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Neue Infos vom VdK

Dez. 2019
Ehrenamtstag am 5. Dezember: Der Sozialverband VdK sagt Danke!

Über 9.000 Männer und Frauen engagieren sich allein in Baden-Württemberg für den Sozialverband VdK in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Es sind Menschen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz unser gesellschaftliches Fundament bilden und so eine starke und solidarische Gemeinschaft schaffen.

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© VdK

Gelebtes Miteinander im Ehrenamt – das Markenzeichen des VdK
Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. ist stolz auf seine vielen ehrenamtlich tätigen Mitglieder in all seinen Verbandsstufen. Durch sie wird unsere Überzeugung „Im Mittelpunkt der Mensch“ jeden Tag aufs Neue gelebt.

Durch ihren persönlichen Einsatz erfüllen sie den Sozialverband VdK mit Leben und geben unseren Mitgliedern das „gute Gefühl“, eine große VdK-Familie zu sein, in der man sich gegenseitig unterstützt, füreinander eintritt und deshalb geborgen fühlt.

Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Sozialverbandes VdK Baden-Württemberg und als solches nicht mehr wegzudenken.

Zum landesweiten Ehrenamtstag am 5. Dezember möchten wir deshalb insbesondere allen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern im Sozialverband VdK Baden-Württemberg, aber auch allen anderen ehrenamtlich Tätigen in ganz Deutschland, für ihre Arbeit in ihren Vereinen und Verbänden:

„Danke“ sagen!

Ihr Roland Sing
Landesverbandsvorsitzender

Okt.2019
Soziales Entschädigungsrecht:
Endlich werden Opfer besser unterstützt
Der Sozialverband VdK begrüßt das vom Bundestag verabschiedete Gesetz, das das Soziale Entschädigungsrecht neu regelt. Künftig erhalten Opfer von Gewalttaten, Missbrauch oder Kriegshandlungen Kompensationen, die bisher geltenden Einzelgesetze zur Opferentschädigung werden im neuen Sozialgesetzbuch XIV gebündelt. Der Sozialverband VdK Deutschland vertritt die Interessen der Opfer und hat sich intensiv in der Gesetzgebung eingebracht.

Der mit zwei Millionen Mitgliedern größte Sozialverband in Deutschland lobt das Gesetz. „Sehr positiv finden wir, dass Opfer von Gewalt künftig höher entschädigt werden und auch mehr Hilfen zu einem Weg zurück ins Leben und zur Teilhabe bekommen werden“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Das vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Reform des Sozialen Entschädigungsrechts war längst überfällig, um Gewaltopfern schneller und unbürokratischer als bisher helfen zu können. Die Idee war auch, die Regeln zur Opferentschädigung an einer Stelle zu bündeln, sie übersichtlicher und insgesamt moderner zu machen. So wird künftig etwa auch psychische Gewalt als solche anerkannt, Opfer können entschädigt werden.

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Sept. 2019

VdK-Appell zum Klimagipfel
„Ältere müssen energetische Gebäudesanierungen finanzieren können!"

Kreditsperre für ältere Menschen aufheben
„Die Kreditsperre für Ältere muss endlich weg!“, betonte der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Roland Sing, anlässlich des bevorstehenden Klimagipfels des Bundeskabinetts.

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Roland Sing© Eibel / Vdk

Es könne nicht sein, dass die Bundesregierung ein Maßnahmenbündel gegen den zu hohen CO2-Ausstoß in Deutschland in Angriff nehme, ältere Menschen jedoch außen vor blieben. „Sie dürfen nicht Leidtragende des Klimaschutzes werden!“ Genau dies drohe ihnen jedoch, empörte sich Sing mit Blick auf Rechtslage und Praxis der Vergabe von Immobilienkrediten.
Der VdK-Landeschef monierte die nach wie vor bestehende Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie der Europäischen Union, wonach ein Darlehen innerhalb der statistischen Lebenserwartung des Kreditnehmers zurückzuzahlen sei. Dies treffe insbesondere ältere Menschen hart. Denn sie könnten weder ihr selbstbewohntes Haus oder ihre Eigentumswohnung barrierefrei oder zumindest alten- oder auch pflegegerecht umgestalten, noch die jetzt geforderten energetischen Sanierungen, wie beispielsweise den Ersatz von alten Ölheizungen und alten Fenstern oder Wärmedämmung, vornehmen.
Auch die seitens der Politik angedachte steuerliche Geltendmachung solcher Sanierungen werde der Lebenswirklichkeit von Senioren nicht gerecht, stellte Roland Sing klar. „Von Steuererleichterungen für Klimasanierungen durch private Häuslebauer haben die Älteren rein gar nichts!“ Die Politik in Bund und Land rief der VdK-Landesvorsitzende dazu auf, beim Klimaschutz stets auch an die Rentnerinnen und Rentner und deren nicht so üppigen Renteneinkünfte zu denken. Schließlich seien 21 Millionen Rentner auch 21 Millionen Wähler, so Sing abschließend.

Rentenerhöhung zum 1. Juli:

Wann wird die Rente ausgezahlt?
Zum 1. Juli 2019 steigen die Renten, und zwar um 3,18 Prozent in den alten Bundesländern und um 3,91 Prozent in den neuen Bundesländern. Doch wann ist die Rentenerhöhung eigentlich auf dem Konto?

Wann wird die Rentenanpassung erstmalig ausgezahlt?
Das Plus bei den Renten landet zu unterschiedlichen Zeiten auf dem Konto der Rentnerinnen und Rentner:

Wer seit April 2004 oder später die Rente erhält, der bekommt sie nachschüssig ausgezahlt. Das bedeutet, dass der angepasste Betrag Ende Juli auf dem Konto ist.

Wer vor April 2004 Rentner wurde, also bis März 2004, der erhält die Zahlung im Voraus - sie ist dann schon Ende Juni auf dem Konto.

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Juni 2019

VdK fordert gerechte Rente für alle Arbeitnehmer

Eine heute vorgestellte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt zu dem Ergebnis, dass Menschen, die besser verdienen, zunehmend länger leben - und dadurch überproportional mehr Rente beziehen. Wer wenig verdient, hat hingegen nicht nur ein größeres Risiko, im Alter in die Armut zu rutschen, sondern bezieht auch kürzer Rente. Der Untersuchung zufolge zeigt sich das Rentensystem gegenüber Arbeitnehmern mit höheren Lebenslohneinkommen großzügiger.

VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentiert dies wie folgt:

„Der VdK sieht sich durch die Studie in seinen Forderungen nach gerechten Renten für alle Arbeitnehmer bestätigt. Gerade der Altenpfleger, der ein Leben lang physisch und psychisch hart zu einem geringen Lohn gearbeitet hat, muss eine ausreichende Rente im Alter erhalten. Deshalb müssen das Rentenniveau dauerhaft bei 50 Prozent stabilisiert und geringe Renten aufgewertet werden. Das hat etwas mit Respekt vor der Lebensleistung der Menschen zu tun, die die wahren Leistungsträger unserer Gesellschaft sind. In diesem Zusammenhang erteilt der VdK einer weiteren Anhebung des Renteneintrittsalters erneut eine klare Absage.

Außerdem brauchen wir eine verlässliche Absicherung für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können. Die ungerechten Abschläge auf Erwerbsminderungsrenten von bis zu 10,8 Prozent müssen weg!

Niemand sucht es sich aus, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr bis zur Regelaltersgrenze arbeiten zu können. Wer seinen Beruf aufgeben muss, weil die Gesundheit nicht mehr mitmacht, dem darf nicht zusätzlich Armut drohen.“

„Guter Schlaf?!“ – Schwerpunkthema beim Kreisverband Stuttgart
Am 17. Mai wieder Gesundheitstag in Bad Cannstatt
Ab 13.30 Uhr Start der Ausstellung im Großen Kursaal

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Auch am 17. Mai 2019 erwartet Gastgeberin Carin E. Hinsinger wieder viele Besucher. Die Aufnahme zeigt die Landesfrauenvertreterin und Stuttgarter Kreisvorsitzende bei der Eröffnung der Traditionsveranstaltung in 2018.© VdK

„Gesunder Schlaf ist die wichtigste Quelle für körperliche und seelische Erholung“, sagt Schlaf-Gesund-Coach Jutta Kübler. Die Referentin aus Haiterbach-Beihingen hält am Freitag, 17. Mai 2019, das Schwerpunktreferat des diesjährigen Kreisverbands-Gesundheitstags in Bad Cannstatt. Diese Traditionsveranstaltung des VdK Kreisverbands Stuttgart findet einmal mehr im Großen Kursaal statt. Beginn der begleitenden Ausstellung ist um 13.30 Uhr, der Start der Vorträge erfolgt um 14 Uhr. Neben Kübler wird Diplom-Sozialarbeiter, Sozial- und Familientherapeut Robert Schiek ein weiteres enorm wichtiges Thema ansprechen: In seinem Vortrag „Überfordert, erschöpft, ausgebrannt – Gedanken zum Burnout“ will der Referent aus Schorndorf der Frage nachgehen „Leben wir in einer guten Balance?“ Denn, Schiek ist überzeugt davon, dass die Seele den Wechsel von Anspannung und Entspannung, von Leisten und Lassen brauche. Und der Stuttgarter Sportwissenschaftler Markus Jedelhauser informiert über die Bedeutung der Bewegung für Körper und Seele. Da dürfen sich die Besucher wieder auf eine kleine Gymnastikeinheit im Saal freuen. Auch für ein kulturelles Begleitprogramm ist bestens gesorgt. Diesmal spielt die Musikkapelle „Pique 6". Die sechsköpfige Band in klassischer 40er-Jahre-Besetzung will eine bunte Mischung aus Dixie, Swing, Latin, Rock und Country, garniert mit viel Witz und Spaß, servieren. „Die Remstäler Musiker machen in jedem Fall mitreißende Musik und gute Laune“, betont Kreisvorsitzende Carin E. Hinsinger. Ebenso lädt ihr Kreisverband alle Besucher des Infonachmittags zu einer geselligen Kaffeepause ein.

Um 17.30 Uhr schließen diese Informationsstände im Foyer. Da endet die Veranstaltung, zu der weit über ein Hundert Besucher erwartet werden. Wie immer ist der Eintritt zur Kreisverbands-Gesundheitsveranstaltung frei. Ebenso wenig ist eine Anmeldung erforderlich. Der Große Kursaal Bad Cannstatt ist bequem per U-Bahn-Linie 2 (Haltestelle „Kursaal“) erreichbar. Zudem ist ein Parkhaus ist beim Kursaal vorhanden.

Pflegebedürftigkeit darf nicht zum Armutsrisiko werden!

Der Sozialverband Baden-Württemberg e.V. fordert: Land muss pflegebedürftige Heimbewohner bei den Investitionskosten entlasten!

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"© Sozialverband VdK Baden-Württemberg


Armutsrisiko Pflegebedürftigkeit
Pflegebedürftigkeit wird in Baden-Württemberg zunehmend zum Armutsrisiko. Denn wer pflegebedürftig ist und im Heim lebt, muss einen großen Anteil der Kosten selbst bezahlen. Somit werden viele Heimbewohner in die Sozialhilfe gedrängt. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. fordert: Das Land muss pflegebedürftige Heimbewohner bei den Investitionskosten entlasten!

Pflege darf nicht arm machen!
Im Jahr 1995 wurde die Pflegeversicherung eingeführt, deren Zielformulierung war, niemanden im Alter wegen Pflegebedürftigkeit zum Sozialfall werden zu lassen. Aktuell wird dieses Ziel allerdings verfehlt!

Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg fordert das Land auf, die Investitionskosten für stationäre Pflegeeinrichtungen wieder zu übernehmen!

Historischer Rückblick
Seit 1995 gibt es in Deutschland eine gesetzliche Pflegeversicherung. Für deren Einführung hatte der Sozialverband VdK damals jahrelang gekämpft. Eine wichtige pflegepolitische Weichenstellung erfolgte zum 1. Januar 2017. Die Einstufung von Pflegebedürftigen wurde von 3 Pflegestufen auf 5 Pflegegrade umgestellt. Damit sind Leistungsverbesserungen auch für dementiell Erkrankte in der Pflegeversicherung verbunden. Doch trotz dieser sozialpolitischen Maßnahme gibt es in der Pflege weiterhin wichtigen Handlungsbedarf. Denn Fakt ist: In vielen Fällen führt Pflegebedürftigkeit zu Armut, beziehungsweise sind Betroffene auf Sozialhilfe angewiesen. So leiden immer mehr Heimbewohner unter den steigenden Kosten und der sich öffnenden Schere zwischen dem zu erbringenden Eigenanteil und den gesetzlichen Pflegeversicherungsleistungen für stationäre Pflege. In Zukunft wird sich dieses Problem weiter verschärfen, weil auch ein reduziertes Rentenniveau und Zuzahlungen, zum Beispiel in der gesetzlichen Krankenversicherung, dazu beitragen, dass viele Menschen nach ihrem Arbeitsleben ihren Eigenanteil im Pflegeheim nicht mehr werden tragen können.

Durch zu hohe Heimkosten werden schon heute jährlich viele pflegebedürftige Menschen in Deutschland zum Sozialfall. Das darf nicht sein! Es ist entwürdigend, am Lebensabend, nach einem arbeitsreichen Leben, zum Sozialamt gehen zu müssen und zum Bittsteller und Taschengeldempfänger erniedrigt zu werden. Daher appelliert der Sozialverband VdK Baden-Württemberg an die Politik und insbesondere an die Landesregierung: „Die Pflegeheimkosten müssen sinken! Und deshalb muss sich das Land Baden-Württemberg wieder für die Investitionskosten der Pflegeheime verantwortlich fühlen!“

Unterstützen Sie unsere Aktion mit Ihrer Unterschrift und setzen Sie sich für eine gerechte und angemessene Pflegeversorgung im Alter ein.
Auch das Land ist verantwortlich
Nach dem Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) ist auch das Land Baden-Württemberg für die Vorhaltung einer leistungsfähigen und zahlenmäßig ausreichenden und wirtschaftlichen pflegerischen Versorgung verantwortlich. Fakt ist jedoch, dass das Land aus der öffentlichen Förderung von stationären Pflegeheimen im Jahr 2010 ausgestiegen ist. Baden-Württemberg beteiligt sich somit nicht mehr an den Investitionskosten! Das ist der Ansatzpunkt unserer Kritik.

Unterstützen Sie diese wichtige Aktion unseres Landesverbands. Beteiligen Sie sich an der VdK-Pflegeaktion 2019! Zum vollständigen Artikel

Sozialrechtliche Änderungen ab Januar 2019

Seit 1. Januar 2019 treten einige Gesetzesänderungen in Kraft, für die sich der Sozialverband VdK seit Langem eingesetzt hat. So z. B. die Rückkehr zur Beitragsparität in der gesetzlichen Krankenversicherung, die Sicherung des Rentenniveaus oder auch Verbesserungen bei Mütterrente und Erwerbsminderungsrente. Der VdK wird sich für weitere Verbesserungen für die Betroffenen einsetzen – beispielsweise die völlige Gleichstellung aller Mütter bei der Mütterrente oder auch die Abschaffung der Abschläge auf Erwerbsminderungsrenten sowie die Anhebung des Rentenniveaus auf mindestens 50 Prozent. Detailinformationen zu den gesetzlichen Neuerungen finden Sie über nachfolgenden Link und auch im kostenlosen VdK-Videoportal unter www.vdktv.de .
Sozialrechtliche Änderungen ab Januar 2019

Januar 2019

VdK fordert Pflegepersonenzeit und Pflegepersonengeld

Der Sozialverband VdK hat ein Konzept gegen die hohe Belastung privat Pflegender vorgelegt. Die häusliche Betreuung von Angehörigen oder Freunden ist eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe, die gefördert werden muss. Die aktuellen Gesetze für Pflegende kritisiert VdK-Präsidentin Verena Bentele als unzureichend. Das Konzept des VdK sieht vor, dass mehr Personen als bisher eine Auszeit für die Pflege nehmen können. Diese soll auch länger dauern können als bislang. In dieser Zeit erhalten Pflegende eine Lohnersatzleistung. Vorbilder des Konzepts sind die „Elternzeit“ und das „Elterngeld“ für Mütter und Väter.

„Viele privat Pflegende sind körperlich und psychisch stark belastet. Auch machen sie oft berufliche Abstriche und nehmen finanzielle Einbußen bei Einkommen und Renten in Kauf, um andere zu pflegen. An der schwierigen Situation Pflegender ändern die aktuell geltenden Gesetze kaum etwas“, erklärt Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.

Das Konzept des VdK orientiert sich an der „Elternzeit“ und am „Elterngeld“. Denn so wie Mütter und Väter bei der Betreuung ihrer Kinder, leisten auch Menschen, die sich um Pflegebedürftige kümmern, eine gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit.

Mehr Zeit für Pflegende: Die Pflegepersonenzeit des Sozialverbands VdK
Analog der Elternzeit ist die Pflegepersonenzeit eine teilweise oder vollständige Freistellung von der Arbeit, auf die Pflegende einen Rechtsanspruch haben. Man kann also, anders als bisher, unabhängig etwa von der Betriebsgröße eine Pflege-Auszeit nehmen. Damit erweitert sich der Kreis der Anspruchsberechtigten.

Pflegende dürfen sich pro Pflegebedürftigen, um den sie sich kümmern, drei Jahre und damit länger als bislang freistellen lassen. Man kann sich die Betreuung auch mit einer Person teilen, die Pflegepersonenzeit beträgt dann sechs Jahre pro Pflegebedürftigem insgesamt.

Um die Pflegepersonenzeit nutzen zu können, muss man nicht unbedingt Angehörige pflegen, es können auch Freunde oder Nachbarn sein. Dies entspricht heutigen gesellschaftlichen Strukturen.

Bedingungen für den Anspruch auf die Pflegepersonenzeit sind: Pflegende müssen sich um einen Pflegebedürftigen kümmern, der einen Pflegegrad von mindestens 2 hat und zu Hause lebt. Zur Unterstützung darf man einen ambulanten Pflegedienst beauftragen. Pflegende müssen auch mindestens zehn Stunden in der Woche pflegen, verteilt auf zwei Tage, und sie dürfen maximal 30 Wochenstunden arbeiten.

Mehr Geld für Pflegende: Das Pflegepersonengeld des VdK
„Wer die Pflegepersonenzeit nutzt, soll Anspruch auf eine Lohnersatzleistung haben, analog dem 'Elterngeld'“, erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele. „Diese Leistung heißt in unserem Konzept 'Pflegepersonengeld‘. Das ist für Pflegende eine große finanzielle Hilfe, denn bisher können Pflegende Auszeiten für Pflege nur über zinslose Darlehen finanzieren.“

Das Pflegepersonengeld des VdK beträgt 65 bis 100 Prozent des vorherigen Nettolohns der Pflegenden, mindestens 300 Euro und höchstens 1800 Euro pro Monat. Man kann es maximal zwölf Monate beziehen. Betreuen zwei Pflegende einen Pflegebedürftigen, liegt die Bezugsdauer bei 14 Monaten insgesamt.

„Das Pflegepersonengeld soll nach unserem Konzept aus Steuermitteln finanziert werden“, sagt Verena Bentele. „Die Ausgaben dafür betragen nach Berechnungen des VdK pro Jahr 4,3 Milliarden Euro. Deutschland ist ein reiches Land und kann sich die Unterstützung Pflegender auch etwas kosten lassen.“

Lesen Sie mehr über die Konzepte zur Pflegepersonenzeit und zum Pflegepersonengeld in unseren FAQs zum Thema.

verantwortlich: Cornelia Jurrmann, VdK, Telefon: 030 / 92 10 580-401
Text aus VdK Pressemitteilung

November 2018

Rente: Alle sollen einzahlen

VdK-Präsidentin Bentele: „Rentenpaket der Bundesregierung geht nicht weit genug“
Ja, es gibt Fortschritte bei der Rente durch das aktuelle Rentenpaket der Bundesregierung. Doch es fehlt noch an entscheidenden Schritten, um das Rentensystem in Deutschland zukunftssicher und sozial gerecht zu machen.

Schon bei ihrem Amtsantritt im Mai 2018 hatte VdK-Präsidentin Verena Bentele eine ihrer wichtigsten rentenpolitischen Forderungen verkündet: den Umbau des Renten- und Pensionssystems in eine allgemeine Erwerbstätigenversicherung, in die auch Selbstständige, Beamtinnen und Beamte und Abgeordnete einzahlen. „Dann ist die Finanzierung auf eine breitere Basis gestellt. Das würde für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen“, erklärt Bentele.

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Verena Bentele VdK Präsidentin© VdK

Beamte sollen in die Rentenkasse einzahlen
Für diesen Vorschlag gab es von Seiten der Bundesregierung durch Sozialminister Hubertus Heil nun überraschend Unterstützung. Dieser prüft nach eigenen Angaben die Möglichkeit zur Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rente. Im Koalitionsvertrag wurde bereits festgelegt, dass Selbstständige ab 2019 in die gesetzliche Rentenversicherung aufgenommen werden. „Das ist ein wichtiger Schritt“, lobt Bentele. Nun müsse noch der Komplettumbau erfolgen. Dazu gehöre „politischer Mut und ein langer Atem“, weiß sie.

Rentenniveau stabilisieren
Ebenfalls Schützenhilfe für eine seiner wichtigen Forderungen erhielt der Sozialverband VdK von Finanzminister Olaf Scholz, der eine Stabilisierung des Rentenniveaus über das Jahr 2025 hinaus, nämlich bis 2040, zur Diskussion stellte. Der frühere Bundessozialminister begründete seinen Vorstoß damit, dass stabile Renten ein wichtiges Bollwerk gegen zunehmenden Populismus seien.
Bentele stimmt ihm hier zu: „Für die Akzeptanz der gesetzlichen Rentenversicherung in der Bevölkerung ist ein stabil hohes Rentenniveau unabdingbar. Auch die zukünftigen Rentnerinnen und Rentner brauchen eine generationenübergreifende Zusage der Politik für eine verlässliche Alterssicherung.“ Allerdings müsse das Rentenniveau bei mindestens 50 Prozent liegen, nicht nur bei den jetzt festgelegten 48 Prozent.
Die Rentenfinanzierung muss nach Meinung des Sozialverbands VdK noch stärker über Steuern erfolgen. „Umverteilung lautet das Gebot der Stunde für soziale Gerechtigkeit“, erklärt Bentele.
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Oktober 2018

„Die hohen Belastungen für gesetzlich Versicherte, Pflegebedürftige und Patienten müssen ein Ende haben!“
Sing erneuert Appell beim VdK-Gesundheitstag in Stuttgart

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© VdK Priya Bathe

„Zunehmend hohe Belastungen für Patienten durch Zuzahlungen und erhebliche Leistungsausgrenzungen prägen seit Langem das Gesundheitswesen und vor allen Dingen die Pflege“, kritisierte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Roland Sing, beim großen VdK-Gesundheitstag am Wochenende in der Liederhalle Stuttgart. Vor über 1000 Zuhörern aus allen Landesteilen rief Sing die Politik dazu auf, für mehr Solidarität zu sorgen. Einmal mehr betonte Roland Sing: „Infrastrukturmaßnahmen in der Pflege sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben!“ Er bekräftigte die VdK-Forderung, dass Investitionskosten für Pflegeeinrichtungen durch das Land zu tragen sind. Und angesichts von rund 30 Milliarden Euro auf der hohen Kante der privaten Pflegeversicherungen müsse ein Finanzausgleich zugunsten der gesetzlichen Pflegeversicherung her. Denn die zu erwartenden Kostensteigerungen in der Pflege dürften nicht einseitig zu Lasten der gesetzlich Pflegeversicherten gehen. Der Landesvorsitzende erneuerte auch die VdK-Forderung nach Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Arznei und erinnerte an die große VdK-Kampagne aus dem letzten Jahrzehnt, als 2,3 Millionen Unterschriften gesammelt und im Bundeskanzleramt abgegeben worden waren. Im Hegelsaal machte sich Roland Sing auch für bezahlbaren festsitzenden Zahnersatz für alle Versicherten stark.
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August 2018

"Union schachert bei Rente" VdK in der Frankfurter Rundschau über die Verzögerung beim Rentenpaket
Der Sozialverband VdK hält jede Verzögerung der geplanten schwarz-roten Rentenreform für ein schlechtes Signal. "Das Rentenpaket muss zügig auf den Weg gebracht werden“, damit „die Verbesserungen bei der Mütterrente und für Erwerbsminderungsrentner pünktlich zum 1. Januar bei den Betroffenen ankommen“ so VdK-Präsidentin Verena Bentele.

zum Artikel der Frankfurter Rundschau

Juli 2018

VdK fordert Alterssicherung, die vor Armut schützt

„Wir wollen keine halben Sachen, Rentnerinnen und Rentner von heute und morgen müssen sich auf die gesetzliche Altersvorsorge verlassen können. Der Gesellschaft muss die Rente etwas wert sein.“ Das erklärt Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich der heutigen Vorstellung des Rentenpakts durch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Der VdK sieht durchaus, dass es Schritte in die richtige Richtung im neuen Rentenpakt gibt. So ist der Plan von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, einen sogenannten Demografiefonds einzurichten, begrüßenswert.„Das ist vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung eine sinnvolle Maßnahme, da in den nächsten Jahren die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter nachfolgen“, so Bentele.

Als „wichtigen ersten Schritt“ bezeichnet der VdK das Festschreiben des gesetzlichen Rentenniveaus auf 48 Prozent. „Dringend nötig ist eine dauerhafte Anhebung des Rentenniveaus auf 50 Prozent, damit die Renten wieder entsprechend der Löhne steigen“, erklärt die VdK-Präsidentin. Sonst drohe immer mehr Menschen auch nach jahrzehntelanger Arbeit Altersarmut. „Das müssen wir verhindern“, so Bentele.
Der Sozialverband VdK begrüßt zudem die beschleunigte Anhebung der Zurechnungszeiten bei der Erwerbsminderungsrente.„Diese Verbesserungen dürfen jedoch nicht nur neuen Erwerbsminderungsrentnern zugutekommen, sondern müssen auch für die Bestandsrentner gelten“, fordert die VdK-Präsidentin. Wichtig ist für den VdK auch, dass die Abschläge von bis zu 10,8 Prozent endlich abgeschafft werden.
Der Sozialverband VdK kritisiert, dass von der Neuregelung bei der Mütterrente nur die Frauen profitieren sollen, die vor 1992 drei oder mehr Kinder zur Welt gebracht haben. „Das ist zutiefst ungerecht. Wir werden uns dafür stark machen, dass alle Mütter pro Kind einen Entgeltpunkt anerkannt bekommen“, so Bentele.
Die Kosten für ein gerechtes Rentensystem muss sich ein Staat wie Deutschland leisten können und wollen, davon ist der VdK überzeugt.„In Österreich ist beispielsweise der Rentenversicherungsbeitrag der Arbeitgeber höher als der Beitrag der Arbeitnehmer. Solche Formen der Finanzierung dürfen kein Tabu sein“, so Bentele.
Darüber hinaus fordert der VdK eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen: Arbeitnehmer, Selbstständige, Politiker und Beamte.

Mai 2018

Verena Bentele ist die neue Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland
Neuwahlen beim Sozialverband VdK Deutschland:

Verena Bentele wurde beim VdK-Bundesverbandstag in Berlin mit überwältigender Mehrheit an die Spitze des Verbands gewählt. Sie löst damit Ulrike Mascher ab, die sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Bentele erhielt am Mittwoch 90,1 Prozent der Stimmen.

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© Thomas Rosenthal

Die 36-Jährige Verena Bentele gehört seit 2015 dem Landesvorstand des Sozialverbands VdK Bayern an. Als zwölffache Paralympicssiegerin im Biathlon und Skilanglauf machte sie den Behindertensport in Deutschland populär. Nach ihrer aktiven Sportlerinnen-Karriere und mit dem Magisterabschluss in Literaturwissenschaften startete sie ihre berufliche Karriere als selbstständiger Coach. Im Januar 2014 wurde sie zur Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen ernannt. Das Amt gab sie am 9. Mai 2018 ab.

Die neue VdK-Präsidentin Verena Bentele ist bereit, mit mehr als 1,8 Millionen Mitgliedern für soziale Gerechtigkeit in Deutschland zu kämpfen. „Der VdK ist die größte Bürgerbewegung Deutschlands, in der sich Jung und Alt für eine solidarische, tolerante Gesellschaft engagieren.“

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April 2018

VdK fordert: Thema Altersarmut endlich angehen

Heute hat das Statistische Bundesamt neue Zahlen zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung herausgegeben. In Deutschland bezogen im Dezember 2017 knapp 1 059 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 3,2 Prozent mehr Leistungsberechtigte als im Dezember 2016. Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, kommentiert die neuen Zahlen zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wie folgt: „Die Bundesregierung muss das Thema Altersarmut und insbesondere das hohe Armutsrisiko bei Erwerbsminderung endlich angehen. Damit der Trend zur Altersarmut gestoppt wird, müssen vor allem die Regelsätze in der Grundsicherung für ältere Menschen und dauerhaft Erwerbsgeminderte angehoben werden. Notwendig ist eine Neubemessung der Regelsätze unter besonderer Berücksichtigung der Kosten für Gesundheit, Barrierefreiheit und Mobilität.
Wir brauchen aber viele weitere effektive Maßnahmen gegen die wachsende Altersarmut. So muss für Rentnerinnen und Rentner, die auf Grundsicherung angewiesen sind, endlich ein Freibetrag von 200 Euro geschaffen werden. So kann sichergestellt werden, dass z. B. Menschen, die langfristig in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt haben, bessergestellt werden als Menschen, die überhaupt nicht vorgesorgt haben.
Akuten Handlungsbedarf sieht der VdK bei den Erwerbsminderungsrentnern.

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© VdK

Rund 515 000 beziehungsweise 48,6 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung erhielten diese Leistungen aufgrund einer dauerhaft vollen Erwerbs-minderung. Krankheit und Behinderung dürfen keine Armutsfalle sein. Die geplante, beschleunigte Anhebung der Zurechnungszeiten bei der Erwerbsminderungsrente darf nicht nur neuen Erwerbs-minderungsrentnern zugutekommen, auch die Bestandsrentner müssen von den Verbesserungen profitieren. Zudem müssen die systemwidrigen Abschläge für alle Erwerbsminderungsrentner abgeschafft werden.
Völlig unbeachtet bleibt nach wie vor die Problematik der verdeckten Armut. Wir gehen von einer hohen Zahl an Menschen aus, die Grundsicherung aus Scham nicht beantragen, obwohl sie eigentlich ein Anrecht darauf hätten. Um diesen ‚verdeckt Armen‘ den Zugang zu den Leistungen zu gewähren, sind neben der schon bestehenden Information durch die gesetzliche Rentenversicherung weitere Aufklärungs- und Vereinfachungsmaßnahmen notwendig, um Zugangshindernisse abzubauen.“

Februar 2018

VdK: Neue sozialpolitische Ungerechtigkeiten darf es nicht geben

„Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD finden sich wichtige sozialpolitische Forderungen des VdK. Der VdK erwartet aber weitere Schritte und Nachbesserungen, auch um neue Ungerechtigkeiten zu vermeiden.“ Das erklärt Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen.

Als „ärgerlich und zutiefst ungerecht“ bezeichnet die VdK-Präsidentin die geplante Neuregelung bei der Mütterrente, die es nur für Frauen geben soll, die drei oder mehr Kinder zur Welt gebracht haben. „Wir werden ein etwaiges Gesetzgebungsverfahren sehr kritisch begleiten und dafür kämpfen, dass von der Mütterrente alle Mütter profitieren“, sagt die VdK-Präsidentin.

Positiv sei, dass die Anhebung der Zurechnungszeiten für Erwerbsminderungsrenten, wie vom VdK gefordert, in einem Schritt erfolgen soll. „Es ist aber ungerecht, dass nur Neurentner profitieren sollen. Auch die Bestandsrentner müssen etwas von den Verbesserungen haben“. Die vorgeschlagene „Grundrente“ ist aus Sicht des VdK kein effektives Instrument zur Bekämpfung von Altersarmut: „Viele Menschen, vor allem Frauen, schaffen 35 Beitragsjahre gar nicht. Zudem werden Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht angerechnet. Die meisten bleiben also weiterhin in der Grundsicherung hängen.
Zielgerichteter ist der bisher nicht berücksichtigte VdK-Vorschlag für einen Freibetrag in der Grundsicherung von 200 Euro für Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder der Mütterrente“, so Mascher.

Der VdK begrüßt, dass die einseitige Belastung der Versicherten endlich beendet und die gesetzliche Krankenversicherung wieder solidarisch finanziert werden soll. „Bei der Beendigung der Zweiklassenmedizin wird die große Koalition an den Ergebnissen gemessen werden. Patienten erster und zweiter Klasse darf es zukünftig nicht mehr geben“, erklärt Mascher.

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Dezember 2017

Das bringt der Entlastungsbetrag in der Pflege

Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5 haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von monatlich 125 Euro. Wir klären die wichtigsten Fragen rund um die Pflegeleistung.

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© pixabay.de

Seit Anfang 2017 haben alle Pflegebedürftigen in häuslicher Pflege, bei denen ein Pflegegrad festgestellt wurde, Anspruch auf den sogenannten Entlastungsbetrag in der Pflege. Der Entlastungsbeitrag soll Pflegepersonen, also beispielsweise pflegende Angehörige, entlasten und beim pflegebedürftigen Menschen zum Erhalt der Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit im Alltag beitragen. Die gesetzliche Grundlage findet sich in § 45b SGB XI.

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November 2017
Klausurtagung Kreisverband Waiblingen am 04.11. + 05.11.2017

Unter dem Motto
"Information, Motivation und Austausch" für unsere ehrenamtlichen im VdK lud der VdK Kreisverband Waiblingen zu einer Klausurtagung am
04.11. und 05.11.2017 ein.
Aus zahlreichen Ortsverbänden kamen die Ortsvorsitzenden zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Vorstand zu der zweitägigen Klausur.

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© VdK GL

Interessante Themen rund um das VdK Ehrenamt wurden nicht nur vermittelt sondern auch in unterschiedlichen Arbeitskreisen erarbeitet und lebhaft diskutiert.

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© VdK GL






In Gruppenarbeit ging es Beispielhaft um Anregungen und Ideen bei der Zusammenarbeit der Ortsverbände mit dem Kreisverband,
um Öffentlichkeitsarbeit, Qualifizierung von Ehrenamtlichen, erfolgreiche Ortsverbandsarbeit bis hin zu sozialpolitischen Themen.

Aktiv begleitet und moderiert wurde die Klausur von erfahrenen Verbandskollegen und vom VdK Marketing. Interessante Vorträge wie "Sozialpolitische Interessenvertretung" und "Sozialrechtliche Vertretung" und zu Unterstützungsleistungen vom VdK Marketing wie auch nützliche Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit rundeten diese Klausur ab.
Der aktive und gelebte Informationsaustausch untereinander war ebenso wichtig bei dieser Tagung.

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© VdK GL

So konnten die Klausurteilnehmer viele neue Erkenntnisse und Informationen für ihre Ortsverbands-
arbeit gewinnen.








In drei Arbeitskreisen werden nun Themen aus der Klausur weiter aufbereitet.
Die Ergebnisse führen im Quartal 1 2018 zur Verabschiedung von Maßnahmen und Aktivitäten zur Unterstützung der Ortsverbandsarbeit und der Ehrenamtlichen.

"Lust auf ehrenamtliche Tätigkeit im VdK?"
Melden Sie sich bitte bei der Kontaktadresse oder bei einem der Ortsverbände.

September 2017

VdK fordert entschlossenen Kampf gegen Armut

"Wir appellieren an die zukünftige Bundesregierung, endlich entschlossener im Kampf gegen Armut vorzugehen und dafür zu sorgen, dass Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen auf die politische Agenda kommen."
Das erklärt Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamts zur Armutsgefährdung in Deutschland.
Die neuen Zahlen bestätigen aus Sicht des VdK den großen Handlungsbedarf beim Thema Armutsbekämpfung. "Armut hat viele Ursachen: Kürzungsfaktoren und hohe Abschläge, die die Alterseinkommen ausbremsen, ein wachsender Niedriglohnbereich, ein Mindestlohn, mit dem man kaum über die Runden kommt, fehlende Perspektiven für Langzeitarbeitslose, Teilzeitfallen für Frauen und Sozialleistungen, die zum Leben nicht reichen", so Mascher.

Deshalb fordert der Sozialverband VdK ein Gesamtkonzept, um Armut erst gar nicht entstehen zu lassen und bestehende Armut wirksam zu bekämpfen."Dazu gehört ein Zusammenwirken von Steuerpolitik, Bildungs-, Familien-, Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik sowie Gesundheitspolitik."

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