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Ortsverband Emsdetten

OV Emsdetten

© OV Emsdetten

Vorsitzende: Eveline Gerdes/ Telefon: 02572-3679

Mitglieder: 1109

stellv. Vorsitzende Marita Maschke
Kassierer Adolf Gerdes
stellv. Kassierer Franz Helmer
Schriftführerin Bärbel Thoms
Vertreterin der Frauen Olga Sobian

Sprechstunden des VdK-Kreisverbandes, Rechtsberater Jürgen Mußmann,
jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Rathaus, Zimmer 415

Achtung seit dem 01.01.2012 fusionieren die Ortsverbände Emsdetten und Saerbeck zum Ortsverband Emsdetten


Jahresplan 2019

01. März 2019
Karneval, Seniorennachmittag, Beginn 14:30 Uhr, Westers Scheunencafe

29. März 2019
Jubilar-Ehrung, alle Jubilare erhalten eine separate Einladung!
15:00 Uhr Westers Scheunencafe

27. April 2019
Jahreshauptversammlung
15:00 Uhr im Bürgersaal von Stroetmanns-Fabrik

17. Mai 2019
Seniorennachmittag, 15:00 Uhr, Westers Scheunencafe

04. Juni 2019
Tagesfahrt nach Gescher zum Glockengießer Museum

16. Juni 2019
VdK-Aktionstag in Steinfurt, Firma Perick, Beginn 11:00 Uhr

19. Juli 2019
Seniorennachmittag, 15:00 Uhr Westers Scheunencafe

20. - 22. September 2019
3-Tage Rhein in Flammen

18. Oktober 2019
Oktoberfest, 15:00 Uhr, Westers Scheunencafe

14. Dezember 2019
Jahresabschlussfeier, 15:00 Uhr im Bürgersaal von Stroetmanns-Fabrik

Die entsprechenden Räumlichkeiten sind fest geblockt und somit können die Termine als verbindlich eingetragen werden.
Zur besseren Planung erbitten wir immer um Ihre telefonische Anmeldung bei den Eheleuten Adolf und Eveline Gerdes, Emsdetten
Tel: 0 25 72 - 36 79 bis ca. 1 Woche vor dem Termin.

„Immer eine Tür offen“
Vorstand des VdK Emsdetten bereitet im Weinkeller der Sparkasse Jahresabschlussfeier vor.

Rainer Schwarz

Im Weinkeller der Verbundsparkasse Emsdetten-Ochtrup begrüßte Dr. Peter Eckhardt (3. v. r.) Kurt Sobian, Marita Maschke, Bärbel Thoms, Reinhard Wesseling, Ursula Helmer, Eveline und Adolf Gerdes, Franz Helmer sowie Ludger Kortmann (v. l.).© Rainer Schwarz

„Der VdK hat bei mir immer eine offene Tür“, versichert Dr. Peter Eckhardt, Vorstandsvorsitzender der Verbundsparkasse Emsdetten-Ochtrup, den Mitgliedern des Vorstandes des VdK-Ortsverbandes (OV) Emsdetten. Auf Einladung des Sparkassenchefs hatten sich diese zu ihrer jüngsten Sitzung im Weinkeller des Unternehmens getroffen, um die Jahresabschlussfeier vorzubereiten. Bevor sie aber unter der Leitung ihrer Vorsitzenden Eveline Gerdes zur Tagesordnung übergingen, informierte Eckhardt die Teilnehmer über die wechselvolle Geschichte der 1885 von Judokus Schilgen erbauten Villa. Mit launigen Worten plauderte er darüber, wie unter dem von der Sparkasse erworbenen Gebäude der Keller entdeckt und stilvoll saniert wurde. „Die Wandmalerei in dieser Nische hier hat Heinz Mussenbrock angefertigt“, so der Gastgeber und deutet auf die Rheinlandschaft sowie auf den weinseligen Mönch. Ernster wurde seine Miene, als er der Gruppe Einblick in aktuelle und künftige Entwicklungen der Finanzmärkte gewährte. „Leider ist es mir in diesem Jahr nicht möglich, an Ihrer Jahresabschlussfeier am 14. Dezember in Stoetmanns Fabrik Ihr Gast zu sein. Aber ich wünsche Ihnen jetzt hier in dieser anregenden Umgebung eine gute Vorbereitung dazu.“Rainer Schwarz


Westfälische Bajuwaren in Hochform, VdK Emsdetten feiern ausgelassen ihr Oktoberfest.
„VdK Oktoberfest“, stimmt Alfred Menzel ein selbst getextetes Stimmungslied an und aus 105 Kehlen tönt es auf sein Kommando „Allelu-ja.“ Das langjährige VdK-Mitglied hat leichtes Spiel, sind doch seine Kameradinnen und Kameraden aus dem Ortsverband Emsdetten längst in bajuwarischer Wiesn-Stimmung. Sitzend und stehend schunkeln die westfälischen "Bayern" und lassen sich gern von den beiden Hollicher Treckbüdel und ihrer musikalischen Gaudi anstecken. Zünftig in Lederhosen und weiß-blau-kariertem Hemd gekleidet steht Adolf Gerdes, Kassierer des VdK-Ortsverbandes, zwischen den Tischreihen und animiert die Teilnehmer ausgelassen zu immer neuen Höchstleistungen.
„So voll war es bei unseren vierteljährlichen Treffen in Westers Scheunencafé noch nie. Das ist absoluter Rekord“, freut sich die Emsdettener Vorsitzende Eveline Gerdes, die unter anderem vom VdK-Kreisverband Steinfurt die stellvertretende Vorsitzende Dorothea Stauvermann und Cäcilia Gildehaus begrüßte. „Dieses Jahr steht beim VdK als Deutschlands größtem Sozialverband (NRW: 360000 Mitglieder) landesweit das Thema ‚Rente für alle‘ und weiterhin ‚Barrierefreiheit‘ sowie ‚Inklusion‘ auf dem Programm“, so Stauvermann in ihrer kurzen Ansprache, in der sie auch Grüße des Vorsitzenden Dr. Reinhold Hemker und des Kreisvorstandes überbrachte. „Wir danken ganz besonders für die ehrenamtliche Arbeit, die hier vor Ort von Eveline und ihrem gesamten Vorstandsteam geleistet wird.“ Zudem berichtete sie von Veranstaltungen im Kreis, deren Ziel es war, die Themen des VdK in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. „Ich wünsche uns allen noch ein paar vergnügliche Stunden. Denken wir mal nicht an unsere Sorgen und Wehwehchen. Die bleiben uns sowieso erhalten.“
Schließlich lädt Eveline Gerdes nochmal zur Jahresabschlussfeier am 14. Dezember im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik ein und weist bereits auf die Veranstaltungen 2020 hin. „Denn neben unserer Hauptaufgabe als Kümmerer für die Hilfsbedürftigen und Schwachen in unserer Gesellschaft ist dem VdK auch die Gemeinschaft wichtig.“ Rainer Schwarz

Oktoberfest

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Hellauf begeistert von „Rhein in Flammen“
VdK Emsdetten mit drei erlebnisreichen Tagen an Rhein und Mosel.

„Schöner wohnen“, liest Eveline Gerdes im Schatten des Limburger Doms lachend den ironischen Text einer Ansichtskarte vor, auf der die vor einigen Jahren verschwenderisch renovierte Bischofsresidenz abgebildet ist. Die Stadt an der Lahn ist die erste Station einer hoch interessanten Dreitagestour, die die Vorsitzende des VdK Ortsvereins Emsdetten gemeinsam mit ihrem Mann Adolf und Alex Erlebnisreisen ausgetüftelt hat. „Wo sitzt sie denn?“, fragen sich die 48 Teilnehmer, als sie bald danach auf dem Loreley-Felsen hoch über dem Rhein nach der sagenumwobenen Blondine Ausschau halten, die vor Zeiten die Schiffer ins Verderben lockte.

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Eveline Gerdes (vorne, r.) mit der VdK-Reisegruppe an der Bergstation der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein.© Rainer Schwarz

Die Busfahrt zum Deutschen Eck in Koblenz, per Seilbahn über den Fluss 118 Meter hoch zur Festung Ehrenbreitstein und abends dann die Schifffahrt von Boppard nach St. Goar mitten hinein in das grandiose Spektakel „Rhein in Flammen“ sind die Höhepunkte des zweiten Tages. Und als Alex am dritten Tag den Bus zum Mosel-Tal nach Cochem lenkt, ist sich die VdK-Reisegruppe begeistert einig: „Ihr habt uns nicht zu viel versprochen.“Rainer Schwarz


„Seit wann gibt´s das denn?“
Peter Schmidt referiert beim VdK Emsdetten über Veränderungen im Straßenverkehr und übers Fahren im Alter.

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Mit viel Herzblut referierte Peter Schmidt beim VdK-Ortsverband Emsdetten.© Rainer Schwarz

„Warum bremsen Sie denn hier?“, fragt Fahrlehrer Peter Schmidt einen älteren Autofahrer auf einer Überprüfungsfahrt. „Na, es gilt doch rechts vor links“, antwortet der spontan. „Hier nicht. Die Bordsteinkante ist abgesenkt. Das heißt, von rechts mündet eine verkehrsberuhigte Straße und Fahrzeuge, die hier rausfahren, müssen Vorfahrt gewähren.“ Der Fahrer ist verblüfft: „Seit wann gibt´s das denn?“ Solche und ähnliche Situationen kennt der Ausbilder aus seiner Praxis sehr gut. Jetzt bat Eveline Gerdes, Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes (OV) Emsdetten, den Routinier aus dem Team der Fahrschule Büter und Kerkering vor OV-Mitgliedern über Veränderungen im Straßenverkehr und speziell über Besonderheiten beim Fahren im Alter zu referieren. Und Schmidt, seit 1973 Fahrlehrer, verstand es vorzüglich, sein Publikum an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen. Immer wieder lockte er die Teilnehmer aus der Reserve, provozierte mit seinen Fragen und nahm sie mit ins Boot. Dabei vermittelte er so ganz nebenbei auf lockere Weise aktuelles Wissen. Gleichzeitig sensibilisierte er die meist älteren Zuhörer dafür, dass Fahren im Alter durchaus erhöhte Ansprüche an die jeweiligen Akteure stellt. „Eine große Rolle spielt die körperliche Verfassung. Die Verantwortung liegt immer bei der Fahrerin beziehungsweise dem Fahrer. Jeder sollte sich fragen, was er tun kann oder muss, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Es fällt eben im Alter immer schwerer vorausschauend zu fahren.“ Freiwillige Überprüfungsfahrten seien unter anderem ein probates Mittel. „Nachprüfungen, etwa alle fünf Jahre, fände ich gut. Sie sollten aber nicht gesetzlich vorgeschrieben sein. Jedoch plädiere ich unbedingt für Seh- und Hörtests im Alter.“ Lebhafte Diskussionen lösten auch Schmidts Ausführungen zum Thema Alkohol am Steuer respektive Fahrrad- oder E-Bike-Lenker sowie Wirkung von Medikamenten im Straßenverkehr aus.
„Danke für Ihren lebendigen und engagierten Vortrag. Da haben wir wohl alle einiges aufgefrischt und dazugelernt“, so Gerdes. Die 75 anwesenden VdK-Mitglieder wies sie darauf hin, dass die VdK-Geschäftsstelle in Ibbenbüren nach dem Umbau bis auf eine Woche in den Ferien wieder geöffnet sei. „Außerdem können ab September auch wieder die Beratungsangebote des VdK im Emsdettener Rathaus genutzt werden.“Rainer Schwarz


Wie in Schillers Lied von der Glocke“

VdK Emsdetten lud zu interessanter Tagestour nach Gescher und Haltern am See.
„Hier werden heute noch die Glocken so geformt, wie Friedrich Schiller es 1799 in seinem Lied von der Glocke beschrieb“, staunte Eveline Gerdes, Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Emsdetten. „In ganz Deutschland beherrschen das nur vier Betriebe.“ Gerade hatte sie mit 46 weiteren Dettenern die Glocken- und Kunstguss-Manufaktur in Gescher verlassen und ließen, stilgerecht von einem Glockenspiel verabschiedet, die beeindruckende Führung bei einem kleinen Spaziergang nachwirken. „Die fachkundigen Erläuterungen und die Live-Demonstrationen der verschiedenen Techniken dieses selten gewordenen Handwerks waren wirklich etwas Besonderes. Während des Rundgangs hörten alle interessiert zu. Es war mucksmäuschenstill.“
Bereits um neun Uhr war der Bus zu dieser VdK-Tagestour gestartet, deren weiterer Verlauf nach Haltern am See führte.

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Unter der Leitung von Eveline Gerdes starteten Mitglieder des VdK Emsdetten zu einer bemerkenswerten Tagestour.© Rainer Schwarz

„Es ist einfach wunderbar, so etwas erleben zu dürfen“, kommentierte eine Teilnehmerin, nachdem sie während der einstündigen Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff „Möwe“ unter anderem eine von Menschen unberührte Insel passierten, wo sich unterschiedliche Enten-Arten ebenso angesiedelt haben wie Fischreiher. „Aber der Kuchen, den wir im ´Seehof` am Südufer gegessen haben, bevor wir die Rückfahrt antraten, war auch nicht schlecht.“
„Die Fahrt war wieder super gut organisiert“, lautete das Kompliment eines langjährigen Mitglieds. „Der VdK ist eben nicht nur der größte Sozialverband Deutschlands, der sich für die Schwachen und Hilfsbedürftigen in unserer Gesellschaft einsetzt, sondern auch eine Gemeinschaft, in der ich immer wieder gerne bei solchen Fahrten und anderen Veranstaltungen mitmache.“ Rainer Schwarz


„Gewaltige Summen“ erstritten. Beeindruckender Tätigkeitsbericht und ein Wehrmutstropfen bei der Jahreshauptversammlung des VdK Emsdetten
„Schade, dass Frau Stullich sich noch nicht mal mehr gemeldet hat. Bis zuletzt kein Kontakt. Wir hingen die ganze Zeit buchstäblich in der Luft.“ Eveline Gerdes, Vorsitzende des VdK-Ortsvereins Emsdetten, war sichtlich enttäuscht. Denn alle ihre Versuche, im Rahmen der VdK-Jahreshauptversammlung Zeit zu überbrücken und der CDU-Landtagsabgeordneten doch noch ihre Rede vor den knapp 100 Mitgliedern im Bürgersaal zu ermöglichen, waren schlicht gescheitert. „Wir wussten, dass sie wohl verspätet bei uns eintreffen wird. Aber dass sie gar nicht kommt …“

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Fast 100 Mitglieder nahmen an der Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Emsdetten teil.© Rainer Schwarz

Dabei hätte Gerdes allen Grund gehabt, zufrieden zu sein. Denn ihre Vorbereitungen und die ihrer Vorstandskollegen waren perfekt. Die Abwicklung der einzelnen Tagesordnungspunkte verlief reibungslos. Ihr Tätigkeitsbericht zum Geschäftsjahr 2018 kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Die von Kassierer Adolf Gerdes verlesenen Zahlen waren äußerst positiv und die Kassenprüfer attestierten ihm eine tadellose Kassenführung. Seine einstimmige Entlastung sowie die des gesamten Vorstands war danach reine Formsache.

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VdK-Kassierer Adolf Gerdes verlas den Kassenbericht.© Rainer Schwarz

„Wir sind nach wie vor der am stärksten wachsende Sozialverband Deutschlands“, hatte Eveline Gerdes zuvor stolz verkündet. So übersprang der Ortsverband (OV) Emsdetten 2018 mit 1208-Mitgliedern die anvisierte 1200er Stufe und bleibt nach Ibbenbüren und Rheine der drittgrößte OV im Kreisverband. Dieser verfehlte die 14000er Marke gerade mal um sieben Mitglieder. Bundesweit zählt der Sozialverband VdK in 13 Landesverbänden sowie 800 Kreis- und Ortsverbänden inzwischen über 1,9 Millionen Mitglieder. „Eine starke Stimme für alle Menschen, die Hilfe brauchen und benachteiligt sind“, so Gerdes, die betonte, das der VdK parteipolitisch und konfessionell neutral sowie finanziell unabhängig sei. „Aber wir mischen uns ein, sehen uns als Kümmerer.“
Die Entwicklung des VdK vom ursprünglichen Verband der Kriegsversehrten und -hinterbliebenen zum modernen und größten deutschen Sozialverband lässt sich sowohl an der Altersstruktur seiner Mitglieder als auch an den Erfolgen ablesen, die er erstreiten konnte. So bilden im OV Emsdetten die 45 bis 65-Jährigen mit 59 Prozent die größte Gruppe. Knapp sieben Prozent sind jünger als 45 Jahre und gut 34 Prozent 65 bis 99 Jahre alt.
„Gewaltige Summen“, verkündete die Vorsitzende, „erzielte der VdK 2018 durch Antrags-, Widerspruchs- und Klageverfahren, in denen für Mitglieder mehr als 1,6 Millionen Euro erstritten wurden. Die monatliche Mehrzahlung aus allen Verfahren beträgt über 104.000,00 Euro.“

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Bärbel Thoms (l.) und Marita Maschke (r.) bedankten sich bei Eveline Gerdes für deren engagierten Einsatz.© Rainer Schwarz

„Für das laufende Jahr haben wir wieder etliche Veranstaltungen inklusive Tages- und Mehrtagesfahrten vorbereitet“, so Gerdes mit Blick auf den umfangreichen Terminplan für 2019. Zudem verwies sie auf eine Aktion, in der VdK-Landes- und Kreisverband um ehrenamtliche Mitarbeiter werben. „Es wäre schön, wenn wir den einen oder anderen von euch dafür begeistern könnten.“Rainer Schwarz


580 Jahre Treue zum VdK geehrt
Ortsverband Emsdetten lud 49 Jubilare zur Feierstunde ein.

„Es ist schon etwas Besonderes ein Jubilar zu sein“, begrüßte Eveline Gerdes Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Emsdetten, die 2018 Deutschlands größtem Sozialverband zehn beziehungsweise 25 Jahre angehörten. „Krankheitsbedingt mussten leider etliche derjenigen absagen, denen wir heute eigentlich hier in Westers Scheunencafé persönlich gratulieren wollten“, bedauerte die Ortsverbandsvorsitzende.
So konnten von sechs Jubilaren mit je 25 Jahren Verbandszugehörigkeit nur Isolde Höner, Rudolf Apke sowie Markus Gremme teilnehmen und neben Urkunde sowie Präsent auch die Goldene Ehrennadel des Verbandes entgegennehmen. Ingeborg Saminski, Georg Bockholt und Christoph Machill war dies nicht möglich.
1988 stellten Ärzte bei Isolde Höner die seltene Krankheit Myasthenia Gravis, eine Form der Muskelerkrankung, fest. An Haushaltsarbeit, die sie bis dahin in ihrer Wohnung auf Spiekeroog verrichtete, war nicht mehr zu denken. Mit 25 Jahren saß sie im Rollstuhl und bald benötigte sie ein spezielles Pflegebett, das ihr die Krankenkasse jedoch verweigerte. „Da fand ich Hilfe beim VdK. Er stritt für mich über mehrere Instanzen hinweg und boxte meinen Anspruch schließlich durch.“ Der Sozialverband unterstützte Höner auch dabei, ihre Rente sowie gegenüber MDK und Krankenkasse Reha-Maßnahmen durchzusetzen. „Ich bleibe dem VdK treu, auch wenn ich aktuell keine Hilfe von ihm benötige.“
Bereits mit 20 Jahren trat Markus Gremme in den VdK ein. „Mein Sohn ist gehörlos. Er verständigt sich so gut es geht durch Gebärdensprache. An seinem Arbeitsplatz, wo er in der Musterfertigung Kollegen zuarbeitet, nutzt er dafür Block und Stift“, berichtet die Mutter des heute 45-Jährigen. „Sein Ausweis attestiert ihm einen Grad der Behinderung von 100 Prozent, aber bestimmte Merkzeichen wurden ihm nicht zugesprochen. Deshalb wandten wir uns damals an den VdK.“
„Nein, einen bestimmten Anlass in den VdK einzutreten hatte ich vor 25 Jahren nicht“, gesteht Rudolf (Rudi) Apke. Der inzwischen 87-Jährige benötigte keine Unterstützung in einem Rechtsstreit mit irgendeiner Behörde. „Ich fand und finde einfach gut, was die so für uns Mitglieder alljährlich organisieren.“ Selbst heute noch versäumt der rüstige Senior keines der vierteljährlich veranstalteten Treffen des VdK-Ortsverbandes, der mit seinen über 1200 Mitgliedern der drittgrößte von 30 im Kreis Steinfurt ist. Auch die Halbtagesfahrten lässt er sich nicht entgehen. „Nur die Mehrtagestouren sind mir inzwischen doch zu mühsam.

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Für jeweils 25 Jahre Treue zum VdK dankte Eveline Gerdes (v.l.) Isolde Höner, Markus Gremme und Rudi Apke.© Rainer Schwarz

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Eveline Gerdes (r.) und Marita Maschke (l.) ehrten die VdK-Jubilare.© Rainer Schwarz

Zum zehnjährigen Jubiläum gratulierten Eveline Gerdes und ihre Stellvertreterin Marita Maschke Manuela Barkey, Udo Binder, Dieter Bösenberg, Hannelore Buschhorn, Heinz Dömer, Peter Eckert, Hildegard Eissing, Franz Farwick, Günther Feldbacher, Birgit Feldmann-Ottenjann, Ludger Fickermann, Brigitte Fink, Jutta Fledder, Christa Fricke, Siegfried Gebert, Dieter Hermeling, Anneliese Hille, Christel Konermann, Elisabeth Korte, Frank Kröger, Antonius Lange, Hans-Jürgen Loof, Kirstin-Susanne Märzhäuser, Margret Peters, Klemens Plagge, Martin Pleimann, Theresia Possemeyer, Anna-Josefa Reichel, Heinz Schmolke, Sonja Scholz, Ewald Schröder, Klaus-Dieter Schwede, Nikola Sindik, Reinhard Tecklenborg, Angela und Hans-Georg Terwort, Paul Thalmann, Andreas Theis, Günter Uphoff, Markus Varelmann, Dietmar Wähning, Ludwig Wenkers sowie Marina Wermers. Rainer Schwarz


„Daaaaa wird die Sau geschlacht …“
Stadtprinzenpaar und super Stimmung beim närrischen Nachmittag des VdK

„Ein – mal – am Rhein …“ tönt es aus dem Saal von Westers Scheunencafé, wo sich 90 VdK-Mitglieder schunkelnd und singend längst in super Stimmung gebracht haben, als sich Stadtprinz Jürgen I. und Angelika III. samt Elferrat zum Einmarsch vorbereiten. Da haben die Hoheiten und KGE-Vize Stefan Albers sowie Elferratschef Jochen Plugge leichtes Spiel, das närrische Volk mit fulminanter Schau und flotten Sprüchen zu begeistern. Gerne nehmen sie Lachsalven und Applaus als Lohn für ihren Einsatz. Ebenso wie Alfred Menzel, der sich spontan mit Mundharmonika und Gitarre einbringt.

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Thea Stall (l.) und Hedwig Weinhold zwei Urgesteine im Emsdettener VdK-Karneval.© Rainer Schwarz

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Mit Gitarre und Mundharmonika klinkte sich Alfred Menzel spontan in den Auftritt des Stadtprinzenpaares ein.© Rainer Schwarz

„Das ist der größte Bock, den ich geschossen habe“, zitiert Thea Stall in ihrer Büttenrede einen Jäger, der ein Konterfei seiner Frau zwischen Geweihen aufgehängt hat. Und Hedwig Weinhold, ein weiteres Urgestein des VdK-Karnevals, strapaziert das Zwerchfell der Narren mit Interpretationen wie „Caritas, das sind die mit den kaputten Zähnen“. Für Jubel, Trubel, Heiterkeit sorgen durchgehend die Hollicher Treckbüdel Heinz-Josef Brink und Ernst Becker mit Schlagzeug sowie Ziehharmonika und beim Refrain von „Daaaaa wird die Sau geschlacht …“ springt ihr Publikum reihenweise von den Stühlen hoch. „Von wegen alte Leute“, kommentieren die beiden Musiker.
„Dieser Orden bekommt einen Ehrenplatz“, so Eveline Gerdes, Vorsitzende des VdK-Ortsverbands Emsdetten, und blickt auf die Trophäe, die ihr gerade Jürgen I., mit Küsschen links und rechts, umgehängt hat.Rainer Schwarz


VdK wächst weiter, Dagmar Daube als 1200stes Mitglied im Ortsverband Emsdetten begrüßt
„Je mehr wir sind, umso besser wird unsere Stimme gehört. Der VdK ist jetzt schon der größte Sozialverband Deutschlands und wir wachsen weiter. Auf Kreisebene haben wir bereits die Schwelle von 14000 Mitgliedern geknackt“, verkündete Dr. Reinhold Hemker, Vorsitzender des VdK-Kreisverbandes Steinfurt, im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik stolz. „Das nächste Ziel, 15000 Mitglieder, wollen wir im nächsten Jahr erreichen.“ Kein Wunder, dass Hemker hoch erfreut war, als Eveline Gerdes, Vorsitzende in Emsdetten, ihm mitteilte, dass im Rahmen der VdK-Jahresabschlussfeier das 1200ste Mitglied offiziell begrüßt werde.

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Großer Bahnhof für das 1200ste Mitglied im VdK Emsdetten, Dagmar Daube (3.v.r.)© Rainer Schwarz

„Meine Tochter Michaela Schmeddinghoff ist seit zehn Jahren Mitglied im VdK und hat mir immer wieder erzählt, wie sehr ihr der Sozialverband half, ihre Rechte gegenüber Einrichtungen und Institutionen erfolgreich durchzusetzen“, erklärt Dagmar Daube aus Saerbeck, dessen VdK- Mitglieder zum Ortsverband (OV) Emsdetten gehören. „Als Michaela mich zu ihrer Jubilar-Ehrung mitnahm, fühlte ich mich in dieser Gemeinschaft so wohl, dass ich später beschloss, selbst einzutreten. Und das, obwohl zu dem Zeitpunkt kein aktueller Anlass bestand. Aber man weiß ja nie, was noch auf einen zukommt und dann ist mir Vertrauen äußerst wichtig.“ Vor etwa sechs Wochen war es dann soweit und die Überraschung perfekt. Sie sei das 1200ste Mitglied, teilte ihr Gerdes mit und lud gleichzeitig zur Jahresabschlussfeier ein. „Seit meine Tochter noch einen meiner Enkel angemeldet hat, sind wir nun mit drei Generationen im VdK vertreten. Heute ist es für mich eine große Ehre, sogar am VIP-Tisch sitzen zu dürfen“, strahlt Daube und nimmt erfreut einen Blumenstrauß als Willkommensgruß entgegen. Rainer Schwarz (sch)


Donau-Schifffahrt und Bad Füssing
50 Mitglieder des VdK Ortsverbandes Emsdetten sind von der diesjährigen
7-Tagetour überwältigt von vielen neuen Eindrücken der Donau-Schifffahrt und Bad Füssing zurück.

Vom 16. bis 22. August 2018 war eine Gruppe von 35 Personen zu Gast auf der „MS Princesse de Provence“ entlang der Donau von Passau bis Budapest, während weitere 15 Personen zu Gast im Hotel „Rottaler Hof“ Bad Füssing verweilten.

Bei kaiserlichem Wetter fuhr das Schiff auf der schönen blauen Donau, eine der schönsten Wasserstraßen Europas, die Strecke Passau – Bratislava – Budapest – Donauknie – Wien – Wachau – Passau. Eine Flusskreuzfahrt der besonderen Art. Abwechslung in Hülle und Fülle; lebendige Städte und wunderschöneLandschaften. Jeden Tag sich an Bord des Kreuzfahrtschiffes verwöhnen lassen und interessante Highlights während der Reise genießen. Eine internationale Service-Crew verwöhnte uns mit abwechslungsreichen Speisen und Getränken der Region. So haben wir uns von der unglaublichen Vielfalt der verbeiziehenden Flusslandschaften anstecken lassen und die Langsamkeit einer Flusskreuzfahrt, trotz des extremen Niedrigwassers, entspannt genossen.

Während die einen auf der Donau schipperten, erlebten die restlichen 15 Personen die weltbekannte Wirkung des Thermalwassers, welches 60° heiß aus der Tiefe in Bad Füssing kommt. Nirgendwo sonst kann man so viel für das Wichtigste in seinem Leben – die Gesundheit – tun. Bad Füssing bietet eine Auszeit für Körper, Geist und Seele. Ob man die Annehmlichkeiten des Hotels nutzt, wertvolle Momente der Ruhe im Kurpark auskostet oder in der Thermalanlage des Johannesbades erholsame Stunden verbringt. Bad Füssing bietet einen idealen Platz für einen Wohlfühlurlaub.
Eine Drei-Bäderrundfahrt mit sachkundiger Reiseleitung durch das Bäderdreieck Bad Füssing – Bad Griesbach – Bad Birnbach-Altötting sowie eine Fahrt nach Passau – Donautal – Engelhartszell und Schärding wurden unternommen.

Auf der Rückfahrt fand dann der große Austausch des erlebten statt, aber alle fuhren überwältigt von vielen neuen Eindrücken zurück nach Hause.

Donau Schifffahrt und Bad Füssing

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„Wenn Westfalen jodeln“
Erstes Oktoberfest des VdK-Emsdetten ein echter Stimmungskracher
„Freut euch auf zünftige Musik und deftiges Essen“, rief Eveline Gerdes, Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Emsdetten, in den voll besetzten Saal von Westers Scheunencafé und die Gäste des ersten Dettener VdK-Oktoberfestes ließen sich nicht lange bitten. „Eins, zwei, gsuffa …“ und „Waaaldeslu-hu-hust“, schallte es bis hinaus auf den Parkplatz, als sie aus vollem Hals die Melodien der „Hollicher Treckbüdel“ Ernst Becker sowie Heinz Brink aufnahmen und sich dabei sehr textsicher zeigten.

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Heinz Brink h.r. und Ernst Becker Sorgten für eine großartige Stimmung im Saal und speziell am Vorstandstisch.© Rainer Schwarz

Schnell hatte das Steinfurter Musikduo sein Publikum im Griff. Das schunkelte begeistert mit und vereinzelt, wie beim Kufsteinlied, versuchten gestandene Westfalen sogar zu jodeln. „Gar nicht so schlecht für uns Flachlandtiroler“, urteilte Alfred Menzel schmunzelnd, bevor er mit Gitarre und Mundharmonika noch einen drauf setzte. Als sich dann der Duft von Schweinshaxen, Kasseler und Sauerkraut seinen Weg in den Saal bahnte, hatten die Musikanten natürlich den passenden Gassenhauer parat. „Daaaaa wird die Sau geschlacht …“

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Voller Einsatz bei "Daaaa wird die Sau geschlacht….".© Rainer Schwarz

stimmten sie an und „katapultierten“ mit dem Refrain etliche Teilnehmer regelrecht von ihren Sitzen. „Das habt ihr gut gemacht“, lobte Dorothea Stauvermann als Vertreterin des VdK-Kreisverbandsvorsitzenden Dr. Reinhold Hemker das Organisationsteam für die gelungene Premiere. Den Besuchern des VdK-Oktoberfestes hatte sie eine Geschichte mitgebracht, in der eine ältere Dame einer jungen Verkäuferin humorvoll zeigte, dass sich frühere Generationen zum Teil umweltgerechter verhielten als die Menschheit heute. Außerdem stellte Stauvermann in ihrem Grußwort ein kleine grüne Notfalldose mit der Aufschrift „SOS – Informationen für die Lebensrettung“ vor. „Ich halte das für eine gute Idee. Die Dose kommt mit den wichtigsten gesundheitsrelevanten Daten bestückt in den Kühlschrank.

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Edeltraud Schippers und Andreas Theis inspizieren die von Dorothea Stauvermann vorgestellt Notfalldose.© Rainer Schwarz

Den finden Helfer in jedem Haushalt schnell. Aufkleber an Türrahmen und Kühlschrank weisen darauf hin.“ „Die Stimmung hier ist einfach klasse. Eine derart tolle Resonanz verlangt regelrecht nach weiteren VdK-Oktoberfesten“, so das Fazit von Kassenführer Adolf Gerdes.Rainer Schwarz (sch), Emsdettener Volkszeitung


„Geben Sie nie Geld an einen Fremden.“ Eindrucksvolles Referat über Menschen als Kriminalitätsopfer beim VdK Emsdetten.
„So dumm kann man doch nicht sein? - Doch!“ Kopfschüttelnd verfolgen 86 Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Emsdetten den Ausführungen von Kriminalhauptkommissar Andreas Ewering. Dieser hat gerade mit eindringlichen Worten und dramatischen Beispielen aufgezeigt, wie leicht Menschen von Betrügern manipuliert und abgezockt werden können. „Sie wissen heute, worüber wir hier reden. Aber diejenigen, die darauf reingefallen sind, wurden von den Tätern jeweils gezielt in eine psychische Sondersituation gebracht und dann finanziell ausgenommen“,

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Gespannt folgten die VdK-Mitglieder den Ausführungen von Andreas Ewering.© Rainer Schwarz

so der Mitarbeiter im Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz in der Direktion Kriminalität in Rheine. Mit seinem Referat „Menschen als Kriminalitätsopfer“ warnt Ewering im gesamten Kreis Steinfurt überwiegend Senioren verschiedener Organisationen vor den üblen Methoden der Verbrecher. Dabei geht er unter anderem auf den so genannten Enkeltrick ein. „Am wichtigsten ist: Geben Sie niemals Geld an einen Fremden!“ Selbst als falsche Polizisten träten die Ganoven auf. „Wie fühlen Sie sich jetzt?“ fragt Ewering, als er beim Thema Taschendiebstahl ganz nah an einen seiner Zuhörer herantritt und rät: „Halten Sie Personen auf Abstand.“ Gefahren aufzeigen, Ängste abbauen, Tipps und Ratschläge geben will der Kriminalhauptkommissar. Und er verdeutlicht, wie die Täter vorgehen. „Lassen Sie Ihr Haus nie verlassen aussehen“, rät er beispielsweise als ein wesentliches Mittel zum Einbruchschutz.
Plötzlich schrillt ein scharfer Pfeifton durch den Raum. Alle schrecken heftig zusammen. „Das nehme ich gerne am Ende meines Vortrages“, gesteht Ewering und erläutert, dass Taschen- oder Schrillalarme 110 bis 120 Dezibel aufweisen sollten, um Räuber wirkungsvoll abzuschrecken. „Aber spielen Sie nicht den Helden“, mahnt er eindringlich im Fall eines Handtaschenraubes. „Die Täter sind in solchen Situationen oft gewalttätig.“ „Natürlich hoffen wir alle, nie in solche bedrohlichen Situationen zu kommen“, bedankt sich VdK-Ortsverbandsvorsitzende Eveline Gerdes bei dem Referenten. „Doch sollte es trotzdem dazu kommen, sind wir sicher dankbar für Ihre wertvollen Ratschläge.“ Rainer Schwarz


„Wunderschön angelegtes Gelände“
VdK Emsdetten erkundet die Landesgartenschau in Bad Iburg.

„Es hat sich echt gelohnt“, waren sich die 42 Teilnehmer der Tagesfahrt des VdK-Ortsverbandes Emsdetten zur Landesgartenschau in Bad Iburg am Ende des Tages einig. Die Vorsitzende Eveline Gerdes hatte vor der Tour ganz offensichtlich nicht zu viel versprochen. Schon auf der Anfahrt mit dem Bus von Alex Erlebnis-Reisen war die Stimmung gut.

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Mitglieder des VdK Emsdetten erkundeten die Landesgartenschau© Rainer Schwarz

„Das Gelände im Waldkurpark des Kneipp-Kurortes am Rande des Teutoburger Waldes hat uns super gefallen. Riesig groß und wunderschön angelegt“, so die Kommentare der begeisterten VdK-ler, die ausreichend Zeit hatten, die verschiedenen Areale auf eigene Faust in aller Ruhe zu erkunden.
„Das gemeinsame Kaffeetrinken im Waldschlösschen in Lienen mit seinen leckeren Kuchen passte da perfekt ins Programm und war ein würdiger Abschluss für einen perfekten Ausflugstag“, freut sich Gerdes über die positive Resonanz der Teilnehmer. Text Rainer Schwarz


Historische Pfade als Geburtstagsgeschenk
VdK Emsdetten lernte die Geschichte Reckenfelds per Fahrrad kennen.

„So etwas sollten wir öfter machen“, regte Franz Helmes auf dem Heimweg nach Emsdetten zufrieden an. Zusammen mit Kurt Sobian hatte er am frühen Nachmittag 20 Mitglieder des VdK-Ortsverbandes (OV) Emsdetten sicher per Fahrrad zum Haus der Geschichte in Reckenfeld geführt, wo der Tross von Rudolf (Rudi) und Hildegard Wieskötter begrüßt wurden. „Schön, dass es diesmal geklappt hat“, spielte Rudi, selbst Mitglied im VdK-OV Reckenfeld, darauf an, dass ein erster Termin im letzten Jahr verschoben werden musste.
„2017 hatten wir die Reckenfelder Kameraden, ebenso wie weitere Abordnungen rund um Emsdetten, zur Feier anlässlich des 70. Geburtstages unseres Ortsverbandes eingeladen“, erinnerte die OV-Vorsitzende Eveline Gerdes an den Hintergrund der Exkursion. „Als Geschenk brachten sie das Angebot mit, die 100-jährige Geschichte Reckenfelds entlang des historischen Radweges zu erkunden. Das haben wir gerne angenommen und heute bei herrlichstem Sommerwetter erleben dürfen“, ergänzte Helmes.

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Hildegard und Rudi Wieskötter (hintere Reihe links) erläuterten den VdK-Mitgliedern anschaulich die Geschichte Reckenfelds.© Rainer Schwarz

„Zwischen diesen Häusern war ich schon öfter radelnd unterwegs. Aber seit dieser sehr informativen und kompetenten Führung sehe ich den Ort mit ganz anderen Augen“, so einer der Teilnehmer bei der Rückkehr zum Haus der Geschichte, wo Adolf und Eveline Gerdes dafür sorgten, dass sich die Radler mit Brötchen und Kaltgetränken für die Rückfahrt stärken konnten.
„Wenn es Ihnen gefallen hat, erzählen Sie es gerne weiter“, so Wieskötter, nachdem das Ehepaar vor Ort anschaulich zum Teil bedrückende Details der Lebensumstände sowie Schicksale früherer Bewohner erläutert hatte. Dabei nutzte er die Gelegenheit, mit einem „Reckenfelder Schuppenlikör“ für Spenden zugunsten des örtlichen Bürgervereins sowie die Unterhaltung des Hauses der Geschichte zu werben. „Mit seinem Namen weist der Schuppenlikör auf die im ersten Weltkrieg errichteten Munitionsschuppen, die Keimzellen des heutigen Reckenfeld, hin.“
Text Rainer Schwarz


„Spanish Lady“ in „Sally Gardens“

Veeh-Harfen-Premiere beim VdK Emsdetten
„Gleich spielen wir noch eine Eigenkomposition von mir. Schnippen oder klatschen Sie ruhig mit. Oder wippen Sie mit den Füßen“, animiert Helmut Schnieders die 65 Teilnehmer am Senioren-Nachmittag des VdK in Westers Scheunencafé zum Mitmachen.
„Wir“, das ist das Veeh-Harfen-Ensemble Emsdetten, das seine Kunst erstmals den örtlichen Mitgliedern des größten deutschen Sozialverbandes darbietet. „Ich weiß, dass es dieses Orchester seit zehn Jahren gibt, aber live erlebt habe ich es bisher noch nie“, freut sich die Ortsverbandvorsitzende Eveline Gerdes vor Beginn der Veranstaltung auf das rund 45-minütige Konzert. Mit kräftigem Applaus zeigen die VdK-ler dann auch prompt, dass Schnieders als musikalischer Leiter voll den Geschmack seines Publikums trifft. So folgen im Wechsel irische Weisen wie „Sally Gardens“ oder „Spanish Lady“ auf Eigenkompositionen. Zwischendurch stimmt der Ensemblechef mit seiner Gitarre Volkslieder sowie Schlager an und lädt alle

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Ilse Albers an ihrer Veeh-Harfe© Rainer Schwarz

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Das Veeh-Harfen-Ensemble Emsdetten begeisterte am VdK Seniorennachmittag© Rainer Schwarz

Anwesenden zum Mitsingen ein. „Das ist so ähnlich wie sich unterhalten“, spielt er schmunzelnd auf die zeitweise Unruhe im Saal an. Für die Mitglieder seiner Gruppe scheint dies kein Problem zu sein. So folgen beispielsweise die Finger von Ilse Albers konzentriert den Vorgaben, die ihr das zwischen Saiten und Klangkörper eingelegte Notenblatt zeigt. „Das ist einfach und macht sehr viel Spaß“, erzählt die mit 91 Jahren älteste Spielerin des Ensembles, das jeweils donnerstags von 10 bis 11.30 Uhr in der Begegnungsstätte „Die Brücke“ probt. „Wer Lust hat mitzuspielen oder auch nur so mal zu den Proben zu kommen, ist herzlich eingeladen“, wirbt Schnieders und sieht erfreut, wie einige VdK-ler nach der Vorführung Christel Hesters umlagern. Die erläutert ansteckend begeisternd ihre Veeh-Harfe sowie das Musizieren damit und bestätigt: „Ja, das ist wirklich einfach und es bringt uns tatsächlich ganz viel Spaß.“
„Sie haben uns mit Ihrer Musik viel Freude bereitet“, dankt Gerdes schließlich und erntet rundum reichlich Zustimmung dafür, bevor sie mit Hilfe ihrer Vorstandskollegen an alle Damen ein kleines Präsent verteilt. „Bei unseren Seniorennachmittagen, die um den Muttertag herum liegen, ist dies längst eine liebgewonnene Tradition.“ Rainer Schwarz

„Wir haben eine tolle Mannschaft“
Jahreshauptversammlung: VdK-Ortsverband Emsdetten wächst weiter.
„Wir haben eine tolle Mannschaft“, lobte Dr. Reinhold Hemker, Vorsitzender des VdK-Kreisverbandes (KV) Steinfurt, den Vorstand des Ortsverbandes (OV) Emsdetten. Anlässlich der Jahreshauptversammlung im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik rannte er mit dieser Anmerkung bei den gut 100 anwesenden Mitgliedern offene Türen ein.

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Gut 100 VdK-Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Emsdetten.© Rainer Schwarz

Wie sehr insbesondere innerhalb des Vorstandes das überdurchschnittliche Engagement der Dettener Vorsitzenden Eveline Gerdes geschätzt wird, signalisierten ihre Mitstreiter am Ende der Veranstaltung mit einem wundervollen Blumenstrauß.

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Bärbel Thomas (l.) dankte Eveline Gerdes im Namen der Vorstandskollegen für ihr Engagement.© Rainer Schwarz

Was der VdK-Ortsverband seinen Mitgliedern im Laufe des vergangenen Jahres bot, verdeutlichte Gerdes im Rahmen ihres Tätigkeitsberichtes zum Geschäftsjahr 2017 mit der umfangreichen Beschreibung der vielfältigen Aktivitäten. „Das geht weit über die reine Beratung von Hilfsbedürftigen hinaus“, bescheinigte ein Teilnehmer Kopf nickend. „Absolut kein Zufall, dass sich die Mitgliederzahl unseres Ortsverbandes und des VdK insgesamt so positiv und dynamisch entwickeln.“ So verzeichnete Emsdetten 2017 116 Neuzugänge und setzte Ende des Jahres schließlich mit 1138 Mitgliedern eine weitere Bestmarke. „Jeder von uns sollte immer ein Aufnahmeformular bei sich tragen“, spornte Hemker den drittgrößten Ortsverband in Landkreis an. „Dann überschreiten wir auf Kreisebene noch in diesem Jahr die Mitgliederzahl von 14000.“ Bundesweit gehören bereits 1,8 Millionen Menschen dem VdK und damit dem größten Sozialverband Deutschlands an. „Je mehr wir sind, umso erfolgreicher können wir eine starke Lobby für Menschen sein, die Hilfe brauchen.“ Eindrucksvolle Zahlen belegen, dass diese Hilfe auch intensiv gesucht wird. So nahmen 2017 allein im Kreis Steinfurt fast 400 Personen die Rechtsberatung des VdK in Anspruch. Insgesamt besuchten in diesem Zeitraum sogar mehr als 6000 Menschen die VdK-Beratungsstellen, die zudem über 7100 Mal telefonisch Auskunft gaben. Ein Einsatz, der den Betroffenen immer wieder finanziell weiterhilft. Eine durch den VdK erreichte Nachzahlungssumme in Höhe von über eine Million Euro spricht da für sich.

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Thorsten Fenbers referierte zum Thema Vorsorgevollmacht© Rainer Schwarz

Sehr aufmerksam verfolgten die Gäste das Referat von Thorsten Fenbers, Caritas Rheine, der detailliert und mit verständlichen Bespielen („Nehmen wir mal an, ich würde mich nicht mit meiner Frau verstehen …“) auf das Thema Vorsorgevollmacht einging.
Nachdem Kassierer Adolf Gerdes gewohnt prägnant die finanzielle Seite des Ortsverbandes dargestellt hatte, bescheinigte ihm Kurt Sobian eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung von Adolf Gerdes sowie des gesamten Vorstandes, die schließlich einstimmig erfolgte. Geprüft hatte Sobian die Kasse zusammen mit Norbert Wohnfurter, der für Joachim Maschke eingesprungen war. „Sein Tod machte die Wahl eines zweiten Kassenprüfers notwendig“, sagte Sobian, der künftig Ludger Kortmann an seiner Seite weiß, den die Versammlung einstimmig wählte.Rainer Schwarz

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Kurt Sobian (r.) und Ludger Kortmann prüfen künftig gemeinsam die Kasse des VdK Ortsverbandes Emsdetten© Rainer Schwarz

„Gehen Sie mal zum VdK.“
Ortsverband Emsdetten ehrt 54 Jubilare für langjährige Treue.
Auf je 40 Jahre Mitgliedschaft im VdK-Ortsverband Emsdetten konnten 2017 Helene Büker und Ewald Meiners zurückblicken. Zusammen mit vielen weiteren der insgesamt 54 Jubilare waren sie der Einladung des Vorstandes zur obligatorischen Feierstunde in Westers Scheunencafé gefolgt.

„Was denn? So jung und schon zehn Jahre dabei?“ Ein leises Raunen ging durch den Raum. Die VdK-Ortsverbandsvorsitzende Eveline Gerdes hatte sich gerade bei den Jubilaren mit 60-, 40- und 25-jähriger Mitgliedschaft bedankt und nannte bei den zehnjährigen den Namen des erst 14 Jahre alten Luis Muscatello. „Ja, wir haben ihn beim VdK angemeldet, als er vier Jahre war“, bestätigt sein Vater Pierluigi, der die Ehrung für seinen Sohn entgegennahm.

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Von Eveline Gerdes, Dorothea Stauvermann und Marita Maschke (v. l.) nahm Pierluigi Muscatello stellvertretend für seinen 14-jährigen Sohn Luis Urkunde, Ehrennadel und ein Geschenk in Empfang.© Rainer Schwarz

„Unser Junge ist von Geburt an halbseitig gelähmt. Ich bin als Regionalleiter bei der Sander Pflege tätig und kenne mich gut aus, wenn es um die Bestimmungen rund ums Thema Pflegegrade geht. Trotzdem gibt es mir ein Stück mehr Rechtssicherheit, wenn ich einen so starken Partner wie den Sozialverband VdK im Rücken habe.“

Für Dorothea Stauvermann, die als Stellvertreterin von Dr. Reinhold Hemker Grüße des Kreisverbandsvorsitzenden überbrachte, sind solche Ehrungen zwar nicht alltäglich, aber keine Überraschung mehr. „Der VdK, als größter Sozialverband Deutschlands, setzt sich schließlich für die Schwachen und Hilfsbedürftigen aller Altersgruppen ein.“ „Weil der VdK mir beim Durchsetzen meiner Ansprüche geholfen hat“, lautet immer wieder die Antwort der anwesenden Jubilare auf die Frage, warum sie Mitglied geworden und geblieben sind. So sehen es auch Helene Büker und Ewald Meiners. „Ich hatte mit 18 auf dem Weg zur Arbeit einen Verkehrsunfall und verlor ein Bein. Die Krankenkasse machte Probleme, wollte meine Ansprüche nicht anerkennen. Aber dank der engagierten Hilfe des VdK kam ich letztendlich doch noch zu meinem Recht“, berichtet Büker.

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Helene Büker und Ewald Meiners halten dem Sozialverband VdK seit 40 Jahren die Treue.© Rainer Schwarz

„Ich bin schon seit meinem siebten Lebensjahr Diabetiker und hatte in Burgsteinfurt bereits einen Grad der Behinderung von 50 Prozent“, erzählt Meiners seine Geschichte. „Nachdem vor 40 Jahren die Zuständigkeit für mich zur Fürsorgestelle in Münster überging, stuften die dortigen Mitarbeiter mich auf 30 Prozent herunter.“ Das wollte er nicht so hinnehmen und suchte Hilfe. „Gehen Sie doch mal zum VdK“, lautete der Rat eines Bekannten. Der Kampf zog sich immerhin noch gut eineinhalb Jahre hin. „In dieser Zeit unterstützte mich der VdK intensiv. Dann endlich akzeptierte das Amt meine Situation und ich hatte meine 50 Prozent zurück. Alleine hätte ich das wohl nicht erreicht“, so der heute 67-jährige Meiners dankbar.

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Die VdK-Jubilare des Jahres 2017, die der Einladung des VdK-Vorstandes um Eveline Gerdes (r.) folgen konnten.© Rainer Schwarz

„Den anderen senden wir die Ehrennadel sowie die Urkunde nachträglich per Post zu“, versprach Eveline Gerdes, nachdem sie gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Marita Maschke und Dorothea Stauvermann allen anwesenden Jubilaren fürs Kommen zusätzlich noch ein kleines Geschenk überreicht hatte.Text Rainer Schwarz


Männer-Strip im Scheunencafé
Wenn der Bürgermeister vorm VdK-Narrenvolk kniet

Das ist das erste Mal, dass der Bürgermeister vor uns auf die Knie geht, provoziert Werner Ohmen lautstark deftige Lacher in den tosenden Applaus hinein, den sich der Stadtelferrat gerade mit einer furiosen Darbietung ertanzt hat. Die Stimmung unter den 80 Narren im Saal von Westers Scheunencafé erreicht damit einen weiteren Höhepunkt. Haben doch eben die Herren Räte nach der flotten Tanzeinlage ihrer Damen noch eine Schippe draufgelegt, die Jackett`s abgestreift, eine dynamische Show gezeigt, energisch die Arme hochgerissen und schließlich ihre Knie gebeugt. Ganz vorne mit dabei ist Bürgermeister Georg Moenikes.
Stadtprinz Frank I. und Prinzessin Elke I. mit ihrem Gefolge haben es wieder einmal geschafft: Die Teilnehmer am närrischen Nachmittag des VdK Ortsverbandes Emsdetten gehen voll mit, schunkeln und singen, was das Zeug hält. Da hakt Ludger Röhring mit seinem Schifferklavier gerne ein, spielt schwungvoll bekannte Karnevalslieder aus Detten sowie vom Rhein und streut gekonnt ein paar Dönkes ein.

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… dann die Hände zum Himmel … und viel Einsatz beim närrischen Nachmittag des VdK.© Rainer Schwarz

Thea Stall, ein Urgestein des Dettener VdK-Karnevals und dort viele Jahre mit ihrer Schwester Hedwig Weinhold in der Bütt aktiv, ist ebenfalls erneut dabei und sorgt mit ihrem Vortrag auf Platt für Heiterkeit im närrischen Auditorium. Lacher durch künstliches Räuspern an bestimmten Textstellen sowie überraschte Ausrufe durch ihre Pointe erntet schließlich Hannelore Buschhorn mit ihrem Vortrag. Sie lässt die Hauptakteurin ihrer lustigen Geschichte auf frühere Sehnsüchte zurückblicken und dann resignierend feststellen: … und nun bin ich zu alt, um in die Hucke zu gehen.

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Stefan Albers (am Mikrofon) kommentierte mit launigen Worten die Übergabe der Orden an Eveline Gerdes und Ludger Röhring (hinten mit Schifferklavier) durch das Stadtprinzenpaar.© Rainer Schwarz

Die nehme ich gerne an, dankt die Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Frank I., als dieser ihr für ihr Engagement den diesjährigen Sessions- sowie den Hausorden umhängt und freut sich zugleich für Ludger Röhring sowie Paul Linnemann, die der stellvertretende KGE-Präsident Stefan Albers auch mit karnevalistischen Ehrenzeichen

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Paul Linnemann nahm strahlend ein karnevalistisches Ehrenzeichen von Stefan Albers entgegen.© Rainer Schwarz

beglückt. Rainer Schwarz


Mama, fällt Weihnachten jetzt aus?
Sieben Geschichten und eine Mundharmonika bei der Jahresabschlussfeier des VdK-Ortsverbandes Emsdetten.
Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen, zitierte Bürgermeister Georg Moenikes den Philosophen, Bischof und Heiligen Augustinus Aurelius im Text vom Adventskranz, der nicht mehr an sich glaubte. Erzählt hat er sie den Teilnehmern an der Jahresabschlussfeier des VdK-Ortsverbandes Emsdetten im Rahmen seines Grußwortes.

Rainer Schwarz

Regen Zuspruch fand erneut die Jahresabschlussfeier des VdK-Ortsverbandes Emsdetten in Stroetmanns Fabrik.© Rainer Schwarz

Mein Appell ist, sich wieder verstärkt der Weihnachtsbotschaft zu besinnen, die Gemeinschaft zu suchen … Denn in unserer technisierten Welt benötigen wir uns Menschen gegenseitig. Ein Appell, den Dr. Reinhold Hemker, Vorsitzender des Kreisverbandes Steinfurt gerne aufgriff. Wir vertreten als VdK die Menschen, die Hilfe brauchen. Auch er hatte eine Geschichte im Gepäck. Eine, die mit überraschenden Wendungen erstaunte. Eine, die dazu animierte, die eigene Sichtweise zu überprüfen. Das Fazit: Es ist seliger zu geben als zu nehmen.

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Am VdK-VIP-Tisch nahmen Platz (v.l.): Werner Schöpper, Adolf Gerdes, Dr. Peter Eckhardt, Georg Moenikes, Eveline Gerdes und Dr. Reinhold Hemker.© Rainer Schwarz

Überhaupt waren Geschichten am Samstagnachmittag der berühmte rote Faden im voll besetzten Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik. Und jede der insgesamt sieben Erzählungen hatte ihre ganz eigene Art, eine Botschaft zu vermitteln. Mal mit Schmunzeleffekt, wie das von Hedwig Weinhold einfühlsam rezitierte Abenteuer des kleinen Naschengels, mal nachdenklich, wie das Erlebnis von Fryderyk Tegler, vorgetragen von Dr. Peter Eckhardt, Verbundsparkasse Emsdetten-Ochtrup, welche die VdK-Feier seit Jahren sponsert. Er erinnerte an den Kessel von Stalingrad vor 75 Jahren, eine der verlustreichsten Schlachten der Weltgeschichte. Seine (wahre) Weihnachtsgeschichte stammt genau aus dieser schweren Zeit. An einem Heiligen Abend trifft der befürchtete unheilvolle Brief ein und ein Kind fragt seine Mutter: … fällt Weihnachten jetzt aus? Doch die Mutter gibt sich einen Ruck und sagt: Jetzt erst recht nicht. Genauso nachdenklich machte die Erzählung vom Schokoladenmann, der gerne gab, obwohl er selbst obdachlos war. Mitgebracht hatte sie die stellvertretende VdK-Kreisverbandsvorsitzende Dorothea Stauvermann. Den Reigen eröffnet hatte Ortsverbandsvorsitzende Eveline Gerdes, die gleich bei ihrer Begrüßung darüber berichtete, wie in Australien die Tradition des gemeinsamen Weihnachtssingens begründet wurde. Später ließ sie es sich nicht nehmen, den Cheerleader-Mädchen von den DUC Oceans von Young & Old für ihre beherzte Vorführung

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Die Cheerleader von Young and Old begeisterten trotz krankheitsbedingten Einschränkungen mit ihrer akrobatischen Vorführung.© Rainer Schwarz

zu danken und dem

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Nachträglich Blumen überreichten anlässlich der diamantenen Hochzeit Adolf und Eveline Gerdes an Hella und Heinz Meyer (Mitte).© Rainer Schwarz

Ehepaar Heinz und Hella Meyer nachträglich zur diamantenen Hochzeit zu gratulieren.

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Alfred Menzel© Rainer Schwarz

Als dann alle Geschichten erzählt und die Geschenke verteilt waren, blieb es Alfred Menzel vorbehalten, gefühlvoll mit seiner Mundharmonika für einen besinnlichen Ausklang zu sorgen.Text u. Fotos Rainer Schwarz

Beschwingter Seegang beim VdK
Ems-Shanties aus Mesum begeistern mit Liedern von Sehnsucht, Liebe und Meer.

Und jetzt alle, ruft die Emsdettenerin Gerlinde Heitmann, erste Vorsitzende der Ems-Shanties aus Mesum, in den Saal und schwingt beide Arme rhythmisch über dem Kopf. Schon nimmt De Hamborger Veermaster stimmungsvoll Fahrt auf. Die Teilnehmer am vierteljährlichen Treffen des VdK-Ortsverbandes Emsdetten in Westers Scheunencafé lassen sich gerne mitreisen und tauchen ein in die Welt der Seeleute mit ihren Liedern von Sehnsucht, Liebe und Meer.

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Gerlinde Heitmann (l.) sorgte mit den "Ems-Shanties" für maritime Stimmung beim VdK.© Rainer Schwarz

Kaum einer der Anwesenden, der nicht mit einstimmt, als die Ems-Shanties bekannte und beliebte Lieder von Santiano, Freddy Quinn, Achim Reichel, Hans Albers, Lolita und Lale Andersen anstimmen. Von den gut vierzig Titeln aus seinem Repertoire hat der erst 2014 gegründete Shanty-Chor diesmal 17 mitgebracht und ist durchaus vorbereitet, als die VdK`ler nach dem letzten Song nicht wahrhaben wollten, dass zwei Stunden wie im Fluge vergangen sind und lautstark Zugabe fordern.
Das ist phantastisch, spricht die VdK-Ortsverbandsvorsitzende Eveline Gerdes ihren Mitgliedern aus der Seele und ergänzt: Und mit seiner Mundharmonika hat Alfred Menzel einen einfühlsamen Schlusspunkt gesetzt. Das ging nochmal richtig unter die Haut. Rainer Schwarz (sch)

Einmal Rheinluft schnuppern

VdK Emsdetten per Bus und Schiff auf Entdeckungsreise.
Die Wolken sind gut fürs Foto. Da kann uns die Sonne nicht blenden, nehmen die 50 Teilnehmer der Tagesfahrt des VdK-Ortsverbandes Emsdetten, das etwas kühle und trübe Wetter gelassen. Die Vorfreude auf das von der Vorsitzenden Eveline Gerdes wieder akribisch vorbereitete Programm überwiegt eindeutig. Und das hält, was der Vorstand versprochen hatte. Schon auf der Anfahrt mit dem Bus war die Stimmung gut. Einmal Rheinluft schnuppern und mit Blick auf die Schönheiten des Niederrheins die Seele baumeln lassen, hieß es, nachdem die Gruppe mit dem Fahrgastschiff Stadt Rees abgelegt hatte.

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Mitglieder der VdK Emsdetten starteten zu einer beeindruckenden Niederrhein-Tour.© Rainer Schwarz

Originell, humoristisch, unverwechselbar und niveauvoll, lauteten dann die Kommentare zur anschließenden Busrundfahrt durch die Rheinauen. Wunderbar. Die Landschaft hier, mit ihren kleinen, idyllischen Orten, kannte ich so nicht, schwärmte ein VdK-ler noch auf der Rückfahrt, nachdem der Nachmittag bei Kaffee und leckerem Kuchen längst ausgeklungen war.Text Rainer Schwarz


70 Jahre VdK Ortsverband Emsdetten

Emsdettener Volkszeitung

© Emsdettener Volkszeitung

Emsdettener Volkszeitung

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Gurken, Kähne, Tradition, Natur pur
40 Mitglieder des VdK Ortsverbandes Emsdetten sind von der diesjährigen 6 Tages Tour überwältigt von vielen neuen Eindrücken aus dem Spreewald zurück. Bereits die Hinfahrt mit einer Stadtrundfahrt und Stopp in Potsdam war ein Highlight. Vom 06. bis 11. Mai 2017 war die Gruppe zu Gast im 4 Sterne Hotel Radisson Blue im Herzen der Lausitz Metropole Cottbus. Unter fachkundiger Führung lernten wir bei einer Rundfahrt Cottbus, die Hauptstad der Niederlausitz und ihr Umland kennen. Häuser im Jugendstil, ein wunderschöner Altmarkt und das Staatstheater ließen die Augen strahlen. Natürlich gehört auch zu Cottbus der Branitzer Park, einst erstanden durch Fürst Hermann von Pückler, eine Einzigartigkeit der Gartenbaukunst des 19. Jahrhunderts. Die süße Seite der Niederlausitzz, die Confiserie Felicitas, befindet sich in Hornow. Bei einer Tasse Kaffee und einem großen Stück Schokoladen Torte sahen wir einen Film, wie die belgische Schokolade verarbeitet wird und lernten die Familie kennen, die sich dort in einer ehemaligen LPG ein kleines Unternehmen aufbaute.

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Alle waren sich einig, es war eine gelungene Fahrt!© OV Emsdetten

Ein Paradies der Erholung ist die Lausitzer Seenlandschaft, die neue Perle der Lausitz mit über 12 künstlich gefüllten, zusammenhängenden Baggerseen, alle mit dem Schiff befahrbar. Einst waren es alle Tagebaugebiet und gaben den Menschen das tägliche Brot oder auch genannt das schwarze Gold, die Kohle. Heute tummeln sich tausende von Urlaubern um Natur und Freizeit zu erleben. Bei einer Rundfahrt durch die einzigartige Landschaft des Spreewaldes sahen wir vom Bus aus das Spiel der jungen Störche und erfreuten uns an den wunderschön blühenden, gelben Rapsfeldern. In der Stadt Lübben besuchten wir nach einem kleinen Spaziergang die berühmte Paul Gerhardt Kirche, wo wir etwas über die Kirche und das Leben des Lied-Dichters Paul Gerhardt erfuhren. Die Weiterfahrt führte dann durch Oberspreewald, vorbei an Straupitz und Burg ging es nach Leipe, dem kleinsten bewohnten Spreewaldinseldorf. Bei einer Kahnfahrt in und um Leipe erlebten wir Mensch und Natur pur sowie anschließend ein traditionelles Spreewaldbuffet im Froschkönig.
100 Jahre Rosengarten in Forst war auch ein Highlight der Reise. In der kleinen Stadt an der Neiße befindet sich ein Park mit über 40.000 Rosenstöcken von 700 Arten aus Europa. Der größte Rosengarten Ostdeutschlands lud zum spazieren und erholen ein.
Unvergessen bleibt genauso der Besuch des sorbischen Ostereimuseum Sabrodt und der unterhaltsame Abend mit der Spreewälder Fährfrau in Tracht und Mundart, die uns noch zum Schluss die Annemarie-Polka oder auch Spreewald-Hymne vorstellte.


Spätlese

Bericht aus der Sonderbeilage der Emsdettener Volkszeitung© Spätlese

Parkinson hat viele Gesichter
Jahreshauptversammlung: Ende 2016 schon 1069 Menschen Mitglied im VdK-Ortsverband Emsdetten.
Nanu, was war denn das? Wir gehen nach unten, entschied Eveline Gerdes, Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Emsdetten, während der Jahreshauptversammlung im Bürgersaal von Stroetmanns Fabrik und der gesamte Vorstand wechselte von der Bühne auf Plätze im Saal. Cäcilie Gildehaus, als Vertreterin des Kreisvorsitzenden Dr. Reinhold Hemker mit auf dem Podium, folgte dem Beispiel.
Zusammen mit fast 100 Teilnehmern verfolgten sie hoch konzentriert,

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Fast 100 VdK-Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung in Stroetmanns Fabrik.© EV Foto Rainer Schwarz

wie Reiner Krauße vom Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V. in seinem Referat das

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Ernstes Thema Parkinson gut vermittelt: Referent Reiner Krauße.© EV Foto Rainer Schwarz

Thema Parkinson-Erkrankung aufgriff, die Krankheit beschrieb, deren Verlauf skizzierte und Symptome nannte. Sehr anschaulich ging Krauße auf mögliche Reaktionen von Betroffenen sowie die Behandlung von Morbus Parkinson ein. Parkinson hat viele Gesichter. Jeder Erkrankte hat einen eigenen individuellen Parkinson, der auch individuell behandelt werden muss, so der Referent und betonte: Wir alle können den Betroffenen helfen, indem wir ihnen Verständnis und Rücksichtnahme entgegenbringen. Immer wieder sorgte er mit plastischen Beispielen dafür, dass sein Publikum ihm trotz des schwierigen Themas folgen konnte und bot Patienten wie Angehörigen im Rahmen des Parkinson-Forums unterstützende Hilfestellung an.
Der VdK ist nach wie vor der am stärksten wachsende Sozialverband in Deutschland, hatte Eveline Gerdes zuvor in ihrem Tätigkeitsbericht für Emsdetten erklärt. Auch der Aufwärtstrend in Emsdetten, dem drittgrößten Ortsverband des Kreises Steinfurt, setze sich fort. War mit 1069 Mitgliedern Ende 2016 schon ein neuer Höchststand erreicht, so nähert sich der Ortsverband aktuell mit 1082 der Marke von 1100 Mitgliedern. Im Kreis Steinfurt sind es bereits über 13000 und bundesweit über 1,8 Millionen Menschen, die dem VdK als einer starken Lobby für Menschen, die Hilfe brauchen, angehören.
Wie wichtig der VdK für diese Menschen ist, belegen ebenso die gestiegenen Zahlen von 6382 Mitgliedern, die 2016 auf Kreisebene die VdK-Beratungsstellen aufsuchten sowie die 7594 telefonischen Auskünfte und die über 1,5 Millionen Euro, die der VdK in Antrags-, Widerspruchs oder Klageverfahren erstreiten konnte.
Gerne ließ die Vorsitzende nochmal die vielseitigen Aktivitäten des Ortsverbandes, vom närrischen Nachmittag über Jubilar-Ehrungen, Präsentationen in der Sparkasse und Senioren-Nachmittagen bis hin zu Tagesfahrten, Grillfest und Jahresabschlussfeier, Revue passieren. Für 2017 verwies sie auf die schon im Jahresprogramm angekündigten Fahrten und auf ein besonderes Ereignis. Am 6. Mai starten wir zur Sechstagesfahrt in den Spreewald und am 19. September zur Niederrhein-Tagestour mit Bus und Schiff. Und am 22. Juli feiert unser Ortsverband hier im Bürgersaal seinen 70sten Geburtstag.

Dass die beiden Kassenprüfer Kurt Sobian und Joachim Maschke während der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Emsdetten ihrem Kassierer Adolf Gerdes eine absolut einwandfreie Kassenführung bescheinigen und die Versammlung Adolf Gerdes sowie den gesamten Vorstand einstimmig entlasten, war keine Überraschung. Wohl aber für den Kassenwart, dass ihm für seine 15 Jahre als Ortsverbandskassierer die Silberne Ehrennadel des Sozialverbandes VdK zuerkannt und die dazugehörige Urkunde sogar von der VdK-Präsidentin Ulrike Mascher unterzeichnet wurde.

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Cäcilia Gildehaus (l.) überreichte Ehrennadeln und Urkunden an Franz Helmer (2. v.l.), Adolf Gerdes (2.v.r.) und Bärbel Thoms (r.). Eveline Gerdes (Mitte) gratulierte ihren geehrten Vorstandskollegen und erhielt selbst ein Dankeschön für ihren Einsatz.© EV Foto Rainer Schwarz

Die Übergabe vor Ort übernahm Hemker-Vertreterin Gildehaus. Ebenso, im Namen des Landes- und Kreisvorsitzenden, Horst Vöge und Dr. Reinhold Hemker, an Bärbel Thoms und Franz Helmer. Letztere ehrte sie für deren fünfjähriges Engagement im Ortsverbandsvorstand mit der Landesverbands-Verdienstnadel. Solche Ehrungen übernehme ich natürlich besonders gerne, denn langjähriges ehrenamtliches Wirken ist in unserer Gesellschaft sehr wichtig, so Gildehaus. Text Rainer Schwarz

Beim dritten Anlauf gab mir der VdK Sicherheit.
Ortsverband Emsdetten ehrt 51 Jubilare für 25- beziehungsweise zehnjährige Treue.
In all den Jahren habe ich nie gefehlt. Habe an allen Treffen und Versammlungen des Ortsverbandes und an Fahrten teilgenommen, erinnert sich Werner Stall während einer Feier zu Ehren von 51 Jubilaren des Jahres 2016, die der VdK-Ortsverband Emsdetten in Westers Scheunencafé einlud. Auch zu dieser besonderen Veranstaltung hat es Werner Stall wieder geschafft. Als einziger von vier Jubilaren des Ortsverbandes,

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Für seine 25-jährige Treue erhielt Werner Stall (Mitte, neben seiner Frau Thea) das Treueabzeichen des VdK Deutschland in Gold. Die Urkunde unterzeichneten der NRW-Landesvorsitzende Horst Vöge und der Kreisvorsitzende Dr. Reinhold Hemker.© EV-Foto Rainer Schwarz

die auf 25 Jahre Mitgliedschaft im größten Sozialverband Deutschlands zurück blicken. Warum der gelernte Schreiner damals in den VdK eintrat? Ich litt, teilweise berufsbedingt, unter starken Gelenkschmerzen. Ein Grad der Behinderung (GdB) von 30 Prozent war bereits anerkannt. Doch die Schmerzen wurden stärker. Zwei Anträge auf Erhöhung des GdB auf 50 Prozent waren vom Versorgungsamt Münster schon abgelehnt, als ich den dritten Anlauf startete. Vorsichtshalber trat ich gleichzeitig in den VdK ein, so der Handwerker, der nach 20 Jahren arbeiten in seinem Lehrberuf zur Firma Weischer wechselte, wo er im Modellbau Gelenk schonende Arbeitshilfen vorfand. Die Unterstützung der VdK-Spezialisten habe er letztlich nie in Anspruch nehmen müssen, sei dem Verband aber trotzdem treu geblieben. Immer an seiner Seite, seine Ehefrau Thea, die seit vielen Jahren zusammen mit ihrer Schwester Hedwig Weinhold ein Aktivposten im VdK-Karneval ist.

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Die VdK-Jubilare des Jahres 2016, die es einrichten konnten, folgten gerne der Einladung des VdK-Vorstandes um Eveline Gerdes (r.).© EV-Foto Rainer Schwarz

Zuerst darf ich Ihnen die herzlichsten Glückwünsche unseres Kreis- und Landesverbandes ausrichten, so die Emsdettener Vorsitzende, Eveline Gerdes, in ihrer Begrüßung der Teilnehmer und stellt bedauernd fest, dass aus privaten, gesundheitlichen oder beruflichen Gründen halt nie alle der Einladung folgen könnten. Umso mehr freuen wir uns über Ihre Anwesenheit?, betont Gerdes, bevor sie gemeinsam mit ihren Vorstandskolleginnen Marita Maschke und Olga Sobian Ehrennadel, Urkunde und ein kleines Geschenk an Stall sowie an die anwesenden Jubilare mit zehnjähriger VdK-Mitgliedschaft überreicht. Den anderen Jubilaren senden wir Nadel und Urkunde nachträglich zu. Text Rainer Schwarz

Spenden und gute Laune
Hemker sammelt mit den UHUS kreisweit für Schulkinder in Simbabwe.
Das ist der Auftakt zu einer Reihe ähnlicher Veranstaltungen, in weiteren Ortsverbänden des VdK im Kreis Steinfurt, erklärte Dr. Reinhold Hemker Vorsitzender des VdK-Kreisverbandes. So gebe es unter anderem bereits Einladungen aus Bevergern, Kattenvenne, Ladbergen, Mettingen, Nordwalde, Rheine und Steinfurt-Burgsteinfurt.
Zahlreiche VdK-Mitglieder waren beim vierteljährlich, vom VdK-Ortsverband Emsdetten organisierten Seniorennachmittag in Westers Scheunencafe Zeuge einer besonderen Premiere. Denn Hemker, der mit launischen Worten moderierte, stellte den Emsdettenern erstmals die Gruppe UHuS (die Unter-Hundertjährigen-SängerInnen) vor, die mit ihrem Auftritt kreisweit Geld zur Finanzierung von Schulspeisungen der Martin-Luther-Gemeinde in Harare, der Hauptstadt Simbabwes sammeln wollen.

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Dr. Reinhold Hemker sorgt mit den UHUS beim Spendensammeln für Nachdenklichkeit und gute Stimmung.© Rainer Schwarz

Und der langjährige Landtags- und Bundestagsabgeornete versprach gleich zu Beginn Höhepunkte mit Welturaufführungen. So stimmten die UHUS gemeinsam mit den Gästen erstmals das neue VdK-Lied Wir gehen niemals unter an. Außerdem verstärkt seit diesem Nachmittag Alfred Menzel mit seinem gefühlvollen Mundharmonikaspiel das Ensemble bei seinen Einsätzen. Das gesammelte Geld kommt garantiert an. Es wird von einem deutschen Mitglied der Martin-Luther-Gemeinde direkt an die Leiterin der Partnerschule ausgezahlt, betonte Hemker.
Eigens zu dieser Premiere angereist war der Ehren-Kreisvorsitzende Werner Lammers mit seiner Gattin. Die UHUS machen die anwesenden Senioren, so ganz nebenbei, mit dieser sympathischen Art der Spendensammlung durchaus nachdenklich und bringen sie gleich darauf mit altbekannten Liedern in Schwung. Dass das nach den Dettenern demnächst die VdK-Mitglieder anderer Ortsverbände ebenfalls genießen dürfen freut mich sehr, so Lammers, den die Emsdettener Ortsverbandsvorsitzende Eveline Gerdes ganz besonders begrüßte. Text Rainer Schwarz

Reges Interesse und viele Unterschriften VdK warb um Unterstützung für die Aktion Barrierefrei
Die Aktion finde ich gut. Mit meiner Unterschrift unterstütze ich gerne das Engagement des VdK für Barrierefreiheit in Emsdetten, betonte Willi Hesters, der selbst nur bedingt mobil und deshalb auf Hilfsmittel angewiesen ist. In der Stadt nutzt der Dettener einen Travel Scooter, um sich fort zu bewegen. Da bin ich auf Barrierefreiheit angewiesen.
Das ist ein typisches Beispiel, warum der VdK, als größter Sozialverband Deutschlands, die Barrierefreiheit in diesem Jahr bundesweit zu seinem Schwerpunktthema gemacht hat, so der VdK-Kreisvorsitzende Dr. Reinhold Hemker. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit Mitgliedern des Dettener Vorstandes am VdK-Stand intensiv um Unterschriften zur Unterstützung für dieses wichtige Anliegen werben.

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Per Travel Scooter fuhr Willi Hesters (4.v.r.) zum VdK-Stand, wo Dr. Reinhold Hemker (Mitte) und Mitglieder des Dettener VdK-Vorstandes ihn und viele andere Interessenten informierten.© Rainer Schwarz

130 Namen standen nach drei Stunden auf den Listen, die wir hier am Markttag ausgelegt haben, freute sich die Vorsitzende des Ortsverbands Emsdetten, Eveline Gerdes, die auch vom großen Interesse am VdK selbst und an den vielseitigen Leistungen des Verbandes beeindruckt war. Zudem registrierte sie eine rege Nachfrage nach Beitritts-Erklärungen in die Interessensvertretung, die als Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer gegründet, später den Zusatz plus Behinderte und Rentner erhielt. Heute ist sie als Sozialverband VdK auch die größte deutsche Behindertenorganisation. Und wir mischen uns immer wieder erfolgreich ein, wenn sich die Politik mit Themen befasst, die sozial schwache, behinderte oder benachteiligte Personengruppen betreffen, so Hemker.
Text u. Fotos Rainer Schwarz

Starke Lobby für Benachteiligte
Jahreshauptversammlung des VdK Emsdetten/ Reinhold Hemker neuer Vorsitzender des Kreisverbandes

Diese Zahlen muss man erst mal sacken lassen, betonte Eveline Gerdes, alte und neue Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Emsdetten, zu Beginn der Jahreshauptversammlung in ihrem Tätigkeitsbericht für 2015.

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Mehr als 100 VdK-Mitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung in Stroetmanns-Fabrik.© R. Schwarz

Vor über 100 von derzeit 1030 Mitgliedern des drittgrößten Ortsverbandes im Kreis Steinfurt berichtete Gerdes erneut von imponierenden Leistungen des VdK. So suchten auf Kreisebene 6189 Mitglieder die VdK-Beratungsstellen auf. 7285 erhielten zudem telefonisch Auskünfte und in Antrags-, Widerspruchs oder Klageverfahren konnten wir fast 1,2 Millionen Euro erstreiten, so Gerdes, die unter anderem detailliert auf den Ortsverband, dessen Altersstruktur sowie dessen vielfältige Aktivitäten im Verlauf des Jahres einging.
Besonders freute sich die Ortsverbandsvorsitzende, den Teilnehmern Dr. Reinhold Hemker als neuen Vorsitzenden des VdK-Kreisverbandes Steinfurt vorstellen zu können.

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Werner Lammers übergab das Staffelholz an seinen Nachfolger Dr. Reinhold Hemker.© R. Schwarz

Der nutzte die Gelegenheit, aus den Händen seines Vorgängers und neuen Ehren-Kreisvorsitzenden, Werner Lammers, der das Amt 20 Jahre mit viel Herzblut und sehr erfolgreich geführte hatte, mit launigen Worten den Staffelstab entgegen zu nehmen.

Die Kasse ist absolut einwandfrei geführt, bescheinigten später die beiden Kassenprüfer Kurt Sobian und Joachim Maschke Ortsverbands-Kassierer Adolf Gerdes, der zuvor die Finanzen erläutert hatte. Dessen einstimmige Entlastung erfolgte danach ebenso wie die des gesamten Vorstandes. Einstimmig auch das Votum der Teilnehmer, unter der Leitung von Lammers die anstehenden Vorstandswahlen

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Der Vorstand des VdK Ortsverbandes Emsdetten. v.l. Eveline Gerdes, Hermann-Josef Feld, Marita Maschke, Adolf Gerdes, Olga Sobian, Franz Helmer und Bärbel Thoms, Ehren-Kreisvorsitzender Werner Lammers leitete die Wahlen© R. Schwarz

nicht geheim per Stimmzettel, sondern offen durchzuführen. So bestätigte das Auditorium jeweils einstimmig per Handzeichen die Vorsitzende Eveline Gerdes, deren Vertreterin Marita Maschke, Kassierer Adolf Gerdes und dessen Stellvertreter Franz Helmer, Schriftführerin Bärbel Thoms und die Vertreterin der Frauen, Olga Sobian, sowie die beiden Kassenprüfer. Neu in den Vorstand
wählten die Anwesenden als Beisitzer Hermann-Josef Feld.

Eine Überraschung hatte Eveline Gerdes schließlich noch für zwei ihrer Vorstandskolleginnen parat. So übergab sie Marita Maschke und Olga Sobian für 15 Jahre ehrenamtliche Dienste in Deutschlands größtem und am stärksten wachsenden Sozialverband neben Blumen jeweils eine von der VdK Präsidentin Ulrike Mascher unterzeichnete Ehrenurkunde und die silberne Ehrennadel, als Zeichen unserer dankbaren Anerkennung für hervorragende Leistungen für Menschen mit Behinderungen,
Rentnerinnen und Rentner.
Text und Fotos, Rainer Schwarz, Emsdettener Volkszeitung vom 03.05.2016

Letztes Gründungsmitglied verstorben
Am 23. August ist unser Mitglied Josef Kötter im Alter von 92 Jahren verstorben. Mit ihm verliert der Ortsverband Emsdetten sein letztes Gründungsmitglied. Herr Kötter ist im Dezember 1948 in den VdK eingetreten und war 67 Jahre aktives Mitglied im Ortsverband. Er wird allen, die ihn kannten, in guter Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und all denen, die ihm nahe standen.

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Gemeinsam mit seinen beiden Töchtern verbrachte er seinen letzten Urlaub mit dem VdK Ortsverband Emsdetten in Bad Zwischenahn.© OV Emsdetten

Eveline Gerdes
OV Vorsitzende

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Gute Stimmung, ernste Themen
VdK begrüßte beim ersten Grillfest 1000 Mitglied des Ortsverbandes

Das gute Wetter haben wir vom VdK Kreisverband Steinfurt mitgebracht, flachste der mit seiner Frau aus Ibbenbüren angereiste Kreisverbandsvorsitzende Werner Lammers in seinem Grußwort zum ersten Grillfest des Ortsverbandes Emsdetten.

Doch Lammers hatte den 90 Teilnehmern in Westers Scheunencafe noch andere Informationen zu bieten. So betonte er unte

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