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Aktivitäten des VdK KV Dresden

Anlässlich des ersten Jahrestages des Umzuges bzw. der Eröffnung der neuen Beratungsstelle im November 2012 in der Bundschuhstraße 2 in 01307 Dresden wurde der Öffentlichkeit am 27.11.2013 (Tag der offenen Tür) die Möglichkeit gegeben, sich über die Arbeit und die Ergebnisse der Beratungsstelle zu informieren, ins Gespräch mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zu kommen und Fragen zu stellen.

Der Beratungsstellenleiter Herr Tobias Balogh und der Vorsitzende des Kreisvorstandes Herr Dr. Gert Hentschel stellten die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre vor, die immer unter dem Leitsatz des VdK stand: Zukunft braucht Menschlichkeit. Sie betonten, dass vielen Menschen mit Behinderungen, deren Angehörigen, chronisch Erkrankten, Senioren und in schwierigen sozialen und komplizierten Situationen Lebenden geholfen werden konnte .

  • Selbstverständnis

Der VdK versteht sich als eine wirksame Interessen- und Selbsthilfeorganisation der Behinderten, Kriegs- u. Wehrdienstopfer, chronisch kranker Menschen, Senioren und Sozialversicherten.
Im Mittelpunkt der Arbeit des VdK stehen die Werte der sozialen Gerechtigkeit und Solidarität und der Erhalt der sozialen Sicherungssysteme. Als politisch unabhängiger Akteur gestaltet der VdK die Sozialpolitik mit und bringt sich in die Gremien der Bundes- und Landespolitik, auf Kreisebene in die kommunale Politik ein. Bundesweit sind 90.000 ehrenamtliche und 1.500 hauptamtliche Mitarbeiter für den Verband tätig.

  • Gründung

Der Sozialverband VdK Sachsen e. V. und der Kreisverband Dresden gründeten sich im Mai 1990. Seither unterhielt er in Dresden eine Beratungsstelle an verschiedenen Standorten, so Am See, in der Kipsdorfer Straße, bis November 2012 in der Breitscheidstraße und nun seit genau einem Jahr in der Bundschuhstraße 2.
Er sah und sieht seine Aufgabe darin, sich im Interesse seiner Klientel in den demokratischen Aufbau mit und nach der Wiedervereinigung einzubringen und den Menschen konkrete individuelle Hilfe und Unterstützung zu geben, ihre Ansprüche und Rechte mit den neuen Gesetzlichkeiten, insbesondere des sozialen Entschädigungsrechts und des Schwerbehindertenrechtes (Einführung des Bundesversorgungsgesetzes und des Schwerbehindertengesetzes) wahrzunehmen.

  • Dienstleistung der Beratungsstelle

Kompetente, erfahrene und im Sozialrecht geschulte Mitarbeiter sind bemüht, Ratsuchenden Hilfe und konkrete individuelle Unterstützung bei der Lösung ihrer Probleme zu geben. Diese Aufgabe realisieren gegenwärtig der Beratungsstellenleiter, Tobias Balogh, in Teilzeit der stellv. Landesgeschäftsführer Rechtsanwalt Lars Müller, in Teilzeit der langjährige frühere Beratungsstellenleiter und Kreisvorsitzende, Dr. Gert Hentschel, die Bürofachkraft Marlies Gäbel und in Teilzeit die Bürokraft Sabine Glöckner, unterstützt von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.

  • Die Beratungsstelle wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

Die Beratung beinhaltet Auskünfte, Informationen und Hinweise über die in Rede stehenden sozialrechtlichen Grundlagen bzw. Sachverhalte entsprechend der Sozialgesetzbücher. Sie umfassen die Analyse der Problemsituation, Empfehlungen über Vorgehensweisen und Erörterung der Erfolgsaussichten der vorgetragenen Anliegen und Begehren. Dies gilt für jedermann.
Für Mitglieder übernehmen die Mitarbeiter die konkrete Rechtsvertretung beim Stellen von Anträgen auf Sozialleistungen, die Formulierung von Widersprüchen gegen Entscheidungen der Sozialverwaltung und die anwaltliche Prozessvertretung in Klageverfahren vor den Sozialgerichten aller Instanzen.

  • Kontinuierlicher Anstieg der Inanspruchnahme

Die Beratungsstelle wurde von Jahr zu Jahr in steigendem Umfang frequentiert. In der Zeit von 2008 bis 2013 gab es fast 23.000 Kontaktierungen, davon rund 14.000 Beratungen.

  • Beratungsbedarf immer vielfältiger

Die Anliegen und inhaltlichen Probleme wurden immer vielfältiger. Sie betrafen in hohen Maße die Sicherung der materiellen Existenz und ein Leben in Würde durch die Gewährung von Renten und anderen Geldleistungen, die immer bessere und wirksamere Teilhabe am Leben in der Gesellschaft durch Feststellung von Behinderungen und anderer Sachverhalte, Gewährung von Nachteilsausgleichen und Leistungen zur Teilhabe, oder die Kostenübernahme für Therapien, Hilfsmittel; und anderes.

  • Ständiger Anstieg der Verfahren

Aus den Beratungen durch die verantwortlichen Mitarbeiter ergaben sich in dem Zeitraum von 2008 bis 2012 eine ständig steigende Anzahl an sozialrechtlichen Verfahren zur Durchsetzung von Begehren.
Wurden 2008 47 Klagen eröffnet, so waren es 2011 bereits 147, 2012 waren es rund 200 und 2013 werden es rund 240 sein. Insgesamt wurden im vorgenannten Zeitraum über 700 Klagen neu erhoben.
Auch die Anzahl der eingelegten Widersprüche stieg von 41 im Jahre 2008 auf 105 im Jahr 2011 und im Jahr 2013 sind es über 150 Widersprüche.
Zusammen mit den über den VdK gestellten Anträgen auf Sozialleistungen und Feststellungen wurden in den Jahren 2008 bis 2013 über 1.700 Verfahren neu eingeleitet. Da die Verfahren oftmals auch länger als ein oder zwei Jahre dauern, werden jährlich ca. 500 Verfahren ständig betreut.

  • Erfolgreiche Bilanz

In rund der Hälfte der Verfahren konnten die Anliegen der Betroffenen vollständig bzw. teilweise erfolgreich gelöst werden. Das führte u.a. zu Geldleistungen im Umfang von mehreren Hunderttausend Euro durch Gewährung von Renten, Pflegegeld, Leistungen der Sozialhilfe, Kostenzuschüsse für Therapien oder Hilfsmittel sowie unzähligen Erleichterungen für die Betroffenen, wie beispielsweise Zuerkennung von Nachteilsausgleichen, wie Parkerleichterungen, Steuerermäßigungen, kostenlose Beförderung im ÖPNV, auch für Begleitpersonen, ermäßigter Eintritt in Museen, Bäder, Theater usw.

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