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Pflege und die Unterstützung für Sie

Pflegeunterstützung zuhause

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PFLEGE

  • Wenn die Pflegesituation im Anmarsch ist.

Wer hilft?

Zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen wurden vielerorts Pflegestützpunkte eingerichtet.

Außerdem beraten Sozialämter, Wohlfahrtsverbände und Pflegekassen.

Der Sozialverband VdK hilft seinen Mit gliedern, Ansprüche gegenüber Pflege- und Krankenkassen sowie Sozialämtern durchzusetzen.

  • Was ist zu tun?

Oft wird ein Pflegegrad erst beantragt, wenn der Betroffene allein nicht mehr zurechtkommt

Seit der Pflegereform haben bereits Menschen, deren Selbstständigkeit nur wenig beeinträchtigt ist, Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Doch bisher beantragen viel zu wenige dieser Betroffenen einen Pflegegrad.

  • Der Sozialverband VdK rät:

Auch wer sich nicht sicher ist, ob er Pflegegrad 1 zuerkannt bekommt, sollte sich einstufen lassen.

  • Beantragung und Ausfüllen von Anträgen, wer hilft?

Der VdK Ortsverband oder der VdK Fach-Berater im Kreisverband Hanau während der Beratungsstunden!
Hier kommt man Ihnen mit Rat und Tat entgegen!

  • Pflegestützpunkte im Main-Kinzig-Kreis


Kontaktdaten

  • Pflege und Beratung im MKK mit Ambulanten Pflegediensten

Ambulante Pflegedienste im MKK

  • Wer ein pflegebedürftiges Familien- mitglied zu Hause versorgt, den kostet dies neben viel Zeit und Kraft auch Geld.

Entsprechende Ausgaben können Betroffene steuerlich geltend machen – als "Pflegepauschbetrag". Dieser wurde deutlich angehoben.

Hilfe im Haushalt:
Tätigkeiten von Nachbarschaftshelfern und -helferinnen ohne behördliche Qualifizierung können noch bis 30. Juni 2022 über den Entlastungsbetrag von monatlich 120 Euro abgerechnet werden.
Viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen beklagen fehlende Angebote zur Unterstützung im Alltag.
Mit dem Ausbruch der Pandemie hat sich die Lage für zahlreiche Betroffene noch verschärft. Das hatte die hessische Landesregierung dazu bewogen, die sogenannte Nachbarschaftshilfe in der häuslichen Pflege zuzulassen, ohne dass hierfür zunächst eine entsprechende Qualifizierung und behördliche Zulassung erforderlich sein soll.
Die Tätigkeit der Nachbarschaftshelfer und -helferinnen kann seitdem über den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro pro Monat, der jedem Pflegebedürftigen ab dem ersten Pflegegrad zusteht, abgerechnet werden.
Ursprünglich galt diese Übergangsregelung bis zum 31. Dezember; mit Beginn des neuen Jahres sollte eine Ausbildung im Umfang eines Pflegekursus sowie die Anerkennung durch dafür zuständige Ämter für die Nachbarschaftshilfe verpflichtend werden. Diese Frist wurde jetzt verlängert, sodass die Corona-Sonderregelung in Hessen bis zum 30. Juni 2022 fortbestehen wird. Bis dahin können Nachbarschaftshelfer und -helferinnen also weiterhin ohne vorherige Schulung und ohne Zulassung durch eine Anerkennungsbehörde tätig sein.

Wichtig ist, dass der Dienstleister nach dem jeweiligen Landesrecht zugelassen ist.

  • Welchen Pflegegrad bekomme ich?

Es gibt fünf Pflegegrade:
1 (geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten):
bei 12,5 bis unter 27,0 Punkten
2 (erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten):
bei 27,0 bis unter 47,5 Punkten
3 (schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten):
bei 47,5 bis unter 70,0 Punkten
4 (schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten):
bei 70,0 bis unter 90 Punkten und
5 (zusätzlich zu 4 mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung):
bei 90,0 bis 100,0 Punkten

Den Pflegegrad 1 erhalten Menschen, die körperlich, kognitiv oder psychisch beeinträchtigt sind. Um eingestuft zu werden, müssen sie bei ihrer Pflegekasse einen Pflegegrad beantragen. Anschließend werden sie von einem Gutachter des Medizinischen Diensts der Krankenversicherung (MDK) zu Hause besucht und befragt.

Bei Pflegegrad 1 kann der Entlastungsbetrag unter bestimmten Voraussetzungen auch für ambulante Pflegeleistungen genutzt werden. Weiterhin ist es möglich, die 125 Euro für Tages- und Nachtpflege sowie Kurzzeitpflege zu verwenden. Die restlichen Kosten muss der Pflegebedürftige allerdings aus eigener Tasche bezahlen.

Mit Pflegegrad 1 besteht außerdem ein Zuschuss von 23 Euro pro Monat für einen Hausnotruf.
Eine Pflegeberatung sowie für Angehörige die kostenfreie Teilnahme an einem Pflegekurs.
Weiterhin können Zuschüsse zur Anpassung des Wohnraums abgerufen werden, um beispielsweise eine barrierefreie Dusche einzubauen. Außerdem gibt es einen Wohngruppenzuschuss.

  • Fragen sie den VdK. Hier erhalten Rat und Info!

Pflegegeld

Wenn sie nur Pflegegeld und keine Pflegesachleistungen in Anspruch nehmen, ist bei Pflegegrad 2 und 3 halbjährlich, bei Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich eine Pflegeberatung durchzuführen.

Dazu beauftragen Sie bitte einen Pflegedienst, der Ihnen den Nachweis über die Pflegeberatung ausstellt.Die Kosten dazu werden von der Pflegekasse übernommen.

  • Welches Pflegegeld steht mir zu?

  • Beantragung des Pflegegeldes bei mehr wie 10 Stden. Pflege in der Woche?
  • Der Sozialverband VdK rät allen, wer sich unsicher ist, sollte sich begutachten lassen.

Pflegegeld sollten Sie beantragen, wenn Sie sich zu Hause von Angehörigen pflegen lassen wollen. Zur Prüfung, ob damit Ihre Pflege sichergestellt ist, sind regelmäßige Pflegeeinsätze eines Pflegedienstes vorgeschrieben.

mit Pflegegrad 1 erhalten Sie weder Pflegegeld, noch Pflegesachleistung, doch sie haben Anspruch auf eine ganze Reihe von weiteren Angeboten. Dazu gehören die Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Das Pflegegeld beträgt monatlich:
bei Pflegegrad 2: 316 Euro,
bei Pflegegrad 3: 545 Euro

bei Pflegegrad 4: 728 Euro,
bei Pflegegrad 5: 901 Euro

Pflegesachleistung
Eine Pflegesachleistung sollten Sie beantragen, wenn Sie sich zu Hause (auch) durch einen von der Pflegekasse zugelassenen Pflegedienst pflegen lassen wollen. Dabei übernimmt die Pflegekasse die Kosten des Pflegedienstes bis zu einem monatlichen Höchstbetrag:
bei Pflegegrad 2: 689 Euro, bei Pflegegrad 3: 1.298 Euro

bei Pflegegrad 4: 1.612 Euro, bei Pflegegrad 5: 1.995 Euro

Wird die Pflege teilweise durch Angehörige und teilweise durch einen Pflegedienst übernommen, können Sie Pflegegeld und Pflegesachleistung kombinieren. Dabei gilt: Das Pflegegeld wird in Höhe des nicht ausgeschöpften prozentualen Anteils der Pflegesachleistung im jeweiligen Monat gewährt.

Wie kann ich mir Pflegekenntnisse aneignen?

Jede Pflegekasse muss Kurse für die
Pflege zu Hause anbieten. Diese
vermitteln medizinische Grundkennt-
nisse und praktische Anleitungen zur
Körperpflege, Umgang mit Hilfsmitteln,
Vorbeugung von Folgekrankheiten usw.
Die Kurse sind auch wichtig für den
Erfahrungs- und Gedankenaustausch
mit anderen pflegenden Angehörigen
und grundsätzlich kostenlos.

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