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Betrügerische Online-Geschäfte!

Es sind für uns alle Folgen der spürbaren Corona-Einschränkungen. Zahlreiche Läden und sonstige gewohnte Versorgungseinrichtungen vor Ort sind geschlossen. Für viele Erledigungen liegt Online-Shopping als Alternative oftmals notgedrungen auf der Hand: Einkauf per Internet. Vor diesem Hintergrund warnen nicht nur Verbraucherzentralen vor der Gefahr sogenannter Fake-Shops (gefälschten Geschäften). Der Schaden Betroffener, so eine Pressesprecherin aus Rheinland-Pfalz, belaufe sich nicht selten auf mehrere hundert oder gar tausend Euro. „Kein Tag, an dem nicht Opfer derartiger Betrugsmachenschaften unsere Beratungsstellen aufsuchen!“

Kehrseite der Medaille Derlei Beschwerden hätten in den letzten Monaten deutlich zugenommen, so auch die Verbraucherzentrale Brandenburg Pressemeldungen zufolge auf Anfrage des Magazins Stern. Weitere Interessenverbände bestätigen bundesweit den Trend. Verstärkter Onlinehandel sei der Grund für besorgniserregende Internet-Betrügereien. Der Pandemie wegen mussten Verbraucher mehr als bisher auf Onlinegeschäfte ausweichen, was zu permanenten Problemen in diesem Bereich führt. Der Hilflosigkeit überforderter Nachfrager stehen zudem geschickt agierende Betrüger gegenüber, deren Strategie sich flexibel den aktuellen Situationen entsprechend blitzartig anpasst.

Frühzeitig auf Nummer Sicher gehen! Misstrauen Sie ungewöhnlich hohen Preisreduzierungen! Überzeugen Sie sich auf den Seiten der Online-Händler unbedingt auf Vorhandensein und Vollständigkeit des gesetzlich vorgeschriebenen Impressums. Sollte es gar fehlen, ist äußerste Vorsicht geboten! In diesem Fall von einer voreiligen und unüberlegten Geschäftsanbindung absehen. Unbedingt erforderlich auch die Zusicherung des (ebenfalls vom Gesetzgeber geforderten) 14-tägigen Widerrufsrechts. Darüber hinaus ist es sinnvoll, zuvor übers Internet Bewertungen über das Unternehmen einzuholen, um das Ergebnis (im eigenen Interesse) in den persönlichen Entscheidungsprozess miteinzubeziehen. Kommt der Kontakt zum Online-Geschäftspartner lediglich über E-Mail oder Hotline-Nummer (z. B. nur in englischer Sprache) zustande, ist ebenfalls dringend abzuraten. Vorsicht ist außerdem angebracht, wenn Lieferungen und Leistungen ausschließlich gegen Vorkasse möglich sind.

Hilfe vor Ort Wenden Sie sich als unsichere(r) Verbraucher(in) an (Internetkauf-) erfahrene Personen Ihres Vertrauens. Scheuen Sie nicht, bei Bedarf die Hilfe spezieller Beratungsstellen (nächstgelegener Verbraucherzentrale etc.) einzuholen, erstatten Sie im Ernstfall Anzeige wegen Betruges.

VdK-Kreisverband FZ-Homberg
Bereich Öffentlichkeitsarbeit

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