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Volkstrauertag Zürich 2022

Auch in diesem Jahr war wieder eine Abordnung des Sozialverbandes VdK in Zürich auf dem Sihlfeldfriedhof und hat zusammen mit dem Botschafter der Bundesrepublik in Bern und dem Hilfsverein Zürich und Tessin einen Kranz im Gedenken an die Gefallenen des ersten Weltkriegs jedoch auch in Gedenken andie Gefallenen des zweiten Weltkrieges wie auch der Soldaten dieses unsinnigen Ukraine-Kriegs gedacht. Unser Schriftführer Stefan Kurcczynski hat in der Regionalzeitung Südkurier folgenden Bericht verfasst:

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© Stefan Kurczynski

In Gedenken an diedeutscher Soldaten, die im ersten Weltkrieg gefallen sind und auf Einladung des deutschen Botschafters Herrn Michael Flügger,sowie des Honorarkonsul Dr. Martin C. Wittig, isteine Abordnung des VdK Kreisverbands zum Volkstrauertag,auf den in Zürich liegenden Sihlfeld-Friedhof gereist.Das Mahnmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Deutschen aus Zürich und Umgebung befindet sich auf dem Feld A des Friedhofs Zürich Sihl Feld linkerhand des Eingangsgebäudes Aemtlerstrasse.In das kubische Denkmal sind auf drei Seiten die Namen von 679 gefallenen Deutschen eingraviert, deren Wohnort bei Kriegsausbruch 1914 in Zürich oder Umgebung war. Auf der zum Friedhof gerichteten Seite befindet sich die Inschrift «Zum Gedächtnis der im Weltkrieg gefallenen Deutschen aus Zürich und Umgebung 1914 1918». Eine später am Fuß des Denkmals zugefügte Inschrift erinnert an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im zweiten Weltkrieg. Das Denkmal war 1929 auf Initiative von Angehörigen der Gefallenen errichtet worden.Seit 2014nunlegen Mitglieder der Vorstandschaft des Kreisverbandes Waldshut,unter der Führung der Vorsitzenden Lucia van Kreuningen,sowie Vorstände einzelner VdK Ortsverbände in Zürich, auf dem Friedhof am Mahnmal einen Kranz nieder. Sie wollen damit die Erinnerung und das Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege,sowie der damaligen Gewaltherrschaft wachhalten.Dieses Mahnmal wurde erst vor vier Jahren auf Initiative des damaligen deutschen Botschafters Dr. Otto Lampe restauriert und die Namen der gefallenen Soldaten ringsum wieder lesbar gemacht.Vor mehr als vierzehn Jahren hatte die Deutsche Botschaft in Bern erstmals den Kreisverband Waldshut dazu eingeladen.Zusammen mit dem damaligen Botschafter wurde zum ersten Mal ein Kranz niedergelegt. Mit dabeisind jedes Mal auch aktive Mitglieder des Deutschen Hilfsvereins aus Zürich und Tessin, unter der Leitung von Ehrenpräsident Manfred H. Gutermuth. Auch sie legen jedes Jahr am Mahnmal der Gefallenen ein Kranzgebinde nieder, um ihnen zu gedenken. Mit dabei waren dieses Mal sogar Ausländische Verteidigungsattachés, wie der Brigadier Dr. Franz Berndorfer, aus der Botschaft von Österreich Bern, sowie Major Mikhail A. Fedorchik, Stv.Verteidigungsattaché, Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika Bern. Im Anschluss an die Kranzniederlegung hielt Jürg Stüssi - Lauterburg, Schweizer Militärhistoriker und Constaffelherr der Gesellschaft zur Constaffel in Zürich, einen Vortrag im Krematorium Gebäude ab, mit dem Titel: „Respekt und Erinnerung.“Er fand die richtigen Worte, die den anwesenden zu Herzen gingen. So zum Beispiel zitierte er das Wort aus der Reichstagsdebatte vom 12. Und 13. Juni 1925 des Sozialdemokraten Wilhelm Sollmann: „Es gibt niemand in diesem Hause, und ich hoffe, niemand im Volk, der nicht mit Ehrfurcht der Toten gedenkt, gleich welcher Partei, gleich welchen Standes, gleich welchen militärischen Ranges, die draußen auf den Schlachtfeldern liegen.“ Auch von Siegried von Kardorff, welcher der Deutschen Volkspartei angehörte, sprach er: „ Wir brauchen einen Tag, an dem wir uns einmal auf uns selbst besinnen. Denn wir werden uns von dem einen Vorwurf nicht ganz lossprechen können, dass wir sehr schnell vergessen.“ Weiter sprach er unter anderem: „Wer erinnert an die Toten? Das ist seit 1919 der Volksbund Deutsche Kriegsgräberführsorge, seit 1887 das Souvenir Francais, seit 1917 die Commonwealth War Graves Commission, sowie seit 1923 die American Battle Monuments Commission.“

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© Stefan Kurczynski

Mit dabei waren fast alle Mitglieder des Vorstandes des Kreisverband Waldshut

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Vertreter des Kreisverbands Waldshut, von links: Lucia van Kreuningen (Vorsitzende), Siegrun Breyer (Frauenbeauftragte OV Küssaberg), Roswitha Zyska (Kassiererin KV Waldshut), Gabi Martin (Vorsitzende OV Albbruck-Dogern), Ulrich Breyer (2. Vorsitzender KV Waldshut/1. Vorsitzender OV Küssaberg), Kirsten Kürten(1. Vorsitzende OV Tiengen), Stefan Kurczynski (2. Vorsitzender OV Küssaberg), Jürgen Stenzel (Schriftführer OV Küssaberg), Rolf Becker 1. Vorsitzender OV Lauchringen) sowie Silvia Fromm (1. Vorsitzende OV Hohentengen).Bild Stefan Kurczynski© Stefan Kurczynski

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© Stefan Kurczynski

Auch sehr viele andere Personen waren bei diesem Gedenkakt dabei.

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Das Militärspiel Uster umrahmte die Feier musikalisch mit dem Stück "Ich hatt' einen Kameraden".© Stefan Kurczynski

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© Stefan Kurczynski

Die Feier auf dem Friedhof wurde abgerundet mit einem Empfang in den Räumen des Krematoriums wobei der Schweizer Militärhistoriker Jürg Stüssi-Lauterburg, Constaffelherr der GEsellschaft zur Constaffel in Zürich mit seinen Gedanken zum Nachdenken anregte. Der Organist Martin Rabensteiner sowie das Militärspiel Uster begleiteten diesen Empfang musikalisch.

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