Url dieser Seite: http://vdk.de/kv-steinfurt/ID259025
Sie befinden sich hier:

Pressemitteilungen KV Steinfurt

Pressemitteilung vom 02.02.2021
Das jüngste Beispiel in Ibbenbüren, eine Rollstuhlfahrerin mit 3 jugendlichen Kindern sucht bislang vergeblich nach einer geeigneten Wohnung, verdeutlich die angespannte Situation am Wohnungsmarkt für Menschen mit Behinderung. Es ist eine der Hauptforderungen des VdK, barrierefreie und bezahlbare Wohnungen vorzuhalten. Leider sind unter der jetzige Landesregierung Standards, für die sich der VdK stark gemacht hat (Aufzüge bis in den Keller, barrierefreie Wohnungen anteilig am Gesamtbauvolumenvolumen) nach Ansicht des VdK zu Gunsten den Wohnungswirtschaft aufgeweicht worden.
Das Ziel der Wohnungsbaugesellschaften, egal ob kommunal gesteuert oder auf genossenschaftlicher Basis, kostendeckend zu wirtschaften ist fraglos nachvollziehbar. Die Befürchtungen, der Bau barrierefreier, zumindest aber, barrierearmer Wohnungen, würden zu erheblichen Kostensprüngen führen, ist zwischenzeitlich nicht mehr nachvollziehbar. Barrierefreies Bauen ist keine Frage der Kosten, sondern vielmehr der Konzeption und Planung. Allgemein macht Barrierefreiheit etwa nur 1 Oft wird bei der Begrifflichkeit „Barrierefreiheit“ die Nutzungsmöglichkeit auch für anderer Menschen übersehen. Junge Menschen mit Gipsbein nach einem Unfall, junge Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen mit schweren Einkaufstaschen usw.) wissen die Barrierefreiheit durch einen Aufzug wohl zu schätzen.
Der VdK erwartet verstärkt den Bau öffentlich geförderten Wohnraums und dazu verstärkt barrierefrei. Hier sind auch Mietsteigerungen gegenüber Neu- und Wiedervermietungen deutlich geringer Leider ist der Bestand öffentlich geförderter Wohnungen in NRW von 1,4 Mio (1988) auf rund 458.000 (2018) zurückgegangen. Der Neubau geförderter Mietwohnungen in NRW ist mit rund 5.400 (2019) im Vergleich zu 7.800 (2016) niedrig.
Bekanntlich ist die Gründung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft im Kreis Steinfurt politisch gescheitert. Nicht nur die politischen Gremien hatten Bedenken, auch die Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften. Leider vergibt damit der Kreis Steinfurt seine Einflussnahme aus der Beteiligung am Wohnungsunternehmen, um in Kooperation mit den Kommunen bezahlbaren und barrierefreien für Menschen mit Behinderung und Senioren Wohnraum zu schaffen.

VdK Kreisverband
stellv. Vorsitzender
Rolf Hötker


Impfungen gegen das Coronavirus
Sozialverband VdK für Nachbesserungen


„ Wir begrüßen als Sozialverband VdK wie alle Mitgliedsorganisation der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen die Fortschritte bei den Impfungen gegen das Sars-CoV-2-Virus. Wir weisen aber darauf hin, dass an zahlreichen Stellen noch Nachbesserungen im Verfahren notwendig sind“. Das teilte der neu kommissarisch berufene stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Rolf Hötker, der auch zuständig ist für den Aufgabenbereich Beratung und Unterstützung für Menschen mit Behinderung auch im Namen der 30 Ortsverbände im Kreis Steinfurt mit. Die Entscheidung über die Impfreihenfolge nach ethischen Grundsätzen, wie sie auch in Städten und Gemeinden im Kreis Steinfurt praktiziert wird, sei im Grundsatz richtig, so die Vorsitzende des Ortsverbandes Burgsteinfurt Dorothea Stauvermann. Allerdings werde die Situation in der häuslichen Pflege bisher zu wenig berücksichtigt. Hier seien Nachbesserungen erforderlich. Das betreffe zu Hause lebende Pflegebedürftige, die, sobald dies technisch möglich ist, in ihrer Häuslichkeit geimpft werden müssten, worauf ja auch Minister Karl-Josef Laumann hingewiesen habe. Außerdem sollte, so R. Hötker, pflegenden Angehörigen, professionellen Pflegekräften in der ambulanten Pflege und sogenannten 24-Stunden-Kräften umgehend ein Impfangebot gemacht werden, um zu Hause lebende Pflegebedürftige zu schützen.
Um die Impfbereitschaft zu stärken, darauf hatte der Kreisvorsitzende Dr. Reinhold Hemker schon gemeinsam mit einzelnen VdK-Ortsverbänden vor Ort verwiesen, fordere der VdK dringend eine Aufklärungskampagne, die die Bevölkerung über Wirkweise und mögliche Nebenwirkungen der zugelassenen Impfstoffe informiert. Es sei auch der Presse zu danken, die regelmäßig über die Entscheidungen und Entwicklungen im Zusammenhang der Corona-Pandemie berichten. Aber leider würden damit nicht alle Menschen erreicht. Das Verfahren zur Vergabe der Impftermine, R.Hötker, sollte möglichst einfach gestaltet sein und per Brief und Telefon erfolgen, was ja wohl schon vorbereitet sei. Erste Erfahrungen zeigten, dass digitale Anmeldeverfahren oder automatisierte Telefonsysteme hohe Hürden für viele Menschen sind und den Zugang zur Impfung erschweren. Es seien oft ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, die das bei der Beratung durch den VdK gesagt haben. R. Hemker verwies in dem Zusammenhang auch auf die Bemühungen der anderen Sozialverbände nicht nur im Kreis Steinfurt und das besondere Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verwaltungen der Städten und Gemeinden und des Kreises, durch die zurzeit die Logistik zum Beispiel für die Fahrten zum Impfzentrum im FMO geklärt und die Planungen dafür abgestimmt werden. Mehrere VdK-Mitglieder hätten vorgeschlagen, dass diejenigen, die sich bereit erklärt haben, als Fahrerinnen und Fahrer zu fungieren, vorher auf Corona getestet oder auch vorher geimpft werden sollten. Er sei nicht nur Mitgliedern des VdK dankbar dafür, dass sie sich bereit erklärt haben, als Fahrerinnen und Fahrer bei den Fahrten zum FMO zu helfen. Es sei erfreulich, dass sich schon zahlreiche Menschen dafür gemeldet haben. In den meisten Städten und Gemeinden sei das schon geschehen. Anfragen können gerichtet werden an die Verwaltungen in den Rathäusern. Hinweise geben auch Mitglieder des VdK. Hinweise können erfragt werde über Tel: 0171/2658989 und per Mail an kv-steinfurt@vdk.de . Wichtige Informationen gibt es unter: www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf oder in leichter Sprache www.mags.nrw/coronavirus-leichtesprache
Ab gestern, 25. Januar 2021, ist es für Personen ab 80 Jahren möglich, sowohl online als auch telefonisch Impftermine in den Impfzentren zu buchen. In einigen VdK-Ortsverbänden haben sich bereits Mitglieder gemeldet, die dabei helfen wollen. Im Bereich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wurde für die Terminbuchung eine neue, kostenlose Telefonnummer eingerichtet: (0800) 116 117-02 (für Westfalen)

Der VdK hat die Ortsbände noch einmal auf die Betriebsaufnahme des Impfzentrums im FMO und die Erstimpfungen für die Über-80-Jährigen ab dem 8.2.2021 hingewiesen und darum gebeten, dass sich mögliche Fahrerinnen und Fahrer melden, was teilweise schon geschehen ist. Die Terminvergabe für die Über-80-Jährigen hat gestern begonnen.
Mit der Bereitstellung der 0800er-Nummer soll die für Terminbuchungen ebenfalls zur Verfügung stehende 116 117 entlastet werden – sie muss für den ärztlichen Notdienst betriebsbereit bleiben. Alternativ können Termine online ab 25. Januar 2021 über die Internetseite www.116117.de gebucht werden.


Barrierefreie Stadtbushaltestellen mit Zustimmung des VdK
Jetzt wird es nicht mehr lange dauern. Mit dem Ausbau der Kreisstraße „Bockradener Straße“ von der Straße „An der Reichsbahn“ bis zur „Rheiner Straße“ wird es auch für Menschen mit Behinderung eine Erleichterung geben. Alle Bushaltestellen an der Bockradener Straße. werden trotz erheblicher Steigung(13Allen gemeinsam ist der barrierefreie Zugang (Absenkung von Bordsteigkanten, taktile Leitführung für blinde Menschen, Erhöhung der Bussteigkante, geeignet für den Einsatz von Niederflurbussen).
Auf Wunsch der Stadtverwaltung Ibbenbüren traf sich ein Vertreter der Stadt mit dem für Menschen mit Behinderung zuständigen Vorstandsmitglied des VdK-Kreisverbandes, Rolf Hötker, um die Zustimmung zu dieser Planung abzustimmen. Er erklärte im Namen des VdK seine Zustimmung zu der Planung. Damit hat die Stadt Ibbenbüren Aussicht auf Erfolg bei der Beantragung von öffentlichen Fördermitteln.
Das gilt auch für die Situation am Bahnhof in Laggenbeck. Hier wird die Straße „An der Bahn“ zu einem Fahrradweg umgebaut. Die vorhandene Straßenoberfläche aus Kopfsteinpflaster wird durch eine Bitumendecke ersetzt, die Sicht der Verkehrsteilnehmer durch eine neue Beleuchtungsanlage deutlich verbessert und die geplanten zwei Bushaltestellen südlich und nördlich der Schienentrasse für einen angedachten Taxibusverkehr barrierefrei gestaltet. Im östlichen Bereich des Bahnhofs überquert ein ebener Übergang den Schienenstrang, im westlichen Teil ist ein Aufzug eingeplant.
Diese Planungen fanden auch die volle Unterstützung des Vorsitzenden des VdK-Ortsverbandes Laggenbeck, Peter Kempker, der nunmehr die jahrelange Arbeit des VdK bestätigt sieht.

Bildrechte einblenden

Bildrechte auf der Seite "https://www.vdk.de/kv-steinfurt/ID259025":

    Liste der Bildrechte schließen

    Datenschutzeinstellungen

    Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, unser Onlineangebot zu verbessern.

    • Notwendig
    • Externe Medien
    Erweitert

    Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies in externen Medien. Sie können Ihre Zustimmung für bestimmte Cookies auswählen.