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Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

Militärhistorische Museum Dresden

Militärhistorische Museum Dresden© VdK-KV

Am 17.09.13 besuchten 14 Mitglieder unseres Kreisverbandes das ehemalige sächsische Arsenal zu Dresden. Wie uns Dr. Alexander Klein während der Führung erzählte, war es zwischen 1873 bis 1877 als Depot für Kriegsgerät gebaut worden. Damit konnte dann das alte Militärdepot, das damalige Zeughaus an der Brühlschen Terrasse, ein Museum werden, das den Namen Albertinum erhielt. Ab 1914 wurde das Arsenal Sächsisches Armeemuseum. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten viele Museumsbestände in die Sowjetunion, das Museum existierte daraufhin nicht mehr.

Besuch des Militärhistorischen Museums

Besuch des Militärhistorischen Museums© VdK-KV

Einige Mitglieder unseres Kreisverbandes erinnerten sich, in diesem Gebäude, das nunmehr "Nordhalle" hieß, Ausstellungen gesehen zu haben. 1972 wurde das ehemalige Arsenal wieder Museum, diesmal das "Armeemuseum der DDR", in dem auch alte zurückgegebene Bestände wieder zu sehen waren. 1990 wurde der Name des Museums erneut geändert: "Militärhistorische Museum der Bundeswehr". Nach der Jahrtausendwende erfolgte dann durch den Amerikaner Daniel Libeskind für 62,5 Millionen Euro ein Umbau des Gebäudes. Das Mauerwerk wurde aufgebrochen und ein Keil eingefügt, der an die Zerstörung Dresdens erinnern soll. Nach seiner Wiedereröffnung im Jahr 2011 gehört das stark erweiterte und veränderte Museum (allein die Dauerausstellung hat 10.000 m² Ausstellungsfläche!) nun zu den drei größten Geschichtsmuseen Deutschlands.

Heute kann man hier die Entwicklung des Kriegsgerätes sehen, beispielsweise einen alten Pulverwagen oder die sogenannte "Dicke Berta", eine Kanone des Ersten Weltkrieges, Teile der V2-Rakete oder die Sojus 29-Landekapsel. Dr. Klein machte uns aber auch auf die Zusammenhänge von Krieg und Geschichte aufmerksam, d.h. auf die Menschen, die Gewalt auslösten und auf die, die sie erdulden mussten. Dieses umfassende Verständnis zu wecken, sei Ziel dieses Museums. So erfuhren wir viel über die Ursachen der Leipziger Völkerschlacht, in der vor genau 200 Jahren Napoleon geschlagen wurde und konnten an Schluss feststellen, dass wir viel gelernt haben. Das Museum ist wirklich sehr sehenswert.

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