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Aktuelles vom Landesverband

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Der Landesverband verweist ausdrücklich auf

Der Mensch zählt, nicht der Profit

22.08.2021

Sozialverband VdK NRW zur neuen Krankenhausplanung

Wenn es um Gesundheit geht, muss der Mensch im Mittelpunkt stehen und nicht der Profit. Deshalb, so Horst Vöge, sehe der Sozialverband VdK NRW die jetzt vorgestellten Pläne zur Neuausrichtung der nordrhein-westfälischen Krankenhauslandschaft ausgesprochen kritisch. „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine flächendeckende Versorgung mit Krankenhausbetten ist“, so der Vorsitzende des VdK NRW.

Zwar betone Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, dass eben diese flächendeckende Versorgung erhalten werden solle. Aber zwischen den Zeilen sei deutlich zu lesen, dass die Umstrukturierung natürlich Opfer fordere - zum Beispiel Abteilungen oder ganze Häuser zu schließen. Vöge befürchtet, dass dies zu Lasten des ländlichen Raumes gehen könnte, da der Schwerpunkt bei der Neuausrichtung der Krankenhauslandschaft die Spezialisierung der Kliniken sei. Das dürfe auf gar keinen Fall passieren.

„Wer im ländlichen Raum lebt, ist ohnehin schon gebeutelt durch weite Wege zu Arzt und Krankenhäusern und einen oftmals mangelhaft ausgestatteten Öffentlichen Personennahverkehr.“ Hinzu komme der demografische Wandel. „Menschen werden älter und damit häufiger krank.“ Was durch den Klimawandel noch verstärkt werde. Die Wissenschaft weise immer wieder darauf hin, dass die Klimaveränderungen vor allem bei älteren Menschen für Krankheiten sorgen und im schlimmsten Fall zum Hitzetod führen würden.

Wenn jetzt in den 16 Planungsregionen im Land die Weichen für die Umstrukturierung gestellt werden, bevor das Ministerium im kommenden Jahr endgültig entscheide, dann sei für den Sozialverband VdK NRW klar: „Auch die Patientenvertreterinnen und -vertreter gehören mit an den Tisch. Ihre Interessen müssen gleichberechtigt neben denen von Krankenhausträgern oder Krankenkassen gehört werden und in die Planung einfließen.“ Zudem fehle in der gesamten Diskussion etwas Grundsätzliches. „Grundlage jeder Planung muss eine vernünftige finanzielle Basis sein. Eine solche müssen Land und Bund endlich bereitstellen.“

Klimapolitik braucht soziale Gerechtigkeit!

20.08.2021

VdK NRW warnt vor zusätzlicher Belastung von ärmeren, älteren und kranken Menschen

Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen fordert die Landesregierung dazu auf, die Kommunen entschlossen und nachhaltig bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen vor Starkregen, Hochwasser, extremer Hitze und Dürreperioden wie auch im Rahmen einer umweltfreundlichen Stadtplanung zu unterstützen. „Der jüngst veröffentliche Forschungsbericht des Bundesarbeitsministeriums zu den Verteilungswirkungen eines fortschreitenden Klimawandels hat deutlich gemacht, dass uns die Folgen von Starkwetterereignissen schneller und drastischer treffen als bisher gedacht - und ihre Eindämmung unbedingt mit der Bekämpfung sozialer Ungleichheiten einhergehen muss“, betont der Vorsitzende Horst Vöge.

Ansonsten besteht die Gefahr, dass Mehrkosten für die Prävention und Beseitigung entsprechender Schäden einseitig zu Lasten von Haushalten mit geringem Einkommen gehen: „Neben Mieterhöhungen durch notwendige Gebäudesanierungen drohen laut Studie beispielsweise auch steigende Lebensmittelpreise aufgrund von Ernteeinbußen“, erläutert Horst Vöge. „Dabei sind die Betroffenen heute schon gezwungen, einen Großteil ihres knapp bemessenen Budgets für ihre Grundbedürfnisse auszugeben.“

Darüber hinaus seien auch Ältere sowie Menschen mit Behinderung auf sozial orientierte Umweltkonzepte inklusive ausreichend vorhandener Grünflächen angewiesen: „Sie leben häufig in beengten Wohnverhältnissen und leiden bei hohen Temperaturen besonders unter dem zunehmenden Gesundheitsrisiko, das bis zur befürchteten Ausbreitung von Infektionskrankheiten reicht“, so der VdK-Landesvorsitzende, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist. „Klimapolitik ist demnach immer auch Gesundheits- und Sozialpolitik - und braucht Lösungen, die die Zusatzausgaben möglichst gerecht auf den Schultern der Gesellschaft verteilt!“

verantwortlich: Andrea Temminghoff

Impfzentren weiterhin wichtig!

17.06.2021

VdK NRW befürwortet Festhalten an bewährter Struktur

Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen begrüßt das Vorhaben von Bund und Ländern, die Corona-Impfzentren auch über den September hinaus zu erhalten. „Gerade chronisch kranke Menschen und andere vulnerable Gruppen, die durch die Aufhebung der Priorisierung noch nicht zum Zuge gekommen sind, sind weiterhin auf dieses Angebot angewiesen“, macht der Vorsitzende Horst Vöge deutlich.

Er hebt außerdem die Bedeutung für alle diejenigen hervor, die weder einen Hausarzt haben, noch über Betriebsärzte abgedeckt sind. „Nicht zuletzt ermöglichen die Zentren auch eine gezieltere Steuerung bei der Impfung von Einwohner*innen sozial benachteiligter Stadtteile sowie bei den ab Herbst zu erwartenden Auffrischungen“, so der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist.

verantwortlich: Andrea Temminghoff

Reförmchen statt Pflegereform

31.05.2021

VdK NRW bemängelt Verschlechterungen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte

„Die Änderungsanträge von Union und SPD zur geplanten Pflegereform sind eine schlechte Nachricht für rund eine Million Pflegebedürftige wie auch ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen.“ Auf die nun öffentlich gewordenen Pläne der Bundesregierung, im Rahmen des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetzes nur einen winzigen Teil der zuvor angekündigten Steuermittel bereitzustellen, reagiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge mit deutlicher Kritik. „Statt die Pflegeversicherung nachhaltig zu erneuern, verkommen die Regelungen zu Teillösungen, die weder bei der Finanzierung noch den Betroffenen helfen.“

So könnten die Eigenanteile bei einer stationären Unterbringung, die in NRW mit monatlich rund 2.405 Euro über dem deutschlandweiten Durchschnitt in Höhe von 2.015 Euro liegen, zukünftig lediglich zu einem Drittel gedeckelt werden. „Außerdem reicht das Geld mitnichten, damit Heime der jüngst beschlossenen Verpflichtung nachkommen können, das Pflegepersonal nach Tarif zu bezahlen“, macht Horst Vöge deutlich.

„Nicht zuletzt steht auch die Bezahlung von Rentenbeiträgen pflegender Angehöriger durch den Fiskus vor dem Aus“, bedauert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist. „Mit diesem ‚Reförmchen‘ verschiebt sich die grundlegende Neugestaltung der Pflegeversicherung abermals auf die nächste Regierung“, so Horst Vöge. „Das bedeutet nicht nur Unsicherheit für Beitragszahler sowie die Einrichtungen und ihr Personal, sondern vor allem auch für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind - oder ihre Angehörigen gerade in Corona-Zeiten ohne Rücksicht auf die eigenen Belastungsgrenzen zu Hause betreuen.“

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