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Ortsverband Mesum-Hauenhorst

OV Mesum Hauenhorst

© OV Mesum-Hauenhorst

Vorsitzender: Frank Nowag,
Tel: 05975 - 3746
frank.nowag@vdk.de

stellvertr. Vorsitzende Heidemarie Helming
Kassiererin Hannelore Grabowski
Schriftführerin Brigitte Hecht

Mitglieder: 343


Jahresprogramm 2020

07.03.2020 Mitgliederversammlung

21.04.2020 Fahrt zum Sanitätshaus Perick, Steinfurt mit Führung - abgesagt
06.06.2020 Spargelessen im Hubertushof Hauenhorst - abgesagt
11.07.2020 Sommerfest mit Grillen am Heimathaus - abgesagt
15.09.2020 Halbtagesfahrt nach Emsbüren, Emsflower - abgesagt
01.12.2020 Jahresabschlussfeier

08.12.2020 Fahrt zum Weihnachtsmarkt - abgesagt

Fahrradtouren nach Wetterlage!

Änderungen vorbehalten. Bitte achten Sie auf die Tagespresse

Agnes Nagelschmidt nun Ehrenvorsitzende im VdK-OV Mesum/Hauenhorst
Aus Gesundheitsgründen hatte Agnes Nagelschmidt die Leitung des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst schon vor einem Jahr an ihre Stellvertreterin Heide Helming übertragen. Diese eröffnete daher auch die Jahreshauptversammlung im Landhotel Eggert in Elte und begrüßte als Gast und Referenten Werner Lammers, Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Steinfurt. In ihrem Geschäftsbericht über ein „erfülltes Jahr 2019“ verwies sie darauf, dass der OV dank 46 Neuaufnahmen nunmehr 350 Mitglieder zähle, die im Durchschnitt 64 Jahre alt seien. Gern blickte sie auf erfolgreiche Veranstaltungen wie verschiedene Fahrten und einen Grillabend in 2019 zurück.

Frau Grabowski gab den Kassenbericht bekannt. Der Kassenbestand ist zufriedenstellend. Die Kassenprüferinnen Irmgard Kösters und Christel Ahlers bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Zuvor hatte Schriftführerin Marianne Rapien das Protokoll verlesen.

Nachdem der Vorstand zurückgetreten war, leitete Werner Lammers souverän die Neuwahlen. Zuvor verabschiedete er jedoch Agnes Nagelschmidt und dankte „für ihre lange und hervorragende Arbeit als Vorsitzende“. Jene sei 1997 in den Verband eingetreten, bereits 2000 für sechs Jahre zur Schriftführerin gewählt worden, um dann von 2006 bis 2019 das Amt der Vorsitzenden auszuführen. In diese Zeit fiel die wichtige Fusion der bis dahin selbständigen Ortsverbände Mesum und Hauenhorst, die reibungslos verlaufen sei. Dafür gab es nicht nur herzlichen Beifall der Mitglieder und ein Präsent, sondern auch die einstimmige Wahl und Ernennung zur Ehrenvorsitzenden im OV Mesum/Hauenhorst.

Franz Greiwe

Werner Lammers und die stellvertretende Vorsitzende Heidi Helming (r.) zeichneten die neue Ehrenvorsitzende Agnes Nagelschmidt aus© Franz Greiwe

Zügig verliefen die allesamt einstimmigen Wahlen zur Neubesetzung des Vorstandes, dem nunmehr angehören: Vorsitzender Frank Nowag, Stellvertreterin Heidi Helming, Kassiererin Hannelore Grabowski, Schriftführerin Brigitte Hecht, Frauenbeauftragte Leni Schnorrenberg, Beauftragter für Hinterbliebene Karl Ernst Bernhardt, Vertreterin der behinderten Mitglieder Ursula Loose und Hannelore Giffhorn, die als Stellvertreterin für die Kasse und Schriftführung fungiert. Kommissarisch berufen wurde Martin Brüggemann als Vertreter der Sozialversicherten. Die Kasse werden Gudrun Eich und Christel Ahlers prüfen.

Franz Greiwe

Werner Lammers (r.) stellte den neuen VdK-Ortsverbandsvorstand Mesum/Hauenhorst vor mit v.l. Hannelore Grabowski, Frank Nowag, Leni Schnorrenberg, Heidi Helming, Karl Ernst Bernhardt, Ursula Loose und Ehrenvorsitzende Agnes Nagelschmidt© Franz Greiwe

Als erste Aufgabe in seinem neuen Amt ehrte Frank Nowag gemeinsam mit Werner Lammers 14 Jubilare, von denen allerdings nur wenige anwesend sein konnten: Astrid Strohbücker-Jochmaring, Brigitte Behnen, Frank Scholz, Brigitte Kölker, Lidia Hoch, Gisbert Scholthuis, Reinhold Feldkämper, André Schulze, Karin Steinhubel-Optenhövel, Karl-Ernst Bernhardt und Annelies Tschirbs für zehn Jahre, Helene Schnorrenberg und Heinz Krühler für 25 Jahre und Hedwig Scheitza für 40 Jahre treue Mitgliedschaft und überreichte Urkunde und Ehrennadel.

Franz Greiwe

Der neue Vorsitzende Frank Nowag /2.v.l.), Heidi Helming und Ehrenvorsitzender Werner Lammers (v.r.) ehrten die Jubilare für langjährige Verbandstreue© Franz Greiwe

Das Jahresprogramm für 2020 enthält folgende Angebote: 21. April: Fahrt nach Steinfurt, 23. Mai: Spargelessen, 11. Juli: Sommerfest in Hauenhorsts, 19. September: Halbtagsfahrt nach Emsbüren, 1. Dezember: Jahresabschlussfeier, 8. Dezember: Fahrt zum Weihnachtsmarkt und Radtouren, je nach Wetterlage kurzfristig angesetzt.

Werner Lammers hielt ein informatives Referat zum Thema „Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsvorsorge“. Darauf solle niemand verzichten, diese schriftlich zu vereinbaren. Anleitungen dazu gebe es auf der Kreisgeschäftsstelle. Sicherer sei aber noch eine Fixierung durch einen Notar. Die Kosten dafür würden möglicherweise durch eine Rechtsschutzversicherung übernommen. Im zweiten Teil seines Vortrages ging er kurz auf die kommende Rentenanpassung zum 1. Juli 2020 ein, wozu er eine erfreuliche Mitteilung hatte. Denn nach bisherigen Prognosen sei eine Anpassung von 3,5 Prozent zu erwarten gewesen. Nun könne diese jedoch bei fünf Prozent liegen: „Genaueres wissen wir allerdings dazu erst ab Ende März bei den offiziell verkündeten Zahlen.“


VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst ehrte 14 verdiente Mitglieder
Mesum „2018 war für den VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst ein interessantes und erfreuliches Jahr“, eröffnete Vorsitzende Agnes Nagelschmidt die Jahreshauptversammlung ihres Verbandes, die in der Gaststätte „Hazienda“ gut besucht war.

Franz Greiwe

Nagelschmidt (stehend) eröffnete mit Hannelore Grabowski (l.) und Heidemarie Helming die JHV© Franz Greiwe

Sie begründete ihre Bewertung zum einen damit, dass die Veranstaltungen des letzen Jahres allesamt bei den Mitgliedern eine gute Resonanz gefunden hätten. Zum anderen freute sie die positive Mitgliederentwicklung. Denn man habe 43 Neuaufnahmen verzeichnen können. Demgegenüber standen nur acht Austritte, vier Ummeldungen und vier Todesfälle. Einer davon war Schriftführerin Bärbel Wilkens. Mithin zähle der OV gegenwärtig 328 Mitglieder. Dazu hatte Nagelschmidt eine interessante Analyse parat: Das Durchschnittsalter betrage 64 Jahre. Während nur fünf in die Altersgruppe bis 35 Jahre gehören, zähle die Gruppe der 80- bis 100-Jährigen gleich 20 Mitglieder.

Die stellvertretende Vorsitzende Heidemarie Helming verlas diesmal das Versammlungsprotokoll, das ebenso einstimmig angenommen wurde wie der Geschäftsbericht der Vorsitzenden Nagelschmidt und der Kassenbericht der Kassiererin Hannelore Grabowski. Man habe bei Letzterer keinerlei Beanstandungen gefunden, lobte Kassenprüferin Irmgard Kösters, so dass dem Vorstand einmütig die Entlastung erteilt werden konnte. Bei der Neubesetzung des Vorstandsamtes in der Schriftführung gab es einige kontroverse Wortmeldungen. Schließlich wählte die Versammlung mit großer Mehrheit Marianne Rapien für ein Jahr als neue Schriftführerin. Irmgard Kösters und Christel Ahlers sollen die Kassen prüfen.

Gleich 14 verdiente Mitglieder konnte Agnes Nagelschmidt anschließend für ihre langjährige Verbandstreue mit Ehrennadel und Urkunde ehren und auszeichnen: Für zehn Jahre Christel Ahlers, Ursula Appel, Franz-Josef Böing, Heidemarie Helming, Ludger Helming, Irene Lüke, Elisabeth Meier, Hermann-Josef Philipps, Renate Richter-Steller, Franz-Josef Volkert, Erika Wenzky, Siegfried Wiethoff und für 25 Jahre Karl-Ernst Bernhardt und Werner Hellweg.

Franz Greiwe

Agnes Nagelschmidt (l.) mit den Jubilarinnen und Jubelaren© Franz Greiwe

Damit auch 2019 ein interessantes Jahr wird, stellte Hannelore Giffhorn das aktuelle Veranstaltungsprogramm dazu vor. Die wichtigsten Eckpunkte dazu: Spargelessen am 1. Juni, Sommerfest am 20. Juli, Halbtagsfahrt zum Lebkuchendorf am 17. Oktober und Weihnachtsfeier am 26. November. Hinzu kommen noch verschiedene Radtouren in die Umgebung, deren Termine kurzfristig bekannt gegeben werden.

Abschließend referierte Heidrun Franke als Senior-Direktionspartnerin der Ergo-Regionaldirektion.

Franz Greiwe

Referentin Heidrun Franke© Franz Greiwe

Eingangs betonte sie die 55jährige Partnerschaft ihrer Versicherung mit dem Sozialverband VdK. Für dessen Mitglieder stellte sie Einrichtungen und Maßnahmen einer sicheren Vorsorge in den Bereichen Sterbegeldversicherung, Unfall-Vorsorge inklusive Hilfe- und Pflegeleistungen sowie finanzielle Absicherung und einen speziellen Rechtschutz vor.

Franz Greiwe

Referentin Heidrun Franke, daneben die Vorstandsmitglieder v.l. Hannelore Grabowski, Agnes Nagelschmidt und Heidemarie Helming© Franz Greiwe

Ein gemütliches Abendessen und Beisammensein rundete die Versammlung ab.


24 neue Mitglieder beim VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst
Mesum In ihrem Geschäftsbericht hatte Agnes Nagelschmidt als Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst einiges Erfreuliche mitzuteilen. Gleich an den Anfang stellte sie die positive Entwicklung bei der Mitgliederzahl. Die liegt inzwischen nach 24 Neuaufnahmen bei 294 und streift damit ganz knapp die 300-er Grenze. Wie immer warf sie auch einen Blick auf die Altersstruktur. 16 von ihnen sind „zwischen 80 und 100 Jahren“, die größten Altersgruppen liegen mit 105 zwischen 60 und 70 Jahren. Insgesamt ergebe sich, so hatte sie errechnet, „ein Altersschnitt von 63 Jahren“.

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Vorstand und Kassiererin, Hannelore Grabowski (li.) beim Kassenbericht, re. Kreisverbandsvorsitzender Dr. Reinhold Hemker© Franz Greiwe

Beim Rückblick auf die Jahresereignisse rückte sie die 70-Jahr-Feier im Oktober in den Mittelpunkt. Weitere Veranstaltungen waren das Spargelessen, die Jahressabschlussfeier und der Besuch des Weihnachtsmarktes in Billerbeck. Kurz und gut fiel der Bericht der Kassiererin Hannelore Grabowski aus, der Kassenprüferin Elisabeth Feldmann ausdrücklich eine „sehr gut geführte Kasse“ bescheinigte. Das Thema „Wahlen“ fiel diesmal kurz aus: Zu wählen waren nur die zwei Kassenprüferinnen Irmgard Kösters und Christel Ahlers.

Dafür fiel die Ehrung der Jubilare allerdings etwas länger aus, obwohl viele von ihnen nicht anwesend sein konnten. Geehrt wurden für 25jährige Treue zum Sozialverband zunächst Reinhold Hemker und Erich Rauß. Dann folgten 12 für zehn Jahre Mitgliedschaft: Norbert Bytomski, Gudrun Eich, Sabine Feldmann, Franz-Josef Fickermann, Friedhelm Janning, Irmgard Kösters, Gertrud Lange, Wolfgang Schmitz, Kristina Siermann, Irmgard Thien, Maria Wegmann und Adrian Wojniusz. Für sie alle gab es eine Urkunde und Anstecknadel.

Franz Greiwe

Die Vorsitzende, Agnes Nagelschmit (li.) und Heidemarie Helmit (re.) konnten mit v.l. Irmgard Thien, Dr. Reinhold Hemker und Irmgard Kösters als Jubilare ehren.© Franz Greiwe

Reinhold Hemker, nicht nur Mitglied, sondern zugleich VdK-Kreisvorsitzender, hob in einem kurzen Grußwort die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis Steinfurt. Beim neuen Pflegestärkungsgesetz, das insgesamt positiv sei, sehe er ein „Riesenproblem“ bei der Kurzzeitpflege. Diese werde immer wichtiger, wenn es um Entlastung und Erholung für alle in der häuslichen Pflege Tätigen gehe. Engagiert plädierte er für „Patenschaften für nichtvolljährige Mitglieder“. Dabei gehe es um die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen für ganz junge Menschen mit Behinderungen, deren Eltern das Geld für eine VdK-Mitgliedschaft nicht aufbringen können. Denn nur so könne der Sozialverband beratend und helfend für jene tätig werden.

Dieter Wilkens stellt dann das neue Jahresprogramm für 2018 vor: 12. Mai Spargelessen, 26. Juni Tagestour mit Modenschau und Betriebsbesichtigung, 7. Juli Sommerfest in Hauenhorst, im September eine halbtägige Planwagenfahrt, 27. November Jahresabschlussfeier und 4. Dezember Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Soest. Mit Fragezeichen versah er eine Tagesfahrt am 8. August nach Bremen und Radtouren, für die einzelne Termine noch bekannt gegeben werden.

Zeit nahm sich dann Thorsten Fenbers vom Caritasverband Rheine, zugleich im Betreuungsverein tätig, um ausführlich zum Thema „Vorsorgevollmacht“ mit allen Inhalten, Detailregelungen, Vorteilen und Risiken zu referieren. Dazu stellte er allen einen Mustervertrag zur Verfügung,

Franz Greiwe

Thorsten Fenbers, Referent Caritasverband Rheine© Franz Greiwe

den man „mit einer Person seines absoluten Vertrauens, am besten aus der eigenen Familie“ abschließen könne für den Fall, „wenn ich nicht mehr für mich handeln kann“. Deutlich machte er dabei, dass ein solcher Vertrag auf keinen Fall verwechselt werden dürfe mit einer „Patientenverfügung“. Beides sei von großer Bedeutung, aber grundverschieden. Für Fragen, Beratungen und Auskünfte ständen die Betreuungsvereine bereit, deren Zuständigkeit regional verteilt sei: Sozialdienst katholischer Frauen Ibbenbüren, Diakonischer Betreuungsverein Rheine und Caritasverband in Steinfurt und Rheine. Text Franz Greiwe


Westf. Nachrichten

© Westf. Nachrichten

30 neue Mitglieder im VdK-Ortsverband Mesum/Hauenhorst
Das war eine besonders erfreuliche Zahl im Geschäftsbericht, den turnusgemäß Vorsitzende Agnes Nagelschmidt auf der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst vorstellte: Im vergangenen Jahr traten 30 neue Mitglieder in den Verband ein, so dass sich die Gesamtzahl trotz der sieben Sterbefälle, einiger Austritte und Ummeldungen auf 284 erhöhte. Der Altersschnitt aller lag bei genau 63 Jahren. Ihnen allen bot der Ortsverband, der sich in der Hauptsache der Beratung und dem Rechtsbeistand widmet, zusätzlich mit Spargelessen, Sommerfest, Fahrt zum Weihnachtsmarkt und Jahresabschlussfest wie immer ein unterhaltsames und geselliges Programm.

Nach der Protokollverlesung durch Schriftführerin Bärbel Wilkens erstattete Kassiererin Hannelore Grabowski wie gewohnt ihren knackig-kurzen Kassenbericht, für dessen Schlusssatz sie spontanen Beifall bekam: Es ist uns gelungen, einen kleinen Überschuss zu erwirtschaften. Dass der Applaus verdient war, bescheinigte ihr auch Kassenprüferin Ursula Appel: Es gab nichts zu beanstanden. An Wahlen gab es diesmal nur wenige. Zum einen waren mit Ursula Appel und Elisabeth Feldmann neue Kassenprüfer zu bestellen, zum anderen galt es, mit Klaus Ließem zunächst einen verdienten Zweitkassierer zu verabschieden.

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Agnes Nagelschmidt verabschiedete Klaus Ließem mit einem Präsent.© Franz Greiwe

Er schied auf eigenem Wunsch vorzeitig nach 12 Vorstandsjahren aus, wofür ihm Agnes Nagelschmidt herzlich mit einem Präsentkorb dankte. Neu als stellvertretende Kassiererin wurde danach Hannelore Giffhorn gewählt.

Von den 13 Vereinsjubilaren konnten nicht alle anwesend sein. Geehrt von den beiden Vorsitzenden Agnes Nagelschmidt und Heidemarie Helming mit Nadel und Urkunde wurden Werner Gremme, Anna Elisabeth Koerner und Reinhard Voss für 25 Jahre, Hannelore Giffhorn, Ute Koopmann, Wolfgang Kösters, Christel Kruse, Franz-Josef Lütkemeier, Marianne Rapien, Doris Sachs, Ursula Schulte, Doris Teupen und Helga Wübbelmann für zehn Jahre Mitgliedschaft.

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Die Jubiliare des Ortsverbandes mit den Vorsitzenden Agnes Nagelschmidt und Heidemarie Helming© Franz Greiwe

Wie in den Vorjahren legte der Vorstand ein neues Jahresprogramm für 2017 vor, dass einmütig Zustimmung fand: Spargelfahrt am 10. Mai, Sommerfest am 15. Juli, Halbtagesfahrt zur Gartenbesichtigung nach Borken-Weseke, Kerzengestaltung am 16. November, Jahresabschlussfeier am 28. November und Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Billerbeck am 3. Dezember.

Martina Erwig-Kaul, Pflegeberaterin vom Caritas-Verband Steinfurt, sprach dann als Referentin über Neue Leistungen aus der Pflegeversicherung für den häuslichen Bereich und stellte dabei die neuen gesetzlichen Bestimmungen vor, die sie kurz so titelte: Statt drei Pflegestufen gelten fortan fünf Pflegegrade.

Franz Greiwe

Referentin Martina Erwig-Kaul© Franz Greiwe

Dazu hatte sie zunächst viele Informationen zu den Verfahren und Modulen, wonach neuerdings die Eingradung von pflegebedürftigen Person überprüft und vorgenommen wird. Dazu sei nicht mehr wie zuvor der Minutentakt beim Pflegeaufwand wichtig, sondern vielmehr ermittle der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) den Pflegegrad aus Faktoren wie Selbständigkeit, Fähigkeiten, Verhaltensweise, Selbstversorgung, Beeinträchtigungen und Gestaltung des Alltagslebens und Möglichkeiten zu sozialen Kontakte.

Neben Ausführungen zu Leistungen aus der Pflegeversicherung wie Sachleistungen, Pflegegeld, Entlastungsbeiträge und Hilfsmittel sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes hatte die Referentin auch verschiedene Ratschläge und Anregungen, die in der Diskussion vertieft wurden. Eines war der Versammlung wichtig: Der Sozialverband VdK berät und unterstützt auch in Pflegefragen. Text u. Foto Franz Greiwe

VdK-Vorstand Mesum/Hauenhorst bleibt im Amt
Das war schon ein deutliches Signal der einmütigen und großen Zufriedenheit mit der erfolgreichen Arbeit des Vorstandes, das die gut besuchte Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst am Samstagnachmittag im Lokal Hazienda aussandte. Denn da wurden nicht nur alle Tätigkeitsberichte mit viel anerkennendem Beifall aufgenommen, sondern bei den Wahlen wurde der komplette Vorstand einstimmig und komplett wieder gewählt.

Damit zog der Ortsverband sichtlich zufrieden einen Schlussstrich unter ein vielseitiges und ereignisreiches Jahr, wie die Vorsitzende Agnes Nagelschmidt zuvor ihren Geschäftsbericht zusammenfasste. Ihr Ortsverband erlebte mit zurzeit 281 Mitglieder im vergangenen Jahr eine spürbare Fluktuation: Es gab erfreuliche 19 Neuaufnahmen, aber auch neun verstorbene Mitglieder, 15 Austritte und drei Ummeldungen. Der Altersschnitt liegt bei 63 Jahren.

Bärbel Wilkens erinnerte als Schriftführerin in ihrem Protokoll- und Jahresbericht noch einmal an all die Ereignisse des vergangenen Jahres, ehe Kassiererin Hannelore Grabowski ihren gewohnt kurzen Rechenschaftsbericht gab. Kurz und knapp referierte sie die wichtigsten Kassenzahlen, um am Ende einen kleinen Jahresüberschuss zu verkünden. Dafür gab es Dank und Anerkennung auch von den Kassenprüfern Ursula Appel und Heinz Euler: Besser kann eine Kassenführung nicht sein.

Der stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Friedrich Fastenrath wickelte dann als Wahlleitung routiniert die Vorstandswahlen ab. Alle Vorstandsmitglieder hatten zuvor erklärt, für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Davon machten dann die Mitglieder gern und reichlich Gebrauch, so dass der neue auch der alte Vorstand ist: Vorsitzende Agnes Nagelschmidt und ihre Stellvertreterin Heidi Helming, Kassiererin Hannelore Grabowski und ihr Stellvertreter Klaus Ließem, Schriftführerin Bärbel Wilkens und ihr Vertreter Dieter Schmitz, Frauenbeauftragte Leni Schnorrenberg, Vertreterin der behinderten Mitglieder Ursula Loose und Vertreter der Kriegs- und Wehrdienstopfer Hans Tschirbs. Neu hinzu gewählt als Vertreterin der jüngeren Mitglieder wurde Hannelore Giffhorn, die Kasse werden Elisabeth Feldmann und Ursula Appel prüfen.

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Der neue/alte Vorstand des VdK Ortsverbandes Mesum/Hauenhorst© Franz Greiwe

Lang war die Reihe der zu ehrenden Mitglieder, denen Agnes Nagelschmidt und Heidi Helming Urkunden und Ehrennadeln überreichten: Für 25 Jahre Mitgliedschaft Engelbert Fischer, Bernhard Osterbrink und Ewald Schmitz, für zehn Jahre Heinz und Ingrid Defayay, Ingrid Dittrich-Müller, Marlies Frohwein, Irmgard Jülich, Klaus Klümper, Jutta Krüler, Karin Schulte Mesum, Günter Syga, Gerda Vorndran, Ludger Wilbers, Claus Wagenfeld und Irmgard Wingenfeld.

Dieter Schmitz stellte dann mit wichtigen Eckpunkten das Veranstaltungsprogramm für 2016 vor: Fahrt zum Spargelessen am 21. Mai, Sommerfest am 25. Juni, Halbtagsausflug zur Haarmühle am 6. August, kombinierte Bus- und Schifffahrt nach Hanekenfähr bei Lingen am 17. September, Jahresabschlussfeier am 29. November und Besuch eines Weihnachtsmarktes am 8. Dezember.

Im Erzählton referierte abschließend Friedrich Fastenrath als stellvertretender Kreisvorsitzender aus dem großen Tätigkeitsfeld seines Sozialvorbandes: Wir sind hier im Kreis Steinfurt mit unserer Geschäftsstelle in Ibbenbüren gut aufgestellt und tun, was wir können. Damit sprach er konkret zwei Aufgabengebiete an, von denen nicht alle Hilfesuchenden wüssten. So gebe es immer noch viele Kriegsdienst- und Wehrdienstopfer, für die man Beratung und Rechtshilfe, Informationen und Rechtshilfe anbieten könne.

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stv. Kreisverbandsvorsitzender Friedrich Fastenrath© Franz Greiwe

Weit lehne sich sein Sozialverband zum Thema Barrierefreiheit aus dem Fenster, die im Bund gesetzlich geregelt sei. Vorgaben fehlten jedoch im Land, in den Kommunen und bei Privatbauvorhaben. Hier müsse man verstärkt Anreize geben. Barrierefreiheit meine nicht nur den Wegfall von störenden Stufen für Rollstuhlfahrer, sondern auch Untertitel für Schwerhörige im Fernsehen. Es könne nicht sein, so eine Zuhörerin, dass es leichter möglich sei, auf dem Mond zu landen als mit einem Rollstuhl in einen Linienbus. Fastenrath riet dazu, alle Verstöße und Probleme dazu zu melden, die dann vom VdK zu einem Weißbuch an die Politik zusammengefasst würden.
Text u. Foto Franz Greiwe

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