Sozialverband VdK Mecklenburg-Vorpommern e.V.
4. Mai 2020
PRESSE

Erste persönliche Sozialrechtsberatungen finden wieder statt

Seit fast drei Monaten hat die Corona-Pandemie das öffentliche Leben in großem Maße verändert. Kontaktverbote, Abstandsregelungen, Veranstaltungsabsagen und Maskenpflicht – all das hat auch Auswirkungen auf den Sozialverband VdK Mecklenburg-Vorpommern e.V..

Persönliche Sozialrechtsberatungsgespräche können in Mecklenburg-Vorpommern beim VdK wieder wahrgenommen werden. | © Sozialverband VdK Deutschland e.V.

„Wir hoffen, dass unsere Mitglieder und vor allem unsere ehrenamtlichen Helfer uns gewogen bleiben. Der VdK ist und bleibt eine starke Gemeinschaft, auch wenn wir uns derzeit wie alle mit einer ganz neuen Situation auseinandersetzen und mit dieser umgehen müssen“, erklärt Dr. Rainer Boldt, Landesverbandsvorsitzender des VdK in Mecklenburg-Vorpommern. Boldt setzt auf das Vertrauen in den Verband: „Wir lassen niemanden im Stich.“
„Unser Verbandsleben mit den interessanten und informativen Veranstaltungen in den Ortsverbänden mussten wir komplett einstellen, genauso wie die verbandsinternen Sitzungen und Versammlungen auf Landesebene“, sagt Landesgeschäftsführer Torsten Mache. Dabei stehe im Vordergrund, dass sich der VdK
seiner Verantwortung gegenüber seinen ehrenamtlich engagierten Helfern und allen Mitgliedern bewusst ist. „Viele unserer freiwillig Aktiven gehören selbst zur Risikogruppe, deswegen möchten wir niemandem der Gefahr aussetzen, sich mit dem Virus zu infizieren. Die Gesundheit ist das wichtigste Gut“, argumentiert Torsten Mache. „Natürlich stimmt es uns traurig, wenn beliebte gesellige Anlässe, die fest mit dem VdK in den unterschiedlichen Ortsverbänden fest verbunden sind, ausfallen“, sagt Torsten Mache weiter.
Der Landesverbandsvorsitzende Dr. Rainer Boldt und sein Landesgeschäftsführer sind sich einig, dass das Verbandsleben wieder mit Leben gefüllt werden soll, sobald die Gegebenheiten es zulassen. Wichtig sei, dass alle VdK-Mitglieder im Land zusammenhalten. „Wir setzen alles daran, dass unser Landesverband durch die Auswirkungen der Pandemie nicht in eine finanzielle Schieflage gerät. Die Organisation von Veranstaltungen ist bei Weitem nicht unser einziges Betätigungsfeld. Nur ein eher geringer Teil unserer Mittel fließen in die Veranstaltungen vor Ort. So war und ist es uns als Solidargemeinschaft nach wie vor wichtig, die Sozialrechtsberatung weiter durchzuführen, um Menschen in Not zu helfen“, führt Torsten Mache aus.
So ist man stolz darauf, dass keine Kurzarbeit beantragt werden musste und die allgemeine Sozialberatung sowie die Sozialrechtsberatung aufrechterhalten werden konnten. Dabei kommen alle Mittel der modernen Kommunikation zum Einsatz. „Anfangs haben wir uns auf die Rechtsberatung per Post, Telefon und auch per Skype – zum Schutze unserer hauptamtlichen Mitarbeiter auch vom Home-Office aus – konzentriert. Seit Mai finden wieder die ersten persönlichen Beratungen beispielsweise bei Antragsverfahren statt – natürlich unter der Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen und -abstände“, erklärt Torsten Mache.

Schlagworte Sozialverband VdK Mecklenburg-Vorpommern e.V. | Landesvorsitzender Dr. Rainer Boldt | Landesgeschäftsführer Torsten Mache | Sozialrechtsberatung | Allgemeine Sozialberatung | Corona

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Aktuell im VdK Internet-TV:

Pflegeunterstützungsgeld verlängern

Pflegende Angehörige geraten durch die Corona-Krise gehörig unter Druck: Osteuropäische Pflegekräfte bleiben weg und auch die professionelle ambulante Pflege bricht zum Teil weg. Sollen berufstätige Angehörige das abfedern, brauchen sie mehr Unterstützung. Der VdK fordert, das Pflegeunterstützungsgeld länger zu zahlen.

Pflegende Angehörige nicht im Stich lassen

Gut Dreiviertel aller Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt. Doch die Corona-Pandemie stellt viele pflegende Angehörige vor große Herausforderungen: Wie sollen sie die Pflege zuhause noch sicherstellen, wenn man Ansteckung verhindern und soziale Distanz wahren muss. Der VdK fordert, die Pflegebedürftigen und die, die pflegen, nicht im Stich zu lassen.

Verena Bentele zum Welt-Alzheimertag


Statement VdK-Präsidentin Verena Bentele - Corona Fristen


Corona: Rettungsschirme auch für die Schwächsten

Bund und Länder spannen Rettungsschirme für die Wirtschaftsunternehmen auf. Die Ärmsten in unserer Gesellschaft haben wenig Chancen, unter diese Schutzschirme zu schlüpfen. Deshalb wird die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verene Bentele, in diesem Videostatement sehr deutlich: "Nicht nur die Wirtschaft braucht Hilfe, insbesondere finanziell schwache Menschen sind während der Corona-Krise auf Hilfe angewiesen."

Pflegeberufe besser bezahlen

Im Bundestag und auf den Balkonen deutscher Großstädte hören wir gerade viel Applaus und Geklatsche. Geklatscht wird für die Menschen, die gerade das Land am Laufen halten, also auch für alle Beschäftigten im Gesundheitsbereich. Klatschen und warme Worte reichen aber nicht. Die Menschen in den systemrelevanten Berufen müssen die Wertschätzung endlich auf ihrem Gehaltszettel sehen, so die Präsidentin des VdK Deutschland Verena Bentele.

Diese und viele weitere Themen finden Sie unter www.vdktv.de

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