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VdK-Kreisverband Konstanz
Berichte

Notrufnummer 112

Nur etwa ein Viertel aller EU-Bürger kennt die Notrufnummer 112. Deshalb macht das Land mit einem Aktionstag auf den europaweiten Notruf aufmerksam. Unter der kostenlosen Rufnummer 112 können Hilfesuchende eine Leitstelle erreichen, um nach einem Unfall, bei Bränden oder anderen Unglücksfällen Hilfe zu holen.

„Seit zehn Jahren ist 112 europaweit die Nummer für den Notfall! Sie funktioniert in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union kostenlos – im Festnetz und mit dem Handy. Weil das noch längst nicht alle wissen, gibt es am 11. Februar diesen Aktionstag“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl.

Unter der kostenlosen Rufnummer 112 können Hilfesuchende in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Leitstelle erreichen, um nach einem Unfall, bei Bränden oder anderen Unglücksfällen Hilfe zu holen.

Unlängst zeigte eine Eurobarometer-Umfrage, dass nur knapp über ein Viertel (26 Prozent) der befragten EU-Bürger spontan wusste, dass die 112 die Notrufnummer ist, über die man an jedem Ort in der EU die Feuerwehr oder den Rettungsdienst erreichen kann. „Unser Ziel ist es, dass jede Bürgerin und jeder Bürger diese lebenswichtige Nummer kennt. Jeder soll wissen: Mit der 112 erhalte ich in Baden-Württemberg, in Deutschland und in ganz Europa Hilfe. Wer die 112 im Notfall wählt, dem wird geholfen“, betonte Innenminister Strobl.

In den Leitstellen, in denen der Notruf eingeht, erfragen kundige Mitarbeiter alle notwendigen Informationen und geben auch Hinweise und Anleitungen zur Ersten Hilfe.
Weitere wichtige Rufnummern

Neben der 112, der Rufnummer für Notfälle, gibt es noch weitere wichtige Rufnummern. So gilt für einen Krankentransport, bei dem ein Patient unter medizinisch-fachlicher Betreuung befördert werden muss, die Rufnummer 19222. Bei dieser Nummer muss auch vom Festnetz aus die Ortsvorwahl der für den Kreis zuständigen Leitstelle vorgewählt werden.

Bei einer Erkrankung, mit der normalerweise der Hausarzt oder ein niedergelassener Arzt aufgesucht werden würde, die jedoch außerhalb der Sprechzeiten auftritt, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Dieser ist unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 zu erreichen. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl. Sie gilt deutschlandweit und ist kostenlos.
13.02.2018

Neue Informationsplattform zur Hospiz- und Palliativversorgung

Wo finde ich Hilfe, wenn ein Angehöriger sterbenskrank ist? Gibt es Hospize in meiner Nähe oder spezielle Pflegeteams, an die ich mich in dieser schwierigen Lebensphase wenden kann? Solche und ähnliche Fragen beantwortet ein neues Informationsportal für Bürgerinnen und Bürger, das zum Jahreswechsel online gegangen ist.

Sozialministerium

Wappen© Ministerium für Soziales und Integration

Gemeinsam mit dem Hospiz- und Palliativverband hat das Ministerium für Soziales und Integration damit ein Angebot geschaffen, das den Bürgerinnen und Bürgern schnell und übersichtlich umfassende Informationen rund um das Thema zur Verfügung stellt – dies ist ein weiterer Schritt in der Umsetzung der Hospiz- und Palliativkonzeption des Landes.

Unkomplizierter Überblick über bestehende Angebote
„Wir wollen die Menschen, die mit Tod und Sterben konfrontiert sind, in dieser sehr schwierigen Lebensphase nicht alleine lassen. Es ist wichtig, dass sich Ratsuchende unkompliziert einen Überblick über die bestehenden Angebote im Land machen können“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. Der Hospiz- und Palliativverband Baden-Württemberg sei seit über 20 Jahren die Interessenvertretung der Hospizbewegung im Land und habe neben der fachlichen Expertise einen umfassenden Überblick zu allen Themen rund um die Hospiz- und Palliativversorgung. „Ich freue mich deshalb sehr, dass wir einen starken und kompetenten Partner an unserer Seite haben, der das Portal entwickelt und zukünftig aktualisiert. Damit leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung im Land.“

Unter hospiz-palliativ-bw.de finden sich die Adressen und Kontaktdaten zum Beispiel von Hospizen, Ambulanten Pflegediensten, speziellen Pflegeteams, Hospizgruppen, Palliativmedizinern. Daneben gibt es viele Informationen zur Hospiz- und Palliativversorgung in Baden-Württemberg, wie zum Beispiel Angebote zu Trauerbegleitung und Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbegleitung von Angehörigen und Ehrenamtlichen sowie Informationen zu Vollmachten und Patientenverfügungen.

Hospiz- und Palliativverband begrüßt diese Maßnahme
Susanne Kränzle, Vorsitzende des Hospiz- und Palliativverbandes, begrüßt diese Maßnahme des Landes, denn tatsächlich fehle es Menschen, die plötzlich mit schwerer Erkrankung und Sterben konfrontiert werden, oft an grundlegenden Informationen, die nun unkompliziert abrufbar seien. „Das Sterben ist nach wie vor kein Thema, mit dem man sich ohne Not beschäftigt – und in der Not haben die Betroffenen nun eine Möglichkeit, sich zunächst selbst darüber zu informieren, an wen sie sich ganz konkret wenden können. Dieses Internetportal ersetzt kein Gespräch mit Fachleuten, aber es ist ein Wegweiser zu denen, die zur weiteren Beratung, Behandlung oder Begleitung zur Verfügung stehen“, so Kränzle abschließend.

09.01.2019


Tipps zum Thema Datenschutz

Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zum Thema Datenschutz zusammengefasst. Verbraucherschutzminister Peter Hauk sieht bei der Aufklärung der Bevölkerung zum Thema Internetsicherheit auch die öffentlich-rechtlichen Medien in der Pflicht. Er möchte dafür auf der kommenden Verbraucherministerkonferenz Ende Mai in Mainz werben.

Staatswappen

Staatswappen© Land Baden Württemberg

„Je früher wir die Menschen für einen sorgsamen und vorsichtigen Umgang mit ihren persönlichen Daten im Netz sensibilisieren, umso besser sind sie gegen Online-Angriffe geschützt. Daher müssen wir die Verbraucherbildung in der digitalen Welt stärken, denn sie kann wirksam dazu beitragen, Datendiebstähle zu vermeiden. Eine entscheidende Rolle, aber auch eine besondere Verantwortung, kommt dabei den durch den Gebührenzahler finanzierten öffentlich-rechtlichen Medien zu. Mit Sendern wie ‚DASDING‘, ihren Online-Angeboten aber auch den klassischen Radio- und Fernsehsendern haben sie eine breite Durchdringung. Wir streben eine engere Zusammenarbeit mit den öffentlich-rechtlichen Medien an und werden sie zu einem ersten Planungsgespräch einladen“, sagte Verbraucherminister Peter Hauk. Für viele Menschen im Land seien die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags verlässliche Größen und wichtige Informationsquellen.

Hauk werde die zuständigen Intendanten und Sendedirektoren sowie die Rundfunk-, Verwaltungs- und Fernsehräte anschreiben und für das Thema sensibilisieren. Denkbar wären landes- und bundesweite Radio- und Fernsehspots, die das Thema Internetsicherheit laufend und aktuell aufgreifen. Dabei sollen alle Alters- und Bevölkerungsgruppen angesprochen werden.

In einer Welt, die immer digitaler wird, mehren sich nicht nur die Chancen, sondern auch die Risiken für Verbraucher. Die aktuelle Debatte um den Datendiebstahl, dem rund 1.000 Personen des öffentlichen Lebens zum Opfer fielen, mache Nutzern digitaler Medien deutlich, dass ihre persönlichen Daten im Netz schnell in falsche Hände geraten können. Hier brauche es eine noch bessere Aufklärungsarbeit, um die möglichen Risiken transparenter zu machen.

„Dazu brauchen wir ein breiteres Informationsnetzwerk, das sehr gut von den öffentlich-rechtlichen Sendern mitgetragen werden kann. Hier muss sich auch der Bund intensiv engagieren. Die Länder allein können das nicht stemmen. Deshalb werden wir das Thema auf der nächsten Verbraucherministerkonferenz Ende Mai in Mainz anmelden“, betonte Hauk.
Verbraucher laufend über einfache, aber wichtige Grundregeln informieren

„Das Wissen um einfache, aber wichtige Grundregeln, wie die Verwendung aktueller Softwareupdates und Virenschutzprogramme sowie sicherer Passwörter und sicherer Internetverbindungen sind ein guter Schutz vor einem Online-Angriff. Außerdem sollten wir auch in der digitalen Welt nicht sorglos, sondern mit dem gesunden Menschenverstand agieren“, betonte Hauk. Die Vertrauenswürdigkeit der benutzten Internetangebote solle öfter hinterfragt und persönliche Daten sollten nur restriktiv weitergeben werden. „Daten, die nicht preisgegeben werden, können nicht geklaut und nicht missbraucht werden“, erläuterte Hauk.

„Um die Sicherheit im Internet für jeden Einzelnen zu erhöhen, ist es notwendig, schon Jugendliche zu schulen und zu einem sicheren Umgang im Netz zu erziehen. Selbst aktuellste Sicherheitssoftware kann den kritischen Blick nicht ersetzen“, sagte der Minister.

Die Stärkung der Verbraucherbildung habe auch auf europäischer Ebene einen hohen Stellenwert. So stehe im Arbeitsprogramm der neuen EU-Ratspräsidentschaft für die nächsten 18 Monate die Entwicklung der Kompetenzen der Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit Digitalisierung, Cybersicherheit und Medienkompetenz ganz oben auf der Agenda. „Hier wollen wir auf der regionalen Ebene unseren Teil dazu beitragen“, sagte Verbraucherminister Hauk.

17.01.2019


Organspende

Zum Tag der Organspende am 1. Juni hat Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha seine Unterstützung für die Einführung der Widerspruchslösung bekräftigt. Trotz zuletzt leicht gestiegener Spendenzahlen in Baden-Württemberg bestehe akuter Handlungsbedarf.

Landeswappen

Landeswappen BW© Land BW

„In Baden-Württemberg ist die Zahl der Organspenden im vergangenen Jahr zwar gestiegen, doch warten bei uns im Land immer noch zu viele Menschen auf ein lebenswichtiges Spenderorgan,“ sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. „Es besteht deshalb akuter Handlungsbedarf. Die Widerspruchslösung in Verbindung mit engen ethischen Grenzen und einer umfassenden Information der Bevölkerung ist daher der richtige Weg, um die Zahl der Organspenden zu erhöhen.“ Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) wuchs die Zahl der Organspenden in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr von 95 auf 126.

Bündnis Organspende Baden-Württemberg
Seit mehr als zehn Jahren arbeitet das Land gemeinsam mit allen relevanten Akteuren im Bündnis Organspende kontinuierlich daran, das Thema in Baden-Württemberg weiter voranzubringen. „Mit dem Bündnis möchten wir möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich mit Organspende auseinanderzusetzen. Eine Spende ist immer noch ein freiwilliges Geschenk, das nicht eingefordert werden kann. Damit jeder Einzelne eine freie Entscheidung treffen kann, ist eine offene, ausführliche und sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema wichtig. Das gilt ganz besonders für die mögliche Einführung der Widerspruchslösung“, so Lucha.

Transplantationsbeauftragte als Multiplikatoren
Neben der Bereitschaft zur Organspende gehöre aber auch, dass das Land die Entnahmekrankenhäuser weiter unterstütze. In Baden-Württemberg sei bereits ein mustergültiges Curriculum zur Qualifizierung von Transplantationsbeauftragten entwickelt und umgesetzt worden. „Ab diesem Jahr werden wir das intensivmedizinische Personal der Entnahmekrankenhäuser in Notfallaufnahmen und auf Intensivstationen gezielt fortbilden und setzen dabei auf Transplantationsbeauftragte als Multiplikatoren“, so der Minister. Mit dem Förderprojekt „Zukunft Organspende“ unterstütze das Land die Kliniken weiterhin nachhaltig, damit die Steigerung der Organspendezahlen ein dauerhafter Trend werden kann.

Bundesweiter Tag der Organspende
Unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ setzt der bundesweite Tag der Organspende am 1. Juni ein Zeichen für die Wichtigkeit der persönlichen Entscheidung. Er findet jährlich am ersten Samstag im Juni statt. Die zentrale Veranstaltung zum Tag der Organspende in Baden-Württemberg findet dieses Jahr in der Gemeinde Murr im Landkreis Ludwigsburg statt. Dort werden vom 30. Mai (Donnerstag) bis zum 1. Juni (Samstag) die Deutschen Meisterschaften der Transplantierten und Dialysepatienten ausgetragen. Der Wettkampf wird gefördert mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

04.06.2019

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