Url dieser Seite: http://vdk.de/kv-siegen-olpe-wittgenstein/ID210007
Sie befinden sich hier:

Veranstaltungen des VdK
Kreisverbands Siegen-Olpe-Wittgenstein

Fortbildungsveranstaltung für die
Vertreter der jüngeren Generation

Zur Weiterbildungsveranstaltung im Hotel Albus, Olpe begrüßt Anja Merz - Vertreterin der jüngeren Generation im Kreisverband Siegen-Olpe-Wittgenstein - die Vertreter aus den Ortsverbänden und Volker Böckenbrink, den Referenten der Handwerkskammer Düsseldorf.

Volker Böckenbrink leitet seinen Vortrag über Menschen mit Schwerbehinderung im Betrieb mit den Zielen der Inklusionsberatung ein.
Die Handwerkskammer Düsseldorf will Ansprechpartner und Informationsgeber für alle Fragen von Arbeitgebern und Beschäftigten rund um die berufliche Inklusion sein. Sie steht beratend bei der Schaffung und Sicherung von Praktikums- und Ausbildungs- sowie von Arbeitsplätzen unter besonderer Berücksichtigung von Technik, Barrierefreiheit, Arbeitsgestaltung, Nachteilsausgleichen, Leistungen zur Teilhabe etc. Arbeitgebern und Arbeitnehmern zur Seite. Außerdem möchte sie Kontakte zu den Kostenträgern und Leistungserbringern wie Jobcoachs oder Sozialverbände herstellen. Zudem unterstützt sie im Antragsverfahren und bei der Stellenbesetzung.

die Gruppe Jüngere Generation mit dem Referenten

© VdK

Hiernach erläutert Herr Böckenbrink den Ablauf der Beratung bei der Handwerkskammer. Er erklärt, welche Fachinstitutionen wie z. B. der Rehaträger, das Integrationsamt bzw. der -fachdienst usw. noch hinzugezogen werden können. Herr Böckenbrink stellt einige Fallbeispiele aus der Praxis vor, die nach erfolgter Beratung zu großem Erfolg sowohl für den Arbeitgeber als für den Arbeitnehmer führten.

Gerade im Bereich der Ausbildung schwerbehinderter Menschen, ist der potentielle Arbeitgeber unsicher, ob er einen schwerbehinderten Menschen überhaupt ausbilden kann und welche Risiken und Anforderungen an ihn gestellt werden könnten, die bei Anstellung noch nicht abzusehen sind. Aber nach einer intensiven Beratung, Arbeitsplatzanalyse und die Zusage von verschiedenen Trägern den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass er auf die Bedürfnisse des Schwerbehinderten umgestaltet werden kann, kommt es häufig zu einem so guten Arbeitsverhältnis, dass die meisten schwerbehinderten jungen Menschen nach ihrer Ausbildung in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt angestellt werden können. Die Motivation des Menschen mit Behinderung ist in der Regel so hoch, dass sie trotz ihrer Einschränkungen eine sehr gute Arbeitsleistung erbringen.

Nach diesem sehr informativen und mit guten Gesprächen vollen Tag, verabschiedet Anja Merz alle Teilnehmer und freut sich auf ein Wiedersehen in 2018 zur nächsten Fortbildung.

23.10.2017

Bildrechte einblenden

Bildrechte auf der Seite "http://www.vdk.de/kv-siegen-olpe-wittgenstein/ID210007":

  1. die Gruppe Jüngere Generation mit dem Referenten | © VdK

Liste der Bildrechte schlieen