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Arthrose

Am 12.03.2013 hatte der VdK-Kreisverband Dresden seine Mitglieder zu der Infoveranstaltung "Arthrose" ins Haus an der Kreuzkirche 6 eingeladen. Das Thema interessierte sehr viele. Am Schluss der Veranstaltung wurde allgemein festgestellt, dass man nun, nachdem man den Mechanismus und die Präventionsmöglichkeiten bei Arthrose kennt, mit der Erkrankung besser umgehen können wird.

Herr OA Dr. med. Jörg Lützner von der Orthopädischen Klinik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden erklärte in verständlichen Worten, wie es zu Knorpelschäden kommen kann, wie anschließende Entzündungen mit dem dazukommenden Abrieb zu erheblichen Schmerzen führen, die wiederum Schonhaltungen bedingen, die Muskelverspannungen und weitere Schmerzen verursachen. In der Folge ist eine Arthose fast unvermeidlich. Er berichtete aber auch, dass das subjektive Schmerzempfinden nicht synchron mit der Schwere der Arthrose einhergeht und dass jeder selbst sehr viel für die Erhaltung bzw. Stabilisierung des Gesundheitszustandes tun kann. Ständige leichte Benutzung der betreffenden Gelenke ist überaus wichtig. Er empfahl, regelmäßig Sport zu treiben, warnte aber vor Übertreibung, ein Zuviel kann mehr schaden als helfen. Eine gute Beratung, welche Sportarten bei der speziellen Erkrankung hilfreich sind, hält er für ebenso notwendig wie die Vermeidung von Übergewicht. Physiotherapie und Medikamente helfen weiter. Nur wenn die Lebensqualität dauerhaft sehr stark eingeschränkt ist, sollte man als letztes Mittel an ein Kunstgelenk denken. Es verbessert durch die Schmerzreduktion das Befinden, schafft aber keinen neuen Menschen, Beweglichkeit, mögliche Aktivitäten bleiben eingeschränkt. Jeder muss immer weiter aktiv an seinem Gesundheitszustand arbeiten: siehe oben.

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