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Barrierefreiheit, Teilhabe am öffentlichen Leben, bezahlbarer Wohnraum

Barrierefreiheit spielt mit zunehmendem Alter für alle Menschen - mit und ohne Behinderung - eine immer größere Rolle. Das betrifft die Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden ebenso wie im öffentlichen Raum. Seit Jahren mit den Themen, den damit verbundenen Herausforderungen und Lösungsvorschlägen bestens vertraut, ist der VdK Kreisverband Friedberg. Fünf Studenten aus dem interdisziplinären Studiengang „Barrierefreie Systeme“ an der Frankfurt University of Applied Sciences suchten Ende November 2019 auf der Messe 50+ in Bad Vilbel den Kontakt zur VdK-Kreisverbands-vorsitzenden Ellen Benölken.
Vertieft wurde der Austausch kürzlich bei einem Besuch der Studenten in der VdK Kreisgeschäftsstelle Friedberg. Die angehenden Wissenschaftler informierten Ellen Benölken darüber, dass an der Uni Studenten aus den Bereichen „Case Management“, „Planen und Bauen“ und „Intelligente Systeme“ in einigen Vorlesungen an ausgewählten Projekten gemeinsam arbeiten.
Die studentische Besuchergruppe arbeitet am Projekt „Home Assistance“ zusammen. Sie untersuchen, welche sozialen, technischen und räumlichen Anpassungen ein selbstbestimmtes Wohnen in der vertrauten Umgebung mit minimaler Belastung der Angehörigen ermöglichen.

In diesem Zusammenhang „sprachen wir über bezahlbaren Wohnraum“, informiert Ellen Benölken. Aus ihrer Arbeit in der VdK Kreisgeschäftsstelle Friedberg kennt sie die Problematik und damit verbundene Herausforderungen für die Betroffenen bestens. „Leider müssen viele Senioren ihr geliebtes Umfeld verlassen, da es nicht barrierefrei oder für sie allein zu groß ist.“ Neue Wohnformen sind hier eine Option. So können Senioren je nach Größe des Objektes, Studenten oder eine junge Familie mit ins Haus nehmen. Deren Miete verringert sich dann durch Hilfen wie Gartenarbeiten oder Einkaufen für die Vermieter. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten bei entsprechend dokumentierten Vereinbarungen.

Dadurch müssen Senioren nicht ihren angestammten Wohnraum verlassen. „Ein Umzug aus der vertrauten Umgebung kann weitere Wege, fehlende Infrastruktur und Vereinsamung nach sich ziehen“, sagt Benölken. Abgesehen davon ist die Suche für Menschen mit Behinderung und geringen Einkünften nach einer bezahlbaren und barrierefreien Wohnung eine große Herausforderung. Ebenfalls lebhaft diskutierten die Studenten mit der VdK-Kreisverbandsvorsitzenden Themen wie Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und die Auswirkungen des 60. Hessentags in Bad Vilbel vom 5. bis 14.06.2020 auf die Region. „Kann jeder Mensch, ob alt oder jung, mobil oder eingeschränkt, gesund oder krank, überall hinkommen, um an den Veranstaltungen, Konzerten oder Gottesdiensten teilnehmen? Sind die Wege kurz und ohne Barrieren für jeden gut erreichbar? Dies und weitere Fragen zu den Aufgaben des Sozialverbandes VDK Hessen-Thüringen sorgten für jede Menge Gesprächsstoff.
„Es war für beide Seiten ein sehr guter, informativer und anregender Austausch“, bilanzierten die Studenten und ihre Gastgeberin.

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