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Beitragssätze 2015

Die wichtigsten zum 01.01.2015 in Kraft getretenen Änderungen in der gesetzlichen Renten,- Kranken- und Pflegeversicherung.

Wer Rat braucht, kann sich an die VdK-Geschäftsstellen wenden.

Rentenversicherung für das Kalenderjahr 2015:

Der Rentenbeitragssatz wurde von bisher 18,9 auf 18,7 Prozent gesenkt.

Gut verdienende Arbeitnehmer müssen 2015 für einen höheren Bruttolohn Beitäge zahlen. Die Bemessungsgrenze in der Rentenversicherung stieg in den alten Bundesländern von jährlich 71.400,-€ auf 72.600,- €, in den neuen Bundesländern von 60.000,- € auf 62.400,- €

Krankenversicherung für das Kalenderjahr 2015

Der Beitragssatz wurde von bisher 15,5 auf 14,6 Prozent gesenkt .

Die Hälfte, nämlich 7,3 Prozent trägt der Arbeitnehmer bzw. Rentner, die andere Hälfte trägt der Arbeitgeber bzw. Rentenversicherung. Der Arbeitgeberanteil wird dann bei 7,3 Prozent festgeschrieben. Der bisherige Beitragssatzanteil von 0,90 Prozentpunkten, der von den Versicherten alleine getragen werden musste, entfällt. Genauso entfällt nunmehr der pauschale Zusatzbeitrag den eine Krankenkasse bisher erheben konnte. Stattdessen können die Krankenkassen nunmehr einkommensabhängige Zusatzbeiträge erheben, welche die Versicherten alleine zu schulterrn haben.
Das Bundesministerium für Gesundheit legt jedes Jahr zum 01.01. für das Folgejahr einen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz fest. Für 2015 liegt dieser bei 0,9 Prozent. Kassen, die finanziell gut dastehen, können ihre Versicherten durch einen niedrigeren Zusatzbeitrag entlasten. Dieser kann, wenn ein entsprechender Finanzbefdarf gegeben, aber auch höher sein.
Jedes Krankenkassenmitglied hat über ein Sonderkündigungsrecht die Möglichkeit die Krankenkasse zu wechseln, wenn erstmals Zusatzbeiträge erhoben oder erhöht werden. Die Kündigung muss bis zum Ablauf des Monats erklärt werden, für den die Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erstmals erhebt oder ihn erhöht. Die Kündigung wird zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats wirksam.
Die elektonische Gesundheitskarte löst die alten Krankenversicherungskarten ab. Unabhängig vom aufgedruckten Datum verliert diese ihre Gültigkeit.

Die Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung steigt von jährlich 53.550,- € auf nunmehr 54.900,- €.

Pflegeversicherung für das Kalenderjahr 2015

Das Pflegestärkungsgesetz bringt mit seinem Inkrafttreten am 01. Januar 2015 deutliche Leistungsverbesserungen für Pflegbedüftige und deren Angehörige. Alle Leistungsbeiträge wurden um 4 Prozent angehoben. Leistungen der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege können in Zukunft besser miteinander kombiniert werden. Tages- und Nachtpflege kann nunmehr ungekürzt neben Geld- und Sachleistungen beansprucht werden. Die Zuschüsse für Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmittel wurden von bisher 2557,- € auf bis zu 4000,- € pro Maßnahme erhöht.
Die Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf wurde verbessert, Berufstätige die kurzfristig die Pflege eines Angehörigen organisieren müssen,erhalten eine Lohnersatzleistung, im Grundsatz 90 Prozent des wegfallenden Nettoentgelts für eine bis zu 10 tätige Auszeit. Der paritätische Beitragssatz der Pflegeversicherung wurde um 0,3 auf nunmehr 2,35 Prozent erhöht. Für Kinderlose beträgt er 2,60 Prozent. Davon fließen 0,2 Prozent zur Finanzierung von Leistungsverbesserung, 0,1 Prozent zum Aufbau eines Pflegevorsorgefonds.

Die Beitragsbemessungsgrenze bis zur der Beiträge zur Pflegversicherung zu zahlen sind, steigt von bisher jährlich 53.550,- € auf nunmehr 54.900,- €.

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