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Aktuell im Überblick

Lesung von Gertraud Weber;
hier: Vorstellung des Buches "Vertreibung mit Behinderung"

Frau Gertraud Weber, Mitglied seit 64 Jahren im VdK, stellte ihr Buch "Vertreibung mit Behinderung vor". Eingeladen hatte der VdK Ortsverband Koblenz Süd/Stadt in das Hotel Kornpforte in Mitten der Koblenzer Altstadt. Viele Mitglieder kamen zum Kultur-Stammtisch. Nach der Begrüßung der Anwesenden insbesondere der Autorin Frau Weber, durch den Ortsverbandsvorsitzenden Rigobert Scherf, konnte die Veranstaltung beginnen.

Frau Weber

Autorin Gertraud Weber bei der Lesung© Rigobert Scherf

Frau Weber hat verschiedene Erlebnisse gelesen wie zum Beispiel Kindheitserinnerungen, Heilige Kommunion, Mein 14.Geburtstag am 27.Mai 1945 und weitere Erzählungen. Es war so toll geschrieben, dass man sich die erst ab 1947 geboren wurden, in diese Zeit zurück denken konnten.
Nach der Lesung wurde über die berichtete Zeit rege diskutiert.
An Frau Weber einen herzlichen Dank. Es war ein angenehmer, schöner Nachmittag.

Frau Weber

Frau Weber über die Schulter geschaut© Rigobert Scherf

Gerechtigkeit für Demenzkranke
Sozialverband VdK begrüßt neue Einstufung bei Pflegebedürftigkeit

"Demenzkranke müssen als Pflegebedürftige stärker berücksichtigt werden. Daher begrüßen wir die Empfehlung des Expertenbeirats, den Pflegebedürftigkeitsbegriff künftig an der Selbstständigkeit eines Betroffenen auszurichten", sagte Willi Jäger, Vorsitzender des Sozialverbandes VdK Rheinland-Pfalz. "Bei der früher geltenden ,Satt-und-sauber-Pflege3, fielen die Demenzkranken oft durchs Raster; sie wurden mit ihrer Krankheit allein gelassen. Das hatte teilweise dramatische Folgen, auch für die Angehörigen." Deswegen müsse die Bundesregierung das Gesetz so schnell wie möglich auf den Weg bringen. Gleichzeitig mahnte Jäger, auch auf die praktische Umsetzung zu schauen: "Wenn mehr Demenzkranke als pflegebedürftig eingestuft werden, brauchen wir auch mehr Pflegepersonal. Dieses Problem vernachlässigt der Beiratsbericht."

Hintergrund: Heute übergibt der "Expertenbeirat zur Ausgestaltung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs" seinen Bericht ans Gesundheitsministerium. Darin fordert er unter anderem, den Pflegebedürftigkeitsbegriff neu auszurichten. Wie pflegebedürftig ein Mensch ist,
richtet sich bisher nach der sogenannten "Minutenmessung". Es wird nur überprüft, welche alltäglichen Handlungen die Person alleine bewältigen kann - zum Beispiel Toilettengänge, Treppensteigen oder Essenkochen. Das wird in Minuten umgerechnet und so der Grad der Pflegebedürftigkeit bestimmt. Viele Demenzkranke haben mit diesen einzelnen Tätigkeiten keine Probleme, brauchen aber trotzdem eine Rundum-Betreuung.
Deswegen soll sich der Pflegebedürftigkeitsbegriff nun am Grad der Selbstständigkeit eines Menschen orientieren.

Presseabteilung des
VdK Landesverbandes Rheinland - Pfalz

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  1. Frau Weber | © Rigobert Scherf
  2. Frau Weber | © Rigobert Scherf

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