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75 Jahre VdK Kreisverband Ulm

VdK-Kreisverband Ulm feiert 75-jähriges Jubiläum

Der Rahmen für den Festakt war würdig: im Kepler-Saal des Ulmer Maritim-Hotels fanden sich über 200 geladene Gäste ein. Darunter die Vertreter der Ortsverbände, Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch, Josef Barabeisch vom Landkreis Alb-Donau und der VdK-Landesvorsitzende Hans-Josef Hotz. Dass mit der Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer (CDU) und dem Landtagsabgeordneten Martin Rivoir (SPD) auch zwei einflussreiche Persönlichkeiten aus der Politik der Einladung gefolgt waren, unterstreicht die gesamtgesellschaftliche Bedeutung, die sich der VdK - auch in Ulm - in den letzten 75 Jahren erarbeitet hat.

Gruppenbild

© vdk

Der Kreisverbandsvorsitzende Roland Schmidle ging mit seinen Begrüßungsworten auf die schweren Anfänge des VdK ein. Und er betonte die inhaltliche Entwicklung, die der Verband in den 75 Jahren seines Bestehens genommen hat, ja, nehmen musste, weil die Bedürfnisse und Anliegen der Mitglieder heute sicher andere als damals sind. Im Kreisverband Ulm setzt man auch aus diesem Grund auf eine bessere Vernetzung der angeschlossenen Ortsverbände. Im Mittelpunkt stand aber damals wie heute, so Schmidle, dass Menschen füreinander einstehen, dass Starke den Schwachen helfen. Diese Grundsatz stand auch Pate bei der Entscheidung, die Betroffenen der großen Flutkatastrophe finanziell zu unterstützen. Spontan regte der Kreisverband an, für jedes seiner gut 7300 Mitglieder einen Euro zu spenden. Die Ortsverbände stimmten zu und der Kreisverband stockte selbst auf 10.000 Euro auf - um Solidarität zu zeigen und unverschuldet in Not geratene Menschen unbürokratisch zu unterstützen.

Oberbürgermeister Gunter Czisch bezeichnete den VdK als Solidargemeinschaft mit Herz. Er biete Hilfe im manchmal schwer zu durchdringenden "Dschungel" der Sozialgesetze, damit jeder Mensch die gleiche Chance zur Teilhabe am Sozialwesen hat. Der VdK sei in einer sehr schweren Zeit entstanden, in der sich die Menschen aufgerafft und aufs Miteinander besonnen haben. Und dieser Geist wohne dem Verband bis heute inne. Als Anerkennung für die geleistete Arbeit überreichte der Ulmer Oberbürgermeister auch einen Scheck.

Josef Barabeisch vom Alb-Donau-Kreis betonte den engen und wichtigen Austausch von VdK und den Behörden. "Nicht selten werden Probleme durch den VdK an uns herangetragen, die wir dann durch die richtigen Weichenstellungen auch lösen können". Der VdK-Landesvorsitzende Hans-Josef Hotz hielt eine kämpferische Festrede. "Seit der Gründung unseres Verbandes im Jahre 1946 kämpft dieser VdK um soziale Gerechtigkeit. Damals wie heute versteht sich unsere Organisation als Interessensvertretung derjenigen Bürgerinnen und Bürger, die unter den Vorgaben der jeweiligen Situation in besonderen Maße benachteiligt sind." Hotz betonte die politische Unabhängigkeit des VdK. Eine Grundüberzeugung, die den großen Sozialverband seit Gründung unabhängig von politischen Konstellationen stets zu einer starken Stimme des sozialen Ausgleichs machte. "Wir betreiben niemals Parteipolitik, sondern machen strikte Lobbyarbeit für diejenigen, die sonst wenig oder gar nicht wahrgenommen werden. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt!"

Jubilar

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Es folgte der emotionale Höhepunkt der Veranstaltung. Der 95-jährige Edgar Schauppel, der viele Jahre ehrenamtlich für den VdK aktiv war, wurde für die 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Der Kreisverbandsvorsitzende Roland Schmidle schloss den Festakt mit Worten, die zum Nachdenken anregten: "Lassen wir uns nicht vergessen, warum der VdK entstand. Er war auch Folge eines schrecklichen Krieges. Deshalb möchte ich Theodor Heuss zitieren: "Sorgt ihr, die ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe, Frieden zwischen den Menschen, Friede zwischen den Völkern."

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