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Neue Infos vom VdK

Schutz vor Corona

VdK unterstützt betroffene Mitglieder

Als einmalige Sofortmaßnahme stellt der Sozialverband VdK Baden-Württemberg seinen Mitgliedern, die Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung beziehen, kostenlos eine kleine Erstausstattung an FFP2-Masken zur Verfügung. „Wir möchten unsere Mitglieder unterstützen, die über keine ausreichenden finanziellen Mittel für medizinische Masken verfügen“, erklärte Landesverbandsvorsitzender Hans-Josef Hotz. Die FFP2-Masken werden über den Postweg an die entsprechenden VdK-Mitglieder versandt.

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© VdK GL

Schutz vor Corona darf keine Frage des Geldbeutels sein
„Pandemie-Aufschlag von 100 Euro für Grundsicherungsempfänger notwendig“
Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg begrüßt grundsätzlich die am 25. Januar eingeführte Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken. Gerade beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bieten medizinische Masken einen umfassenderen Schutz als einfache Alltagsmasken. Landesverbandsvorsitzender Hans-Josef Hotz gibt jedoch zu bedenken: „Für viele Menschen ist der Kauf der wesentlich teureren FFP2-Masken, die zudem Einwegmasken sind, nicht zumutbar!“
Hotz erneuerte in diesem Zusammenhang seinen Appell an die Landesregierung, einen monatlichen Pandemie-Aufschlag von 100 Euro für Grundsicherungsempfänger einzuführen. Denn die Grundsicherung sieht bislang nur 17 Euro monatlich für die gesamten Gesundheitskosten vor. Bei Stückpreisen von bis zu 6 Euro für FFP2-Masken sind Grundsicherungsempfänger schlichtweg von sozialer Teilhabe ausgeschlossen.

Nur über die „1“ geht’s zum Impftermin
Verschiedentlich werden Schwierigkeiten bei der telefonischen Erreichbarkeit des kassenärztlichen Notfalldienstes über die Telefonnummer 116117 mitgeteilt. Da die Buchung eines Termins zur Corona-Impfung über die 116117 erfolgt, bittet die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg alle Personen, die über die 116117 einen Impftermin vereinbaren möchten, unbedingt die Bandansagen innerhalb der Rufnummer zu befolgen. Um einen Impftermin zu erhalten, muss gleich nach der ersten Ansage die Taste „1“ gewählt und anschließend die weitere Ansage beachtetet werden. Falls Anrufer*innen ein anderes Angebot wählen oder einfach nur am Telefon bleiben, gelangen sie entweder zur Terminservicestelle der KVBW für Termine bei Fachärzt*innen und Psychotherapeut*innen oder an die Rettungsleitstellen im Rahmen des Notfalldienstes. Impftermine können dort nicht vereinbart werden, allerdings werden die Leitungen dann blockiert. Impftermine können auch im Internet über www.impfterminservice.de reserviert werden.

Neue Führung beim Sozialverband VdK Baden-Württemberg

Hans-Josef Hotz zum neuen VdK-Landesverbandsvorsitzenden gewählt

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Der neue Landesgeschäftsführer Thomas Schärer, Landesvorstand Hans-Josef Hotz und Bezirksgeschäftsführer von Nordwürttemberg Stefan Pfeil© VdK / Silvija Eibe

Beim 18. Landesverbandstag in Porsche-Arena Stuttgart kam es zu Änderungen wichtiger Personalien des Landesverbandes: Hans-Josef Hotz zum neuen VdK-Landesverbandsvorsitzenden gewählt. Auf ihn folgt Thomas Schärer als neuer Landesgeschäftsführer. Stefan Pfeil ist nunmehr Bezirksverbandsgeschäftsführer für den Bezirksverband Nordwürttemberg.

Im Oktober 2020 ging beim Sozialverband VdK Baden-Württemberg eine Ära zu Ende.
Der langjährige Landesverbandsvorsitzende und frühere VdK-Vizepräsident Roland Sing wurde feierlich verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Sing (79), der im Südwesten viele Jahre auch als Vorsitzender des Landesseniorenrats wirkte, hatte den VdK Baden-Württemberg seit 2011 sehr erfolgreich geführt.
Zuvor hatte er bereits als VdK-Landesvize und Bezirksvorsitzender Nordwürttemberg viele Akzente gesetzt.

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© VdK

In seine Amtszeit fallen nicht nur ein beträchtlicher, kontinuierlicher Mitgliederanstieg sowie der Ausbau des Beratungsstellennetzes
und der VdK-Mitgliederserviceleistungen, sondern zudem einige sozialpolitische Erfolge. So hatte sich Sing beispielsweise jahrelang für die Gleichstellung der Demenzkranken in der
Pflegeversicherung (seit 2017), aber auch für die Abschaffung der Praxisgebühr eingesetzt, zudem für die 2021 kommende Grundrente.

Der Rat des Gesundheits- und Sozialexperten ist weiterhin gefragt. Für seinen großen gesellschaftlichen Einsatz wurde Roland Sing vielfach hoch geehrt –
2015 mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse

VdK-Patientenberatung

Unser Gesundheitssystem ist oft unübersichtlich. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg bietet deshalb eine kostenlose, unabhängige und neutrale Patientenberatung für Ratsuchende an. Unsere erfahrenen Beraterinnen geben Auskunft in gesundheitsrechtlichen, medizinischen und psychosozialen Fragestellungen.
Häufige Themen in unserer Beratung sind:

Die Wahl der Krankenkasse:

  • Versicherungsmöglichkeiten: gesetzliche Krankenversicherung (GKV), private Krankenversicherung (PKV).
  • Kassenwechsel und Wahlleistungen ( z. B. Hausarztmodell).
  • Versicherungsmöglichkeiten und Leistungen für ehemals Nicht-Versicherte.
  • Beiträge zur GKV
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Die Leistungen der Gesetzlichen Krankenkassen, z.B.:

  • Probleme bei der Verordnung von Leistungen (Arznei-, Heil- und Hilfsmittel) in Arztpraxen.
  • Fragen der Kostenübernahme von Leistungen.
  • Anspruch auf Psychotherapie als Kassenleistung.
  • Fragen rund um Zahnersatzleitungen.
  • Bewilligung und Weiterzahlung von Krankengeld.
  • Fragen zu alternativen Behandlungsmethoden

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Medizinisch-Gesundheitliche Aspekte:

  • Fragen zur Früherkennung / Prävention.
  • Fragen zu Krankheitsbildern.
  • Fragen zu diagnostischen Verfahren.
  • Fragen zu bestimmten Therapien (Vor- und Nachteile).
  • Fragen zu Pflegesituationen (häuslich und stationär).
  • Fragen zu Zahnversorgung.
  • Hilfe bei Verständnis von medizinischen Unterlagen.
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Das Arzt-Patienten-Verhältnis, z.B.:

  • Lange Wartezeiten bei der Terminvergabe oder in der Praxis.
  • Aufkündigung des Behandlungsvertrages durch den Arzt bei kritischer Nachfrage.
  • Ablehnung einer Kassenleistung oder Behandlung, zum Beispiel aus wirtschaftlichen Gründen.
  • Verweigerung von Hausbesuchen.
  • Möglichkeiten, den Therapeuten bei laufender Therapie zu wechseln.

Patientenrechte, z.B.:

  • Fragen zum Thema Zweitmeinung.
  • Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.
  • Datenschutz.
  • Einsichtsrecht in die Patientenunterlagen.
  • Handlungsmöglichkeiten bei Verdacht auf Behandlungsfehler, Behandlungsmisserfolg oder Fehldiagnose.
  • Beschwerden über Leistungsträger und Leistungserbringer im Gesundheitswesen
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Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL):

  • Kassenleistungen werden als IGeL verkauft.
  • IGeL werden als „medizinisch notwendige“ Leistungen aufgedrängt.
  • Verweigerung der Regelbehandlung, wenn keine individuellen Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen werden.

Patienten- und Wohnberatung

Gaisburgstraße 27
70182 Stuttgart

Telefon: 0711 248 33-95
Telefax: 0711 248 44-10
patienten-wohnberatung-bw@vdk.de
zur Patientenberatung des VdK Landesverbandes

Ab Oktober mehr Geld beim Zahnersatz

Zum 1. Oktober 2020 gibt es mehr Festzuschüsse für den Zahnersatz. Sie werden von 50 auf 60 Prozent der Kosten für die Regelversorgung erhöht. Die Regelversorgung ist die gesetzliche Standardtherapie bei Zahnersatz. Damit reduziert sich der Eigenanteil auf 40 Prozent.

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© pixabay

Bereits am 11. Mai 2019 trat das „Gesetz für schnellere Termine und bessere Versorgung“ (Terminservice- und Versorgungsgesetz, TSVG) in Kraft. Dieses soll unter anderem dazu beitragen, die Leistungen der Krankenkasse und die Versorgung zu verbessern. Eine Regelung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes betrifft die Festzuschüsse für Zahnersatz, die nun um 10 Prozent erhöht wurden.
Regelmäßige jährliche zahnärztliche Untersuchungen tragen außerdem zu einer zusätzlichen Erhöhung des Festzuschusses bei: Bei einem über fünf oder gar zehn Jahre geführten Bonusheft klettert der Festzuschuss auf 70 oder sogar 75 Prozent.
Seit dem 1. Oktober können die Krankenkassen in Ausnahmefällen den Bonus auch dann gewähren, wenn die Kontrolluntersuchungen nicht lückenlos durchgeführt wurden. Hierfür müssen die Versicherten jedoch ihre Zähne regelmäßig gepflegt haben. Weiterhin darf vor Beginn der Behandlung maximal ein Termin zur Zahnvorsorge (in den letzten zehn Jahren) versäumt worden sein.

Sozialverband VdK: "Hohe Eigenanteile in Pflege eindämmen!"
Sing bekräftigt Forderungen an Politik „Pflege macht arm!“,

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© VdK

betont erneut der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Roland Sing. Sing bezieht sich auf die aktuelle Kritik des Verbands der Ersatzkassen (vdek).
Danach betragen die Eigenanteile, die Pflegebedürftige bei stationärer Unterbringung im Pflegeheim zu erbringen haben, in Baden-Württemberg rund 2350 Euro.
"Nicht selten 2600 Euro und mehr, je nach Einrichtung", ergänzt Sing. "Diese immensen und immer weiter steigenden Eigenanteile erhöhen das Armutsrisiko der betroffenen Menschen gewaltig."
Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg hatte bereits im Februar 2019 eine landesweite Kampagne gestartet, um insbesondere die Landespolitik auf die rasant steigenden Pflegekosten aufmerksam zu machen.
Leidtragende der sich immer weiter öffnenden Schere seien insbesondere die rund 100 000 pflegebedürftigen Menschen im Lande, die auf stationäre Unterbringung im Pflegeheim angewiesen sind.
"Viele von ihnen müssen wegen ihrer ungedeckten Heimkosten Hilfe zur Pflege beantragen und im Alter den beschämenden Weg zum Sozialamt gehen", sagt Roland Sing.
Er erneuert die Forderung des VdK Baden-Württemberg, schnell zu handeln und ruft den Landesgesetzgeber, aber auch das Sozialministerium, eindringlich dazu auf, wieder zur Förderung der Investitionskosten zurückzukehren und die Betroffenen zu entlasten.
Es sei enttäuschend, wie wenig Beachtung dieses Thema in der Landespolitik finde. Bereits über 100 000 Menschen im Lande hätten, so Roland Sing, die VdK-Forderung mit ihrer Unterschrift unterstützt.

Warnung von „Corona“-Enkeltrick

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Vom „Enkeltrick“, der kriminellen Betrugsmasche, die schon viele ältere Menschen geschädigt hat, gibt es eine neue Variante:
Betrüger nutzen die aktuelle Corona-Krise aus und versuchen als vermeintliche Angehörige alten Menschen viel Geld aus der Tasche zu ziehen, warnte kürzlich das Landeskriminalamt (LKA). Laut LKA würden sich Anrufer am Telefon als mit dem Coronavirus infizierte Verwandte ausgeben, die sofort Geld für angebliche Behandlungen bräuchten. Dann werde vorgeschlagen, dass ein „Freund“ das Geld oder auch Wertgegenstände abholen komme. Das LKA rät, niemals Fremden Eigentum auszuhändigen. Die Betroffenen sollten darauf bestehen, dass die Anrufer selbst ihren Namen sagen – anstatt sich dazu verleiten zu lassen, den Namen von Enkeln, Neffen oder Nichten zu erraten – nach der Methode „… rate mal, wer anruft?“. Hilfreich sei auch, nach Begebenheiten zu fragen, die nur echte Angehörige wissen können.
Zudem wird empfohlen, nie seine Verwandtschafts- und Vermögensverhältnisse preiszugeben. Und, sofern ein Betrug vermutet wird, sollten sich die Betroffenen unter 110 an die Polizei wenden. Des Weiteren warnt das LKA davor, auf Online-Plattformen, die vorgeben rare Schutzmasken oder Desinfektionsmittel zu vertreiben, Ware zu horrenden Preisen zu bestellen.
Oft werde selbst nach Erhalt des Geldes nicht geliefert.

Gesetzliche Unfallversicherung und Homeoffice
Um Corona-Infektionen einzudämmen, wird vermehrt im sogenannten Homeoffice gearbeitet.

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Auch dort kann ein Unfall unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen, wie kürzlich die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gegenüber den Medien betonte.
Allerdings gebe es bei Unfällen im Homeoffice schwierigere Abgrenzungsfälle.
Maßgeblich für die Frage, ob der gesetzliche Versicherungsschutz greife oder nicht, sei nicht unbedingt der Ort der Tätigkeit, sprich das Homeoffice zuhause, sondern die Frage, ob die Tätigkeit im engen Zusammenhang mit den beruflichen Aufgaben steht.
So sei beispielsweise der Sturz über ein PC-Kabel versichert.
Dagegen werde der Gang zur Toilette oder in die Küche, während der Homeoffice-Pause, dem privaten Bereich zugeordnet.
Der Sozialverband VdK gewährt seinen Mitgliedern professionellen Sozialrechtsschutz – auch bei Streitfällen im Bereich Gesetzliche Unfallversicherung.

Zur Thematik „Arbeitsunfall“ gibt es zudem ein VdK-Webinar am 16. Juni 2020 (11 bis 12 Uhr), das VdK-Sozialrechtsreferent Ronny Hübsch abhält.
Interessierte können sich kostenlos unter
www.sbvdirekt.net/webinare
anmelden.

Änderungen zum Jahreswechsel im Sozialrecht

Zum Jahreswechsel 2020 treten einige wichtige Änderungen im Sozialrecht in Kraft. Von der Arbeitslosenversicherung bis zum Wohngeld: Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

Arbeitslosenversicherung

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung soll zum Jahreswechsel von 2,5 auf 2,4 Prozent sinken. Ab 2023 soll dieser auf 2,6 Prozent angehoben werden.

Betriebsrenten

Bei einer Betriebsrente wird ab 2020 erst ab einer Höhe von 159,25 Euro der individuelle volle Krankenkassenbeitrag inklusive Zusatzbeitrag fällig. Bisher musste auf die komplette Betriebsrente der Kassenbeitrag bezahlt werden, sobald diese über der Freigrenze gelegen hat.

Grundsicherung

Die Regelsätze für Menschen, die Arbeitslosengeld II (Hartz IV), Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zur Pflege beziehen, steigen:
Für Alleinstehende beträgt der Regelsatz 432 statt 424 Euro, für Erwachsene, die in einer stationären Einrichtung leben, 345 statt 339 Euro. Kleinkinder bis fünf Jahre erhalten 250 statt 245 Euro, Kinder zwischen sechs und 13 Jahren 308 statt 302 Euro, Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren 328 statt 322 Euro.

Pflege

Vorbehaltlich der Bundesratsentscheidung Ende November sollen mit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz Kinder von pflegebedürftigen Eltern erst ab einem Jahreseinkommen von 100 000 Euro für den Unterhalt herangezogen werden, wenn Vater oder Mutter für die Pflegekosten nicht selbst aufkommen können und Hilfe zur Pflege beantragen müssen. Damit gelten hier dieselben Freigrenzen wie bei der Grundsicherung im Alter.

Sozialversicherungen

Mit der Beitragsbemessungsgrenze wird angegeben, bis zu welcher Einkommenshöhe Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden müssen.
Bei Renten- und Arbeitslosenversicherung liegt die Grenze für das Brutto-Jahreseinkommen ab 2020 bei 82 800 Euro (West) beziehungsweise 77 400 Euro (Ost). Bei Kranken- und Pflegeversicherung wurde die Grenze bei 56 250 Euro festgelegt.

Wohngeld

Den explodierenden Mieten wird mit einer Erhöhung des Wohngelds Rechnung getragen. Dieses steigt um etwa 30 Prozent. Künftig sollen die Wohngeldzuschüsse regelmäßig alle zwei Jahre angepasst werden. Die erste Ausnahme von dieser Regel erfolgt 2021. Dann soll das Wohngeld um weitere zehn Prozent steigen.

(Auszug aus Beitrag vom Sozialverband Baden-Württemberg)
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Dez. 2019
Ehrenamtstag am 5. Dezember: Der Sozialverband VdK sagt Danke!

Über 9.000 Männer und Frauen engagieren sich allein in Baden-Württemberg für den Sozialverband VdK in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Es sind Menschen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz unser gesellschaftliches Fundament bilden und so eine starke und solidarische Gemeinschaft schaffen.

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© VdK

Gelebtes Miteinander im Ehrenamt – das Markenzeichen des VdK
Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. ist stolz auf seine vielen ehrenamtlich tätigen Mitglieder in all seinen Verbandsstufen. Durch sie wird unsere Überzeugung „Im Mittelpunkt der Mensch“ jeden Tag aufs Neue gelebt.

Durch ihren persönlichen Einsatz erfüllen sie den Sozialverband VdK mit Leben und geben unseren Mitgliedern das „gute Gefühl“, eine große VdK-Familie zu sein, in der man sich gegenseitig unterstützt, füreinander eintritt und deshalb geborgen fühlt.

Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Sozialverbandes VdK Baden-Württemberg und als solches nicht mehr wegzudenken.

Zum landesweiten Ehrenamtstag am 5. Dezember möchten wir deshalb insbesondere allen ehrenamtlich engagierten Mitgliedern im Sozialverband VdK Baden-Württemberg, aber auch allen anderen ehrenamtlich Tätigen in ganz Deutschland, für ihre Arbeit in ihren Vereinen und Verbänden:

„Danke“ sagen!

Ihr Roland Sing
Landesverbandsvorsitzender

Okt.2019
Soziales Entschädigungsrecht:
Endlich werden Opfer besser unterstützt
Der Sozialverband VdK begrüßt das vom Bundestag verabschiedete Gesetz, das das Soziale Entschädigungsrecht neu regelt. Künftig erhalten Opfer von Gewalttaten, Missbrauch oder Kriegshandlungen Kompensationen, die bisher geltenden Einzelgesetze zur Opferentschädigung werden im neuen Sozialgesetzbuch XIV gebündelt. Der Sozialverband VdK Deutschland vertritt die Interessen der Opfer und hat sich intensiv in der Gesetzgebung eingebracht.

Der mit zwei Millionen Mitgliedern größte Sozialverband in Deutschland lobt das Gesetz. „Sehr positiv finden wir, dass Opfer von Gewalt künftig höher entschädigt werden und auch mehr Hilfen zu einem Weg zurück ins Leben und zur Teilhabe bekommen werden“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele.

Das vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Reform des Sozialen Entschädigungsrechts war längst überfällig, um Gewaltopfern schneller und unbürokratischer als bisher helfen zu können. Die Idee war auch, die Regeln zur Opferentschädigung an einer Stelle zu bündeln, sie übersichtlicher und insgesamt moderner zu machen. So wird künftig etwa auch psychische Gewalt als solche anerkannt, Opfer können entschädigt werden.

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Sept. 2019

VdK-Appell zum Klimagipfel
„Ältere müssen energetische Gebäudesanierungen finanzieren können!"

Kreditsperre für ältere Menschen aufheben
„Die Kreditsperre für Ältere muss endlich weg!“, betonte der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Roland Sing, anlässlich des bevorstehenden Klimagipfels des Bundeskabinetts.

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Roland Sing© Eibel / Vdk

Es könne nicht sein, dass die Bundesregierung ein Maßnahmenbündel gegen den zu hohen CO2-Ausstoß in Deutschland in Angriff nehme, ältere Menschen jedoch außen vor blieben. „Sie dürfen nicht Leidtragende des Klimaschutzes werden!“ Genau dies drohe ihnen jedoch, empörte sich Sing mit Blick auf Rechtslage und Praxis der Vergabe von Immobilienkrediten.
Der VdK-Landeschef monierte die nach wie vor bestehende Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie der Europäischen Union, wonach ein Darlehen innerhalb der statistischen Lebenserwartung des Kreditnehmers zurückzuzahlen sei. Dies treffe insbesondere ältere Menschen hart. Denn sie könnten weder ihr selbstbewohntes Haus oder ihre Eigentumswohnung barrierefrei oder zumindest alten- oder auch pflegegerecht umgestalten, noch die jetzt geforderten energetischen Sanierungen, wie beispielsweise den Ersatz von alten Ölheizungen und alten Fenstern oder Wärmedämmung, vornehmen.
Auch die seitens der Politik angedachte steuerliche Geltendmachung solcher Sanierungen werde der Lebenswirklichkeit von Senioren nicht gerecht, stellte Roland Sing klar. „Von Steuererleichterungen für Klimasanierungen durch private Häuslebauer haben die Älteren rein gar nichts!“ Die Politik in Bund und Land rief der VdK-Landesvorsitzende dazu auf, beim Klimaschutz stets auch an die Rentnerinnen und Rentner und deren nicht so üppigen Renteneinkünfte zu denken. Schließlich seien 21 Millionen Rentner auch 21 Millionen Wähler, so Sing abschließend.

Rentenerhöhung zum 1. Juli:

Wann wird die Rente ausgezahlt?
Zum 1. Juli 2019 steigen die Renten, und zwar um 3,18 Prozent in den alten Bundesländern und um 3,91 Prozent in den neuen Bundesländern. Doch wann ist die Rentenerhöhung eigentlich auf dem Konto?

Wann wird die Rentenanpassung erstmalig ausgezahlt?
Das Plus bei den Renten landet zu unterschiedlichen Zeiten auf dem Konto der Rentnerinnen und Rentner:

Wer seit April 2004 oder später die Rente erhält, der bekommt sie nachschüssig ausgezahlt. Das bedeutet, dass der angepasste Betrag Ende Juli auf dem Konto ist.

Wer vor April 2004 Rentner wurde, also bis März 2004, der erhält die Zahlung im Voraus - sie ist dann schon Ende Juni auf dem Konto.

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Juni 2019

VdK fordert gerechte Rente für alle Arbeitnehmer

Eine heute vorgestellte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt zu dem Ergebnis, dass Menschen, die besser verdienen, zunehmend länger leben - und dadurch überproportional mehr Rente beziehen. Wer wenig verdient, hat hingegen nicht nur ein größeres Risiko, im Alter in die Armut zu rutschen, sondern bezieht auch kürzer Rente. Der Untersuchung zufolge zeigt sich das Rentensystem gegenüber Arbeitnehmern mit höheren Lebenslohneinkommen großzügiger.

VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentiert dies wie folgt:

„Der VdK sieht sich durch die Studie in seinen Forderungen nach gerechten Renten für alle Arbeitnehmer bestätigt. Gerade der Altenpfleger, der ein Leben lang physisch und psychisch hart zu einem geringen Lohn gearbeitet hat, muss eine ausreichende Rente im Alter erhalten. Deshalb müssen das Rentenniveau dauerhaft bei 50 Prozent stabilisiert und geringe Renten aufgewertet werden. Das hat etwas mit Respekt vor der Lebensleistung der Menschen zu tun, die die wahren Leistungsträger unserer Gesellschaft sind. In diesem Zusammenhang erteilt der VdK einer weiteren Anhebung des Renteneintrittsalters erneut eine klare Absage.

Außerdem brauchen wir eine verlässliche Absicherung für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können. Die ungerechten Abschläge auf Erwerbsminderungsrenten von bis zu 10,8 Prozent müssen weg!

Niemand sucht es sich aus, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr bis zur Regelaltersgrenze arbeiten zu können. Wer seinen Beruf aufgeben muss, weil die Gesundheit nicht mehr mitmacht, dem darf nicht zusätzlich Armut drohen.“

„Guter Schlaf?!“ – Schwerpunkthema beim Kreisverband Stuttgart
Am 17. Mai wieder Gesundheitstag in Bad Cannstatt
Ab 13.30 Uhr Start der Ausstellung im Großen Kursaal

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Auch am 17. Mai 2019 erwartet Gastgeberin Carin E. Hinsinger wieder viele Besucher. Die Aufnahme zeigt die Landesfrauenvertreterin und Stuttgarter Kreisvorsitzende bei der Eröffnung der Traditionsveranstaltung in 2018.© VdK

„Gesunder Schlaf ist die wichtigste Quelle für körperliche und seelische Erholung“, sagt Schlaf-Gesund-Coach Jutta Kübler. Die Referentin aus Haiterbach-Beihingen hält am Freitag, 17. Mai 2019, das Schwerpunktreferat des diesjährigen Kreisverbands-Gesundheitstags in Bad Cannstatt. Diese Traditionsveranstaltung des VdK Kreisverbands Stuttgart findet einmal mehr im Großen Kursaal statt. Beginn der begleitenden Ausstellung ist um 13.30 Uhr, der Start der Vorträge erfolgt um 14 Uhr. Neben Kübler wird Diplom-Sozialarbeiter, Sozial- und Familientherapeut Robert Schiek ein weiteres enorm wichtiges Thema ansprechen: In seinem Vortrag „Überfordert, erschöpft, ausgebrannt – Gedanken zum Burnout“ will der Referent aus Schorndorf der Frage nachgehen „Leben wir in einer guten Balance?“ Denn, Schiek ist überzeugt davon, dass die Seele den Wechsel von Anspannung und Entspannung, von Leisten und Lassen brauche. Und der Stuttgarter Sportwissenschaftler Markus Jedelhauser informiert über die Bedeutung der Bewegung für Körper und Seele. Da dürfen sich die Besucher wieder auf eine kleine Gymnastikeinheit im Saal freuen. Auch für ein kulturelles Begleitprogramm ist bestens gesorgt. Diesmal spielt die Musikkapelle „Pique 6". Die sechsköpfige Band in klassischer 40er-Jahre-Besetzung will eine bunte Mischung aus Dixie, Swing, Latin, Rock und Country, garniert mit viel Witz und Spaß, servieren. „Die Remstäler Musiker machen in jedem Fall mitreißende Musik und gute Laune“, betont Kreisvorsitzende Carin E. Hinsinger. Ebenso lädt ihr Kreisverband alle Besucher des Infonachmittags zu einer geselligen Kaffeepause ein.

Um 17.30 Uhr schließen diese Informationsstände im Foyer. Da endet die Veranstaltung, zu der weit über ein Hundert Besucher erwartet werden. Wie immer ist der Eintritt zur Kreisverbands-Gesundheitsveranstaltung frei. Ebenso wenig ist eine Anmeldung erforderlich. Der Große Kursaal Bad Cannstatt ist bequem per U-Bahn-Linie 2 (Haltestelle „Kursaal“) erreichbar. Zudem ist ein Parkhaus ist beim Kursaal vorhanden.

Pflegebedürftigkeit darf nicht zum Armutsrisiko werden!

Der Sozialverband Baden-Württemberg e.V. fordert: Land muss pflegebedürftige Heimbewohner bei den Investitionskosten entlasten!

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"© Sozialverband VdK Baden-Württemberg


Armutsrisiko Pflegebedürftigkeit
Pflegebedürftigkeit wird in Baden-Württemberg zunehmend zum Armutsrisiko. Denn wer pflegebedürftig ist und im Heim lebt, muss einen großen Anteil der Kosten selbst bezahlen. Somit werden viele Heimbewohner in die Sozialhilfe gedrängt. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. fordert: Das Land muss pflegebedürftige Heimbewohner bei den Investitionskosten entlasten!

Pflege darf nicht arm machen!
Im Jahr 1995 wurde die Pflegeversicherung eingeführt, deren Zielformulierung war, niemanden im Alter wegen Pflegebedürftigkeit zum Sozialfall werden zu lassen. Aktuell wird dieses Ziel allerdings verfehlt!

Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg fordert das Land auf, die Investitionskosten für stationäre Pflegeeinrichtungen wieder zu übernehmen!

Historischer Rückblick
Seit 1995 gibt es in Deutschland eine gesetzliche Pflegeversicherung. Für deren Einführung hatte der Sozialverband VdK damals jahrelang gekämpft. Eine wichtige pflegepolitische Weichenstellung erfolgte zum 1. Januar 2017. Die Einstufung von Pflegebedürftigen wurde von 3 Pflegestufen auf 5 Pflegegrade umgestellt. Damit sind Leistungsverbesserungen auch für dementiell Erkrankte in der Pflegeversicherung verbunden. Doch trotz dieser sozialpolitischen Maßnahme gibt es in der Pflege weiterhin wichtigen Handlungsbedarf. Denn Fakt ist: In vielen Fällen führt Pflegebedürftigkeit zu Armut, beziehungsweise sind Betroffene auf Sozialhilfe angewiesen. So leiden immer mehr Heimbewohner unter den steigenden Kosten und der sich öffnenden Schere zwischen dem zu erbringenden Eigenanteil und den gesetzlichen Pflegeversicherungsleistungen für stationäre Pflege. In Zukunft wird sich dieses Problem weiter verschärfen, weil auch ein reduziertes Rentenniveau und Zuzahlungen, zum Beispiel in der gesetzlichen Krankenversicherung, dazu beitragen, dass viele Menschen nach ihrem Arbeitsleben ihren Eigenanteil im Pflegeheim nicht mehr werden tragen können.

Durch zu hohe Heimkosten werden schon heute jährlich viele pflegebedürftige Menschen in Deutschland zum Sozialfall. Das darf nicht sein! Es ist entwürdigend, am Lebensabend, nach einem arbeitsreichen Leben, zum Sozialamt gehen zu müssen und zum Bittsteller und Taschengeldempfänger erniedrigt zu werden. Daher appelliert der Sozialverband VdK Baden-Württemberg an die Politik und insbesondere an die Landesregierung: „Die Pflegeheimkosten müssen sinken! Und deshalb muss sich das Land Baden-Württemberg wieder für die Investitionskosten der Pflegeheime verantwortlich fühlen!“

Unterstützen Sie unsere Aktion mit Ihrer Unterschrift und setzen Sie sich für eine gerechte und angemessene Pflegeversorgung im Alter ein.
Auch das Land ist verantwortlich
Nach dem Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) ist auch das Land Baden-Württemberg für die Vorhaltung einer leistungsfähigen und zahlenmäßig ausreichenden und wirtschaftlichen pflegerischen Versorgung verantwortlich. Fakt ist jedoch, dass das Land aus der öffentlichen Förderung von stationären Pflegeheimen im Jahr 2010 ausgestiegen ist. Baden-Württemberg beteiligt sich somit nicht mehr an den Investitionskosten! Das ist der Ansatzpunkt unserer Kritik.

Unterstützen Sie diese wichtige Aktion unseres Landesverbands. Beteiligen Sie sich an der VdK-Pflegeaktion 2019! Zum vollständigen Artikel

Sozialrechtliche Änderungen ab Januar 2019

Seit 1. Januar 2019 treten einige Gesetzesänderungen in Kraft, für die sich der Sozialverband VdK seit Langem eingesetzt hat. So z. B. die Rückkehr zur Beitragsparität in der gesetzlichen Krankenversicherung, die Sicherung des Rentenniveaus oder auch Verbesserungen bei Mütterrente und Erwerbsminderungsrente. Der VdK wird sich für weitere Verbesserungen für die Betroffenen einsetzen – beispielsweise die völlige Gleichstellung aller Mütter bei der Mütterrente oder auch die Abschaffung der Abschläge auf Erwerbsminderungsrenten sowie die Anhebung des Rentenniveaus auf mindestens 50 Prozent. Detailinformationen zu den gesetzlichen Neuerungen finden Sie über nachfolgenden Link und auch im kostenlosen VdK-Videoportal unter www.vdktv.de .
Sozialrechtliche Änderungen ab Januar 2019

Januar 2019

VdK fordert Pflegepersonenzeit und Pflegepersonengeld

Der Sozialverband VdK hat ein Konzept gegen die hohe Belastung privat Pflegender vorgelegt. Die häusliche Betreuung von Angehörigen oder Freunden ist eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe, die gefördert werden muss. Die aktuellen Gesetze für Pflegende kritisiert VdK-Präsidentin Verena Bentele als unzureichend. Das Konzept des VdK sieht vor, dass mehr Personen als bisher eine Auszeit für die Pflege nehmen können. Diese soll auch länger dauern können als bislang. In dieser Zeit erhalten Pflegende eine Lohnersatzleistung. Vorbilder des Konzepts sind die „Elternzeit“ und das „Elterngeld“ für Mütter und Väter.

„Viele privat Pflegende sind körperlich und psychisch stark belastet. Auch machen sie oft berufliche Abstriche und nehmen finanzielle Einbußen bei Einkommen und Renten in Kauf, um andere zu pflegen. An der schwierigen Situation Pflegender ändern die aktuell geltenden Gesetze kaum etwas“, erklärt Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.

Das Konzept des VdK orientiert sich an der „Elternzeit“ und am „Elterngeld“. Denn so wie Mütter und Väter bei der Betreuung ihrer Kinder, leisten auch Menschen, die sich um Pflegebedürftige kümmern, eine gesellschaftlich unverzichtbare Arbeit.

Mehr Zeit für Pflegende: Die Pflegepersonenzeit des Sozialverbands VdK
Analog der Elternzeit ist die Pflegepersonenzeit eine teilweise oder vollständige Freistellung von der Arbeit, auf die Pflegende einen Rechtsanspruch haben. Man kann also, anders als bisher, unabhängig etwa von der Betriebsgröße eine Pflege-Auszeit nehmen. Damit erweitert sich der Kreis der Anspruchsberechtigten.

Pflegende dürfen sich pro Pflegebedürftigen, um den sie sich kümmern, drei Jahre und damit länger als bislang freistellen lassen. Man kann sich die Betreuung auch mit einer Person teilen, die Pflegepersonenzeit beträgt dann sechs Jahre pro Pflegebedürftigem insgesamt.

Um die Pflegepersonenzeit nutzen zu können, muss man nicht unbedingt Angehörige pflegen, es können auch Freunde oder Nachbarn sein. Dies entspricht heutigen gesellschaftlichen Strukturen.

Bedingungen für den Anspruch auf die Pflegepersonenzeit sind: Pflegende müssen sich um einen Pflegebedürftigen kümmern, der einen Pflegegrad von mindestens 2 hat und zu Hause lebt. Zur Unterstützung darf man einen ambulanten Pflegedienst beauftragen. Pflegende müssen auch mindestens zehn Stunden in der Woche pflegen, verteilt auf zwei Tage, und sie dürfen maximal 30 Wochenstunden arbeiten.

Mehr Geld für Pflegende: Das Pflegepersonengeld des VdK
„Wer die Pflegepersonenzeit nutzt, soll Anspruch auf eine Lohnersatzleistung haben, analog dem 'Elterngeld'“, erklärt VdK-Präsidentin Verena Bentele. „Diese Leistung heißt in unserem Konzept 'Pflegepersonengeld‘. Das ist für Pflegende eine große finanzielle Hilfe, denn bisher können Pflegende Auszeiten für Pflege nur über zinslose Darlehen finanzieren.“

Das Pflegepersonengeld des VdK beträgt 65 bis 100 Prozent des vorherigen Nettolohns der Pflegenden, mindestens 300 Euro und höchstens 1800 Euro pro Monat. Man kann es maximal zwölf Monate beziehen. Betreuen zwei Pflegende einen Pflegebedürftigen, liegt die Bezugsdauer bei 14 Monaten insgesamt.

„Das Pflegepersonengeld soll nach unserem Konzept aus Steuermitteln finanziert werden“, sagt Verena Bentele. „Die Ausgaben dafür betragen nach Berechnungen des VdK pro Jahr 4,3 Milliarden Euro. Deutschland ist ein reiches Land und kann sich die Unterstützung Pflegender auch etwas kosten lassen.“

Lesen Sie mehr über die Konzepte zur Pflegepersonenzeit und zum Pflegepersonengeld in unseren FAQs zum Thema.

verantwortlich: Cornelia Jurrmann, VdK, Telefon: 030 / 92 10 580-401
Text aus VdK Pressemitteilung

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