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Monat Oktober 2020

Auf ein Wort

Liebe Leserin , lieber Leser ,

Kreisvorsitzender Achim Werner

© Kreisvorsitzender Achim Werner

lange haben die Meschen in Ingolstadt auf ihn warten müssen , 2020 soll er jetzt endlich errichtert werden : der Pflegestützpunkt . Ausgestattet mit 2 , 3 Stellen wird er Rat und Hilfe suchenden Menschen ein umfassendes Beratungsangebot bei allen Fragen rund um das Thema Pflege anbieten . Es hat lange gedauert , bis sich der Stadtrat dazu durchgerungen hat , die Einrichtung , die es beispielsweise in Neuburg schon seit Jahren gibt , auch bei uns zu gründen . Hier gilt wohl auch die alte Weisheit : " Besser spät als nie " . Im Pflegestützpunkt arbeiten die Stadt , die Pflegekasse und der Bezirk Oberbayern zusammen . Da ist mit kompetenten Mitarbeitern also viel Knowhow vereint , um Familien zu helfen , die sich nach Eintritt des Pflegefalls eines Angehörigen meist nicht zu helfen wissen . Diese Lücke im Angebot in unserer Stadt wird also geschlossen . Es wäre wunderbar , wenn dies auch für eine andere Lücke gelten würde , die sich hier Pflegebedürftige und ihre Angehörigen auftut . Immer wieder fehlt es an Kurzzeitpflegeplätzen , was bisweilen regelrechte Dramen auslöst . Abhilfe zu schaffen ist hier dringend geboten . Das sind wir den Betroffenen schuldig .

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlichst ,

Ihr Achim Werner

VdK - Kreisvorsitzender

Wenn man allein nicht weiterkommt

VdK setzt Rechte bei der Pflege durch

Fragen über Fragen - so geht es vilen Familien , die sich , oft von einem Tag auf dem anderen , mit dem Thema Pflege auseinandersetzen müssen . " So manches ist einfach ungeklärt " , sagt der VdK Kreisgeschäftsführerin Ewa Meier . Viele Familien denken Pflegebedürftigkeit ist gleich Bettlägerigkeit . Doch das stimmt nicht ! Pflege beginnt ab dem Zeitpunkt wo der Angehörige eine bedürftige Person täglich begleitet und anleitet .

Beratung durch Kreisgeschäftsführerin. Ewa Meier Okt. 2020

© Beratung durch Kreisgeschäftsführerin. Ewa Meier Okt. 2020

VdK - Kreisgeschäftsführerin Ewa Meier berät die Mitglieder in allen Fragen des Sozialrechts . Sehr oft geht es dabei um die Pflegeversicherung .

Diese Personengruppe kann man in der Regel nicht mehr alleine lassen z . B . einfach in Urlaub fahren ohne dass eine dritte Person die Betreuung punktuell übernimmt . Hier ist eine regelmäßige Hilfe erforderlich und das ist Pflege .
Dabei wissen Menschen ,die pflegen , oft nicht , dass den Betroffenen Leistungen zur Verfügung stehen . Deshalb versteht es der VdK als wichtige Aufgabe , die Menschen in Sachen Pflege zu beraten . In diesem Zusammenhang begrüßt Ewa Meier , dass 2021 endlich auch in Ingolstadt ein Pflegestützpunkt eingerichtet wird , an den sich Hilfesuchende wenden können .
Die Schwerpunkte des VdK bei der Beratung sind folgende : Im Erstgespräch wird der Bedarf ermittelt . Es geht darum , welcher Pflegegrad dem Pflegebedürftigen voraussichtlich zusteht . Nach der Antragsstellung erläutert der VdK , welche Leistungen die Pflegeversicherung finanziert . Ein ganz wichtiger Punkt dabei : Viele pflegende Familienangehörigrn wissen nicht , dass Sie ab einem Pflegegrad 2 einen Antrag auf zusätzliche Leistungen an die Rentenversicherung stellen können .
Leistungen werden nur auf Antrag gewährt und eben nicht automatisch . Ansprüche gehen so leider verloren .
Immer wieder kommt es vor , dass Anträge auf Pflegegrad durch die Pflegekasse abgeleht werden . Oft lohnt es sich dann , Widerspruch einzulegen . Das übernimmt der VdK sehr gerne und ist immer wieder erfolgreich erfolgreich damit . Wenn's sein muss , wird auch schon einmal Klage erhoben .
Ewa Meier schildert einen Fall , bei dem einem Mitglied geholfen wurde . Eine Mandantin hatte selbst einen Antrag auf Pflegegrad gestellt . Der Bescheid der Pflegekasse war enttäuschend : Pflegegrad 1 . Sie wandte sich deshalb an den VdK . Die Überprüfung ergab , dass eigentlich Pflegegrad 3 angemessen wäre .
Daraufhin legte Ewa Meier Widerspruch ein und hatte Erfolg damit .Das Mitglied wurde in Pflegegrad 3 eingestuft und erhält wesentlich höhere Leistungen . Das Besondere ist , dass im Bereich der Pflege die höheren Leistungen rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Antragstellung gewährt werden . Im Falle eines pflegebedürftigen Kindes hatte der VdK geklagt und eine Nachzahlung von 4120 Euro ereicht .

VdK schlägt Alarm - Altersarmut ist ein Massenphänomen

Immer mehr Menschen in Deutschland - und ganz vorne mit dabei ist Bayern - sind von Altersarmut bedroht . Betroffen ist vor allem die Generation 65 plus . Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor .
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Demnach stieg der Anteil der über 64 - Jährigen , die armutsgefährdet sind , in den vergangenen 15 Jahren um 4 , 7 Prozentpunkte an . In keiner anderen Altersgruppe war der Anstieg seit dem Jahr 2005 so groß . Für den Sozialverband VdK ist klar : Die Politik ist gefragt . " Was wir vor allem brauchen ist ein armutsfestes Rentensystem " , sagt VdK - Kreisvorsitzender Achim Werner .
Altersarmut ist ein Massenphänomen . Deshalb muss die Bundesregierung das Vertrauen in die gesetzliche Rente stärken . 15 Jahre Riester - Rente haben gezeigt : Die private ,zusätzliche Altersversorge bringt uns nicht weiter . Es wäre besser , die zusätzlichen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einfließen zu lassen . Zudem dürfen die Einkommen aus der gesetzlichen Rente nicht mehr vollständig auf die Grundsicherung angerechnet werden . Für den VdK ist aber auch klar : " Wir brauchen einen armutsfesten Mindestlohn von 13 Euro , damit alle Versicherten im Alter die Chance auf eine Rente oberhalb des Existenzminimums erhalten " . fordert Werner .
Die Armutsgefährdungsquote gibt den Anteil der Bevölkerung an , der mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen muss . Bei eiem Ein - Personen - Haushalt lag diese Grenze 2019 bei 1074 Euro im Momat . Das höchste höchste Armutsrisiko hatten die älteren Menschen vergangenes Jahr laut Statistischen Bundesamt im Saarland mit einer Quote von 18 , 4 Prozent , gefolgt von Rheinland - Pfalz mit 17 , 8 Prozent . Und dann , man höre und staune , folgt schon Bayern mit 17 ,5 Prozent . Am niedrigsten war es in Brandenburg mit 12 , 5 Prozent .

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