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VdK-Aktionen

Zahnartz-Notstand im Jagsttal

© VdK-Kreisverband Künzelsau

Zahnärztliche Versorgung im Jagsttal

Die VdK Ortsverbände im Jagsttal ( Mulfingen, Dörzbach, Krautheim, Schöntal ) haben am 6.9.2018 zu einer Informationsveranstaltung mit dem Vorsitzenden der Kreiszahnärzteschaft Zahnarzt Holger Gerlach eingeladen. Herr Gerlach berichtete über den aktuellen zahnärztlichen Versorgungsgrad im Hohenlohekreis, Zahnarzt- Einwohner-Verhältnis, von 1: 1.787.

Differenziert betrachtet ergibt sich jedoch für das Jagsttal bei 16.343 Einwohnern heute ein Verhältnis von 1: 4.090. In der großen Kreisstadt Öhringen dagegen von 1: 950 . Für die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) ist der Hohenlohekreis im Durchschnitt aber gut versorgt. Die Situation kann sich noch erheblich verschärfen, wenn zwei Zahnärzte (Mulfingen, Krautheim) in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen und keine Nachfolgerinnen /er für ihre Praxen finden. Der Versorgungsgrad läge dann bei 1: 8.000.

Die politisch Verantwortlichen kennen diese Zahlen seit Jahren und haben nichts dagegen unternommen. Ihre Pflicht und Aufgabe ist es jedoch, auch für gleichwertige Lebensbedingungen im ländlichen Raum zu sorgen .

Die VdK Ortsverbände starten deshalb, zusammen mit den Gemeinden, eine Unterschriftenaktion, um die KZV aufzufordern, ihren Sicherstellungsauftrag auch für das Jagsttal zu erfüllen d.h. eine deutliche Verbesserung des Versorgungsgrades.

Wir bitten Sie um ihre Unterstützung durch die Auslegung der Listen in ihrer Firma und anschließender Rücksendung an meine o.g. Anschrift. Alle Firmen haben bei einer ortsnahen zahnärztlichen Versorgung, durch kürzere Wege der Mitarbeiter, weniger Fehlzeiten und einen zusätzlichen Standortvorteil bei der Mitarbeitergewinnung.

Wir glauben, dass wir durch diese Unterschriftenaktion, unterstützt durch die Firmen und Dienstleistungsbetriebe einen Druck auf die KZV aufbauen können, um eine Veränderung zu erreichen.

Die Vertreter der Jagsttalgemeinden werden am 14.12.2018, dem Stv. Vorsitzenden der KZV Stuttgart Herrn Besters , die Unterschriftenlisten überreichen. Gerne würden wir dabei auch von Ihnen, wenn möglich, ein zusätzliches Forderungs. – oder Unterstützungsschreiben übergeben, was unserem Anliegen noch mehr Nachdruck verleihen könnte.

Wir dürfen einfach nicht zuschauen und abwarten, bis gar nichts mehr geht!

Aus diesem Grund wird der VdK Verband hier aktiv und tut etwas. Machen ist bekanntlich schwieriger, als wollen.

Zahnärztliche Versorgungzahlen im Mittleren Jagsttal lösen interkommunalen Bürgerprotest aus.

Der Sozialverband VdK führte in den vier Jagsttalgemeinden eine Unterschriftenaktion für eine Verbesserung der zahnärztlichen Versorgung durch. Für das Jagsttal eine einmalige über die einzelnen Gemeinden hinausgehende Aktion. Zur Übergabe der Unterschriftenlisten lud der Sozialverband je einen Vertreter der KZV Stuttgart, der Zahnärzte , des Landratsamtes , des VdK Landesverbandes sowie den Kreisvorsitzenden und die VdK Ortsvorsitzenden nach Dörzbach ein. Nach den Grußworten von Bürgermeister Kümmerle , der die Aktion unterstützte und Frank Stroh vom VdK Landesverband, sprach Dr. Kern die heute schon vorhandene zahnärztliche Unterversorgung und die berechtigte Sorge vieler Bürger an, dass in wenigen Jahren, wenn nichts geschieht, die zahnärztliche Versorgung im Jagsttal an die Wand gefahren wird. Bisher kümmerte sich niemand darum, es gibt kein Konzept und eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Man darf nicht länger zuschauen, abwarten und nichts tun. Der Sozial –verband VdK hat deshalb das Heft in die Hand genommen und die Bevölkerung aufgerufen ihren „Unmut“ durch ihre Unterschriften zum Ausdruck zu bringen. Insgesamt haben sich 3878 besorgte Bürger in die Listen eingetragen. Die tatsächlichen Zahlen liegen jedoch deutlich höher, da nicht alle Kommunen diese Aktion solidarisch unterstützt haben. Dr. Kern übergab dem Stv. Vorsitzenden der KZV Stuttgart Christoph Besters diese 3878 Unterschriften der Bürger mit der Forderung, die zahnärztliche Unterversorgung abzubauen und den Versorgungsgrad im Jagsttal ( Einwohner je Zahnarzt ) deutlich zu verbessern. Um dies zu erreichen ist ein Bündel von Maßnahmen erforderlich .Die Schnittstellen von VdK und KZV liegen in den bewährten Strukturen der flächendeckenden wohnortnahen dezentralen Versorgung, die es zu erhalten und auszubauen gilt. Wenn die Politik ernsthaft die medizinische Versorgung im ländlichen Raum aufrechterhalten möchte, dann muss sie vor allem dafür sorgen, dass die ausufernde Bürokratie abgebaut und für die Praxen auf ein vernünftiges Maß reduziert wird. Fast 20Alle Beteiligten waren sich am Ende einig, dass KZV, Zahnärzte, Politik, Bürgermeister, Landratsamt und der Sozialverband sich im neuen Jahr zusammensetzen müssen, um gemeinsam ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, zum Wohle aller Bürger im Jagsttal. Es geht hier allein um die Sache und die persönlichen Empfindlichkeiten einiger Akteure sollten dabei hintenanstehen.
HK

Soziale Spaltung Stoppen!

VdK-Aktion zur Bundestagswahl© VdK

Soziale Spaltung stoppen!?, so lautet das Motto der VdK-Aktion zur Bundestagswahl 2017. Denn trotz der großen Wirtschaftskraft wächst die soziale Kluft in Deutschland immer weiter.

Seit der letzten Bundestagswahl konnten auch dank des Sozialverbands VdK einige wichtige sozialpolitische Weichen gestellt werden: von der Anhebung der Mütterrente über Fortschritte bei der Erwerbsminderungsrente, in der Krankenversicherung und Pflege bis zum Mindestlohn.

Trotzdem gibt es noch etliche Baustellen. Daher ist das Motto ?Soziale Spaltung stoppen!? ein Signal für einen Kurswechsel in der Sozialpolitik

Soziale Spaltung stoppen!?

Weg mit den Barrieren

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