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Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Atemstillstand

Blauer Hintergrund mit weißen Mond und Sterne

© Logo Schlafapnoe

Herzlich Willkommen , schlafen sie gut ?

Zahlreiche selbst Betroffene haben sich in ganz Deutschland zu Selbsthilfen zusammengeschlossen und wollen ihre Erfahrungen durch ihre absolut ehrenamtliche Mitarbeit weitergeben. Sie wollen an chronischen Schlafstörungen leidenden Menschen und ihren Partnern dabei helfen, zukünftig gesund und erholsam zu schlafen.

Schlaf ist lebensnotwendig !!!

Wer hilft mir ? Selbsthilfe tut gut !

Stützer Reinhard
1. Vorsitzender
SHG Atmem & Leben Eichsfeld
Ahornweg 3
37327 Leinefelde

Telefon : 03605 - 54 42 44
e-Mail :r.stuetzer@online.de

Kaufmann Wolfgang
2. Vorsitzender
SHG Atmen & Leben Eichsfeld
Gausstraße 6
37327 Leinefelde

Telefon : 03605 - 51 96 43

Einleitung

Können sie tief und ruhig schlafen? Wachen sie erholt und frisch auf? Starten Sie gestärkt in den neuen Tag?

Leider klagen immer mehr Menschen über Schlafstörungen. Eine mögliche Ursache dafür ist die Schlafapnoe, eine Erkrankung mit schlimmen Folgen.

"Schlaf Apnoe ist eine der am häufigsten nicht erkannten (diagnostizierten)
Krankheiten. Der nicht behandelte, Atemstillstand im Tiefschlaf,
hat ein erhebliches Schadenspotential -- sowohl für den Betroffenen selbst als auch für die Gesellschaft"

Bild mit dem Symbol Schlafapnoe

.© Logo

Selbsthilfegruppe Schlafapnoe/Atemstillstand

Schlafapnoe ist eine chronische Krankheit, an der Tausende Menschen in Deutschland leiden. Oft wird die Krankheit zu spät erkannt.

Im Schlaf kommt es immer wieder zu Atemstillständen, die länger als zehn Sekunden andauern und lebensbedrohlich sein können. Das Unterbewusstsein reagiert mit erheblichem Körperstress auf die Erstickungsgefahr, die Betroffenen schlafen extrem unruhig, der wichtige Erholungsschlaf geht verloren. Betroffene wachen in der Nacht wiederholt auf, sie sind tagsüber ständig müde, leiden an Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und Leistungsabfall. Auch das gesamte Herz-/Kreislaufssystem wird in Mitleidenschaft gezogen, das Gehirn wird durch die mangelnde Sauerstoffversorgung in schweren Fällen dauerhaft geschädigt.

Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Meist geht die Krankheit mit heftigem Schnarchen einher. Übergewicht gilt als bedeutender Risikofaktor


Unser Schlaf, stellt Forscher noch immer vor viele Rätsel. Fakt ist: Wer gut schläft, lebt gesünder. Es laufen wichtige Prozesse während, und im Tiefschlaf besonders ab. Das Gehirn schüttet ein Wachstumshormon aus, das die Bildung neuer Zellen anregt. Wunden heilen, Knochen wachsen u. das Immunsystem rüstet auf.

Schlaf gut ! . . Gründe gibt´genug der Eintritt ist frei


Schlafapnoe kann Schlaganfall verursachen

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schlafapnoe-hat-dramatische-folgen-fuer-die-gesundheit© .

Schlafapnoe hat dramatische Folgen für die Gesundheit.
Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Dabei kann man durch eine gesunde Ernährung oder Nikotinverzicht sein Schlaganfallrisiko verringern. Manche Risikofaktoren werden von den Patienten und Ärzten allerdings unterschätzt. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe warnt: Schlafapnoe verdoppelt das Schlaganfall-Risiko und ist genauso gefährlich wie Bluthochdruck.

Etwa sechs Millionen Deutsche leiden unter Schlafapnoe

Experten schätzen, dass in Deutschland bis zu sechs Millionen Menschen betroffen sind - etwa so viele wie an Diabetes oder chronischer Bronchitis erkrankt sind. Doch vielen sind die nächtlichen Atemaussetzer gar nicht bewusst. Von Schlafapnoe spricht man, wenn pro Stunde mehr als zehnmal der Atem länger als zehn Sekunden stockt. In Extremfällen sind die Atemaussetzer dreimal so häufig oder sie halten bis zu 30 Sekunden an. Das Gehirn registriert den Atemstillstand und setzt eine Weckreaktion in Gang, damit der Mensch nicht erstickt. Das ist lebenswichtig, doch diese so genannten Arousals reißen ihn immer wieder aus der erholsamen Tiefschlafphase.

Schlafstörungen bewirken Bluthochdruck und Herzschäden

Wenn sich der Körper im Schlaf nicht regenerieren kann, wird er auf Dauer krank. Häufige Folgen unbehandelter Schlafapnoe sind Bluthochdruck und Herzschäden. Am größten ist das Risiko bei der so genannten obstruktiven Schlafapnoe (OSA). Im Schlaf entspannt sich auch die Muskulatur der Atemwege - unter Umständen so sehr, dass die Luftröhre nicht mehr genug Spannung aufrecht erhalten kann und "zusammenfällt". Oder es verengen sich im Schlaf die oberen Atemwege, beispielsweise weil die Zunge im Rachenraum zurücksinkt und der Atem nicht ungehindert zwischen Luftröhre und Nasenhöhle strömen kann. Mediziner der Universität Boston haben ermittelt, dass dadurch bei Männern das Risiko für eine Herzschwäche oder eine koronare Herzerkrankung um rund zwei Drittel steigt. Die Mediziner erklären dies in der Zeitschrift "Circulation" damit, dass die ständigen Unterbrechungen des Schlafs den Blutdruck erhöht. "Das bedeutet, dass eine obstruktive Schlafapnoe ein ernster Zustand ist, der medizinische Behandlung erfordert".

Warnzeichen für Schlafapnoe

lautes-schnarchen-und-atemaussetzer-sind-anzeichen-fuer-schlafapnoe

lautes-schnarchen-und-atemaussetzer-sind-anzeichen-fuer-schlafapnoe© .

Meistens fallen die charakteristischen Atempausen und Schnarchgeräusche dem Partner auf: Schnappende Schnarchgeräusche, die in Intervallen auftreten, unregelmäßiger Atemrhythmus und längere Atempausen, die sich durch tiefes, von einem einem Schnarchton begleiteten Einatmen lösen. Oft geht dies mit unruhigem Schlaf und starkem Schwitzen einher. Alleinlebende sollten darauf achten, ob sie öfter durch ihr eigenes Schnarchen aufwachen oder das Bett morgens zerwühlt ist. Betroffene wachen oft mit Kopfschmerzen auf und sind tagsüber müde, leistungsschwach, gereizt und unkonzentriert. Manche neigen sogar zu Sekundenschlaf. Manchmal kommt es auch zu Depressionen oder Potenzproblemen. Wer an den geschilderten Symptomen leidet, sollte zum Arzt gehen.

Wer ist betroffen?

Am häufigsten betroffen sind Männer ab 40 Jahren. Aber auch Frauen - vermehrt nach den Wechseljahren - , jüngere Menschen und sogar Kleinkinder können an Schlafapnoe leiden. Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen Schlafapnoe und Körpermasse, denn die Mehrheit der Betroffenen hat Übergewicht. Unklar ist noch, ob dies die Beschwerden verstärkt oder eine Folge des gestörten Schlafes ist.

So wird Schlafapnoe behandet

Der Arzt kann Betroffene in ein Schlaflabor einweisen, um die nächtlichen Atemaussetzer zu analysieren und eine passende Therapie zu empfehlen. Meistens wird ein Atemtherapiegerät verordnet, das durch Überdruck verhindert, dass sich die Atemwege schließen. Falls Anomalien in der Nasenhöhle die Ursache sind, ist unter Umständen eine Operation nötig. In leichteren Fällen können auch Medikamente oder Bissschienen helfen. Was Betroffene selbst tun können: Mit höher gelagertem Oberkörper schlafen, Gewicht reduzieren, abends keinen Alkohol trinken und nicht rauchen sowie Stress im Alltag möglichst reduzieren.

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Bild mit einem Stempel der Selbsthilfegruppe

© Stempel

- Krankheitsbilder

- Ein- und Durchschlafstörungen, nicht erholsamer Schlaf

25 bis 35 Prozent aller Menschen in den westlichen Industrieländern leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen bzw. unter nicht erholsamem Schlaf. Die Ursachen können außerordentlich vielfältig sein. Die Schlafmedizin hat über 88 verschiedene Erkrankungen definiert, die als "schlafbezogen" entweder ausschließlich im Schlaf auftreten, negative Auswirkungen auf den Nachtschlaf haben oder durch Tagesmüdigkeit / Tagesschläfrigkeit den normalen Tagesablauf der Betroffenen beeinträchtigen.

- Schlafbezogene Atmungsstörungen

Atmungsstörungen während des Schlafes sind die häufigste Ursache für Tagesmüdigkeit und Tagesschläfrigkeit. Besondere Bedeutung hat das obstruktive Schlafapnoesyndrom, unter dem etwa 4 Prozent der Bevölkerung leiden. Es tritt meist zwischen dem vierzigsten und sechzigsten Lebensjahr auf, wobei Männer achtmal häufiger betroffen sind als Frauen.

Typische Symptome sind lautes unregelmäßiges Schnarchen und dazwischen auftretende Atempausen von über zehn Sekunden Dauer. Während dieser Atempausen (Apnoen) sind die oberen Atemwege verschlossen, so dass trotz Kraftanstrengung keine Atmung möglich ist. Der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt ab und es kommt durch Ausschüttung von Stresshormonen zu Weckreaktionen (Arousals). Dies kann einige hundert Male in der Nacht passieren. Es kommt zu schweren Durchschlafstörungen, morgendlich unerholtem Erwachen und vermehrter Einschlafneigung am Tage. Schlaganfall, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Konzentrationsstörungen, Abnahme der intellektuellen Leistungsfähigkeit und erhöhte Unfallgefahr (besonders im Straßenverkehr) sind typische Folgen.

Verschlimmert wird die Erkrankung durch Alkoholgenuss und Schlafmittel. Auch bei Narkosen besteht für die Betroffenen ein erhöhtes Risiko. Durch rechtzeitige Diagnostik und Therapie im Schlaflabor lassen sich die Folgekomplikationen verhindern und eine gute Schlafqualität wieder herstellen!

-- Schlafapnoe erkennen

Häufiges Aufwachen, unruhuger Schlaf, am Morgen wie gerädert, tagüber ständig müde und gereizt sein.
Leistungsschwäche, Konzentrationsprobleme und ein unbändiger Einschlafzwang ( Sekundenschlaf ) machen das Leben schwer und erhöhen das Unfallrisiko .
Die Nachtruhe wird meistens durch lautes Schnarchen gestört. Das stellt auch die Partnerschaft vor Probleme.

Beängstigend sind lang Atempausen mit Schweißausbrüchen. Einegründliche Untersuchung beim Facharzt ist dringend erforderlich. Langzeit- und Spätfolgen können dramatisch sein, wenn man die tückische Krankheit " Schlafapnoe " nicht ernst nimmt .

Beim Fachverband " Schlafapnoe/Atemstillstand " im Sozialverband VdK erhalten Sie Informationen, Rat und Anschriften von Fachärzten .

Schlafstörungen , eine neue Volkskrankheit !

22. Mai 2009

Nach Einschätzung von Medizinern leidet bereits jeder fünfte Deutsche
unter Schlafstörungen. Häufig werden diese Schlafprobleme aber erst nach
Jahren richtig erkannt. Grund hierfür ist, dass viele Ärzte nur
unzureichend Zeit für eine Diagnose haben.

Als Beispiel für Schlafstörungen ist das sogenannte
Restless-Legs-Syndrom (RLS), an dem rund 800.000 Menschen in Deutschland
leiden. Vor allem in Ruheposition fangen die Beine an zu kribbeln oder
zu schmerzen, so dass ein Drang nach Bewegung verspürt wird. Massive
Schlafstörungen sind die Folge. Eine französische Studie, die 10.000
RLS-Patienten untersucht hat, hat ergeben, dass bei nur fünf Prozent die
Erkrankung richtig erkannt worden ist. Bei zwei Drittel der Betroffenen
wurden fälschlicherweise Venenerkrankungen diagnostiziert.

Aber auch andere Schlafstörungen wie Schlaflosigkeit oder das mit
Atemstillstand genannte Schlafapnoe-Syndrom werden zu spät erkannt.
Dabei können Schlafstörungen zu zahlreichen Folgeerkrankungen führen
oder auch Vorboten für schwere Krankheiten sein. Früher war bekannt,
dass das Schlafapnoe-Syndrom Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zur
Folge hat. Mittlerweile weiß man aber auch, dass die nächtliche
Atemstörung vermehrt auch zu Schlaganfällen und Herzerkrankungen führen
kann.

Aber auch Potenzstörungen und ein höheres Unfallrisiko aufgrund
Übermüdung seien mögliche Folgen von Schlafstörungen. Deshalb sollen
Patienten den eigenen Schlafstörungen nachgehen.

Die Schlafdauer ist individuell unterschiedlich. Einige Menschen kommen
mit fünf Stunden Schlaf aus, andere benötigten neun Stunden. Wichtig ist
ein erlernbarer regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus, so dass der Körper
sich optimal erholen kann.

Tödliche Atemaussetzer !

Eine Langzeitstudie bestätigt, wie gefährlich nächtliche Atemaussetzer
sind: Das Sterberisiko verdreifacht sich gegenüber ruhig atmenden
Schläfern.
Insgesamt starben im Untersuchungszeitraum 19 Prozent der
Apnoe-Patienten gegenüber vier Prozent der Nichtbetroffenen. Die
Todesursachen waren ganz unterschiedlich.
Die Menschen mit gestörter Nachtatmung starben allerdings deutlich
häufiger an einem Herzkreislaufproblem als die Vergleichsgruppe, 42
gegenüber 26 Prozent.

Schlafentzug, ständiges Gewecktwerden ist in manchen Diktaturen eine
Foltermethode. Wirksam, weil die Menschen dadurch nie zur
lebensnotwendigen Ruhe kommen - der Körper und die Psyche ständig
gestresst sind und zermürbt werden. Es sind im Grunde viele kleine
Erstickungszustände, die Menschen erleiden, die nachts nicht durchgängig
atmen. Sauerstoffmangel lässt sie ständig hochschrecken, von jeder
Minute des Schlafes setzt die Atmung viele Sekunden lang komplett aus.
Dass dies das ganze Organsystem und *_die Nerven_* *_belastet, liegt auf
der Hand_* und doch gehört es noch immer nicht zu den Standardfragen
beim Hausarzt, wenn jemand wegen Bluthochdrucks oder erster Diabetes zum
Arzt geht.

Die Studienergebnisse legen nahe, dass die Schlaf Apnoe unbedingt
behandelt werden sollte .

www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/news/schlafapnoe_aid_106999.html

Bei der nächtlichen Atemstörung verengen sich die oberen Atemwege und
blockieren für kurze Zeit die Luftzufuhr zur Lunge, ohne dass die
Schlafenden das bemerken.

Atmen & Leben Eichsfeld

Bericht über das 1.Patientenforum in Leinefelde am 27.Mai 2009 lesen sie bitte auf der Seite " Ihre Aktuelle Seite "

vdk.de

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