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Chronik des VdK Kreisverbandes Sigmaringen

Ursprung
Der VdK Kreisverband Sigmaringen wurde am 7.September 1948 in Sigmaringen gegründet. Die französische Besatzungsmacht bestand zu diesem Zeitpunkt darauf, den Verband "Verband der Körperbeschädigten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen - KAH" zu nennen.

Grundziel des Verbandes
ist die Hilfe zur Selbsthilfe der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen.

Gründungsmitglieder
in Sigmaringen sind Kriegsteilnehmer, Schwerkriegsbeschädigte und Kriegerwitwen. Zu den Gründern gehören Bernhard Bantle, Franz Dressel, Franz Gässler, Johannes Gluitz, Robert Götz, Konstantin Holzhauer, Erwin Lahn, Jakob Mangold, Thomas Schäfer, Maximilian Schaitel aus Sigmaringen, Lorenz Gaggenmaier aus Gammertingen und Paul Endriss aus Veringendorf.

Die Hauptaufgabe
bestand darin, die Geschädigten und Hinterbliebenen des Krieges zu betreuen und ihnen bei der Realisierung der zustehenden Versorgung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Außerdem sollten entsprechende Gesetze für die Betroffenen ausgearbeitet und auf den Weg gebracht werden. Den aus dem Krieg heimgekehrten Menschen galt es, Wohnraum zu vermitteln, der jedoch sehr rar war. Im Jahr 1949 gründeten VdK Mitglieder als Selbsthilfeeinrichtung die heutige Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH ( GSW ) mit Sitz in Sigmaringen. Tausende von Menschen in rund 7.000 errichteten Wohnungen und Pflegeplätzen verdanken der GSW Sigmaringen ihr Zuhause.

Der VdK öffnet sich
Ab 1950 hieß der Verband "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e.V.", woraus sich das Kürzel "VdK" entwickelte. In den Folgejahren wurde der Name immer wieder angepasst. So wurden auch die Begriffe "Behinderte" und "Rentner" aufgenommen, was die Öffnung des Verbandes widerspiegelte. Seit 1994 nennt sich der Verband "Sozialverband VdK Deutschland e.V." und steht damit der gesamten Bevölkerung offen.

Der VdK Kreisverband Sigmaringen heute
zählt mehr als 3.500 Mitglieder in 20 Ortsverbänden. Er kümmert sich um eine Vielzahl sozialer Probleme. Er ist ein engagierter Streiter für soziale Gerechtigkeit und erzielte bislang mit seiner Rechtsabteilung beachtliche Erfolge, auch vor Gerichten. Der VdK vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Einrichtungen, Institutionen, Politik und Sozialgerichten. An den Sozialgesetzen in Deutschland hat unser Verband entscheidend mitgewirkt.

Vorsitzende des Kreisverbandes Sigmaringen

Thomas Schäfer

1948 - 1982


Konstantin Holzhauer

1982 - 1995


Adolf Rieger

1995 - 2002


Markus Schleicher

2002 - 2012


Anton Bohner

2012 - 2018


Werner Schaller

2018 - 2019


Franz-Josef Blumer

2019 - heute


In den Ortsverbänden
herrscht reges Vereinsleben. Kaffeenachmittage, Stammtische, Ausflüge und Informationsveranstaltungen machen dies deutlich. Der VdK ist im Kreis Sigmaringen quick-lebendig und setzt sich für ein gutes, soziales Miteinander ein.

Wer unsere Hilfe braucht, der bekommt sie - und wer Kameradschaft sucht, der findet sie bei uns.

Als Herberge der Kameradschaftlichkeit und Hort der Geborgenheit
bezeichnete der erste Bundespräsident, Professor Dr. Theodor Heuss, seinerzeit den VdK. Diese Beschreibung des VdK ist heute noch so zutreffend, wie sie damals schon war.

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