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Pressemitteilungen KV Steinfurt

Erfährt die Wüstenei in Lengerich noch in diesem Jahr ein neues Antlitz?
Nicht nur mit dem neuen Baugebiet an der Wüstenei geht es voran. Auch ein barrierefreier Radweg von der Hölderlinstraße bis zum Aldruper Damm (ca. 640 Meter) wird eingeplant. Vertreter der Stadt Lengerich, die VdK-Vorsitzende von Lengerich/Tecklenburg , Marie-Luise Hindemith und der stellvertretende Vorsitzende sowie Vertreter der Menschen mit Behinderung, des VdK-Kreisverbandes, Rolf Hötker, trafen sich dem Dienstag, dem 06. Juli 2021 vor Ort. Der Neubau unterstützt die Bemühungen der Stadt Lengerich, das Radwegenetz an verschiedenen Stellen auszubauen, um den Radverkehr in Lengerich attraktiver zu gestalten. Um Fördermittel bei der Bezirksregierung in Münster abrufen zu können, muss der Radweg „barrierefrei“ sein. Hier hatte die Stadt Lengerich gut vorgearbeitet. Sowohl Längsneigung (6


Münsterländische Volkszeitung

© Münsterländische Volkszeitung


Mit mehreren Organisationen für Namibia
„Diesmal sind wir auch dabei und freuen uns, Teile eines sozialen Netzwerkes mit solchen Aktivitäten zu sein“. Das sagte der Vorsitzende des Parkinson Forums im Kreis Steinfurt Reiner Krauße nach dem Beladen des Transportfahrzeuges der Firma Reha Team in Steinfurt. Denn wieder einmal hatte der Firmeninhaber Jürgen Perick, der Mitglied des Inklusionsbeirats des Kreis Steinfurt ist, mit dem Vorsitzenden des Sozialverbandes VdK im Kreis Steinfurt Dr. Reinhold Hemker gute, gebrauchte Rollstühle und andere Hilfsmittel gesammelt und einsatzfähig machen lassen. Zu den zum großen Teil neuwertigen Spenden gehören auch wieder gute gebrauchte Fahrräder, Kleidung besonders auch für Kinder, Schuhe und verschiedene Körperpflegeartikel wie z. B. Zahnbürsten, Seife, etc. Besonders interessant waren bisher auch Finisher T-Shirts, die beim Münster-Marathon übriggeblieben sind, was diesmal aber wegen der ausgefallenen Marathon-Veranstaltung im letzten Jahr nicht möglich war.

KV Steinfurt

v.li.: Dennis Hoek, Werkstattleiter, Dr. Reinhold Hemker, davor Dietmar Stenzel, Dorothea Stauvermann und Jürgen Perick.© KV Steinfurt

Die stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Dorothea Stauvermann zeigte sich besonders dankbar angesichts „der immer breiter werdenden Basis für die zweimal im Jahr stattfindende Aktion zur Unterstützung der Partner des Kirchenkreises Tecklenburg in Namibia“, wie sie sagte. Der Kurator und Sponsor des Trägervereins der Evangelischen Jugendbildungsstätte (Jubi) mit Sitz in Nordwalde Dietmar Stenzel bestätigte „die immer stärkere Ausgestaltung von Netzwerken mit internationaler Ausrichtung“. Das sei z.B. im Kirchenkreis Steinfurt/Coesfeld/Borken immer wieder die Unterstützung von Partnern in Simbabwe, wo eine langjährige Partnerschaft besteht. Der ökumenische Charakter dieser Aktion wurde auch wieder deutlich dadurch, dass wie schon in den letzten Jahren die Rollstühle und die anderen Materialien von den Oplaten-Missionaren mit Sitz in Borken- Burlo in einem Container nach Namibia geschickt werden. Dorthin wurden die Rollstühle und die anderen Materialien mit dem Transporter von Reha Team und einem weiteren privaten Fahrzeug gebracht.
Die anteiligen Kosten für den Transport werden vom Kirchenkreis Tecklenburg aus Spendenmitteln für „Soziales Netz Afrika“ finanziert. R. Hemker, der in dem Kirchenkreis Vorsitzender des Ausschusses für Weltverantwortung (AfW) ist, berichtete in dem Gespräch bei der Firma Reha-Team, dass bei Veranstaltungen immer wieder gesammelt wird. Im letzten Jahr seien es aber vorwiegend direkte Überweisungen von Spenden gewesen, weil es wegen Corona so gut wie keine Veranstaltungen gegeben hat.
Anfragen können gerichtet werden an buergerbuero-hemker@unitybox.de oderTel.:0171-2658989.


Pressemitteilung des VdK Kreisverbandes Steinfurt vom 17.4.21 zum Lokalteil Westerkappeln
Ja, so etwas würde sich der VdK-Kreisverband Steinfurt auch in anderen kreisangehörigen Kommunen wünschen. Die Absichten der CDU/FDP Fraktionen, für Westerkappeln ein Konzept für eine barrierefreie Infrastruktur zu entwickeln (Ausgabe der IVZ vom 16.4.21), unterstützt der VdK vollumfänglich. Im Zuge einer Kampagne des VdK-Landesverbandes NRW „Weg mit den Barrieren“ hatte der VdK Westerkappeln vor wenigen Jahren eine Umfrage in der Bevölkerung gestartet. Weit über 1000 Unterschriften, so der dortige VdK-Vorsitzende, Gerd Weglage, zeigten eine überzeugende Resonanz. Wenn dann noch, wie im Antrag der genannten Fraktionen gefordert, die Konzeption in enger Abstimmung mit dem Inklusionsbeirat des Kreises Steinfurt erfolgt, wäre schon ein gutes Stück des Weges geschafft. Gerne bietet der VdK bei der Realisierung des Konzepts seine Unterstützung an, sei es bei der Planung barrierefreien Zuwegungen (taktile Leitführung), barrierefreie Bushaltestellen oder Barrierefreiheit in Gebäuden. Häufig ist die Zustimmung von Behinderten- und Sozialverbänden zu den Planungen sogar die Voraussetzung für eine öffentliche Förderung der Projekte.
Verantwortlich für den VdK Kreisverband: Vertreter der Menschen mit Behinderung, Rolf Hötker, 48477 Hörstel, Seilerstr. 16, Tel. 05459 1663, rolf.hoetker@osnanet.de


Weltfrauentag - VdK NRW fordert Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für Frauen und ihre Kinder
Der Sozialverband VdK warnte zum Weltfrauentag vor den Folgen der Corona-Krise und betonte: „Durch vermehrte Sorgearbeit wie die Pflege von Angehörigen, Unterricht zu Hause in Verbindung mit Home Office, sowie Einkommensverluste durch Kurzarbeit und Kündigung, bringen viele Frauen an ihre Belastungsgrenzen“, so Eugenie Fieker, die Frauenbeauftragte im Kreisverband Steinfurt. Große Sorge bereite der Anstieg häuslicher Gewalt, die seit Beginn der Pandemie vor allem während der strengen Lockdown-Phasen im Frühjahr 2020 und im aktuellen Winter 2020/21 zugenommen habe, was durch mehrere Studien inzwischen belegt wurde. Eine repräsentative Umfrage der TU München attestiert beispielsweise, dass rund drei Prozent der Frauen in Deutschland in der Zeit der ersten Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt wurden. Zudem wurden in über sechs Prozent aller Haushalte Kinder gewalttätig bestraft und die Dunkelziffer dürfte weit darüber liegen.
Auch wenn die Frauen in Quarantäne waren oder die Familien finanzielle Sorgen hatten, lagen die Zahlen deutlich höher. Doch nur ein sehr kleiner Teil der betroffenen Frauen nahm Hilfsangebote war, da viele Partner die Kontakte der Frauen sowohl digital als auch telefonisch regulierten. Erschwerend kommt hinzu, dass hilfesuchende Frauen in NRW regelmäßig abgewiesen werden müssen weil die Auslastung der Frauenhäuser so hoch ist, dass sie von November 2020 bis Ende Januar 2021 an keinem einzigen Tag neue Frauen und Kinder aufnehmen konnten oder nur tageweise Schutz bieten konnten.
Gerade angesichts der Corona-Krise wiederholt der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen daher seine Forderung, die Arbeit von Frauenhäusern und Beratungsstellen bedarfsgerecht auszubauen und langfristig zu sichern damit Schutz und Beratung bei häuslicher Gewalt für Frauen und ihre Kinder flächendeckend gewährleistet werden kann. Dazu bedarf es einer dauerhaft gesicherten Finanzierung und eines Rechtsanspruchs auf Schutz und Hilfe vor Gewalt.
Information und Fragen an: VdK Kreisverband, Frauenbeauftragte Eugenie Fieker, eugenie.fieker@vdk.de


Das Jahr 2020 mit Hindernissen und Aufschwung
„Das 2020 Jahr mit vielen Belastungen, Sorgen und Nöten hat unter großer Beteiligung der jetzt mehr als 15 000 Mitgliedern in den 30 Ortsverbänden trotz oder vielleicht auch wegen Corona weiteren Aufschwung gebracht“. Das berichtete die Vorsitzende des VdK OV Burgsteinfurt Dorothea Stauvermann in ihrer Funktion als stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende bei der Wahl der Delegierten für den eigentlich als Präsenz-Konferenz geplanten Verbandstag des VdK-Kreisverbandes Steinfurt, der eigentlich am 27.2.2021 in der Stadthalle Rheine stattfinden sollte. Sie stellte den Jahresbericht des Kreisvorsitzenden Dr. Reinhold Hemker vor. Sie sagte, sie selbst und die Vorstandsmitglieder Eugenie Fieker und Rolf Hötker hätten mit Einzelberichten zu den besonderen Aktivitäten bei der Kooperation z.B. mit dem Parkinson-Forum, der Arbeit mit und für Frauen und mit und für Menschen mit Behinderung ergänzt. Leider hätten fast alle Veranstaltungen, die immer von den Ortsverbänden oft auch unter Beteiligung von Mitgliedern des Kreisvorstandes organisiert wurden, aus den bekannten Gründen nicht stattfinden können. Aber die Aktiven in den Ortsverbänden wie in Burgsteinfurt waren immer für die Menschen ansprechbar, die Beratung und Hilfe benötigten. Die Vermittlung für die hauptamtliche Beratung über die Geschäftsstelle des größten Sozialverbandes im Kreis Steinfurt in Ibbenbüren klappte oft nach Einstiegberatungen in den Ortsverbänden immer. Ein Zeichen dafür war die steigende Mitgliederzahl. Denn das 15.000-ste Mitglied konnte schon Ende Oktober registriert werden. Im OV Burgsteinfurt sind es nun aktuell 440 Mitglieder. Beeindruckend sind auch die Zahlen im Bericht des Geschäftsführers Roland Lammers. So wurden im letzten Jahr z.B. insgesamt 1605 neue Verfahren abgewickelt. Mit entsprechenden Anträgen, Widersprüchen und Klagen konnte eine Nachzahlung von insgesamt 2.162.976,40 Euro sowie eine monatliche Mehrzahlungen von 147.212,58 Euro im Rahmen des Sozialrechtes durchgesetzt werden.
Immer wieder wurde lokal wie in der Kreisstadt Steinfurt und regional teilweise mit Interviews mit Vorsitzenden der Ortsverbände und über Aktionen vor Ort mit Mitgliedern des Kreisvorstandes berichtet, wenn diese möglich waren unter Corona-Bedingungen u.a. zum Themenbereich Barrierefreiheit. Vereinzelt gehörten auch Gesprächsrunden mit Bürgermeisterkandidatinnen und Kandidaten dazu.

Brigitte Perick

Brigitte Perick, Sanitätshaus Perick, Reinhold Hemker u. Dorothea Stauvermann© Brigitte Perick

Ausgefallen sind fast alle Veranstaltungen, die vor der Corona-Pandemie immer zu den Programmen gehört haben. Der OV Burgsteinfurt war da eine Ausnahme. Am 09.09.2020 wurde zusammen mit dem Parkinson Forum Kreis Steinfurt e.V. eine Tagesfahrt nach Bad Zwischenahn angeboten. Im Oktober gab es beim Parkinson-Forum erstmalig eine Online-Veranstaltung, bei der Prof. Dr. Tobias Warnecke und Dr. Nils Warneke per Zoom-Konferenz zugeschaltet wurden. Bei beiden Gelegenheiten waren Mitglieder des VdK Burgsteinfurt dabei.
Es gab allerdings in mehreren Orten wie auch in Burgsteinfurt besondere Veranstaltungen in Kooperation mit Alten- und Pflegezentren. Sie wurden gemeinsam mit der Songgruppe UHuS als Open-Air-Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner immer mit Unterstützung von Aktiven der VdK-Ortsverbände auch für die Betreuerinnen und Betreuer organisiert.
Bei Veranstaltungen mit Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt und die Stadt- und Gemeinderäte und das Landratsamt und den Kreistag in der Zeit vor der Kommunalwahl wurden die politischen Programme und Forderungen des VdK zum Ausdruck gebracht. Immer wieder wurden über die Ortsverbände auch die neuesten Informationen bezüglich der Corona-Pandemie und die Aktivitäten des VdK vermittelt. Wichtig war dabei immer wieder, darauf hinzuweisen, in welcher Form die Beratungs- und rechtliche Vertretungsarbeit mit hauptamtlichen Expertinnen und Experten geleistet wird. Dass war im vergangenem Jahr besonders schwierig. Die meisten Beratungen wurden telefonisch abgewickelt, Akten wurden zugeschickt und der Mailverkehr wurde immer umfangreicher. Und trotzdem stieg die Mitgliederzahl weiter. D. Stauvermann verwies auch auf die Mitarbeit in Institutionen und Organisationen wie der Veranstalter-Gemeinschaft von Radio RST, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, dem Parkinson-Forum Kreis Steinfurt e. V. , den kommunalen Beiräten für Menschen mit Behinderung und dem Inklusionsbeirat des Kreistages, der Lebenshilfe und auch Gremien innerhalb der Kirchen. Als wichtig wird auch die Mitgliedschaft im neu gegründeten Forum für Menschenrechte und Nachhaltigkeit (FMN) genannt. Dort bringt sich der VdK besonders das ein, da das Forum sich auf die UN-Behinderten-Rechtskonvention bezieht. Die eigentlich bereits im letzten Jahr geplanten Wahlen für den Kreisverbands-Vorstand wurden wegen der durch Corona vorgegebenen Bedingungen auf einen späteren Termin verschoben, was in einer entsprechenden Rechtsverordnung des Bundesjustizministeriums geklärt ist. Da es keine Versammlungen mit Jubilar-Ehrungen geben durfte, wurden Geschenksendungen organisiert bzw. die Ehrennadeln, Urkunden und Geschenke oft zu den Jubilaren gebracht.
Anfragen können gerichtet werden an
Dorothea Stauvermann, Tel. 02551-80104 dowema@gmx.de
R. Hemker, Tel. 01712658989 buergerbuero-hemker@unitybox.de


Pressemitteilung vom 02.02.2021
Das jüngste Beispiel in Ibbenbüren, eine Rollstuhlfahrerin mit 3 jugendlichen Kindern sucht bislang vergeblich nach einer geeigneten Wohnung, verdeutlich die angespannte Situation am Wohnungsmarkt für Menschen mit Behinderung. Es ist eine der Hauptforderungen des VdK, barrierefreie und bezahlbare Wohnungen vorzuhalten. Leider sind unter der jetzige Landesregierung Standards, für die sich der VdK stark gemacht hat (Aufzüge bis in den Keller, barrierefreie Wohnungen anteilig am Gesamtbauvolumenvolumen) nach Ansicht des VdK zu Gunsten den Wohnungswirtschaft aufgeweicht worden.
Das Ziel der Wohnungsbaugesellschaften, egal ob kommunal gesteuert oder auf genossenschaftlicher Basis, kostendeckend zu wirtschaften ist fraglos nachvollziehbar. Die Befürchtungen, der Bau barrierefreier, zumindest aber, barrierearmer Wohnungen, würden zu erheblichen Kostensprüngen führen, ist zwischenzeitlich nicht mehr nachvollziehbar. Barrierefreies Bauen ist keine Frage der Kosten, sondern vielmehr der Konzeption und Planung. Allgemein macht Barrierefreiheit etwa nur 1 Oft wird bei der Begrifflichkeit „Barrierefreiheit“ die Nutzungsmöglichkeit auch für anderer Menschen übersehen. Junge Menschen mit Gipsbein nach einem Unfall, junge Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen mit schweren Einkaufstaschen usw.) wissen die Barrierefreiheit durch einen Aufzug wohl zu schätzen.
Der VdK erwartet verstärkt den Bau öffentlich geförderten Wohnraums und dazu verstärkt barrierefrei. Hier sind auch Mietsteigerungen gegenüber Neu- und Wiedervermietungen deutlich geringer Leider ist der Bestand öffentlich geförderter Wohnungen in NRW von 1,4 Mio (1988) auf rund 458.000 (2018) zurückgegangen. Der Neubau geförderter Mietwohnungen in NRW ist mit rund 5.400 (2019) im Vergleich zu 7.800 (2016) niedrig.
Bekanntlich ist die Gründung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft im Kreis Steinfurt politisch gescheitert. Nicht nur die politischen Gremien hatten Bedenken, auch die Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften. Leider vergibt damit der Kreis Steinfurt seine Einflussnahme aus der Beteiligung am Wohnungsunternehmen, um in Kooperation mit den Kommunen bezahlbaren und barrierefreien für Menschen mit Behinderung und Senioren Wohnraum zu schaffen.

VdK Kreisverband
stellv. Vorsitzender
Rolf Hötker


Impfungen gegen das Coronavirus
Sozialverband VdK für Nachbesserungen


„ Wir begrüßen als Sozialverband VdK wie alle Mitgliedsorganisation der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen die Fortschritte bei den Impfungen gegen das Sars-CoV-2-Virus. Wir weisen aber darauf hin, dass an zahlreichen Stellen noch Nachbesserungen im Verfahren notwendig sind“. Das teilte der neu kommissarisch berufene stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Rolf Hötker, der auch zuständig ist für den Aufgabenbereich Beratung und Unterstützung für Menschen mit Behinderung auch im Namen der 30 Ortsverbände im Kreis Steinfurt mit. Die Entscheidung über die Impfreihenfolge nach ethischen Grundsätzen, wie sie auch in Städten und Gemeinden im Kreis Steinfurt praktiziert wird, sei im Grundsatz richtig, so die Vorsitzende des Ortsverbandes Burgsteinfurt Dorothea Stauvermann. Allerdings werde die Situation in der häuslichen Pflege bisher zu wenig berücksichtigt. Hier seien Nachbesserungen erforderlich. Das betreffe zu Hause lebende Pflegebedürftige, die, sobald dies technisch möglich ist, in ihrer Häuslichkeit geimpft werden müssten, worauf ja auch Minister Karl-Josef Laumann hingewiesen habe. Außerdem sollte, so R. Hötker, pflegenden Angehörigen, professionellen Pflegekräften in der ambulanten Pflege und sogenannten 24-Stunden-Kräften umgehend ein Impfangebot gemacht werden, um zu Hause lebende Pflegebedürftige zu schützen.
Um die Impfbereitschaft zu stärken, darauf hatte der Kreisvorsitzende Dr. Reinhold Hemker schon gemeinsam mit einzelnen VdK-Ortsverbänden vor Ort verwiesen, fordere der VdK dringend eine Aufklärungskampagne, die die Bevölkerung über Wirkweise und mögliche Nebenwirkungen der zugelassenen Impfstoffe informiert. Es sei auch der Presse zu danken, die regelmäßig über die Entscheidungen und Entwicklungen im Zusammenhang der Corona-Pandemie berichten. Aber leider würden damit nicht alle Menschen erreicht. Das Verfahren zur Vergabe der Impftermine, R.Hötker, sollte möglichst einfach gestaltet sein und per Brief und Telefon erfolgen, was ja wohl schon vorbereitet sei. Erste Erfahrungen zeigten, dass digitale Anmeldeverfahren oder automatisierte Telefonsysteme hohe Hürden für viele Menschen sind und den Zugang zur Impfung erschweren. Es seien oft ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, die das bei der Beratung durch den VdK gesagt haben. R. Hemker verwies in dem Zusammenhang auch auf die Bemühungen der anderen Sozialverbände nicht nur im Kreis Steinfurt und das besondere Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verwaltungen der Städten und Gemeinden und des Kreises, durch die zurzeit die Logistik zum Beispiel für die Fahrten zum Impfzentrum im FMO geklärt und die Planungen dafür abgestimmt werden. Mehrere VdK-Mitglieder hätten vorgeschlagen, dass diejenigen, die sich bereit erklärt haben, als Fahrerinnen und Fahrer zu fungieren, vorher auf Corona getestet oder auch vorher geimpft werden sollten. Er sei nicht nur Mitgliedern des VdK dankbar dafür, dass sie sich bereit erklärt haben, als Fahrerinnen und Fahrer bei den Fahrten zum FMO zu helfen. Es sei erfreulich, dass sich schon zahlreiche Menschen dafür gemeldet haben. In den meisten Städten und Gemeinden sei das schon geschehen. Anfragen können gerichtet werden an die Verwaltungen in den Rathäusern. Hinweise geben auch Mitglieder des VdK. Hinweise können erfragt werde über Tel: 0171/2658989 und per Mail an kv-steinfurt@vdk.de . Wichtige Informationen gibt es unter: www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf oder in leichter Sprache www.mags.nrw/coronavirus-leichtesprache
Ab gestern, 25. Januar 2021, ist es für Personen ab 80 Jahren möglich, sowohl online als auch telefonisch Impftermine in den Impfzentren zu buchen. In einigen VdK-Ortsverbänden haben sich bereits Mitglieder gemeldet, die dabei helfen wollen. Im Bereich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wurde für die Terminbuchung eine neue, kostenlose Telefonnummer eingerichtet: (0800) 116 117-02 (für Westfalen)

Der VdK hat die Ortsbände noch einmal auf die Betriebsaufnahme des Impfzentrums im FMO und die Erstimpfungen für die Über-80-Jährigen ab dem 8.2.2021 hingewiesen und darum gebeten, dass sich mögliche Fahrerinnen und Fahrer melden, was teilweise schon geschehen ist. Die Terminvergabe für die Über-80-Jährigen hat gestern begonnen.
Mit der Bereitstellung der 0800er-Nummer soll die für Terminbuchungen ebenfalls zur Verfügung stehende 116 117 entlastet werden – sie muss für den ärztlichen Notdienst betriebsbereit bleiben. Alternativ können Termine online ab 25. Januar 2021 über die Internetseite www.116117.de gebucht werden.


Barrierefreie Stadtbushaltestellen mit Zustimmung des VdK
Jetzt wird es nicht mehr lange dauern. Mit dem Ausbau der Kreisstraße „Bockradener Straße“ von der Straße „An der Reichsbahn“ bis zur „Rheiner Straße“ wird es auch für Menschen mit Behinderung eine Erleichterung geben. Alle Bushaltestellen an der Bockradener Straße. werden trotz erheblicher Steigung(13Allen gemeinsam ist der barrierefreie Zugang (Absenkung von Bordsteigkanten, taktile Leitführung für blinde Menschen, Erhöhung der Bussteigkante, geeignet für den Einsatz von Niederflurbussen).
Auf Wunsch der Stadtverwaltung Ibbenbüren traf sich ein Vertreter der Stadt mit dem für Menschen mit Behinderung zuständigen Vorstandsmitglied des VdK-Kreisverbandes, Rolf Hötker, um die Zustimmung zu dieser Planung abzustimmen. Er erklärte im Namen des VdK seine Zustimmung zu der Planung. Damit hat die Stadt Ibbenbüren Aussicht auf Erfolg bei der Beantragung von öffentlichen Fördermitteln.
Das gilt auch für die Situation am Bahnhof in Laggenbeck. Hier wird die Straße „An der Bahn“ zu einem Fahrradweg umgebaut. Die vorhandene Straßenoberfläche aus Kopfsteinpflaster wird durch eine Bitumendecke ersetzt, die Sicht der Verkehrsteilnehmer durch eine neue Beleuchtungsanlage deutlich verbessert und die geplanten zwei Bushaltestellen südlich und nördlich der Schienentrasse für einen angedachten Taxibusverkehr barrierefrei gestaltet. Im östlichen Bereich des Bahnhofs überquert ein ebener Übergang den Schienenstrang, im westlichen Teil ist ein Aufzug eingeplant.
Diese Planungen fanden auch die volle Unterstützung des Vorsitzenden des VdK-Ortsverbandes Laggenbeck, Peter Kempker, der nunmehr die jahrelange Arbeit des VdK bestätigt sieht.

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