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Monat August 2021

Auf ein Wort

Liebe Leserin , lieber Leser,

Achim Werner Porträt 2013

© Achim Werner

wie voll haben wir alle doch die Nase von diesem verflixten Virus .
Seit Anfang 2020 lässt Corona die ganze Gesellschaft nicht mehr zur Ruhe kommen . Wie groß war da die Hoffnung , wir alle bräuchten uns nur impfen lassen und das würde dem Spuk dann ein Ende bereiten . Es könnte so schön sein .
Doch nachdem inzwischen rund 58 Prozent der Menschen in Deutschland den vollständigen Impfschutz haben , wie seit dem 23 . Juli auch ich selbst , macht sich so etwas wie Impfmüdigkeit breit .
Dabei können sich leider viele auf Leute auf den stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten berufen , der nach dem Motto " Abwarten und Tee trinken " erst noch mehr über etwaige Nebenwirkungen wissen will . Was für ein Vorbild !
Es gibt gute Gründe fürs Nichtimpfen , etwa wenn es bestimmte Krankheiten nicht zulassen . Aber die 85 Prozent Impfquote , die wir für einen erfolgreichen Kampf gegen Corona brauchen , die müssten sich trotz dieser Fälle erreichen lassen . Ich rede hier keiner Impfpflicht das Wort .
In einer freien Gesellschaft sollte es durchaus der freien Entscheidung der Menschen überlassen bleiben . Nur - es gibt auch eine Verantwortung jedes einzelnen gegenüber seinen Mitmenschen . Wer sich impfen lässt , schützt nicht nur sich selbst , sondern eben auch andere . Deshalb ist es eine richtige Entscheidung , dass ab dem 11 . Oktober einen Corona - Test selbst bezahlen muss , wer sich ohne triftigen Grund weigert , sich impfen zu lassen .
Das ist keine Impfpflicht durch die Hintertür , weil es denkbar einfach ist , das Bezahlen des Tests zu umgehen , wenn man Restaurants , öffentliche Einrichtungen oder sonstige Veranstaltungen wie Fußballspiele besuchen will . Man muss sich nur impfen lassen und damit sich selbst und andere schützen . Ob so oder so gilt allen Menschen mein Wunsch : Bleiben Sie gesund .

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlichst
Ihr
Achim Werner
VdK - Kreisvorsitzender

Long Covid und die Folgen

Erste Selbsthilfegruppen unterstützen Betroffene

Selbsthilfegruppen sind eine patente Einrichtung , wenn es darum geht , die Folgen schwerster Erkrankungen zu bewältigen . Der VdK hat da durch seine Zusammenarbeit zum Beispiel mit der Deutschen Rheumaliga oder der Vereinigung der Kehlkopfoperierten reichhaltige Erfahrungen . er sie seit ihrer Gründung
Einer von ihnen ist der Oberpfälzer Karl Baumann , Anfang 50 , ein als Unternehmer viel beschäftigter Mann . Im März 2020 erwischt ihn das Coronavirus . Er schwebt zwischen Leben und Tod , wird drei Wochen ins künstliche Koma versetzt . Zwei Szenen haben sich ihm eingebrannt : Als er sich von seiner Frau am Telefon verabschieden muss , bevor die Maschinen angeschaltet werden . Und dann der Moment des Erwachens . Halb verdurstet fühlt er sich . Aber niemand versteht , was er sagt , weil er im Koma einen Schlaganfall erlitten hat .
Mehr als ein Jahr später , im Juni 2021 sitzt Karl Baumann ,inzwischen auch VdK - Mitglied , vor seinem Computer und begrüßt als Leiter der " Selbsthilfegruppe für Post - Covid - 19 - Erkrankte " etwa 20 Menschen , die dasselbe Schicksal teilen wie er Zehn , manche Quellen sagen sogar 15 Prozent aller Erkrankten leiden auch viele Monate nach der Infektion an mehr oder weniger ausgeprägten Spätfolgen Sie klagen über neurologische Ausfälle , häufige Erschöpfung , psychische Probleme oder Bewegungseinschränkungen .
Es sind also bei weitem keine " Einzelfälle " , die sich an diesem Juniabend virtuell treffen . Vor den Monitoren sitzen Menschen , die einst tatkräftig im Leben standen , von der jungen Erzieherin über den Familienvater in den Vierzigern bis zur sportlich wirkenden 50 - jährigen Verwaltungsangestellten . Die meisten erkrankten zu Beginn der ersten Corona - Welle . So sind sie unfreiwillig zu Pionieren geworden , denn das Gesundheitswesen hat noch kaum Erfahrungen mit Patienten wie ihnen .
" Nur wer diese Krankheit selbst erlebt hat , weiß , worum es geht . Das habe ich in meiner Reha gemerkt " , erzählt Karl Baumann . Er hat deshalb trotz seiner eigenen Erschöpfung seine Kräfte zusammengesucht und eine Selbsthilfegruppe gegründet . Etwa einmal im Monat gibt es ein Treffen . Eigentlich sollte der Mitgliederkreis auf Ostbayern beschränkt sein , doch aus ganz Deutschland melden sich Betoffene bei Baumann . Informationen sind schließlich rar , Tipps von anderen gefragt . Zum Beispiel , wo es eine Post - Covid - Ambulanz gibt , die noch Patienten annimmt .
An diesem Abend ist Mathias Hochmuth von der Rechtsabteilung des Sozialverbands VdK Bayern zu Gast . Viele der Betroffenen sind derzeit krankgeschrieben . Sie fragen den Experten , wie es weitergeht , wenn das Krankengeld ausläuft und sie dauerhaft arbeitsunfähig werden .
Hochmuth erklärt geduldig , beschönigt nichts . Es geht um sozialrechtlichen Aspekte einer Post - Covid - Erkrankung . Das Krankengeld gibt es maximal 78 Wochen . " Achten sie unbedingt auf eine lückenlose Krankschreibung , um den Ausschluss des Anspruchs zu verhindern " , rät er . Sollte der Medizinische Dienst der Krankenkassen nach Aktenlage eine " Gesundschreibung " per Post schicken , müsse sofort Widerspruch eingelegt werden . Brenzlig werde es auch , wenn die Krankenkasse auffordert , Erwerbsminderungsrente zu beantragen . Spätestens dann sei es gut , sich sozialrechtliche Hilfe zu holen , gerne natürlich beim VdK .
Wer Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe der an Long Covid erkrankten Menschen sucht , oder gar in Ingolstadt bei der Gründung einer solchen mitmachen will , kann sich gerne an den VdK wenden . Inzwischen gibt es auch im Internet Informationen zu derartigen Gruppen .
Die Adresse lautet www.nakos.de/aktuelles/corona.
Informationen zu Long Covid gibt es auch auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministerium .
Hier lautet die Adresse www.stmgp.bayern.de/coronavirus/post-covid.

Großer Mitgliederzuwachs

VdK hat Erfolg mit Rechtsmitteln "

Der VdK - Kreisverband Ingolstadt - Eichstätt hat ein arbeitsreiches ,aber auch erfolgreiches erstes Halbjahr hinter sich . In den erste sechs Monaten dieses Jahres fanden 628 neue Mitglieder den Weg in den Sozialverband .
Der Mitgliederstand erhöhte sich dadurch auf 16.850. Inzwischen steht die Aufnahme des 17.000 . Mitglieds unmittelbar bevor . Von Januar bis Ende Juni führten die hauptamtlichen Mitarbeiter des VdK 3.509 Beratungsgespräche . Die meisten Ratsuchenden hatten ein Anliegen aus den Renten Kranken , Unfall - und Pflegeversicherung ,ferner im Schwerbehindertenrecht sowie im Zusammenhang mit dem Arbeitsförderungsgesetz . Die Beratungsgespräche führten zu 742 Anträgen bei dzuständigen Behörden .
Ferner wurden 251 Widersprüche gegen ergangene Bescheide eingelegt und in 52 Fällen Klagen vor dem Sozialgericht erhoben . Mehr als die Hälfte der Rechtsmittel führten zum Erfolg " Es lohnt sich also , den VdK aufzusuchen und ihn um Hilfe zu bitten ". ,sagt dazu Kreisgeschäftsführer Werner Böll .

Vor der Landtagswahl am 14 . Oktober

VdK fühlt den Parteien auf den Zahn


Nach den erfolgreichen Aktionen vor der letzten beiden Bundestagswahlen plant der VdK Bayern heuer auch vor der Landtagswahl eine Großveranstaltung mit Spitzenkandidaten der Parteien . .

Die Wahl findet am 14. Oktober statt . Am 14 . September lädt der VdK um 15 . 00 Uhr in die Alte Messe nach München ein , um den Parteien inhaltlich auf den Zahn zu fühlen . .
. Für den VdK werden den zunächst Präsidentin Verena Bentele , die Vorsitzende des VdK Bayern , Ulrike Mascher und Landesgeschäftsführer Michael Pausder die Positionen des Sozialverbands darlegen . Im Anschluss daran findet eine Podiumsdiskussion statt mit Sozialministerin Kerstin Schreyer von der CSU , Natascha Kohnen von der SPD ; Hubert Aiwanger von den Freien Wählern , Ulrich Leiner von den Grünen sowie Verena Bentele . Sybille Giel von Bayerischen Rundfunk übernimmt die Moderation. Der VdK - Kreisverband Ingolstadt - Eichstätt setzt Busse ein , mit denen die Mitglieder , aber auch interessierte Nichtmitglieder nach München fahren können . Nähere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Kreisverbands am Paradeplatz in Ingolstadt . Dort nehmen die Mitarbeiter auch Anmeldungen entgegen .

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  1. Achim Werner Porträt 2013 | © Achim Werner

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Paradeplatz 21

85049 Ingolstadt

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