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Ortsverband Burgsteinfurt

Ansprechpartner im Ortsverband Burgsteinfurt

Vorsitzende Ortsverband Burgsteinfurt

OV Burgsteinfurt

Dorothea Stauvermann, Vorsitzende OV Burgsteinfurt© OV Burgsteinfurt

stv. Kreisverbandsvorsitzende KV Steinfurt

stv. Vorsitzende PARKINSON-FORUM Kreis Steinfurt e.V.
Eichendorffstraße 24 a, 48565 Steinfurt
Tel: 0 25 51 - 80 10 4

dowema@gmx.de


stv. Vorsitzender Ortsverband Burgsteinfurt

OV Burgsteinfurt

Reiner Krauße, stv. OV Vorsitzender OV Burgsteinfurt© OV Burgsteinfurt

Vorsitzender PARKINSON-FORUM Kreis Steinfurt e.V.
Kantstraße 25, 48565 Steinfurt
Tel: 0 25 51 - 83 41 73
reiner.krausse@parkinson-steinfurt.de

Kassierer Ortsverband Burgsteinfurt

OV Burgsteinfurt

© OV Burgsteinfurt

Hagen Libeau,
Lindesaystraße 134, 48565 Steinfurt
Tel: 0 25 51 - 46 64

hagen.libeau@gmx.de

Vertreterin der Menschen mit Behinderungen
Claudia Berkouwer
Theodor-Heuss-Straße 10
48565 Steinfurt
Tel: 02552 - 62255
cberkouwer@hotmail.com

Vertreter der jüngeren Mitglieder
Manfred Stauvermann
Steinstraße 27
48565 Steinfurt
Tel: 02551 - 8642987
manny1984@web.de


Mitglieder: 433}


Veranstaltungen 2021

20.03.2021, 15:00 Uhr Jahreshauptversammlung
Landgasthof Teepe, Veltrup 5, Steinfurt Abgesagt

22.05.2021, Rollstuhlbus, Tagesfahrt nach Winterswijk/NL
Auf der Rückfahrt Kaffeetrinken im Landhaus Capelle in Gescher, Fahrtkosten stehen noch nicht fest. Abfahrt: 09:15 Uhr Borghorst, Haltestelle Meerstr., Richtung Westfalenring, 09:30 Uhr Burgsteinfurt, Bahnhofsvorplatz Abgesagt

29.08. - 02.09.2021 Rollstuhlbus, Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e.V. Gruppenreise: 5 Tage Nationalpark Harz
Bei Interesse weitere Infos bei Reiner Krauße, Telefon: 02551-834173

25.09.2021, 17:00 Uhr, Oktoberfest Landgasthof Meis-Gratz, Alst, Horstmar-Leer. Gemütlicher Abend mit Ehrung der langjährigen Mitglieder des VdK OV Burgsteinfurt. Musik: Mitglieder Hollicher Treckbüdel
Achtung: Wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten bitte Fahrgemeinschaften bilden!!

14.11.2021 , 12:00 Uhr Teilnahme am Volkstrauertag Ehrenmal im Bagno ( Eine Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich !! )

04.12.2021, 15:00 Uhr, Jahresabschlussfeier Landgasthof Teepe, Veltrup 5, Steinfurt, Musik: Martina und Peter Furchert

Auf Grund der Corona Pandemie bleiben Änderungen/Termin-Absagen vorbehalten. Informationen werden über die Tagespresse und auf der Homepage vdk.d/kv-steinfurt/ID742 bekanntgegeben. Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung bei den bekannten Personen erforderlich!!!
Für eine bei Rollstuhlfahrern erforderliche Begleitpersonen wird bei Veranstaltungen/Fahrten der gleiche Betrag wie für alle erhoben.

Auf Grund der guten Zusammenarbeit mit dem Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e.V. sind die Mitglieder des VdK Ortsverband Burgsteinfurt zu den monatlichen Veranstaltungen des Parkinson-Forum im Landgasthof Teepe bzw. Gaststätte Börger (Borghorst) herzlich eingeladen.
Termine und Themen werden in der Tagespresse auf der Kreisseite bekannt gegeben und sind auf der Homepage: www.parkinson-steinfurt.de einsehbar.

Veranstaltungstermine VdK Borghorst
Die Termine des VdK Borghorst entnehmen Sie bitte der Tagespresse, zu finden auf der Lokalseite.
Veranstaltungsort: Cafe Mauritius, Marienplatz 2, nähe UKM Marienhospital, Borghorst.

Anmeldungen sind zu allen Veranstaltungen erforderlich bei:
Dorothea Stauvermann - Tel: 0 25 51 - 80 10 4
Rolf Wurring - Tel: 0 25 51 - 33 47
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Pressebericht WN, 29.07.2021

© Pressebericht WN, 29.07.2021


Parkinson-Forum unterstützt soziales Netzwerk
„Gute gebrauchte Rollstühle und weitere Hilfsmittel zu sammeln und zweimal im Jahr nach Namibia zu schicken, finden wir gut“, sagt Reiner Krauße, Vorsitzender des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V. Deshalb unterstützt nun auch das Parkinson-Forum die Aktivitäten eines sozialen Netzwerkes, in dem sich seit einigen Jahren unter anderem Jürgen Perick vom Reha Team Perick, Dr. Reinhold Hemker, Vorsitzender der VdK-Kreisverbandes Steinfurt, sowie Dietmar Stenzel, Kurator und Sponsor der Evangelischen Jugendbildungsstätte (Jubi), Nordwalde, engagieren.

KV Steinfurt

Dennis Hoek, Dr. Reinhold Hemker, Reiner Krauße, Dietmar Stenzel, Dorothea Stauvermann, Jürgen Perick© KV Steinfurt

Die anteiligen Kosten für den Transport werden vom Kirchenkreis Tecklenburg aus Spendenmitteln für „Soziales Netz Afrika“ finanziert. Der Transport der Teile, zu denen auch Fahrräder, Kleidung und Körperpflegeartikel gehören, erfolgt in einem Container der Oblatenmissionare mit Sitz in Borken-Burlo. Anfragen zum Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V. beantwortet Reiner Krauße, Tel. 02551-834173. Rainer Schwarz


Zwei Probleme – zwei Lösungen
„Beratung durch VdK und Parkinson-Forum entlasten Verwaltungen.“

„Da habe ich gute Nachrichten für Sie “, sagt Bürgermeisterin Sonja Schemmann und blickt in durchweg zufriedene Gesichter ihrer kleinen Besuchergruppe. Stefan Wolters, Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes (OV) Nordwalde, hatte im letzten Jahr zwei Probleme an die Verwaltungschefin herangetragen. Begleitet vom Vorsitzenden des VdK-Kreisverbandes Steinfurt, Dr. Reinhold Hemker, sowie vom Vorsitzenden des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e.V., Reiner Krauße, und dessen Vertreterin, Dorothea Stauvermann, wollte er sie nun zum Stand der Dinge befragen.
„Wir vom VdK kümmern uns darum“, hatte Wolters Nordwalder Bürgern versprochen, als diese Behindertenparkplätze in der Schulgasse forderten. Schemmann meldet in diesem Punkt gerne Vollzug. „Wir haben Ihr Anliegen aufgegriffen und entschieden, dass dort zwei entsprechende Plätze ausgewiesen werden. Die Schilder bestellen wir in Kürze.“ „Das ist klasse!“, strahlt der OV-Vorsitzende.
Etwas schwieriger gestaltet sich die Suche nach einer Lösung für das zweite Problem. „Sowohl der VdK als auch das Parkinson-Forum benötigen dringend Räume, um ratsuchenden Personen helfen zu können. Der Bedarf ist auf jeden Fall da. 210 Mitglieder hat der VdK-OV aktuell. Tendenz steigend. Hinzu kommen Mitglieder des Parkinson-Forums, mit dem wir gut vernetzt sind“, drängt Wolters und Hemker weist darauf hin: „Je mehr der VdK und das Forum Betroffene beraten können, desto mehr wird die Verwaltung entlastet. Eine Lösung hilft also Ihnen selbst.“ Im neuen Bürgerzentrum seien solche Räumlichkeiten auf jeden Fall fest eingeplant, kann Schemmann im Prinzip auch hier Positives vermelden. „Doch kurzfristig hat die Gemeinde absolut keine Möglichkeiten. Wir benötigen die Räume selbst“, bedauert sie und verweist auf das derzeitige Container-Provisorium. Das hindert die Runde aber nicht daran, gemeinsam konstruktiv nach Alternativen zu suchen. „Was ist kurzfristig möglich?“, bleibt Wolters hartnäckig dran. Beide Seiten schlagen

Rainer Schwarz

Ein gutes Gespräch führten im provisorischen Rathaus von Nordwalde (v.l.) Reiner Krauße, Sonja Schemmann, Stefan Wolters, Dr. Reinhold Hemker und Dorothea Stauvermann.© Rainer Schwarz

Übergangslösungen vor und verwerfen sie nach kurzer Diskussion wieder. „Öffentliche Räume senken die Hemmschwelle Hilfesuchender“, geben Stauvermann und Krauße aus eigener Erfahrung als Vorsitzende beziehungsweise Stellvertretender Vorsitzender des VdK-OV Burgsteinfurt zu bedenken. Dass zurzeit Beratung in Einzelgesprächen und oft in privaten Räumen der ehrenamtlich agierenden Verbands- und Forums-Verantwortlichen geschehe, könne kein Dauerzustand bleiben. Vor Ort ginge es meist um Einstiegsberatung. Und um Formalien, die im Vorfeld zu erledigen sind, zum Beispiel Anträge oder Vollmachten ausfüllen. Die rechtliche Beratung dürften dann nur die hauptamtlichen Kräfte in der Kreisgeschäftsstelle in Ibbenbüren übernehmen. Plötzlich liegt die Idee „Zukunftsschmiede“ auf dem Tisch. „Ja, die Räume auf dem Trendelkamp-Gelände Nähe K+K, die schon von verschiedenen Organisationen genutzt werden. Das geht sicher“, zeigt sich Schemmann aufgeschlossen. „Die Lage ist optimal.“ Die Zeiten müssten sich den Öffnungszeiten der Geschäfte anpassen und zwischen VdK und Parkinson-Forum abgestimmt werden.
Als Wolters schließlich feststellt: „Wichtig ist, dass die Gemeinde uns unterstützt“, betont die Bürgermeisterin: „Sie wissen, dass ich dem VdK als größtem deutschen Sozialverband und Kümmerer für die Schwachen und Hilfsbedürftigen in unserer Gesellschaft schon seit vielen Jahren sehr positiv gegenüberstehe.“Rainer Schwarz


Das Jahr 2020 mit Hindernissen und Aufschwung
„Das 2020 Jahr mit vielen Belastungen, Sorgen und Nöten hat unter großer Beteiligung der jetzt mehr als 15 000 Mitgliedern in den 30 Ortsverbänden trotz oder vielleicht auch wegen Corona weiteren Aufschwung gebracht“. Das berichtete die Vorsitzende des VdK OV Burgsteinfurt Dorothea Stauvermann in ihrer Funktion als stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende bei der Wahl der Delegierten für den eigentlich als Präsenz-Konferenz geplanten Verbandstag des VdK-Kreisverbandes Steinfurt, der eigentlich am 27.2.2021 in der Stadthalle Rheine stattfinden sollte. Sie stellte den Jahresbericht des Kreisvorsitzenden Dr. Reinhold Hemker vor. Sie sagte, sie selbst und die Vorstandsmitglieder Eugenie Fieker und Rolf Hötker hätten mit Einzelberichten zu den besonderen Aktivitäten bei der Kooperation z.B. mit dem Parkinson-Forum, der Arbeit mit und für Frauen und mit und für Menschen mit Behinderung ergänzt. Leider hätten fast alle Veranstaltungen, die immer von den Ortsverbänden oft auch unter Beteiligung von Mitgliedern des Kreisvorstandes organisiert wurden, aus den bekannten Gründen nicht stattfinden können. Aber die Aktiven in den Ortsverbänden wie in Burgsteinfurt waren immer für die Menschen ansprechbar, die Beratung und Hilfe benötigten. Die Vermittlung für die hauptamtliche Beratung über die Geschäftsstelle des größten Sozialverbandes im Kreis Steinfurt in Ibbenbüren klappte oft nach Einstiegberatungen in den Ortsverbänden immer. Ein Zeichen dafür war die steigende Mitgliederzahl. Denn das 15.000-ste Mitglied konnte schon Ende Oktober registriert werden. Im OV Burgsteinfurt sind es nun aktuell 440 Mitglieder. Beeindruckend sind auch die Zahlen im Bericht des Geschäftsführers Roland Lammers. So wurden im letzten Jahr z.B. insgesamt 1605 neue Verfahren abgewickelt. Mit entsprechenden Anträgen, Widersprüchen und Klagen konnten insgesamt eine Nachzahlung von 2.162.976,40 Euro sowie eine monatliche Mehrzahlungen von 147.212,58 Euro im Rahmen des Sozialrechtes durchgesetzt werden.
Immer wieder wurde lokal wie in der Kreisstadt Steinfurt und regional teilweise mit Interviews mit Vorsitzenden der Ortsverbände und über Aktionen vor Ort mit Mitgliedern des Kreisvorstandes berichtet, wenn diese möglich waren unter Corona-Bedingungen u.a. zum Themenbereich Barrierefreiheit. Vereinzelt gehörten auch Gesprächsrunden mit Bürgermeisterkandidatinnen und Kandidaten dazu. Ausgefallen sind fast alle Veranstaltungen, die vor der Corona-Pandemie immer zu den Programmen gehört haben. Der OV Burgsteinfurt war da eine Ausnahme. Am 09.09.2020 wurde zusammen mit dem Parkinson Forum Kreis Steinfurt e.V. eine Tagesfahrt nach Bad Zwischenahn angeboten. Im Oktober gab es beim Parkinson-Forum erstmalig eine Online-Veranstaltung, bei der Prof. Dr. Tobias Warnecke und Dr. Nils Warneke per Zoom-Konferenz zugeschaltet wurden. Bei beiden Gelegenheiten waren Mitglieder des VdK Burgsteinfurt dabei.

OV Burgsteinfurt

von links nach rechts: Brigitte Perick, Dr. Reinhold Hemker u. Dorothea Stauvermann© OV Burgsteinfurt

Es gab allerdings in mehreren Orten wie auch in Burgsteinfurt besondere Veranstaltungen in Kooperation mit Alten- und Pflegezentren. Sie wurden gemeinsam mit der Songgruppe UHuS als Open-Air-Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner immer mit Unterstützung von Aktiven der VdK-Ortsverbände auch für die Betreuerinnen und Betreuer organisiert.
Bei Veranstaltungen mit Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt und die Stadt- und Gemeinderäte und das Landratsamt und den Kreistag in der Zeit vor der Kommunalwahl wurden die politischen Programme und Forderungen des VdK zum Ausdruck gebracht. Immer wieder wurden über die Ortsverbände auch die neuesten Informationen bezüglich der Corona-Pandemie und die Aktivitäten des VdK vermittelt. Wichtig war dabei immer wieder, darauf hinzuweisen, in welcher Form die Beratungs- und rechtliche Vertretungsarbeit mit hauptamtlichen Expertinnen und Experten geleistet wird. Dass war im vergangenem Jahr besonders schwierig. Die meisten Beratungen wurden telefonisch abgewickelt, Akten wurden zugeschickt und der Mailverkehr wurde immer umfangreicher. Und trotzdem stieg die Mitgliederzahl weiter.
D. Stauvermann verwies auch auf die Mitarbeit in Institutionen und Organisationen wie der Veranstalter-Gemeinschaft von Radio RST, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, dem Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V. , den kommunalen Beiräten für Menschen mit Behinderung und dem Inklusionsbeirat des Kreistages, der Lebenshilfe und auch Gremien innerhalb der Kirchen. Als wichtig wird auch die Mitgliedschaft im neu gegründeten Forum für Menschenrechte und Nachhaltigkeit (FMN) genannt. Dort bringt sich der VdK besonders das ein, da das Forum sich auf die UN-Behinderten-Rechtskonvention bezieht. Die eigentlich bereits im letzten Jahr geplanten Wahlen für den Kreisverbands-Vorstand wurden wegen der durch Corona vorgegebenen Bedingungen auf einen späteren Termin verschoben, was in einer entsprechenden Rechtsverordnung des Bundesjustizministeriums geklärt ist. Da es keine Versammlungen mit Jubilar-Ehrungen geben durfte, wurden Geschenksendungen organisiert bzw. die Ehrennadeln, Urkunden und Geschenke oft zu den Jubilaren gebracht.
Anfragen können gerichtet werden an
Dorothea Stauvermann, Tel. 02551-80104 dowema@gmx.de
R. Hemker, Tel. 0171-2658989 buergerbuero-hemker@unitybox.de

VdK Weihnachtsgeschenke für Namibia
Wieder sind über den VdK Kv Steinfurt Weihnachtsgeschenke für Partner in Namibia gesammelt worden. Geholfen hat das VdK Mitglied Jürgen Perick, der Mitglied des Inklusionsberates des Kreistages und des Beirates für Menschen mit Behinderungen in der Stadt Steinfurt ist.
Zu den Geschenken gehören gebrauchte und vom Sanitätshaus Perick instandgesetzte Rollstühle, gute gebrauchte Fahrräder, Kinderkleidung, Schuhe und verschiedene Körperpflegeartikel wie z. B. Zahnbürsten, Seife usw..
Besonders interessant sind die Finisher T-Shirts, die beim Münster-Marathon übrig geblieben sind.

OV Burgsteinfurt

von links nach rechts: Brigitte Perick, Dr. Reinhold Hemker u. Dorothea Stauvermann© OV Burgsteinfurt

In den letzten Jahren wurde immer mal wieder von Touristen berichtet, dass sie vor allem Jugendliche und junge Erwachsene in diesen T-Shirts gesehen haben.
Wie in den letzten Jahren werden die Gegenstände von den Oplaten-Missionaren mit Sitz in Borken- Burlo geschickt.
Die anteiligen Kosten für den Transport werden vom Kirchenkreis Tecklenburg aus Spendenmitteln „Soziales Netz Afrika finanziert. Der VdK Kreisvorsitzende Reinold Hemker wies in einem Gespräch mit Brigitte Perick darauf hin, das bei Veranstaltungen von VdK Ortsverbänden immer wieder gespendet wird.“ Das geschieht meistens bei Veranstaltungen mit den UhuS, den unter Hunderjährigen Sängerinnen und Sängern.


Sozialverband VdK weiterhin aktiv bei Beratung und Hilfe
„Wir sagen allen aktiven VdK-Mitgliedern und auch Menschen, die in dieser Zeit unter den schweren Bedingungen wegen Corona mitgeholfen haben zu helfen, herzlichen Dank“. Das teilte die Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Burgsteinfurt Dorothea Stauvermann jetzt mit Hinweis auf die Art und Weise, wie seit Beginn der Corona-Krise außerhalb von regelmäßigen offiziellen Sprechstunden beraten und geholfen wird. Sie verweist darauf, dass sich Hilfesuchende für Beratung und Unterstützung in Notsituation meistens an ihnen bekannte VdK-Mitglieder wenden oder auch direkt in der VdK-Geschäftsstelle in Ibbenbüren unter 05451-2403 anrufen oder per Mail: kv-Steinfurt@vdk.de Kontakt aufnehmen. Immer wieder werden dabei Informationen über den Kreisverband mit jetzt 15 000 Mitglieder in den 30 Ortsverbänden vermittelt und auf Wunsch Informationsmaterial verschickt. Die Bereiche bei denen Information und Hilfe erbeten wird, sind Inklusion, Pflege- und Krankenversicherung und die dazugehörigen Verfahren, Schwerbehinderung, Erwerbsminderung, etc. Auch gibt es oft Veranstaltungen mit Fachreferentinnen und Fachreferenten, die in anderen Sozialverbänden, bei staatlichen Behörden, etc. tätig sind. Dorothea Stauvermann verwies darauf , dass die Betreuung und Beratung von Menschen z.B. bei der Bewältigung von bürokratischen Anforderungen u.a. beim Ausfüllen von Anträgen bei Schwerbehinderung besondere Bedeutung hat. So fern ein ehrenamtlicher Sozialberater vor Ort ist, hilft dieser auch gerne beim Ausfüllen der Erst-Anträge. Als Mitglied des VdK Kreisverbandsvorstand verwies sie darauf, dass der Bereich Klageverfahren zur Unterstützung von VdK-Mitgliedern durch hauptamtliche Rechtsexperten des VdK Kreisverbandes mit Sitz in Ibbenbüren immer größer geworden sei. Das liege auch an den oft langwierigen, bürokratisch komplizierten Verfahren, die immer wieder zu Verhandlungen beim Sozialgericht führen.

Anfragen und Anregungen können gerichtet werden an Dorothea Stauvermann, Telefon: 02551-80104, dowema@gmx.de , an die VdK-Geschäftsstelle in Ibbenbüren, kv-steinfurt@vdk.de , Telefon: 05451-2403 und/oder buergerbuero-hemker@unitybox.de .Handy: 0171-2658989.


Oktoberfest wird abgesagt
Der Sozialverband VdK Ortsverband Burgsteinfurt sagt auf Grund behördlicher Vorgaben im Rahmen der Corona Schutzverordnung das für den 26.09.2020 geplante Oktoberfest ab. Bei dem Oktoberfest sollte traditionell die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft im VdK Burgsteinfurt durchgeführt werden. Für 10 Jahre sind es 26 Mitglieder und für 25 Jahre sind es 2 Mitglieder, die für ihre langjährige Mitgliedschaft ihre Ehrung in Form von Urkunde, Anstecknadel und einem Präsent dann per Brief erhalten werden.


VdK Ortsverband Burgsteinfurt sagt Tagesfahrt nach Winterswijk ab
Aufgrund der aktuellen Situation haben sich die beiden Vorsitzenden des Ortsverbandes Burgsteinfurt, Dorothea Stauvermann und Reiner Krauße dazu entschlossen, die Tagesfahrt nach Winterswijk/NL am 09.05.2020 abzusagen. Die Fahrt wird zu einem späteren Zeitpunkt erneut angeboten.


„Eine absolut gelungene Premiere“
Hochkarätige Referenten virtuell beim Mitgliedertreffen des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V. „Natürlich hätten wir Prof. Dr. Tobias Warnecke und seinen Kollegen Dr. Nils Warneke vom UKM gerne persönlich hier begrüßt“, betonte Reiner Krauße, Vorsitzender des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V., während des Mitgliedertreffens der Selbsthilfeorganisation. „Wegen Corona ging das aber nicht.“ Aufgeben kam für Reiner Krauße und seine Vorstandskollegen aber nicht in Frage. „Dann holen wir die Beiden eben virtuell zu uns. “Und die technische Unterstützung durch Holger Wermers, als zweiter Webmaster für das Forum aktiv, machte dies tatsächlich möglich. „Das ist auch für mich die erste derartige Veranstaltung mit einer Selbsthilfegruppe. Sensationell, dass das so klappt“, strahlte Professor Warnecke, Oberarzt der Neurologie in der UKM, von der Leinwand im Saal von Börger in Borghorst. So erfuhren die rund 70 anwesenden Mitglieder in seinem Referat live online, welche Augenprobleme Morbus Parkinson verursachen kann. Dabei erläuterte er zum Beispiel, dass Symptome wie trockene Augen, verminderte Sensibilität der Hornhaut, Grüner Star, visuelle Halluzinationen, Blendempfindlichkeit der Pupille oder eine verminderte Kontrastsensivität und eine gestörte Farbdiskriminierung zum Teil früh auf eine Parkinson-Erkrankung hinweisen können.

Rainer Schwarz

„Wieso sehe ich Doppelbilder“, fragte Willi Jürgens aus Emsdetten den virtuell zugeschalteten Neurologen Prof. Warnecke.© Rainer Schwarz

„Wo fängt Parkinson an?“, fragte der Neurologe und erläuterte verschiedene Typen und Subtypen der Krankheit. „Oft wird übersehen, dass Sehstörungen von Parkinson kommen“, beklagt er und fordert: „Wir müssen mehr Augenärzte für unser Parkinson-Netzwerk gewinnen und für diese Zusammenhänge sensibilisieren.“

Rainer Schwarz

Aufmerksame Zuhörer während der Vorträge© Rainer Schwarz

Dr. Nils Warneke, Oberarzt UKM-Klinik für Neurochirurgie, brachte die Teilnehmer anschließend auf den neuesten Stand zum Thema Tiefenhirnstimulation, indem er unter anderem hierzu vorab erhaltene Fragen beantwortete. Warum so lange warten? Wo erfolgt eine Neueinstellung, ambulant oder stationär? Wie lange dauert eine Einstellung? „Wichtig vor einer OP sind unbedingt entsprechende Voruntersuchungen“, betonte der Chirurg und verwies darauf, dass nach der Implantation des Gehirnschrittmachers zirka ein Jahr für dauerhafte Einstellungen anzusetzen sind. „Das Gehirn muss sich erst an die Stimulation gewöhnen.“

Rainer Schwarz

Unterstützt durch Holger Wermers (sitzend) holte Reiner Krauße (mit Mikro) die beiden UKM-Mediziner virtuell zum Mitgliedertreffen des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V.© Rainer Schwarz

Souverän gelang es den beiden Medizinern, die Fragen zu beantworten und die oft komplexen Zusammenhänge von ihrem improvisierten Studio in Münster aus verständlich zu vermitteln. „Ihr habt alles perfekt erklärt“, dankte ihnen denn auch der Forum-Vorsitzende zum Abschied. „Tolle Premiere. Super gelungen“, so der einhellige Tenor am Ende der Veranstaltung, bei der andere Informationen fast zur Nebensache gerieten. Denn Krauße hatte zu Beginn der Veranstaltung trotz Corona durchaus weitere positive Nachrichten im Gepäck. „Wir haben aktuell 443 Mitglieder. Allein vom 1. Januar bis heute verzeichneten wir 61 Neuaufnahmen.“ Corona hätte zwar leider dafür gesorgt, dass die Weihnachtsfeier dieses Jahr ausfiele, aber mit dem Vortrag des Kardiologen Dr. med. Christian Fechtrup über „Perspektive der Herzmedizin in den nächsten Jahren“ stehe am 11. November noch ein sehr interessantes Thema auf der Agenda.Rainer Schwarz


Viel voneinander erfahren, Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V. und Paritätischer im Gespräch.
„Das war für beide Seiten ein angenehmes und sehr ergiebiges Kennenlerngespräch“, resümierte Reiner Krauße, Vorsitzender des Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V., nach dem gut eineinhalbstündigen Treffen mit der neuen Kreisgruppengeschäftsführerin des Paritätischen Kreis Steinfurt Bärbel Brengelmann-Teepe. „Wir sind begeistert.“ Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dorothea Stauvermann und Hagen Libeau hatte er die Nachfolgerin von Hans-Peter Metje in deren Emsdettener Büro besucht.

Rainer Schwarz

Inhaltliche Nähe trotz äußerlichem Abstand bei (v.r.) Reiner Krauße, Bärbel Brengelmann-Teepe, Dorothea Stauvermann und Hagen Libeau.
Foto: Parkinson Forum Kreis Steinfurt e. V.© Rainer Schwarz

„Wir sind ja selbst relativ neu im Paritätischen“, so Krauße, der sich über das große Interesse und die vielen Fragen von Brengelmann-Teepe freute. „Sie hat die Gelegenheit genutzt, um sich ausführlich über die qualifizierte Arbeitsweise unseres Forums sowie über das Krankheitsbild Parkinson und über unsere Zusammenarbeit mit dem Sozialverband VdK zu informieren“, so Krauße, der seit 2007 außerordentliches Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG e. V.) ist, die eigentlich überwiegend aus Medizinern besteht. „Unter anderem trägt dieser Informationsaustausch dazu bei, dass Frau Brengelmann-Teepe gerne unseren Antrag auf Fördermittel der Glücksspirale unterstützt.“ Rainer Schwarz


„Endlich wieder zusammen unterwegs“, Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e.V. und VdK Burgsteinfurt auf gemeinsamer Tour zum Zwischenahner Meer.
„Ja, ich bin Mitglied im Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e.V., obwohl ich nicht an dieser tückischen Krankheit leide. Denn gleichzeitig gehöre ich dem VdK Burgsteinfurt an, der wie andere VdK-Ortsverbände im Kreis eng mit dem Forum kooperiert.“ Entspannt genießt Rolf Wurring im Husmann-Reisebus die erste Tagesfahrt von Teilnehmern aus beiden Organisationen seit Corona. Ziel ist das Zwischenahner Meer. „2003 war ich erstmals bei einer Tour dabei. Die ging damals nach Bodenmais. Es folgten bis heute insgesamt rund 60 ein- beziehungsweise mehrtägige Touren“, so der agile 78-jährige Burgsteinfurter, der immer noch fleißig Lkw fährt und sich eigens für diesen Ausflug freigenommen hat. „Schade, dass es regnet. Aber ich freue mich trotzdem auf die Schifffahrt mit Kaffee und leckerem Kuchen auf Niedersachsens drittgrößtem See, die heute auf dem Programm steht.“ Das sehen auch die Damen um ihn herum so, die die freie Zeit davor fest fürs Shoppen in dem niedersächsischen Kurort eingeplant haben.

Rainer Schwarz

© Rainer Schwarz

Rainer Schwarz

© Rainer Schwarz

Rainer Schwarz

© Rainer Schwarz

„Schön, dass wir endlich mal wieder zusammen unterwegs sein können“, strahlt Reiner Krauße, 1. Vorsitzender des Forums, beim Start. „Wir halten uns selbstverständlich an alle Vorschriften, um uns und andere vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.“ So gingen mit der Einladung allen Teilnehmern genaue Vorgaben über die entsprechend notwendigen Maßnahmen zu. Am jeweiligen Sitzplatz während der mehrstündigen Busfahrt sowie auf dem Schiff dürften danach Mund- und Nasenabdeckung entfernt werden. Warum waren Wurring und die anderen trotzdem mit Maske auf Achse? „Prima, dass ihr dem zugestimmt habt. Wir sind ja schließlich eine Solidargemeinschaft“, so Krauße und dessen Stellvertreterin Dorothea Stauvermann, die auch Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Burgsteinfurt ist, erklärt: „Wir mussten dadurch keinen zurücklassen. Denn das ermöglicht uns, in diesem Bus mit 51 Personen zu reisen.“ Wie gut der Trip bei den Beteiligten ankommt, zeigen die angeregten Gespräche auf allen Etappen des Tages. „Dieses persönliche Treffen und der Gedankenaustausch hat uns allen doch sehr gefehlt“, gestehen Krauße und Stauvermann unisono.Rainer Schwarz


Vorteile für beide Seiten
Das Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V. ist jetzt Mitglied im Dachverband „Der Paritätische“. „Der Paritätische – Unser Spitzenverband“, steht auf dem Schild, das Kreisgruppengeschäftsführer Hans-Peter Metje an Reiner Krauße, Vorsitzender des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt, und vier seiner Vorstandskollegen überreicht. Und alle sind sich einig: „Diese Mitgliedschaft bietet beiden Seiten Vorteile“. Seit 7. Februar gehört das Parkinson-Forum offiziell dem Paritätischen NRW an. Corona-bedingt konnten sich die neuen Partner erst jetzt persönlich treffen, um sich über die erweiterten Möglichkeiten unter dem Dach des Wohlfahrtsverbandes auszutauschen. „Etwa 80 Prozent der Tätigkeiten des Landesverbandes bestehen aus der Unterstützung unserer rund 3100 Mitgliedsorganisationen. Mit seiner fachlichen Beratung hilft ihnen der Paritätische NRW ihren Aufgaben gerecht zu werden“, erläuterte Metje seinen Gästen. „Das heißt, jetzt kann das Parkinson-Forum Kreis Steinfurt ebenso wie beispielsweise der Sozialverband VdK vom Wissen und der Erfahrung unserer Fachreferenten profitieren.“ Das schließe unter anderem Informationen und Beratung zu gesetzlichen Grundlagen, Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie zu neuesten Entwicklungen mit ein.

Rainer Schwarz

Hans-Peter Metje (hinten, Mitte) mit Abstand Reiner Krauße und Elvira Hüging sowie (vorne, v. l.) Margret Hartwig, Hagen Libeau und Dorothea Stauvermann hießen als Vertreter des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V. im Paritätischen NRW willkommen.© Rainer Schwarz

„Eigentlich kennen und schätzen wir uns ja schon seit 20 Jahren. Zunächst im Rahmen der damaligen Parkinson-Regionalgruppe Kreis Steinfurt. Seit drei Jahren nun als Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V., für den wir 2019 den Aufnahmeantrag stellten“, so Krauße, der von Elvira Hüging, Hagen Libeau, Dorothea Stauvermann und Margret Hartwig begleitet wurde. „Offenheit, Vielfalt und Toleranz sind die Maximen unseres Dachverbandes. Alle müssen bereit sein, miteinander zu reden und Kompromisse zu finden. Organisationen, die im Paritätischen Mitglied sein wollen, sehen wir uns genau an. Sie müssen gemeinnützig, demokratisch aufgebaut, politisch und konfessionell unabhängig und dürfen nicht extremistisch sein. Das Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e.V. erfüllt all diese Vorgaben. Die Aufnahme war deshalb kein Problem. Gleichzeitig erweitert ihr erfreulich die Bandbreite in unserem Netzwerk“, so Metje.
„Wir wollten unseren Verein dauerhaft stabil verankern“, begründete Krauße den Aufnahmeantrag. „Das ist nun durch die Mitgliedschaft im Paritätischen gesichert. Sie ermöglicht es dem Forum auch Anträge auf Zuschüsse durch die Aktion Mensch oder die Glücksspirale zu stellen. Falls nötig, bietet uns der Dachverband auch in finanzieller Hinsicht Rückendeckung.“ Beeindruckt waren die Gäste davon, dass alle Mitgliedsorganisationen gleich behandelt werden. „Jede hat eine Stimme. Wir haben als Verein mit über 400 Mitgliedern das gleiche Stimmrecht wie zum Beispiel der VdK mit kreisweit über 14000. Und diese Stimme werden wir verantwortungsvoll einsetzen.“ Rainer Schwarz


„Gemeinsame Veranstaltungen fehlen uns“, Abwechslung für Bewohner des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses durch „Die UHUS“ und den VdK.
„Danke“ steht in großen Lettern und weithin sichtbar auf Papierbögen, die an etlichen Fenstern des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses in Burgsteinfurt befestigt sind. Und „Danke“ drücken auch die Gesichter hinter diesen Fenstern aus, soweit man sie von dem Platz vor dem Eingang des Evangelischen Altenzentrums erkennen kann. Dort, in großem Abstand zu den Bewohnern, stehen Mitglieder der Gruppe Die UHUS (Unter Hundertjährige Sängerinnen und Sänger) und beglücken die Senioren sowie die Belegschaft des Hauses mit altbekannten Volks- und Wanderliedern, aber auch mit Antikriegssongs.
„Zum Schutz unserer Bewohner greifen bei uns, wie in anderen ähnlichen Einrichtungen, wegen der Corona-Pandemie strenge Sicherheitsmaßnahmen“, so Daniela Schermann, Leiterin des Sozialdienstes. „Gemeinsame wohnbereichsübergreifende Angebote und Veranstaltungen bieten wir deshalb aktuell im Haus gar nicht an, was uns sehr fehlt. Auf den jeweiligen Wohnbereichen werden Kleingruppen und Einzelbegleitungen durch den sozialen Dienst durchgeführt.“ Umso mehr freute es sie, als Reinhold Hemker, Mitglied der UHUS und Vorsitzender des VdK-Kreisverbandes Steinfurt, anrief und anbot, die älteren Herrschaften mit einem Mini-Konzert vor dem Gebäude für eine Weile aus ihrer erzwungenen Einsamkeit zu holen.
Da fühlen sich also nun Hemker und Peter Junk singend mit Bonhoeffer von guten Mächten wunderbar geborgen, erinnern musikalisch daran, dass die Gedanken frei sind und dass Lili Marleen bei der Kaserne vor dem großen Tor steht. Per Mikrofon und Lautsprecher bringen sie mit Tulpen aus Amsterdam Frühlingsgefühle bis hoch in die Zimmer im obersten Stockwerk, besingen Ännchen von Tharau und lassen das Herz ausgehen und Freude suchen. Kräftig unterstützt werden die Beiden diesmal von der Vorsitzenden des VdK-Ortsverbandes Burgsteinfurt, Dorothea Stauvermann, sowie ihrem Stellvertreter Reiner Krauße, der gleichzeitig Vorsitzender des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt ist.

Rainer Schwarz

Sorgten musikalisch für eine willkommene Abwechslung in schwieriger Zeit (v. l.): Peter Junk, Reinhold Hemker, Dorothea Stauvermann und Reiner Krauße. Daniela Schermann (r.) organisierte den Auftritt vor dem Dietrich-Bonhoeffer-Haus.© Rainer Schwarz

Selbst von ersten Regentropfen lassen sich die Akteure nicht beeindrucken und musizieren weiter. Und sie gewähren Olga Hoff, einer Passantin, die begeistert das Konzert verfolgt, eine spontane Gesangseinlage aus ihrer Heimat Kasachstan.

Rainer Schwarz

Olga Hoff erfreute die Bewohner spontan mit einem Lied aus ihrer Heimat Kasachstan.© Rainer Schwarz

Der Regen wird stärker, als die UHUS „Nehmt Abschied Brüder“ und schließlich „Sierra Madre“ anstimmen. Vor dem Haus und hinter den Scheiben wird mit Taschentüchern im Takt gewinkt. „Ich merke, dass Ihre Aktivitäten gerade in dieser Zeit sehr gut ankommen“, strahlt Schermann, die das Konzert intern durch Plakate angekündigt hat. „Schon die Reaktion darauf war im Vorfeld sehr positiv. Danke“.Rainer Schwarz


„Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen“
Claudia Middendorf referierte auf der Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt
„Ich fühle mich als Kümmerer. Bin nicht nur in Düsseldorf, sondern auch vor Ort und höre mir direkt bei Betroffenen deren Probleme an. So wie hier und heute bei Ihrer Jahreshauptversammlung.“ Locker und sehr authentisch beschreibt die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patienten in NRW Claudia Middendorf den Mitgliedern des VdK-Ortsverbandes Burgsteinfurt ihre Aufgabe. „Der Mensch steht im Mittelpunkt meiner Arbeit. Ich bin neutral, kann unabhängig agieren und muss nicht immer mit Minister Laumann einer Meinung sein, um Ihre Interessen zu vertreten.“
Bei einer so hochkarätigen Referentin gerät der eigentliche Anlass der Zusammenkunft fast zur Nebensache. Immerhin kann die Ortsverbandsvorsitzende Dorothea Stauvermann viel Positives über die Entwicklung im abgelaufenen Jahr berichten. So stieg die Mitgliederzahl auf aktuell 437 Personen und die 2019 angebotenen zahlreichen Veranstaltungen fanden guten Anklang. Als zudem Kassierer Rolf Wurring von den Kassenprüfern die einwandfreie Amtsführung bescheinigt wird, steht seiner einstimmigen Entlastung sowie der des gesamten Vorstands nichts mehr im Wege. „Nach 13 Jahren als Kassierer tausche ich nun mit meinem Stellvertreter Hagen Libeau die Position und trete ins zweite Glied zurück“, bestätigt Wurring direkt anschließend den bereits 2018 von den Mitgliedern abgesegneten Wechsel im Vorstand.

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v.l.: Dorothea Stauvermann, Frank Müller, Claudia Bögel-Hoyer, Norbert Kerkhoff, Claudia Middendorf und Reiner Krauße.© Rainer Schwarz

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Claudia Middendorf (l.) im Gespräch mit Dorothea Stauvermann und Reiner Krauße.© Rainer Schwarz

Als VdK-Fördermitglied dankt Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer Stauvermann, deren Stellvertreter Reiner Krauße sowie den anderen Vorstandsmitgliedern für ihre ehrenamtlich geleistete Arbeit und wendet sich direkt an Middendorf: „Ich lade Sie herzlich in unser Rathaus ein, um Sie über die spezielle Situation der Patienten und Menschen mit Behinderung in unserer Stadt zu informieren.“ „Ich möchte ein offenes Ohr für die Anliegen von Betroffenen haben“, stellt sich Middendorf in der Fragerunde den teils sehr emotional vorgetragenen konkreten Problemen der örtlichen Mitglieder des größten Sozialverbands Deutschlands. Dabei geht es neben dem Zugang zu MRT-Untersuchungen in Borghorst unter anderem um Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus. „Es kann doch nicht sein, dass sich Europa so abhängig von China macht“, spricht Norbert Kerkhoff, Fraktionsvorsitzender der CDU in Steinfurt, Schwierigkeiten in der Medikamentenversorgung an.

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Claudia Middendorf (l.) und Claudia Bögel-Hoyer.© Rainer Schwarz

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Staffelübergabe: Hagen Libeau (l.) übernimmt die Kassenführung ab sofort von Rolf Wurring.© Rainer Schwarz

Reiner Krauße, auch Vorsitzender des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V., nutzt die Gelegenheit Middendorf eindringlich auf die aus seiner Sicht erheblichen Probleme von Patienten durch das deutsche Gesundheitswesen aufmerksam zu machen. „Da wird in vielen Fällen an der falschen Stelle gespart. Zum Beispiel bei Medikamenten, der Fallpauschale oder bei der Ausstattung der Krankenhäuser. Ich frage mich, ob die Krankenkassen zu viel Gestaltungsmacht bekommen haben. Das müsste die Politik meiner Meinung nachkorrigieren.“ Die Beauftragte zeigt Verständnis für die oft schwierige Lage, verteidigt aber auch die aktuelle Landespolitik und erläutert, was die gegenwärtige Regierung bereits in Angriff genommen habe. Trotzdem ermuntert sie die Anwesenden: „Nutzen Sie Ihre Interessenvertretungen wie den VdK oder das Parkinson-Forum um Einfluss zu nehmen. Wenden Sie sich im Einzelfall auch an die Patientenfürsprecher. Das ist Ihr gutes Recht.“ Rainer Schwarz


500 Euro für neuen VdK-Laptop

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© OV Burgsteinfurt

Der VdK-Ortsverein Burgsteinfurt hat einen neuen Laptop angeschafft, um die Verwaltung der Mitglieder, der Finanzen und Projekte schneller und einfacher erledigen zu können. Den Kauf hat die Kreissparkasse Steinfurt mit einer Spende in Höhe von 500 Euro unterstützt. Darüber freuten sich die Vorsitzende des Ortsvereins, Dorothea Stauvermann, und Kassierer Hagen Libeau. Die Spende überreichte Alexander Banasiewicz, Leiter des Beratungs-Centers der Kreissparkasse in Burgsteinfurt.


Innovativ für die Betroffenen, Vorstand des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V. besucht Gehhilfen-Spezialist Ossenberg in Rheine
„Wir sind extrem beeindruckt. Das haben wir nicht erwartet“, staunt Reiner Krauße noch immer. Gerade hat der Vorsitzende des Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V., zu dem auch Mitglieder aus Telgte und Umgebung gehören, mit den Mitgliedern seines Vorstands den Betriebsrundgang bei der Ossenberg GmbH beendet. Die Firma stellt in Rheine Gehstöcke und Gehhilfen her und ist über das Tochterunternehmen Elbe Stock Fördermitglied im Forum. „Wir wollten klären, wie beide Seiten voneinander profitieren können“, erläutert Krauße den Grund des Besuchs.
Was Geschäftsführer Carsten Diekmann seinen Gästen in der Produktion mit viel Herzblut präsentiert, überrascht alle total. „Von wegen mal eben ein paar Stöcke montieren und fertig“, bringt es Kraußes Stellvertreterin Dorothea Stauvermann auf den Punkt. Hochmoderne Produktionsanlagen, in denen große Kawasaki-Roboter zuverlässig und effektiv ihr Werk verrichten, prägen das Bild in der Halle. Der größte Teil der Fertigung läuft Computer-gesteuert. Präzisionsarbeit vom Feinsten und das bei einer riesigen Produktvielfalt. „Zwei Millionen Gehhilfen liefern wir pro Jahr aus. Alles Auftrags bezogen. Bis Ende 2020 sollen es sogar drei Millionen sein“, sagt Diekmann. „Wir entwickeln und bauen alle unsere Maschinen selbst. Zehn Sekunden benötigen diese für eine Standardgehhilfe. Ziel sind dreieinhalb Sekunden.“

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Ossenberg-Chef Carsten Diekmann (5. v. r.) mit Reiner Krauße (3. v. r.) und den anderen Vorstandsmitgliedern vor der neuesten Anlage zur Herstellung von Gehhilfen.© Rainer Schwarz

Vom kleinen Fünf-Mann-Betrieb entwickelte sich Ossenberg dank seiner Innovationsfreudigkeit in wenigen Jahren in seinem Marktsegment zu einem der führenden Anbieter europaweit und mit Abnehmern in vielen Ländern der Erde. „Mit hier in Rheine hergestellten Gehhilfen beliefern wir sogar Altersheime in China.“ Umfangreiches Wissen über die eingesetzten Materialien wie Aluminium und Kunststoffe und deren Verarbeitung ist die Basis für die hohe Qualität der Ossenberg-Erzeugnisse. Doch der Anspruch von Diekmann geht noch weiter. „Mit neuen Entwicklungen und optimierter Ausstattung bestehender Produkte wollen wir Betroffenen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen.“ Damit rennt er bei seinen Gesprächspartnern vom Parkinson-Forum offene Türen ein. So zeigt er zum Beispiel einen Gehstock mit eingebautem GPS-Sender, der hilft, einen verirrten Demenzkranken zu orten, oder Alarm schlägt, wenn er einen vom Angehörigen vorher festgelegten Bewegungsradius verlässt.
„Sie müssen alles tun, dass ein Patient, der ja nicht auffallen will, motiviert ist, den Stock zu benutzen“, rät Krauße Diekmann, als der ihn fragt, was bei Parkinson-Erkrankten mit Freezing-Symptom zu beachten sei. „Ist die rote, per Laser auf den Boden projizierte Linie gut? Ist dieser Einschaltknopf hier zu klein und in welcher Farbe sollte er beleuchtet sein?“, fragt der Firmenchef in die Runde. Die Entwicklung eines unauffälligen Steuerelementes für diesen Spezialstock sei schon weit vorangeschritten und in Kürze marktreif. Tests von Mitgliedern des Parkinson-Forums könnten hierzu aber noch wertvolle Erkenntnisse beitragen. „Das machen wir gerne. Sie sind herzlich eingeladen, zu einem unserer monatlichen Treffen bei Teepe in Steinfurt zu kommen und dort Prototypen Ihrer Innovation vorzustellen“, so Krauße.Rainer Schwarz


Hochkarätige Referentin beim VdK Burgsteinfurt
Claudia Middendorf spricht bei der Jahreshauptversammlung / Mitglieder des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt sind willkommen

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Claudia Middendorf© OV Burgsteinfurt

Mitglieder des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V. sind herzlich eingeladen, am 29. Februar 2020 als Gäste an der Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Burgsteinfurt teilzunehmen. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr im Landgasthof Teepe, Veltrup 5, in Burgsteinfurt, der barrierefrei ist.
Absoluter Höhepunkt wird sein das Referat von Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen. In ihrem Vortrag wird sie auf die Aufgaben der Patientenbeauftragten NRW mit Ausblick auf Gesetzesänderungen wie zum Beispiel bei den Behindertenrechten und auf die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sowie auf Medikamentenversorgungsprobleme eingehen.
Die anschließende Diskussion werden die Ortsverbandsvorsitzende Dorothea Stauvermann (Tel: 02551-80104) sowie ihr Stellvertreter und Vorsitzender des Parkinson-Forums, Reiner Krauße (Tel.: 02551-834173), moderieren, die auch vorab Ansprechpartner bei eventuellen Fragen sind.
Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt. Eingehende Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihrer Eingänge berücksichtigt. Außer Claudia Middendorf haben bereits Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und die stellvertretende Landrätin Elisabeth Veldhues ihre Teilnahme zugesagt.


Der Nikolaus hatte Verstärkung mitgebracht
Am Samstag Nachmittag fand die letzte Veranstaltung des VdK Ortsverband Burgsteinfurt im Landgasthof Teepe statt. Die Vorsitzende Dorothea Stauvermann überbrachte bei der Begrüßung die Grüße und den Dank des VdK Landesverbandes und des Kreisverbandsvorstandes für die geleistete Vorstandsarbeit zum Wohle aller Mitglieder des VdK.
Besinnliche Gedichte und Geschichten wurden nach dem Kaffee trinken von dem stv. VdK Ortsverbandsvorsitzenden Reiner Krauße, der Vorsitzenden Dorothea Stauvermann und der Frauenbetreuerin Lucia Rawert vorgetragen. Musikalisch wurden wir unterstützt von Peter Junk aus Hopsten mit seinem Akkordeon. Peter Junk hatte auch noch einen weihnachtlichen Kurzfilm mitgebracht, der viel Anklang gefunden hatte.

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Im Rahmen eines kleinen Jahresrückblicks stellte Hagen Libeau die von ihm erstellten Fotobüchern der verschiedenen gemeinsamen Fahrten mit dem Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e.V. in diesem Jahr mit einer Power-Point-Präsentation vor. Die Mitglieder konnten Bilder der Tagesfahrt nach Doetinchem und Gescher, von der Gruppenreise des Parkinson-Forum und dem Glücksseminar in der Neurologischen Klinik Sorpesee in Sundern bewundern.

Auch in diesem Jahr lies sich der Nikolaus (Premiere: Norbert Jurzcyk) es nicht nehmen, die Mitglieder des Sozialverbandes VdK Ortsverband Burgsteinfurt bei der Jahresabschlussfeier zusammen mit seiner Enkelin ( Annika Böcker) als Engelchen mit einem Besuch zu überraschen.
Er hatte ebenfalls eine besinnliche Geschichte mitgebracht und überreichte anschließend zusammen mit dem Engelchen jedem Gast ein Präsent, worüber sich alle Teilnehmer sehr gefreut haben.

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Zum Schluss ermutigte er den anwesenden Vorsitzenden des Parkinson-Forum, Reiner Krauße und Dorothea Stauvermann gemeinsam, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem VdK im Kreis Steinfurt weiter auszubauen.

Dorothea Stauvermann bedankte sich bei den himmlischen Gästen ebenfalls mit einem Präsent und lud beide ein, im nächsten Jahr doch bitte wieder vorbei zu schauen.
Alle Teilnehmer waren sich einig, einen schönen besinnlichen, wenn auch mal etwas andere adventliche Einstimmung auf die kommenden festlichen Feiertage erlebt zu haben und freuen sich schon auf die Veranstaltungen im neuen Jahr.


„Kleines Glück“ am Sorpesee
Ereignisreiche Exkursion des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V. und des VdK Burgsteinfurt nach Sundern.

„Wie nennt man eine Umarmung von zwei Menschen mit Parkinson-Erkrankung?“, fragt Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Andrea Horn die rund 150 Teilnehmer am Glücksworkshop in der Neurologischen Klinik Sorpesee. „Wackelkontakt“, lautet ihre Antwort. „Oder Zitterpartie“, so eine weitere Lösung aus dem Publikum, in dem gleich vorn in der ersten Reihe der Emsdettener Willi Jürgens mit seiner Frau Luise sitzt. Mit 59 weiteren Mitgliedern des Parkinson-Forums Kreis Steinfurt e. V. unter der Leitung von Reiner Krauße hatten sich die Beiden auf den Weg nach Sundern im Sauerland gemacht, um sich über die modernen Behandlungsmethoden der Spezialklinik zu informieren.

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Die gute Stimmung unter den Gästen kommt nicht von ungefähr. „Lachen ist wichtig“, betont Horn. Dann zeigt sie den Anwesenden in einem erfrischenden Mix aus wissenschaftlichen Fakten sowie interaktiven Aufgaben und Übungen, wie sie den Verlauf ihrer Krankheit durch eine positive Einstellung beeinflussen können. „Mit dem, was wir tun, steuern wir, wie es uns geht.“ Wesentlich sei das Glück des Moments. Nicht jeder Tag sei gut, aber jeder Tag habe glückliche Momente. „Setzen Sie sich Ziele. Planen Sie konkrete Schritte. Jeder noch so kleine Schritt bringt uns weiter.“ Ja, er setze unter anderem auf Humor im Umgang mit Parkinson, bestätigt Jürgens, erntet sogleich mit Witzen Heiterkeitserfolge und bleibt auch mit seinem Gedicht „Glücklicher Ort“ im Thema.

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„Wir sind keine Reha-Klinik, sondern ein neurologisches Akutkrankenhaus, das zur Unternehmensgruppe Uhlenbrock gehört. Die Einweisung erfolgt durch den Hausarzt“, betont Chefarzt Prof. Dr. Candan Depboylu, ärztlicher Direktor der Klinik. Der Neurologe und Spezialist für Parkinson-Syndrome stellt die Struktur der Klinik vor und geht auf neurologische Krankheitsbilder, die Diagnostik von Parkinson, typische Symptome und aktuelle Therapieansätze sowie auf die „Multimodale Komplexbehandlung“ des Hauses ein.
„Unser überschaubares, junges, hochmotiviertes und interdisziplinäres Team bildet sich ständig auf dem Gebiet Parkinson weiter“, leitet Depboylu nach seinem Vortrag zu den Therapeuten über. Mit viel Herzblut erläutern diese die wesentlichsten Elemente ihrer Arbeitsgebiete Physio-, Ergo-, Logo- und Psycho-, Sport- und Musiktherapie sowie deren Anwendungsformen.
„Die engagierte Präsentation des Klinikteams war sehr beeindruckend und die Rundfahrt auf dem Sorpesee ein schöner Abschluss“, ist sich Krauße mit dem Ehepaar Jürgens und den anderen Teilnehmern der Exkursion einig, als sie die Veranstaltung auf der Heimreise Revue passieren lassen. Rainer Schwarz


Mit Da Vinci europaweit Spitze
Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V. und Mitglieder des Sozialverband VdK Burgsteinfurt besuchten das St. Antonius-Hospital in Gronau

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Dir Gruppe am St. Antonius Hospital© Rainer Schwarz

„Sie müssen nicht zu uns kommen. Aber einen Rat darf ich Ihnen geben: Gehen Sie auf jeden Fall zu einem Zentrum. Denn da ist die Zahl der OPs hoch und die Erfahrung entsprechend umfangreich“, rät Esther Grävemäter, Marketing- und Businessmanagerin im St. Antonius-Hospital in Gronau, den Mitgliedern des Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e.V., zu dem auch Mitglieder aus Gronau und Umgebung gehören. Gerade beendet sie mit einer von drei Gruppen im zweiten Stock die Führung durch das Haus. „Insgesamt 66 Personen, das sind mehr Teilnehmer als wir sonst gewöhnt sind“, hatte sie zuvor gestaunt und sich über das starke Interesse gefreut. Sehr engagiert präsentierte sie zu Beginn des Besuchs eindrucksvoll die Entwicklung des Hospitals seit der Gründung 1901. Vom einfachen Krankenhaus zu einer über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten, hochmodernen Einrichtung, die neben einer Klinik der Regelversorgung unter anderem sieben Zentren beinhaltet und zudem als Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster dient. Und sie berichtet über das Da Vinci-System, das heißt, über vier Roboter gleichen Namens im klinischen Einsatz (plus einem zu Ausbildungszwecken).

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Aufmerksame Zuhörer© Rainer Schwarz

„Anderswo Zukunftsmusik: In Gronau haben wir bereits über 10.000 roboterassistierte Operationen durchgeführt“, wirbt die Klinik für das Prostata-Zentrum Nordwest. Damit ist Gronau europaweit spitze. „Im Mittelpunkt steht immer der Mensch“, lautet die Maxime des Hauses. „Jeder Patient wird individuell untersucht und behandelt.“
Dr. med. Mustapha Addali, Leitender Arzt für Rekonstruktive Urologie und Urogynäkologie sowie Klinischer Leiter des Studienzentrums, war bereits zweimal als Referent zu Gast beim Parkinson-Forum in Steinfurt und unterstützt dieses als Fördermitglied. Was er als Urologe mit Parkinson zu tun habe, wollten Teilnehmer der Exkursion wissen, als Dr-Addali über die ausführliche Beratung, die vielfältigen Diagnose-Verfahren und umfassenden Therapie-Angebote des Kontinenz- und Beckenboden-Zentrums referiert.

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Dr. Addali© Rainer Schwarz

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Vorstand Parkinson-Forum u. Sanitäter DRK OV© Rainer Schwarz

„Auch Parkinson-Erkrankte zählen zu meinen Patienten. Auf diese wollen wir ebenso individuell eingehen.“ Die Behandlung der komplexen und filigranen Beckenbodenregion erfordere einen sensiblen Umgang und höchste Professionalität, betonte der Spezialist. „Diesem Grundsatz verpflichtet steht unser interdisziplinäres Expertenteam mit Kompetenz, Erfahrung und menschlicher Nähe für die Gesundheit unserer Patienten ein.“
„Wir wurden heute sehr gut informiert“, lautete das Fazit von Reiner Krauße, der sich zum Abschluss herzlich bei Frau Grävemäter und Dr. Addali bedankte. Ebenfalls galt ein herzliches Dankeschön den beiden Sanitätern Benthe Engels und Alexander Arning vom DRK OV Borghorst, welche die Teilnehmer ehrenamtlich begleiteten und dafür ihre Freizeit investierten.Rainer Schwarz


Wie schwer ist die Erde?
VdK Burgsteinfurt und Mitglieder aus Borghorst sowie Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V. feiern gemeinsam Oktoberfest

„Außerdem begrüße ich unsere Weinkönigin 2018 Anita Lange und den letztjährigen Weinkönig Paul Markowski“, verkündet Dorothea Stauvermann beim Oktoberfest des VdK Ortsvereins (OV) Burgsteinfurt. Kurz zuvor hat die OV-Vorsitzende schon die Steinfurter Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer mit Ehemann Ulrich Hoyer und weitere Ehrengäste willkommen geheißen. Zu denen gehören auch der Vorsitzende des Parkinson-Forums e. V. Kreis Steinfurt, Reiner Krauße, der gleichzeitig Stauvermanns Stellvertreter im OV ist und der zahlreiche Mitglieder seiner Organisation mitgebracht hat, sowie Eveline Gerdes als Vertreterin des VdK-Kreisvorsitzenden Dr. Reinhold Hemker mit ihrem Mann Adolf. Auch 17 Mitglieder des VdK aus Borghorst sind unter der Leitung von Manfred Radermacher der Einladung gefolgt. „Ich bin immer wieder gerne hier, weil mir das Ehrenamt wichtig ist“, so Bürgermeisterin Bögel-Hoyer in ihrem Grußwort. „Und weil der VdK für die Schwachen in unserer Gesellschaft da ist, die Hilfe brauchen.“ Weinkönigin beim Oktoberfest? „Ja“, lacht Stauvermann. „Das hat bei uns Tradition. Claudia, du hast recherchiert. Wie lautet diesmal die Frage?“, wendet sie sich im gut gefüllten Saal des Landgasthauses Meis-Gratz an Claudia Berkouwer und die Vorstandskollegin bittet die Teilnehmer um deren Tipp: „Wie schwer ist die Erde? Wer am besten schätzt, wird Weinkönig beziehungsweise -königin 2019. Aber Handys sind tabu.“ Untermalt von den zünftigen Klängen der beiden Hollicher Treckbüdel-Musikanten Heinz Becker und Heinz-Josef Brink entspinnt sich sofort ein reger Meinungsaustausch. Als schließlich das Ergebnis 5,972 Trillionen Tonnen verkündet wird, herrscht allgemeines Staunen. Am besten schätzen und grüßen als neue Majestäten bei den Damen Brunhild Piegeler und bei den Herren Karl-Heinz Benölken die wie ihre Vorgänger Weinpräsente in Empfang nehmen dürfen.
Ebenfalls mit Wein sowie mit Ehrennadel und Urkunde bedankt sich Stauvermann bei langjährigen Mitgliedern für deren Treue zum größten Sozialverband Deutschlands. „Von zwei mit 25-jähriger Zugehörigkeit und 15 mit zehn Jahren können heute leider nur drei Personen hier sein“, bedauert die Vorsitzende und ruft für jeweils zehn Jahre Mitgliedschaft Gerda Bremeyer, Johannes Fischer sowie Heidrun Stranz zu sich. „Ich bin 2009 in den VdK eingetreten, weil ich mir die Unterstützung des Verbandes beim Rentenantrag sichern wollte“, erzählt Bredemeyer, die heute hauptsächlich wegen der Geselligkeit im VdK ist. „Ein Großteil meiner Verwandtschaft ist mit dabei. Außerdem mag ich es nicht, wenn jemand wieder rausgeht, nachdem ihm hier geholfen wurde.“ Auch Johannes Fischer schätzt die Gemeinschaft. „Ich hatte keinen aktuellen Grund in den Sozialverband VdK einzutreten. Sehe mich eher als förderndes Mitglied“, gesteht er und fügt schnell hinzu: „Aber man weiß ja nie, ob man die Hilfe mal braucht. Und dann kümmern sich die Spezialisten vom VdK.“

Oktoberfest OV Burgsteinfurt

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