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Willkommen beim Kreisverband Wunsiedel

Reden wir übers Geld

Annette Liebmann

© Annette Liebmann

In Bamberg diskutierte der VdK mit den Bundestagskandidatinnen und -kandidaten über die Kosten der Krise und die Besteuerung.
Die Corona-Krise hat viele Milliarden Euro gekostet. Der Staat wird in den nächsten Jahren sparen müssen – aber in welchen Bereichen? Und wie soll das Defizit wieder ausgeglichen werden? Um diese Fragen ging es bei der VdK-Bezirksveranstaltung zur Bundestagswahl im oberfränkischen Bamberg. Fünf Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich der Diskussion mit dem VdK.
VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder verriet in seiner Ansprache im Kongresszentrum vor etwa 80 Anwesenden das Erfolgsgeheimnis des Sozialverbands VdK. Dieser ist in Oberfranken, gemessen an der Gesamtbevölkerung, besonders stark vertreten: „Großer Einsatz und harte Arbeit. Diese Hingabe wird hier vor Ort gelebt.“ Die Veranstaltung wurde zeitgleich im Livestream übertragen und ist unter nachfolgendem Link abrufbar. zum Artikel+Video.
„Nur die, die die Sorgen und Nöte der Menschen kennen, können gute Gesetze machen“, wandte sich Pausder an die Politikerinnen und Politiker. Der VdK kenne viele dieser Sorgen aus seiner Rechtsberatung. Pausder forderte, die Erwerbsminderungsrenten für Bestandsrentner und die Mütterrenten unabhängig von Stichtagsregelung und dem Geburtsjahr der Kinder anzugleichen. Auch auf dem Arbeitsmarkt seien dringend Verbesserungen notwendig.
Diese und weitere Forderungen des VdK „wollen wir den Parteien zum Abschreiben anbieten“, schloss sich VdK-Präsidentin Verena Bentele an. Sie stellte fest, dass die Corona-Krise die soziale Ungleichheit verstärkt hat, und kündigte an, der VdK werde nicht zulassen, dass die durch die Pandemie notwendigen, immensen Staatsausgaben auf Kosten der Ärmeren finanziert werden. Stattdessen schlug sie eine einmalige Abgabe auf Vermögen oberhalb von einer Million Euro vor, die Wiedereinführung der Vermögenssteuer sowie die konsequente Verfolgung von Steuerhinterziehung. Auch die Einführung weiterer Steuern, wie etwa einer globalen Mindeststeuer oder einer Finanztransaktionssteuer, müsse ernsthaft geprüft werden.
In der anschließenden Diskussion, geleitet von BR-Moderatorin Eleonore Birkenstock, ging es ums Geld. „Wir müssen jetzt die Einnahmenseite anschauen und die Ausgaben hinterfragen“, bekannte der Bundestagsabgeordnete und Verteidigungsstaatssekretär Thomas Silberhorn (CSU). Er erteilte der Wiedereinführung der Vermögenssteuer eine Absage. „Das belastet die kleinen Betriebe, während die großen ihr Geld ins Ausland schaffen.“ Die Besteuerung der Gesamt­einkünfte oder die Einführung neuer Steuern hingegen könne er sich vorstellen – was VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher stark bezweifelte: „Ich bin gespannt, ob das am Ende auch angepackt wird.“
Bundestagsabgeordneter Andreas Schwarz (SPD) sprach sich gegen Steuererleichterungen für Gutverdiener aus: „Das wäre ein Schlag ins Gesicht für die, die weniger haben.“ Er berichtete, dass die Finanztransaktionssteuer auf Börsengewinne auf dem Weg sei. Schwierigkeiten bereite allerdings die Abstimmung mit den anderen europäischen Regierungen.
Bundestagsabgeordnete Lisa Badum (Bündnis 90/Die Grünen) kritisierte, dass die Union in ihrem Wahlprogramm die „oberen Zehntausend“ entlasten wollten. „Wir müssen für mehr Steuergerechtigkeit sorgen“, bekräftigte sie. Auch Steuerhinterziehung sei kein Kavaliersdelikt.
Statt auf Umverteilung setzt die FDP auf Wirtschaftswachstum. Bundestagskandidat Claus Ehrhardt, selbst Unternehmer, freute sich, dass es schon jetzt wieder wirtschaftlich aufwärts geht. Ein großes Problem sei jedoch die Bürokratie. Diese gelte es, abzubauen.
Bundestagskandidat Jan Jaegers (Die Linke) spricht sich ebenfalls für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer aus: „Als wir sie noch hatten, sind die Unternehmer auch nicht aus Deutschland geflohen.“ Als skandalös empfinde er, dass manche Unternehmen während der Krise Kurzarbeitergeld bezogen und später ihren Aktionären höhere Dividenden ausgezahlt haben.

Sozialrechtsberatung

VdK-Beratung überall in Bayern für Sie da

Ein Mann sieht hinter einem Bücherstapel hervor

Der VdK bietet kompetente Sozialberatung bei Rechtsfragen zu Rente, Behinderung und Pflege.© VdK

Aufgrund der aktuellen Verordnung der Staatsregierung (Stand 6.9.21) sind keine Beschränkungen aufgrund der Inzidenzwerte für den Besuch und die Beratung in den VdK-Geschäftsstellen mehr notwendig. In den Innenräumen gilt Maskenpflicht (OP-Maske oder FFP2-Maske) für die Besucherinnen und Besucher. In allen Geschäftsstellen achten die VdK-Teams sorgfältig auf die Hygiene- und Abstandsregelungen. Die Terminvereinbarung muss weiterhin vorab telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Für Mitglieder, die persönliche Begegnungen vermeiden möchten oder Krankheits- bzw. Erkältungssymptome haben, bieten wir selbstverständlich weiterhin telefonische Beratungstermine an. Wir freuen uns auf Sie!

Bitte vereinbaren Sie einen Termin in Ihrer Kreisgeschäftsstelle

VdK-Haussammlung
Plakatmotiv HWH 2021

"Helft Wunden heilen" vom 15. Oktober bis 14. November

Auch in diesem Herbst werden wieder ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler des VdK Bayern von Tür zu Tür gehen und die Bevölkerung um Spenden bitten. Sie sind für einen guten Zweck unterwegs: die Linderung der Not von Mitbürgerinnen und Mitbürgern vor Ort. Die VdK-Spendensammlung „Helft Wunden heilen“ findet heuer – selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-Regeln – zwischen dem 15. Oktober und dem 14. November statt.

Vielen Dank für Ihre Spende!

Die Umfrage zur Pflegestudie ist beendet.

Informationen dazu finden Sie hier:

VdK-Pflegestudie

Digitaler Pflegekurs

Online-Seminar für pflegende Angehörige: Jetzt anmelden!

Eine Frau hebt eine andere Frau aus einem Bett, ein Mann gibt Hilfestellung

Der VdK Bayern bietet ein kostenloses Online-Seminar für pflegende Angehörige an. Beantwortet werden unter anderem folgende Fragen: Welche Handgriffe sind rückenschonend beim Heben und Lagern? Welche Entlastungsangebote stehen pflegenden Angehörigen zu? Welche Hilfsmittel sind für die Pflege sinnvoll und können dabei helfen, dass Pflegebedürftige länger selbstständig bleiben? Termin:
27. und 28.10. 2021, jeweils von 14 bis 16 Uhr
Mehr unter: Information und Anmeldung

Web-Seminare

Online-Vortragsreihe 2021

Mitziehen

Mit unserer erstmals bayernweiten, digitalen Vortragsreihe bieten wir Ihnen als Mitglied die Möglichkeit, sich bequem von zu Hause aus zu informieren. Unsere VdK-Expertinnen und Experten referieren in den Web-Seminaren zu verschiedenen Themen, wie Pflege, Wohnen und Schwerbehinderung. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung auf folgender Website erforderlich:

www.vdk.de/bayern/webseminare


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Grundsicherung
Symbolbild: Ein Taschenrechner und Schreibmaterial

Grundsicherungs-Rechner: Jetzt Anspruch prüfen

Mit der Einführung der Grundrente zum Jahresbeginn trat auch der Freibetrag in der Grundsicherung im Alter in Kraft. Der VdK empfiehlt deshalb, einen Antrag auf Grundsicherung im Alter beim Sozialamt zu stellen. Einen möglichen Anspruch können Sie auf dieser Seite unverbindlich berechnen: www.vdk.de/grundsicherungsrechner

Mitgliedschaft
Verena Bentele wirbt für Mitgliedschaft im VdK

"Tritt ein für soziale Gerechtigkeit!"

Die Präsidentin des VdK Deutschland, Verena Bentele, wirbt kraftvoll dafür, dass Menschen dem VdK Bayern beitreten und diesen so in seinem Einsatz für soziale Gerechtigkeit unterstützen. Das Plakat mit der Botschaft "Tritt ein für soziale Gerechtigkeit!" ist derzeit in ganz Bayern auf Großflächen und in den Münchner S­-Bahnen zu sehen. „Wir freuen uns über diese großartige Unterstützung“, sagt VdK­-Landesvorsitzende Ulrike Mascher. Werden auch Sie Mitglied in unserer starken Gemeinschaft!

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  1. Annette Liebmann | © Annette Liebmann
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