidentin. „Hoffentlich wird aus dem Hineinschnuppern ein Mitmachen“, wünschte sich Schwesig.

Nach der Einführung ging es in die ersten Themenrunden, die größtenteils live aus dem DRK-Bildungszentrum in Teterow übertragen wurden. Zugeschaltet wurden über den Tag Ehrenamtler und Experten aus dem ganzen Bundesland und auch aus Berlin und Spanien. Auch die Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung Stefanie Drese begleitete den Tag, morgens noch per Videoschaltung, ab dem frühen Nachmittag war sie in Teterow vor Ort und stellte sich den Live-Diskussionen. Im Themenblock zur Barrierefreiheit wurde Drese von zwei auf den Rollstuhl angewiesenen Mitgliedern des Stralsunder Behindertenverbandes mit der Situation am Bahnhof der Hansestadt konfrontiert. Sie berichteten, dass der Stralsunder Bahnhof diverse Mängel in puncto Barrierefreiheit aufweise, was die Nutzung der Bahn für Rollstuhlfahrer regelrecht unmöglich mache.

Außerdem wurden unter anderem ausführlich Möglichkeiten zur Förderung, zu digitalisiertem Ehrenamt, die Möglichkeiten der neuen Websites der EhrenamtMesse und der Ehrenamtsstiftung zum Thema „Gutes Tun in MV“ thematisiert. Alle Diskussionen, Vorträge, Erklärvideos und mehr sind auf der Seite www.ehrenamtmessen-mv.de abrufbar und können von Interessierten jederzeit angesehen werden.

Insgesamt hatten sich mehr als 210 Teilnehmer und Projekte im Vorfeld für die digitale EhrenamtMesse angemeldet und auf der Website vorgestellt. Am Ende dankte Sozialministerin Drese den vielen Helfern, die vor der Kamera und im Hintergrund die Durchführung der ersten rein digitalen EhrenamtMesse möglich machten.

„Ich selbst war im Vorfeld sehr gespannt, ob die EhrenamtMesse digital durchführbar sei. Aber so viele verschiedene Themen machten die Veranstaltung überaus kurzweilig“, äußerte Drese. „Wenn auch Präsenzmessen eigentlich unersetzbar sind, können hybride Veranstaltungen künftig die Reichweite und Attraktivität der Messen wesentlich erhöhen, dass wir neue Zielgruppen erreichen“, so Drese weiter. Die EhrenamtMessen wurden zum 14. Mal von der gleichnamigen Landesarbeitsgemeinschaft organisiert und vorbereitet, zu der von Beginn an der Sozialverband VdK Mecklenburg-Vorpommern gehört. Kooperationspartner war die Ehrenamtsstiftung MV, die MitMachZentralen des Landes haben als Partner bei der Vorbereitung mitgewirkt. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert seit Jahren die EhrenamtMessen mit einem Sachkostenzuschuss.

Gritta Flau

Schlagworte EhrenamtMesse | EhrenamtMesse digital | Barrierefreiheit | Sozialministerin Stefanie Drese | Ministerpräsidentin Manuela Schwesig | Mecklenburg-Vorpommern

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