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VdK-Kreisverband Traunstein macht sich beim Aktionstag für Barrierefreiheit stark
Dass es in Sachen Barrierefreiheit auch in der Großen Kreisstadt noch einiges zu tun gibt, zeigte sich am vergangenen Samstag beim VdK-Aktionstag am Maxplatz. Für die Besucher bestand die Möglichkeit, Barrieren im Wohnort eintragen zu lassen und auch die Unterschriftenaktion des VdK-Landesverbandes Bayern wurde sehr gut angenommen. Wer nicht vorbeischauen konnte, der kann ärgerliche Barrieren auf der Aktionswebseite des Sozialverbandes VdK Deutschland www.weg-mit-den-barrieren.de auf der "Landkarte der Barrieren" selbst am eigenen Computer eintragen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen wollen wir dafür sorgen, diese Barrieren in der Region zu beseitigen, betonten VdK-Kreisvorsitzender Rudi Göbel und der VdK-Kreisgeschäftsführer Bernhard Oberauer. Über den Tag verteilt herrschte am VdK-Infostand ein Kommen und Gehen. Es war immer was los, uns wurde nicht langweilig, so Oberauer. Tatsächlich suchten die Passanten immer wieder das Gespräch mit den VdK-Vertretern. Diese stellten auch die bundesweite VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren" vor und erinnerten daran, dass mehr als 7,5 Millionen Menschen in Deutschland mit einer Schwerbehinderung leben und weitere 17 Millionen Erwachsene schon heute dauerhaft in ihrem Alltag eingeschränkt seien. Da es in Zukunft mit dem Anstieg des durchschnittlichen Lebensalters noch deutlich mehr werden dürften, werde es höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen. Erfreulich sei, so Göbel, dass die Stadt Traunstein in Sachen Barrierefreiheit den Titel "Modellkommune" trage. Dies dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Stadtgebiet noch Handlungsbedarf und viel Verbesserungspotential gebe, so Göbel. Die Probe aufs Exempel machten die Traunsteiner Stadtmarketing-Praktikanten Jonathan Kronbichler und Holger Lorenz, die sich mit den Rollstuhlfahrerinnen Jutta Schnell und Verena Loferer auf die Suche nach Barrieren machten. Schnell wurden sie fast 20 Mal fündig. Insbesondere zwischen dem Maxplatz und dem Bahnhof, vor dem Landratsamt, aber auch am Stadtplatz gibt es erhebliche Hindernisse für Rollstuhlfahrer- und Rollatorfahrer, erzählten Kronbichler und Lorenz. Eine schier unüberwindbare Barriere sei die zwölfprozentige Steigung einer Fußgängerunterführung nahe des Bahnhofs. Auch häufig auftretende Rillen wurden angeprangert und die zur Straße abschüssigen Steinplatten der Bürgersteige, die gerade im Winter bei Eis und Schnee Probleme verursachen könnten. mmü

Werbeplakat in Traunreut

Werbeplakat in Traunreut© vdk

Infostand am Maxplatz

Infostand am Maxplatz© vdk

Infostand am Maxplatz

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Infostand am Maxplatz

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  1. Werbeplakat in Traunreut | © vdk
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