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Monat Oktober 2021

Auf ein Wort

Liebe Leserin , lieber Leser ,

Kreisvorsitzender Achim Werner

© Kreisvorsitzender Achim Werner

sozialer Aufschwung jetzt " - mit diesem Motto hat sich der VdK in den Bundestagswahlkampf eingemischt . Ziel des zu parteipolitischer Unabhängigkeit verpflichteten Sozialverbands war es nicht , Empfehlungen für die Wahl bestimmter Parteien auszusprechen , sondern alle Kandidatinnen und Kandidaten mit seinen sozialpolitischen Forderungen zu konfrontieren und zur Unterstützung dieser Forderungen aufzurufen .
Bei zahllosen Veranstaltungen im ganzen Land hat der VdK Abgeordnete eingeladen undsie um Stellungnahme zu seinen Forderungen gebeten . Themen waren dabei der Kampf gegen die Altersarmut , ein höheres Rentenniveau , die Gründung einer Erwerbstätigenversicherung , in die alle einbezahlen , Schluss mit der Zwei - Klassen - Medizin im Gesundheitswesen , Beseitigung aller Barrieren für Menschen mit Behinderungen , eine gerechtere Steuerpolitik und viele mehr .
Bei den Veranstaltungen wurden deutlich , dass die Parteien die Forderungen des VdK durchaus unterschiedlich bewerteten . Möglicherweise hat dies Wahlausgang nicht unerheblich beeinflusst . Nach der Auszählung der Stimmen am Wahlabend war jedenfalls festzustellen , dass fast alle Parteien , deren Wahlprogramm hohe Übereinstimmungen mit den Forderungen des VdK aufwiesen , deutliche Stimmenzuwächse erzielten . Deshalb verfolgen wir im Sozialverband die laufenden Sondierungen und späteren Koalitionsverhandlungen mit besonderer Spannung - und selbstverständlich auch mit gewissen Erwartungen . Mehr soziale Gerechtigkeit ist in unserem Land nicht weniger wichtig als ein besserer Klimaschutz oder Fordschritte bei der Digitalisierung . Der VdK wird auch eine neue Bundesregierung kritisch begleiten und seine starke Stimme für die mehr als zwei Millionen Mitglieder erheben . Es gibt da noch viel zu tun .

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlichst ,

Ihr Achim Werner

VdK - Kreisvorsitzender

Hans Peringer - Medaille für Werner Böll

Auszeichnungen für engagierten Einsatz überreicht

Bei einem feierlichen Festakt im Lechnermuseum überreichte Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf dem langlährigen Kreisgeschäftsführer des VdK Werner Böll die Hans Peringer Medaille . Der Stadtrat hatte einstimmig enrschieden , dass VdK Urgestein mit dieser hohen Auszeichnung zu ehren . Mit der Medaille würdigt die Stadt Persönlichkeiten für politisches , gesellschaftliches und soziales Engagement .Werner Böll ist der 16 . Träger der Medaille , die seit 1992 verliehen wird .

In seiner Laudatio wies der Oberbürgermeister auf den langen beruflichen Weg Bölls beim Sozialverband hin . Von 1976 bis 2019 stand der Ausgezeichnete in Diensten des VdK , fast 40 Jahre als Geschäftsführer des Kreisverbands Ingolstadt - Eichstätt . In dieser Zeit erwarb er sich den Ruf eines ausgezeichneten Sozialrechtsexperten . Sein Bestreben war es stets , Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen , die auf Hilfe angewiesen waren .
Ob es sich um Rentenangelegenheiten handelte oder ums Schwerbehindertenrecht ,um Fragen der Kranken - oder der Pflegeversicherung , Werner Böll war auf allen Gebieten des Sozialrechts äußerst versiert und somit in der Lage , die Interessen der betroffenen Menschen durchzusetzen .
Das tut er auch im Ruhestand noch - ehrenamtlich und mit der gleichen Durchsetzungsfähigkeit wie während seiner Geschäftsführertätigkeit . Als Rentenberater der Deutschen Rentenversicherung steht er weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung .
Wie der OB sagte , habe Böll während seiner Dienstzeit mehr als 50.000 Beratungsgespräche geführt und speziell für Erwerbsminderungsrentner hohe Nachzahlungen erstritten . Die höchste betrug mehr als 50.000 Euro .
Auch an den Wochenenden sei Werner Böll für die VdK Mitglieder da gewesen . In unzähligen Mitgliederversammlungen der Ortsverbände habe er über aktuelle Entwicklungen in der Sozialpolitik informiert und die Anwesenden über ihre Rechte aufgeklärt .
Während seiner Zeit als Geschäftsführer nahm der VdK - Kreisverband eine atemberaubende Entwicklung . Die Zahl der Mitglieder stieg von rund 7500 im Jahr 1976 um 10.000 auf rund 17.500 bei seinem Ausscheiden .
Bemerkenswert an Werner Böll , so der OB , sei gewesen , dass er sich neben seinen beruflichen Pflichten auch ehrenamtlich im VdK engagierte . Seit 1985 gehört er dem Kreisvorstand an , ein Amt , das ihm auch in den Abendstunden und an den Wochenenden reichlich Arbeit einträgt . Zudem wurde Böll nach seinem Ausscheiden aus dem beruflichen Leben in den Bundesverbands - und Landesverbandsausschuss des VdK gewählt , wo seine sozialrechtliche Expertise weiterhin sehr gefragt ist .

Wenn man allein nicht weiterkommt

VdK setzt Rechte bei der Pflege durch

Fragen über Fragen - so geht es vilen Familien , die sich , oft von einem Tag auf dem anderen , mit dem Thema Pflege auseinandersetzen müssen . " So manches ist einfach ungeklärt " , sagt der VdK Kreisgeschäftsführerin Ewa Meier . Viele Familien denken Pflegebedürftigkeit ist gleich Bettlägerigkeit . Doch das stimmt nicht ! Pflege beginnt ab dem Zeitpunkt wo der Angehörige eine bedürftige Person täglich begleitet und anleitet .

Beratung durch Kreisgeschäftsführerin. Ewa Meier Okt. 2020

© Beratung durch Kreisgeschäftsführerin. Ewa Meier Okt. 2020

VdK - Kreisgeschäftsführerin Ewa Meier berät die Mitglieder in allen Fragen des Sozialrechts . Sehr oft geht es dabei um die Pflegeversicherung .

Diese Personengruppe kann man in der Regel nicht mehr alleine lassen z . B . einfach in Urlaub fahren ohne dass eine dritte Person die Betreuung punktuell übernimmt . Hier ist eine regelmäßige Hilfe erforderlich und das ist Pflege .
Dabei wissen Menschen ,die pflegen , oft nicht , dass den Betroffenen Leistungen zur Verfügung stehen . Deshalb versteht es der VdK als wichtige Aufgabe , die Menschen in Sachen Pflege zu beraten . In diesem Zusammenhang begrüßt Ewa Meier , dass 2021 endlich auch in Ingolstadt ein Pflegestützpunkt eingerichtet wird , an den sich Hilfesuchende wenden können .
Die Schwerpunkte des VdK bei der Beratung sind folgende : Im Erstgespräch wird der Bedarf ermittelt . Es geht darum , welcher Pflegegrad dem Pflegebedürftigen voraussichtlich zusteht . Nach der Antragsstellung erläutert der VdK , welche Leistungen die Pflegeversicherung finanziert . Ein ganz wichtiger Punkt dabei : Viele pflegende Familienangehörigrn wissen nicht , dass Sie ab einem Pflegegrad 2 einen Antrag auf zusätzliche Leistungen an die Rentenversicherung stellen können .
Leistungen werden nur auf Antrag gewährt und eben nicht automatisch . Ansprüche gehen so leider verloren .
Immer wieder kommt es vor , dass Anträge auf Pflegegrad durch die Pflegekasse abgeleht werden . Oft lohnt es sich dann , Widerspruch einzulegen . Das übernimmt der VdK sehr gerne und ist immer wieder erfolgreich erfolgreich damit . Wenn's sein muss , wird auch schon einmal Klage erhoben .
Ewa Meier schildert einen Fall , bei dem einem Mitglied geholfen wurde . Eine Mandantin hatte selbst einen Antrag auf Pflegegrad gestellt . Der Bescheid der Pflegekasse war enttäuschend : Pflegegrad 1 . Sie wandte sich deshalb an den VdK . Die Überprüfung ergab , dass eigentlich Pflegegrad 3 angemessen wäre .
Daraufhin legte Ewa Meier Widerspruch ein und hatte Erfolg damit .Das Mitglied wurde in Pflegegrad 3 eingestuft und erhält wesentlich höhere Leistungen . Das Besondere ist , dass im Bereich der Pflege die höheren Leistungen rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Antragstellung gewährt werden . Im Falle eines pflegebedürftigen Kindes hatte der VdK geklagt und eine Nachzahlung von 4120 Euro ereicht .

VdK schlägt Alarm - Altersarmut ist ein Massenphänomen

Immer mehr Menschen in Deutschland - und ganz vorne mit dabei ist Bayern - sind von Altersarmut bedroht . Betroffen ist vor allem die Generation 65 plus . Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor .
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Demnach stieg der Anteil der über 64 - Jährigen , die armutsgefährdet sind , in den vergangenen 15 Jahren um 4 , 7 Prozentpunkte an . In keiner anderen Altersgruppe war der Anstieg seit dem Jahr 2005 so groß . Für den Sozialverband VdK ist klar : Die Politik ist gefragt . " Was wir vor allem brauchen ist ein armutsfestes Rentensystem " , sagt VdK - Kreisvorsitzender Achim Werner .
Altersarmut ist ein Massenphänomen . Deshalb muss die Bundesregierung das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken . 15 Jahre Riester - Rente haben gezeigt : Die private ,zusätzliche Altersversorge bringt uns nicht weiter . Es wäre besser , die zusätzlichen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einfließen zu lassen . Zudem dürfen die Einkommen aus der gesetzlichen Rente nicht mehr vollständig auf die Grundsicherung angerechnet werden . Für den VdK ist aber auch klar : " Wir brauchen einen armutsfesten Mindestlohn von 13 Euro , damit alle Versicherten im Alter die Chance auf eine Rente oberhalb des Existenzminimums erhalten " . fordert Werner .
Die Armutsgefährdungsquote gibt den Anteil der Bevölkerung an , der mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen muss . Bei eiem Ein - Personen - Haushalt lag diese Grenze 2019 bei 1074 Euro im Momat . Das höchste höchste Armutsrisiko hatten die älteren Menschen vergangenes Jahr laut Statistischen Bundesamt im Saarland mit einer Quote von 18 , 4 Prozent , gefolgt von Rheinland - Pfalz mit 17 , 8 Prozent . Und dann , man höre und staune , folgt schon Bayern mit 17 ,5 Prozent . Am niedrigsten war es in Brandenburg mit 12 , 5 Prozent .

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