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VdK Oberlahn kritisiert die Selbstbedienungsmentalität bei der Verwertung der Restimpfstoffmengen

Das ist "schlampige Arbeit" und lässt Zweifel an der erfolgreichen Umsetzung des Impfkonzeptes und an den verantwortlichen Personen zu.

Im Landkreis Limburg-Weilburg leben 9238 pflegebedürftige Menschen. Der größte Anteil wird dabei von pflegenden Angehörigen zu Hause gepflegt. Viele aus diesem Personenkreis sind noch nicht geimpft.

Deren pflegende Angehörige haben nach dem Impfkonzept frühestens mit Eintritt der Stufe 3 die Möglichkeit, eine Impfung zu erhalten. Da ist die Impfung des Kriseninterventionsteams und des Landrats, (beide Personengruppen gehören zur Stufe 3 des bundesweiten Impfkonzeptes) ein Skandal.

Eine Warteliste mit Ersatzkandidaten fehlt

Zu diesen Impfterminen gehört eine Warteliste für die Impfreihenfolge, die den noch zu impfenden Personenkreis nahe der Impfstation aufweist, damit nur ein Anruf ?wenn auch am Mittagstisch? genügt, um die Impfreihenfolge einzuhalten.

Der Impftourismus nach Wiesbaden

Tage vor der Eröffnung des Impfzentrums in Limburg wurden die hochbetagten Menschen zum Impfzentrum nach Wiesbaden gefahren, um sich dort die Spritze abzuholen.

2 Personen in einem Fahrzeug fahren zum Impfzentrum nach Wiesbaden. Bereits nach der ersten Fahrt konnten die Fahrer*innen mit SARS-CoV 2 infiziert sein, sodass eine Verbreitung des Virus unausweichlich und vermutlich auch geschehen ist. Mit einer durchdachten Strategie hat dieser Impfablauf nichts zu tun. Abgesehen davon ist der Weg zur Anmeldung für die Betroffenen und deren Angehörige eine große Hürde, die sie nehmen müssen. Mit ungeklärten Zuständigkeiten in den Gesundheitsämtern über dauerhaft unerreichbare Telefonnummern bei der Registrierungshotline hakt es an vielen Stellen bei der Krisenbewältigung.

Der Sozialverband VdK-Kreisverband Oberlahn fordert Verbesserungen in den Registrierungsabläufen, die es den Bürgerinnen und Bürgern erlauben, einfach und zielgerichtet an die Impfung zu kommen.

Auf- und Ausbau eines POST-Covid-Netzwerks für Betroffene und deren Angehörige

Ziel muss es sein, die "Genesenen" mit ihren Folgeerkrankungen nicht im Stich zu lassen. Eine gute Rehabilitationsversorgung zum Körperaufbau und eine dauerhafte psychische Betreuung sollten künftig als Nachsorge zu der Erkrankung sichergestellt sein. In der psychischen Betreuung fehlt es in unserem Landkreis an Angeboten und an zeitnahen Behandlungsaufnahmen. Wartezeiten von über einem Jahr bis zur Aufnahme der Behandlung ist keine Seltenheit.

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