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Pflege - Jetzt und in Zukunft

Wenn der Sozialverband VdK einlädt, dann ist ein volles Haus garantiert!

Der Saal war voll

© KHWirth

Am 30. April 2016 lud der Sozialverband VdK Forchheim ein zur Podiumsdiskussion in die Sporthalle nach Hausen. Motto unserer diesjährigen Veranstaltung war:

Pflege - Jetzt und in Zukunft

Kreisvorsitzender Peter Eismann

Kreisvorsitzender Peter Eismann© KHWirth

VdK Kreisvorsitzender Peter Eismann durfte in der Turnhalle in Hausen über 200 Besucher willkommen heißen. Die barrierefreie und rollstuhlgerechte Turnhalle in Hausen wurde uns von der Gemeinde kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hierfür bedankte sich Eismann bei dem 1. Bürgermeister der Gemeinde Hausen, Herrn Gerd Zimmer.

Eismann wies darauf hin, dass sich der Sozialverband VdK bereits seit vielen Jahren für eine menschenwürdige Pflege einsetzt, die die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen sichert. Außerdem macht der VdK sich für pflegende Angehörige stark, damit diese mehr Anerkennung, mehr finanzielle Unterstützung und mehr Hilfe erhalten.

Neben dem 1. Bürgermeister Zimmer durfte Eismann als weiteren Ehrengast unseren Landrat, Herrn Dr. Hermann Ulm recht herzlich begrüßen.

Auch Dr. Ulm war überrascht von der hohen Besucherzahl. Seine Teilnahme an unserer Veranstaltung untermauerte die Wichtigkeit des heutigen Themas. Nach einem Grußwort unseres Landrats begann die Diskussionsrunde.

Landrat Dr. Ulm

Landrat Dr. Hermann Ulm© KHWirth

An der Podiumsdiskussion nahmen teil:

Podiumsteilnehmer

© KHWirth

von links:
Lissy Nagengast, Personalrat Sozialstiftung Bamberg
Michael Hofmann, Mitglied des Landtags
Michael Pausder, Landesgeschäftsführer Sozialverband VdK Bayern
Prof. Dr. Peter Bauer, Mitglied des Landtags
Doris Braun, Caritas Forchheim
Johannes Kraus, Leiter Diakonie Neuendettelsau

Worüber haben wir diskutiert?
Alltag eines Pflegenden
Pflegekräftemangel
Zustände oder Missstände in Pflegeheimen?
Ziele und Aufgaben einer Pflegekammer
Pflegereform oder -reförmchen?
Pflege noch bezahlbar?

Michael Pausder

Michael Pausder, Landesgeschäftsführer VdK© KHWirth

In seinem Statement wies der Landesgeschäftsführer des Sozialverbandes VdK Bayern, Herr Michael Pausder auf die Wichtigkeit des heutigen Themas hin, das sich mit den jüngsten Pflegereformen noch lange nicht erledigt hat. Pausder betonte, dass sich der VdK als unabhängiger Verband, der nur seinen Mitgliedern verpflichtet ist, weiterhin dafür einsetzen wird, dass die bestehenden strukturellen Probleme im Pflegesystem angepackt werden.

Pausder versicherte den Besuchern, dass sich der VdK mit seinem vollen sozialpolitischen Gewicht dafür einsetzen wird, Verbesserungen für alle jetzigen und künftigen Pflegebedürftigen sowie ihre Angehörigen herbeizuführen. Denn das K in der Abkürzung des Verbandsnamens stehe für Kümmerer und Kämpfer, sagte Pausder.

Die Zukunft der Pflege wird immer ein zentrales Thema für den Sozialverband VdK Bayern sein, so der Landesgeschäftsführer.

Getreu dem Motto: "Pflege geht jeden an!"

Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Christopher Fleith, Radio Bamberg.

Christopher Fleith und Thorsten Glauber

von links: Christopher Fleith und Thorsten Glauber, MdL© KHWirth

Es wurde stets auf sachlicher Ebene diskutiert, allerdings gingen die Meinungen teils in völlig unterschiedliche Richtungen, wodurch eine rege Diskussion entstand. Es beteiligten sich viele Besucher an der Diskussionsrunde. Sie durften Fragen stellen, die ihnen auf den Nägeln brannten. Unter den Besuchern befanden sich auch der Landtagsabgeordnete Thorsten Glauber und die Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich, welche sich mit interessanten Beiträgen an der lebhaften Diskussion beteiligte.

Martina Stamm-Fibich

Martina Stamm-Fibich, MdB© KHWirth

Die Podiumsdiskussion zeigte auf, dass insbesondere die Politik gefordert ist, Verbesserungen für beruflich Pflegende herbeizuführen, die Mängel und Notstände in manchen Pflegeheimen zu beheben und die pflegenden Angehörigen besser zu unterstützen. Der VdK geht mit gutem Beispiel voran und kann zumindest einigen pflegenden Angehörigen durch das Ehrenamtsprojekt der Pflege-Begleiter emotional und organisatorisch unter die Arme greifen und stundenweise Entlastung schenken.

Der VdK war schon immer ein kämpferischer Verband und ist in den letzten Jahren noch kämpferischer geworden. Wir werden den Druck in Sachen Sozialpolitik weiter erhöhen. Die Unabhängigkeit ist dabei unsere Stärke, frei von Einflüssen durch Politik, Wirtschaft und Staat.

Günther Edl, 30.04.2016

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  1. Der Saal war voll | © KHWirth
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