Url dieser Seite: http://vdk.de/kv-zollernalb/ID273265
Sie befinden sich hier:

Mitteilungen des Landesverbandes

04. Juli 2022
DRV-Tipp für Schulabgänger

„Alle, die mit der Schule fertig sind und noch keinen Ausbildungsplatz haben, sollten der Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter melden, dass sie eine Lehrstelle suchen.“ Diesen wichtigen Tipp gibt die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg (DRV) den Schulabgängern. Denn, dadurch würden Lücken im Versicherungsverlauf vermieden und es entstünden keine Nachteile bei der späteren Rente. Die DRV betont außerdem: „Auch ohne Anspruch auf finanzielle Leistungen kann die Zeit der Ausbildungsplatzsuche als so genannte Anrechnungszeit in der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden.“ Angerechnet würde diese Zeit aber nur, wenn die Schulabgänger zwischen 17 und 25 Jahre alt sind, sich als Ausbildungssuchende melden und die Zeit mindestens einen Kalendermonat andauert. Weitere Informationen zum Thema finden sich unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de im Internet.

04.Juli 2022
Auch im Sommer 2022 barrierefrei mit „VdK Reisen“ verreisen

Seit Jahren bietet „VdK Reisen“, das Stuttgarter Reisebüro des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, in Kooperation mit „Müller Reisen“ spezielle barrierefreie Busreisen an. So auch im Jahr 2022. Vom 27. August bis 2. September geht es im E-Rollstuhl-tauglichen, barrierefreien Reisebus mit Hebebühne in ein behindertengerechtes Hotel nach Potsdam. Von dort aus erfolgen täglich unterhaltsame, gesellige Ausflüge und interessante Besichtigungen bedeutsamer Stätten. Das barrierefreie Ausflugsprogramm führt die VdK-Reisegruppe auch mehrmals in die Weltstadt Berlin. Weitere Informationen unter www.vdk-reisen.de, in der Juli-/August-VdK-Zeitung oder direkt bei „VdK Reisen“, VdK-Landesverbandsgeschäftsstelle, Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart, Telefon (0711) 61956-82 oder -85. Teilnehmen können alle interessierten Mitglieder und Nichtmitglieder.

04.Juli 2022
Dank VdK-Schlüsselfinder schon viele Schlüssel zurückgegeben

Im Sommer gibt es meist mehr Ausflüge und Reisen als in der kalten Jahreszeit. Dank langer Tage verbringen die Menschen gerne viel Zeit im Freien. Dies erhöht die Gefahr, beispielsweise seinen Schlüssel draußen zu verlieren. Für VdK-Mitglieder gibt es daher den VdK-Schlüsselfinderservice. Dank eines mit einer anonymisierten Nummer versehenen Schlüsselanhängers samt kurzen Hinweisen an den ehrlichen Finder, können an eine Zentralstelle zurückgesandte Schlüssel dem betroffenen VdK-Mitglied wieder zugeordnet werden. Dazu braucht der Finder den gefundenen Schlüsselbund nur in den nächsten Briefkasten der Post einwerfen. Der seit sechs Jahren bestehende Service kann von allen Mitgliedern des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg e.V. kostenlos beansprucht werden. Interessierte Mitglieder können sich per Mail – und mit Namen und Adresse – an bestellungen@ew-response.de wenden.

04. Juli 2022
VdK-Gesundheitstag am 10. September in Stuttgart
Jetzt anmelden!

Nach Corona-Pause gibt es in Stuttgart wieder einen großen VdK-Gesundheitstag. Die Traditionsveranstaltung des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg e.V. findet am Samstag, 10. September, in der Liederhalle, Berliner Platz, statt. Die Tagung mit Expertenvorträgen, Podiumsdiskussion, Gesprächsrunden sowie Gesundheits- und Rehaausstellung beginnt um 10 Uhr und endet gegen 15 Uhr. Schwerpunktthema ist die aktuelle VdK-Pflegekampagne „Nächstenpflege“, die im Mai 2022 bundesweit gestartet ist. Dazu gibt es vor der Liederhalle auch eine „Demo ohne Menschen“, um auf die VdK-Forderungen zur Verbesserung der häuslichen Pflege aufmerksam zu machen. Der Eintritt ist frei, eine verbindliche Anmeldung unter Angabe von Namen und Adresse ist jedoch zwingend erforderlich. Anmeldungen (auch Sammelanmeldungen) nimmt Mitarbeiterin Anita Unger, Sozialverband VdK Baden-Württemberg, Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart, a.unger@vdk.de, entgegen.

06.Juni 2022
VdK am 8. Juli auf Messe „besser sehen“ in Stuttgart

Nach zweijähriger Corona-Pause gibt es am Freitag, 8. Juli 2022, in Stuttgart wieder die Messe „besser sehen“. Die Fachmesse rund ums Sehen findet dieses Jahr in der Liederhalle, Berliner Platz 1, 70174 Stuttgart, statt. Sie gilt als größte Messe ihrer Art im süddeutschen Raum und wird von der Stiftung Nikolauspflege gemeinsam mit Kooperationspartnern, darunter unter anderem der Sozialverband VdK Baden-Württemberg, der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg sowie der Landesseniorenrat, ausgerichtet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können dort in der Zeit von 10 bis 17 Uhr, ohne Eintritt und ohne Anmeldung, die Informationsstände von spezialisierten Kliniken, Optikern, Hilfsmittelanbietern, Forschungseinrichtungen, Selbsthilfegruppen und Sozialverbänden, darunter der VdK-Kreisverband Stuttgart, besuchen. Außerdem gibt es ein umfangreiches Vortragsprogramm rund um die Themen Augenerkrankungen, Therapien und Hilfsmitteleinsatz. Viele Hilfsmittel können vor Ort ausprobiert werden. Mitmachangebote für das Publikum ergänzen das umfangreiche Programm. Auch für Kinderbetreuung ist gesorgt. Weitere Informationen unter www.fachmesse-besser-sehen.de im Internet.

06.Juni 2022
VdK-Ukraine-Solidarität geht weiter

In diesen Monaten besinnen sich viele VdK-Verbandsstufen ihrer Anfänge in den ersten Nachkriegsjahren. Ursprünglich als Selbsthilfeorganisation der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen gegründet, und in der Folgezeit weiteren Personengruppen wie Menschen mit Behinderung und Rentnerinnen und Rentnern geöffnet, begehen viele VdK-Orts- und Kreisverbände ihr 75. Jubiläum oder holen coronabedingt verschobene Feiern nach. Da erinnert man auch an das große Kriegsleid: Tod, körperliche und seelische Schäden, Zerstörung, Hunger, Durst, Kälte, Gefangenschaft, Vergewaltigung, Vertreibung, Flucht, Verlust von Hab und Gut, jahrelange Sorge um vermisste Angehörige. Russlands Angriffskrieg auf das Nachbarland Ukraine bringt den betroffenen Menschen solch unermessliches Leid. Viele VdK-Mitglieder, Orts- und Kreisverbände sowie der Landesverband haben seit dem 24. Februar die Ukraine-Solidarität mit vielfältigen Aktionen, Geldspenden und benötigten Sachspenden, wie Medikamenten, unterstützt. Diese Hilfe ging auch in den letzten Wochen weiter. Erneut beteiligten sich Kreis- und Ortsverbände aus Baden-Württemberg, um den angegriffenen Menschen ihre Solidarität zu bekunden.

06.Juni 2022
DRV würdigt ihre Ehrenamtlichen

Die Selbstverwaltung gilt als tragendes Element der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Rund 300 Ehrenamtliche engagieren sich für die DRV Baden-Württemberg – in Vertreterversammlung, Vorstand, als Versichertenberaterinnen und -berater oder Mitglieder von Widerspruchsausschüssen. Zu diesen Personen gehören auch Mitarbeiter des Sozialverbands VdK. Die uneigennützige Arbeit ihrer Ehrenamtlichen würdigte die DRV am 18. Mai, dem Tag der Selbstverwaltung. „Die ehrenamtlich tätigen Selbstverwalter leisten in ihrer Freizeit enorm viel, um den Menschen alle notwendige Unterstützung in den Belangen der gesetzlichen Rentenversicherung zukommen zu lassen. So helfen sie mit, dass alle nötigen Entscheidungen schnell, verantwortungsvoll und mit großem Sachverstand getroffen werden können“, hob die DRV dazu hervor. Sie verwies auch auf die Versichertenberater, die Anträge aufnehmen und direkt in der Nachbarschaft helfen. Die Widerspruchsausschüsse, die mit Versicherten- und Arbeitgebervertretern paritätisch besetzt sind, sollen sicherstellen, dass Widersprüche der Versicherten gegen DRV-Entscheidungen schnell geklärt werden. Besonders bei der Ausgestaltung von Präventions- und Rehaleistungen könnten die Selbstverwalter eigene Berufserfahrungen einfließen lassen und dazu beitragen, dass Menschen länger im Beruf bleiben können. Details gibt es unter www.drv-bw.de/sozialwahl.

06.Juni 2022
Neue VdK-Kampagne Nächstenpflege

„Häusliche Pflege findet hinter verschlossenen Türen statt. Wie sich die Lage für die Betroffenen darstellt, war bislang nicht näher bekannt, obwohl in Deutschland 80 Prozent der 4,1 Millionen Pflegebedürftigen zuhause versorgt werden, im Südwesten rund 378.000 Menschen“, betont der Sozialverband VdK Baden-Württemberg. Abhilfe will der VdK mit seiner großangelegten bundesweiten Pflegestudie in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück schaffen, deren Ergebnisse im Mai 2022 vorgestellt wurden. Außerdem hat der VdK in Bund und Land die neue VdK-Kampagne Nächstenpflege gestartet, um gerade den Anliegen der zuhause gepflegten Menschen und pflegender Angehöriger Gehör zu verschaffen. „Denn, für unsere Gesellschaft ist die Pflege durch Angehörige enorm wichtig“, so der VdK auch mit Blick auf den demografischen Wandel. Der Landesverband forderte auf seiner Landespressekonferenz im Landtag sowie einer „Demo ohne Menschen“ in Stuttgart mehr Entlastung und Unterstützung für pflegende Angehörige sowie Bürokratieabbau. Detailinformationen, Fotos und Links finden sich unter www.vdk-bw.de. Die neue Pflegekampagne ist auch Schwerpunktthema des VdK-Gesundheitstags am 10. September 2022 in der Liederhalle Stuttgart.

05. Mai 2022
Landesverdienstorden an VdK-Landesehrenvorstand Roland Sing

Für seinen herausragenden ehrenamtlichen Einsatz im Bereich Soziales wurde der VdK-Landesehrenvorsitzende Roland Sing am 30. April mit dem Verdienstorden von Baden-Württemberg ausgezeichnet. Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte die höchste Auszeichnung des Landes beim Festakt im Ludwigsburger Schloss – in Anerkennung von Sings Verdiensten um Baden-Württemberg als langjähriger Vorsitzender des Südwest-VdK (2011-2020), des Landesseniorenrats und als Vizepräsident des VdK Deutschland (2008 bis 2018) sowie aufgrund vielfältigen weiteren sozialpolitischen Engagements. Diese Auszeichnung ergänzt die Liste hoher Ehrungen, die Roland Sing (80) bislang für sein engagiertes Leben erhalten hat: 1998 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2015 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. „Die Gesellschaft braucht Menschen wie ihn“, würdigte VdK-Landeschef Hans-Josef Hotz seinen Vorgänger und ergänzte: „Schon immer setzt er sich für die Belange älterer Menschen, Pflegebedürftiger, pflegender Angehöriger, von Rentnerinnen und Rentnern, Menschen mit Behinderung und armen Menschen ein. Er sieht, wo Hilfe notwendig ist und gebraucht wird.“

05. Mai 2022
Hilfsmittel auf Empfehlung von Pflegefachkräften

Mit dem Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (GVWG) wurde Paragraf 40 Absatz 6 des Elften Sozialgesetzbuchs (SGB XI) eingeführt, mit dem Ziel, dass pflegebedürftige Menschen schnell geeignete Hilfsmittel erhalten können. Pflegefachkräfte dürfen seit 2022 bestimmte Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel empfehlen, die Pflegebedürftige zuhause beziehungsweise im privaten Lebensumfeld benötigen. Hier ist zu beachten, dass die Neuregelung weder für die teil- noch für die vollstationäre Pflege oder die Kurzzeitpflege gilt. Die empfohlenen Hilfsmittel für zuhause müssen pflegerischen Zwecken dienen. In den Richtlinien des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung ist festgelegt, welche fachlichen Anforderungen die Pflegefachkräfte erfüllen müssen und welche Hilfs- und Pflegehilfsmittel sie, wann empfehlen dürfen. Eine ärztliche Verordnung ist dann nicht erforderlich. Der ausgewählte Hilfsmittel-Leistungserbringer muss Vertragspartner der Kasse sein. Dieser Hilfsmittel-Leistungserbringer stellt den Leistungsantrag, den die Kranken- beziehungsweise die Pflegekasse genehmigen muss.

28. März 2022
Barrierefreie VdK-Spätsommer-Reise nach Potsdam und Berlin

Auch in 2022 bietet „VdK Reisen“, das Reisebüro des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, in Kooperation mit „Müller Reisen“ wieder barrierefreie Reisen an. Neben einer bereits ausgebuchten Südtirol-Reise im Frühjahr erfolgt im Spätsommer eine Potsdam-Reise mit großem Besichtigungsprogramm inklusive Schiffsfahrt und mit mehreren Abstechern nach Berlin. Die siebentägige Tour im modernen und auch rollstuhltauglichen Komfortreisebus findet vom 27. August bis 2. September 2022 statt. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 19 Personen. Weitere Informationen und Buchung über „VdK Reisen“, Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart, Telefon (07 11) 6 19 56-82 oder (07 11) 6 19 56-85, E-Mail vdk-reisen-bw@vdk.de, Internet www.vdk-reisen.de

28. März 2022
Projekt Digital-Kompass für Ältere verlängert
100 Standorte in Deutschland

An bundesweit 100 „Digital-Kompass“-Standorten erhalten ältere Menschen weiterhin Hilfe rund um die sichere Nutzung digitaler Angebote. Die Corona-Krise habe gezeigt, wie wichtig der kompetente Umgang mit Internetangeboten und elektronischen Geräten insbesondere für Ältere sei, betonten unlängst die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), der auch der Sozialverband VdK angehört, das Bundesjustizministerium und „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN). Mehr als die Hälfte aller Internetnutzenden sei über 60. Durch „Digital-Kompass“ können Senioren weiterhin auf regionale Unterstützung für mehr digitale Teilhabe setzen. In Baden-Württemberg befinden sich die Standorte in Bad Dürrheim, Heilbronn, Heroldstatt, Herrenberg, Riedlingen-Biberach, Schorndorf, Stuttgart, Weinheim und in Zell im Wiesental. Der Digital-Kompass als gemeinsames Projekt von BAGSO und DsiN bietet Gratis-Sprechstunden, Workshops, Schulungen, auch für Ehrenamtslotsen, sowie Materialien rund um Internet und digitale Mediennutzung für Ältere an. Weitere Informationen, Erklärvideos und die Adressen der Standorte finden sich unter www.digital-kompass.de.

28. März 2022
Krieg und Leid in Ukraine sofort beenden!
Solidarität üben!

Noch vor wenigen Monaten gedachten Mitglieder der VdK-Anfänge in den ersten Nachkriegsjahren. Viele Orts- und Kreisverbände hatten ihr 75. Jubiläum. Da wurde in Festschriften und Reden an das große Leid der Kriegs- und Nachkriegszeit erinnert: Tod, körperliche und seelische Schäden, Hunger, Kälte, Gefangenschaft, Vergewaltigung, Vertreibung, Flucht, Verlust von Hab und Gut, jahrelange Sorge um vermisste Angehörige – kaum jemand blieb verschont. Für Kinder, die um 1940 geboren wurden, gehörte das Spielen in ausgebombten Häusern und auf zerstörten Plätzen lange zur Kindheit wie heutzutage Hightec-Spielzeug in vielen Kinderzimmern. Wenngleich Corona und Klimawandel für manche Ängste sorgen – ein verlustreicher Krieg in Europa schien Anfang 2022 noch unvorstellbar. Doch seit dem 24. Februar ist alles anders. Der Angriffskrieg der russischen Führung auf das unabhängige Nachbarland überzieht die Bevölkerung der Ukraine mit unermesslichem Leid. Zugleich werden russische Menschen zum Töten und Zerstören missbraucht und selbst ins Verderben geschickt. Es droht ein langfristiger, sich möglicherweise ausdehnender Krieg mit hohen Verlusten auf allen Seiten. Das sinnlose Blutvergießen muss sofort aufhören! Der Sozialverband VdK ist solidarisch mit den angegriffenen Menschen.

Stuttgart, 02. März 2022
VdK-Statement zum Krieg in der Ukraine
Liebe VdK-Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser,

mit großer Bestürzung haben wir in den vergangenen Tagen den Einmarsch der russischen Truppen in das ukrainische Hoheitsgebiet verfolgt. Was für uns alle Unvorstellbar schien, ist eingetroffen: Es herrscht wieder Krieg in Europa.

Die Folgen für die europäische Gemeinschaft sind noch nicht absehbar. Für die Ukraine sind das Leid und die Gewalt jedoch bereits spürbar. Zahlreiche Menschen verlassen ihre Heimat, Familie und Freunde, um vor den Kriegshandlungen zu flüchten. Wir appellieren hiermit an alle Beteiligten, sich mit aller Kraft für den Frieden in Europa einzusetzen, denn eine Lösung für diesen Konflikt kann nur gemeinsam gefunden werden. Auf keinen Fall darf sich dieser Krieg noch weiter ausbreiten und eine Spirale der Gewalt nach sich ziehen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass Krieg nur Leid und Not mit sich bringt. Um genau jene Not zu lindern, wurde der Sozialverband VdK nach dem Ende des 2. Weltkrieges gegründet. Noch heute sind die damaligen Ziele in unserer Satzung fest verankert: So setzen wir uns für die Sicherung des Friedens ein und machen uns stark für ein freiheitliches und sozial gerechtes Europa. Das können wir jedoch nur gemeinsam erreichen!

Schnelle und effektive Hilfsleistungen für die Ukraine sowie die Geflüchteten sind jetzt unerlässlich – nicht nur in politischer Hinsicht. Bitte wenden Sie sich daher an die zuständigen Stellen, wenn Sie Hilfsangebote unterstützen möchten: Das Ministerium der Justiz und für Migration ist zurzeit dabei, ein Informationsangebot auf ihrer Website einzurichten. Darüber hinaus gibt es viele Hilfsorganisationen aus Deutschland, deren Mitglieder bereits vor Ort aktiv Hilfe leisten oder dabei sind, Pakete zu schnüren und alsbald in die Ukraine zu übersenden.

Bisher sind die Zahlen der Menschen, die aus der Ukraine nach Deutschland flüchten, noch nicht allzu hoch. Das kann sich aber sehr schnell ändern. Die Zuordnung und die Betreuung der Flüchtlinge wird dann sicherlich über die Landkreise laufen. Wir alle sollten uns daher schon jetzt überlegen, ob bei dringend notwendigem Bedarf dem zuständigen Landratsamt Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung gestellt werden kann.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Halten wir zusammen, um diese dunkle Zeit für Europa gemeinsam zu überwinden. Niemals dürfen wir vergessen, dass Krieg keine Antwort ist. Setzen wir uns für ein freiheitliches Europa ein.

In dieser Hoffnung grüßt Sie herzlich

Ihr Hans-Josef Hotz
Landesverbandsvorsitzender

24. Februar 2022
Triage – Schutz behinderter Menschen gewährleisten!

Der Gesetzgeber muss Vorkehrungen zum Schutz Behinderter für einen pandemiebedingten Triagefall treffen. Mit seinem Beschluss AZ 1 BvR 1541/20 entschied das Bundesverfassungsgericht, der Gesetzgeber verletze Artikel 3 Grundgesetz, weil er es unterlassen habe, Vorkehrungen zu treffen, damit niemand wegen einer Behinderung bei der Zuteilung überlebenswichtiger, nicht für alle bereitstehender intensivmedizinischer Behandlungsressourcen benachteiligt wird. Die Beschwerdeführer, teils schwerstbehindert und überwiegend auf Assistenz angewiesen, begehren einen wirksamen Schutz vor Benachteiligung von Menschen mit Behinderung bei der Triage – was der Gesetzgeber bislang nicht gewährleiste. Das BVerfG hatte nur zu entscheiden, ob der Gesetzgeber verpflichtet ist, wirksame Maßnahmen zu treffen, damit niemand bei Triage wegen einer Behinderung benachteiligt wird. Nach der BVerfG-Entscheidung muss der Gesetzgeber – auch mit Blick auf die UN-Behindertenrechtskonvention – unverzüglich dafür sorgen, dass jede Benachteiligung wegen einer Behinderung bei der Verteilung pandemiebedingt knapper intensivmedizinischer Ressourcen hinreichend wirksam verhindert wird. Bei der konkreten Ausgestaltung hat er einen Einschätzungs-, Wertungs- und Gestaltungsspielraum.

24. Februar 2022
Erfolgreicher VdK-Sozialrechtsschutz: „Über 16 Millionen erstritten!“

Die Rekordsumme von 16,2 Millionen Euro konnten die Sozialrechtsexperten des Sozialverbands VdK in 2021 allein im Südwesten für die Mitglieder erstreiten. Die 58 Juristinnen und Juristen der (gemeinnützigen) VdK Sozialrechtsschutz gGmbH Baden-Württemberg vertraten die Betroffenen in rund 12 000 Widerspruchs- und Klageverfahren sowie in Berufungen vor dem Landessozialgericht. Seinen Sozialrechtsschutz gewährleistet der VdK bereits seit über 70 Jahren durch hauptamtliche Experten. Im Südwesten gibt es dafür Beratungsstellen von A wie Aalen bis W wie Waldshut-Tiengen (siehe unter www.vdk-bawue.de). Dort können Mitglieder und Menschen, die sich für eine VdK-Mitgliedschaft interessieren, sozialrechtliche Beratung erhalten – beispielsweise bei Streitfällen mit der gesetzlichen Rentenversicherung, den Kranken- und Pflegekassen, der Berufsgenossenschaft, mit Jobcenter, Sozialamt oder Versorgungsamt. Auch mit Blick auf die Pandemie wird um vorherige telefonische Terminvereinbarung gebeten.

06.Februar 2022
Härtefallregelung bei Zahnersatz

Wenn Versicherte mit geringem Einkommen Zahnersatz benötigen, zahlt die gesetzliche Krankenkasse einen zusätzlichen Festzuschuss. Voraussetzung für diese Härtefallregelung ist, dass die Betroffenen 2022 ein monatliches Bruttoeinkommen von weniger als 1316 Euro haben. Wenn sie mit einem Angehörigen zusammenwohnen, sind 1809,50 Euro maßgeblich, plus jeweils 329 Euro für jeden weiteren Angehörigen.
Bei Personen, die beispielsweise Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II erhalten, erfolgt keine Einkommensprüfung. Sie fallen automatisch unter die Härtefallregelung. Das gilt auch für Studierende mit Bafög-Anspruch und für Bewohner von Pflegeheimen, wenn die Unterbringungskosten ganz oder teilweise vom Sozialhilfeträger übernommen werden. Mit der Härtefallregelung können Versicherte eine komplett kostenfreie Regelversorgung, sprich die gesetzlich festgelegte Standardtherapie, erhalten. Wer etwas über der Einkommensgrenze liegt, kann auch einen höheren Festzuschuss bekommen. Dieser wird individuell berechnet. Hier ist wichtig, dass der Härtefall vor der Behandlung bei der Kasse beantragt wird.

06.Februar 2022
Verzicht auf Grundsicherung im Alter

Trotz steigender Lebenshaltungskosten – gerade auch bei Energie und Nahrungsmitteln – schrecken viele Rentnerinnen und Rentner mit schmaler Rente vor dem Gang zum Sozialamt zurück. Rund 60 Prozent der Anspruchsberechtigten auf Grundsicherung im Alter stellt nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung keinen Antrag. „Die Gründe sind unterschiedlich“, betont der Sozialverband VdK, der unter anderem die Interessen von armen Menschen, von Älteren, von Pflegebedürftigen und von Menschen mit Behinderung vertritt. Der VdK weiß, dass viele aus Scham keinen Antrag stellen oder wegen der Angst, dass ihre Kinder mit herangezogen werden, oder wegen der Angst, in eine kleinere Wohnung umziehen oder das Auto abgeben zu müssen. Auch Unkenntnis könne eine Rolle
spielen. Der VdK rät daher allen Senioren mit geringem Einkommen, sich beraten zu lassen und erinnert daran, dass das angemessene Haus oder die Eigentumswohnung für die eigene Nutzung sehr wohl möglich seien, auch wenn ein Antrag auf Grundsicherung gestellt ist

06.Februar 2022
VdK-Präsidentin Bentele ist DOSB-Vizin

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland e. V., Verena Bentele, Jahrgang 1982, ist ins Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) gewählt worden. Bentele ist damit eine von fünf DOSB-Vize-Präsidentinnen und -präsidenten neben Miriam Welte (Bahnrad-Olympiasiegerin), Kerstin Holze (Vorstandsvorsitzende der Deutschen Kinderturn-Stiftung), Oliver Stegemann (Präsident des Sportakrobatik-Bundes) und Stephan Mayer (CSU-Bundestagsabgeordneter). In ihrer aktiven Zeit als Biathletin und Skilangläuferin hatte Verena Bentele zwölf Paralympics-Siege errungen. An der Spitze des VdK Deutschland steht die blinde Ausnahmeathletin und frühere Behindertenbeauftragte der Bundesregierung seit Mai 2018. Bentele stammt aus Tettnang in Baden-Württemberg.

06.Februar 2022
E-Rezept: Start verzögert sich

Eigentlich ist das E-Rezept, das Elektronische Rezept, seit dem 1. Januar 2022 Pflicht. Gesetzlich Versicherte sollten nur noch elektronische Rezepte für verschreibungspflichtige Arzneimittel erhalten. Aufgrund technischer Schwierigkeiten erfüllen aber noch nicht alle Arztpraxen die Voraussetzungen für das Ausstellen eines E-Rezepts. Das rosafarbene Papierrezept darf deswegen weiterhin ausgegeben werden. Einige Praxen können jedoch bereits E-Rezepte ausstellen. Um das E-Rezept in der Apotheke einzulösen, braucht man die offizielle E-Rezept-App, die elektronische Gesundheitskarte und eine PIN-Nummer von der Krankenkasse. Den Rezeptcode kann man in der Apotheke dann per App öffnen oder das Rezept vorab an eine Apotheke senden. Für Versicherte ohne Smartphone oder Tablet kann das E-Rezept alternativ in der Arztpraxis mit Rezeptcode ausgedruckt und so in der Apotheke eingelöst werden. Das E-Rezept soll stufenweise weiter ausgebaut werden, unter anderem für Heil- und Hilfsmittel.

Dezember 2021
Im Südwesten 156.000 Euro für VdK-Fluthilfe gesammelt

Die schreckliche Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vom Juli 2021 kostete mehr als 180 Menschen das Leben und zerstörte ganze Ortsteile. Viele verloren ihr Hab und Gut. Auch der Sozialverband VdK war in beiden Bundesländern sehr schwer betroffen – beispielsweise durch verwüstete Beratungsstellen. Mit seiner Aktion „VdK-Fluthilfe“ begann der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V. noch im Juli, Spenden für die Opfer zu sammeln. An der landesweiten Aktion beteiligten sich viele Mitglieder, ehrenamtlich Aktive und Freunde des VdK sowie VdK-Orts-, Kreis-, Bezirksverbände und der Landesverband in Stuttgart. So kamen beachtliche 156.000 Euro an Spendengeldern zusammen – wofür wir allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich danken. Unser Dank gebührt gerade auch den vielen ehrenamtlich aktiven Menschen, die monatelang engagiert für die VdK-Fluthilfe geworben haben.

November 2021
Historischer VdK-Mitgliederhöchststand

Nie gab es mehr VdK-Mitglieder im Südwesten als im Herbst 2021. Der Sozialverband VdK, dessen rund 1.100 baden-württembergische Ortsverbände in 2020/2021 vielfach ihr 75. Gründungsjubiläum haben, zählt mittlerweile mehr als 250.500 Mitglieder. Den früheren Mitgliederhöchststand gab es im Lande am 31. Dezember 1957. Damals zählte man beim VdK-Landesverband 250.209 Männer und Frauen – in jener Zeit überwiegend Kriegsbeschädigte und Kriegswitwen. Seit der Weiterentwicklung zum breit aufgestellten Sozialverband in den 1980er- und vor allem in den 1990er-Jahren gehören Frauen und Männer aus allen Bevölkerungsschichten, mit und ohne Behinderung und jeden Alters, zum Sozialverband VdK Baden-Württemberg. Früher wie heute spielen dort Solidargemeinschaft und ehrenamtliches Engagement eine zentrale Rolle, früher wie heute gehören die Sozialpolitik und der Sozialrechtsschutz zu den VdK-Kernaufgaben. Letzteres wird durch 58 hauptamtliche VdK-Juristen gewährleistet. Außerdem ergänzen die Patienten- und die Wohnberatung das VdK-Mitgliederangebot. Dazu kommen weitere Serviceleistungen. Detaillierte Informationen, Adressen und Sprechzeiten unter www.vdk-bw.de

August 2021
Ab Oktober 2020 mehr Geld für Zahnersatz
Eine Regelung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) betrifft die Festzuschüsse für Zahnersatz. Sie werden ab 1. Oktober 2020 von 50 auf 60 Prozent der Kosten für die Regelversorgung – also die gesetzliche Standardtherapie bei Zahnersatz – erhöht, informiert die in Stuttgart ansässige VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg. Der Eigenanteil für die Regelversorgung reduziert sich so auf 40 Prozent. Regelmäßige jährliche zahnärztliche Untersuchungen erhöhen den Festzuschuss zusätzlich. Bei einem über fünf oder gar zehn Jahre geführten Bonusheft klettert der Festzuschuss auf 70 oder sogar 75 Prozent. Ab 1. Oktober können die Krankenkassen in Ausnahmefällen den Bonus auch dann gewähren, wenn die Kontrolluntersuchungen nicht lückenlos durchgeführt wurden. Die Versicherten müssen jedoch ihre Zähne regelmäßig gepflegt haben und dürfen in den letzten zehn Jahren vor Beginn der Behandlung nur einmal den Termin zur Zahnvorsorge versäumt haben.

Juni 2021
Rentenversicherung warnt vor Trickbetrügern

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg warnt vor einer neuen Betrugsmasche von Trickbetrügern. Zugleich erstattete der gesetzliche Rentenversicherungsträger Anzeige gegen Unbekannt. Die Trickbetrüger hätten sich unter der Telefonnummer (0711) 848 plus einer vierstelligen Durchwahlnummer als DRV-Mitarbeiter ausgegeben, so die Deutsche Rentenversicherung in ihrer Pressemitteilung von Ende Mai 2021. Die Rentenversicherung nutze jedoch für ihre Telefonate aus der Stuttgarter Zentrale stets die (0711) 848 plus einer fünfstelligen Durchwahl. Und DRV-Anrufe aus der Karlsruher Zentrale seien an der Rufnummer (0721) 825 plus einer ebenfalls fünfstelligen Durchwahl erkennbar. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg teilte außerdem mit, dass sie niemals telefonisch Bankverbindungen abfrage und auch sonstige Daten, die dem Datenschutz unterliegen, ausschließlich schriftlich anfordere.

April 2021
Pflegehilfsmittel-Pauschale weiterhin 60 Euro

Die Pflegehilfsmittel-Pauschale wird weiterhin in Höhe von 60 Euro gewährt. Dies beschloss kürzlich die Bundesregierung und kam damit einer VdK-Forderung nach. Allerdings gilt diese Regelung vorerst nur bis Ende 2021. Der Sozialverband VdK fordert dagegen, die 60 Euro unbefristet zu gewähren. Denn, durch die Corona-Pandemie seien die Kosten für Hygieneartikel für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige stark gestiegen. Um FFP2-Masken, Einmalhandschuhe und Schutzkleidung finanzieren zu können, war nach Pandemie-Beginn im Frühjahr 2020 die Pauschale von 40 auf 60 Euro angehoben worden. Dieser Betrag sollte unlängst wieder abgesenkt werden, was der VdK mit seinem Protest aber verhindern konnte. Die erhöhten Kosten für Hygieneartikel bestünden weiterhin, da die Pandemie noch nicht beendet sei, hatte der Sozialverband VdK argumentiert. Weitere Informationen zu VdK-Positionen und vieles mehr gibt es unter www.vdk-bawue.de

April 2021
Eigener YouTube-Kanal des VdK Baden-Württemberg

„VdK gibt dir Recht!“ heißt die YouTube-Serie, die der Sozialverband VdK Baden-Württemberg unlängst gestartet hat. Dort werden Themen aufgegriffen, die in der VdK-Sozialrechtsberatung oft zur Sprache kommen. In dieser YouTube-Serie erläutert der Sozialrechtsexperte Ronny Hübsch im Rahmen von Kurzvideos den rechtlichen Hintergrund anhand eines konkreten Beispiels aus der Praxis. Und er gibt gute Einblicke in die oft komplexe Sachlage. Hübsch gehört zu den zwischenzeitlich 58 VdK-Juristinnen und -Juristen, die in den 35 hauptamtlich besetzten VdK-Beratungsstellen im Südwesten Hilfesuchenden bei sozialrechtlichen Streitfällen zur Seite stehen. Veröffentlicht werden die YouTube-Beiträge sowohl auf der Homepage des Landesverbands unter www.vdk-bawue.de als auch auf dem YouTube-Kanal des VdK Baden-Württemberg (https://www.youtube.com / Kanal: „Sozialverband VdK Baden-Württemberg“). Auch ein Abo des Kanals ist möglich. Zu den Top-Themen gehören unter anderem Schwerbehindertenausweis, Erwerbsminderungsrente, Arbeitsunfälle sowie der Kündigungsschutz schwerbehinderter Arbeitnehmer.

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"© Sozialverband VdK Baden-Württemberg

Bildrechte einblenden

Bildrechte auf der Seite "https://www.vdk.de/kv-zollernalb/ID273265":

  1. Plakat zur Aktion "Pflege macht arm" | © Sozialverband VdK Baden-Württemberg

Liste der Bildrechte schließen

Datenschutzeinstellungen

Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, unser Onlineangebot zu verbessern.

  • Notwendig
  • Externe Medien
Erweitert

Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies in externen Medien. Sie können Ihre Zustimmung für bestimmte Cookies auswählen.