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Mitgliederversammlung 2012

Dr.Wehner

Dr.Wehner© VdK KV Dresden

Am 12.06.2012 trafen sich 56 Mitglieder unseres Kreisverbandes im Vitanas Senioren Centrum Schillerpl.12, 01309 Dresden. Der Landesverbandsvorsitzende des VdK Sachsen, Herr Dr. Horst Wehner, leitete die Veranstaltung. Nachdem der Vorsitzende des Vorstandes, Herr Gerd Fischer, und Herr Helmut Falz von der Revisionskommission über die verflossene Wahlperiode Rechenschaft abgelegt hatten, wurde der alte Vorstand mit herzlichen Dankesworten und einem Blumengruß entlastet.
Die Kandidaten für den neuen Vorstand und die Revisionskommission sowie die Delegierten zum Landesverbandstag (14./15.09.12 in Chemnitz) stellten sich vor und wurden in drei gesonderten Wahlgängen von den Anwesenden gewählt.

Gerd Fischer

Gerd Fischer© VdK KV Dresden

Rechenschaftsbericht
des Vorstandes und der Geschäftsstelle
zum 5. ordentlichen Kreisverbandstag am 12.06.2012 für die Wahlperiode 2008 - 2012

Sehr geehrte Mitglieder, verehrte Gäste,

wir sind heute hier im Vitanas Seniorenzentrum zusammengekommen, um über die vergangenen vier Jahre Rechenschaft abzulegen und einen neuen Vorstand zu wählen. Dazu möchte ich Sie ganz herzlich begrüßen und uns ein gutes Gelingen wünschen.

Der Kreisverband Dresden hat seit seiner Gründung vor 22 Jahren wichtige Entwicklungen und Veränderungen durchlebt und ist gefestigt in die letzten Jahre gegangen. Schaut man zurück auf unsere Ideale und Ziele, so müssen wir feststellen, dass nicht alle Träume und Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Doch steht unser Verband den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen kritisch gegenüber und kämpft dafür, dass Enttäuschung und Resignation weniger Platz finden.

Unter dem Motto "Zukunft braucht Menschlichkeit" sind wir nach der Wahl vor vier Jahren angetreten, und dazu stehen wir auch heute noch. Wir können stolz darauf sein, dass der VdK eine wirksame Interessen- und Selbsthilfeorganisation der Behinderten, Kriegs- u. Wehrdienstopfer, chronisch kranker Menschen, Senioren und Sozialversicherten der Landeshauptstadt Dresden mit fast 1400 Mitgliedern ist.

Im Mittelpunkt der Arbeit des VdK stehen die Werte der sozialen Gerechtigkeit und Solidarität und der Erhalt der sozialen Sicherungssysteme. Als politisch unabhängiger Akteur gestaltet der VdK die Sozialpolitik mit und bringt sich in die Gremien der Bundes- und Landespolitik sowie auf Kreisebene in die kommunale Politik ein. Hauptanliegen dabei war, durch entschiedene Kritik allen Plänen entgegen zu treten, die versuchten, die sozialen Rechte und Leistungen systematisch zurückzufahren und zu kürzen sowie gleichzeitig die finanziellen Belastungen für die Menschen zu erhöhen. Jedoch nicht alle Einschnitte und Verschlechterungen konnten verhindert werden. Dies betraf Leistungskürzungen und Mehrbelastungen im Gesundheitswesen oder bei der sozialen Absicherung von Hilfebedürftigen. Dennoch konnten auch Erfolge erreicht werden. Zu ihnen zählen u.a. die Gleichbehandlung von Kriegsbeschädigten in der Entschädigung und die Gleichbehandlung bei Freibeträgen im Falle des Zusammentreffens von Versichertenrenten mit Renten aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

"Die Pflege geht Jeden an" unter diesem Stichwort startete der VdK 2011 eine Initiative. Seitdem wird in der Öffentlichkeit verstärkt über den Pflegenotstand und Probleme der Pflegebedürftigen und deren pflegenden Angehörigen diskutiert. Das hat der VdK bewirkt. Der Entwurf der Bundesregierung zur Pflegereform ist jedoch enttäuschend. Der VdK hat deshalb die Bundeskanzlerin aufgefordert, diesem Thema einen erheblich höheren Stellenwert einzuräumen und mehr Geld bereitzustellen.

Die Kampagne des VdK mit einer Unterschriftenaktion die Mehrwertsteuer auf Medikamente zu senken hatte leider nicht den gewünschten Erfolg. Hilfreich wäre es auch, eine Entbürokratisierung der ehrenamtlichen Tätigkeit und eine angemessene Aufwandsentschädigung für das Ehrenamt durchzusetzen. Der VdK setzt sich ein, damit es mehr Jobangebote und feste Arbeit für Menschen über 50 Jahre gibt und dass der Beitragsüberschuss der Kranken- u. Rentenkassen sinnvoll eingesetzt wird. Das waren nur ein paar wenige Themen, für die sich unser Verband stark macht.

Wir sehen, dass noch viel getan werden muss und nicht alles so gelingt, wie es sich der VdK gewünscht hat. Doch wir sehen auch, dass der VdK der Verein auf Kreis-, Landes- und Bundesebene ist, der sich konsequent für Menschen mit Behinderungen, für Alte, Kranke und sozial Benachteiligte einsetzt. Durch unseren Zusammenhalt und die Mitgliederstärke des Verbandes ist der VdK in der Lage, auf Augenhöhe mit den Politikern zu agieren und von diesen auch akzeptiert zu werden. Gegenwärtig hat der VdK Deutschland mehr als 1,6 Mill. Mitglieder, Tendenz steigend. Bundesweit sind 90.000 ehrenamtliche und 1.500 hauptamtliche Mitarbeiter für den Verband tätig.

Der VdK Kreisverband Dresden mit seiner Beratungsstelle konnte in den vergangenen vier Jahren seine sehr erfolgreiche Arbeit und Entwicklung fortsetzen und damit zur positiven Gesamtbilanz des Landesverbandes einen wichtigen Beitrag leisten. Der Sozialverband VdK Dresden wird durch immer mehr Behörden, Sozialverwaltungen, die Ärzteschaft und Organisationen bzw. Vereinigungen der Behindertenselbsthilfe als kompetenter Partner und Interessenvertreter von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen wahrgenommen. Sein Engagement zur Lösung sozialer Probleme ist anerkannt. Es sprach sich zunehmend herum, dass der VdK Hilfe und Unterstützung bei der Durchsetzung sozialer und sozialrechtlicher Ansprüche für Betroffene bietet. Auch die Empfehlung durch Menschen, denen bereits geholfen werden konnte, hat in den letzten Jahren außerordentlich zugenommen.

Das alles führte in der vergangenen Wahlperiode zu einer ständigen Erhöhung der Frequentierung der Beratungsstelle Dresden. So gab es insgesamt über 16.000 Kontaktierungen, davon über 9.000 Beratungen. Sie erfolgten in der Beratungsstelle Dresden, sowie in den Außensprechstunden in Großenhain, Riesa, Meißen, Pirna, Neustadt und Dippoldiswalde. Dabei wurden die Anliegen und inhaltlichen Probleme immer vielfältiger. Sie betrafen in hohen Maße die Sicherung der materiellen Existenz durch die Gewährung von Renten und anderen Geldleistungen und machte ein Leben in Würde möglich. Aber auch durch Feststellung von Behinderungen und anderer Sachverhalte, Gewährung von Nachteilsausgleichen oder die Kostenübernahme für Therapien, Hilfsmittel und anderes verbesserte die wirksame Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Aufgrund der Beratungen durch die verantwortlichen Mitarbeiter stieg die Anzahl der Verfahren zur Durchsetzung von Begehren von 2008 bis 2012 ständig.

Wurden 2008 47 Klagen eröffnet, so waren es 2011 bereits 147 und 2012 werden es rund 200 sein. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 483 Klagen neu erhoben. Auch die Anzahl der eingelegten Widersprüche stieg von 41 im Jahre 2008 auf 105 im Jahr 2011. Zusammen mit den über den VdK gestellten Anträgen auf Sozialleistungen und Feststellungen wurden in den Jahren 2008 bis 2012 über 1.200 Verfahren neu eingeleitet. Da die Verfahren oftmals auch länger als ein oder zwei Jahre dauern, werden jährlich ca. 400 Verfahren ständig betreut. In rund der Hälfte der Verfahren konnten die Anliegen der Betroffenen vollständig bzw. teilweise erfolgreich gelöst werden. Das führte u.a. zu Geldleistungen im Umfang von mehreren Hunderttausend Euro und unzähligen Erleichterungen für die Betroffenen.

Diese erfolgreiche Interessenvertretung und die kompetente, aber auch einfühlsame Beratung und Hilfe in Fragen der Lebensgestaltung war ein hauptsächlicher Grund für das stetige Wachstum der Mitglieder des Kreisverbandes Dresden. So stieg die Mitgliederzahl des VdK Dresden von knapp 1000 im Jahre 2008 auf gegenwärtig fast 1400. Die Mitgliederentwicklung ist vor allem der Verdienst der Beratungsstelle und der Arbeit des Ehrenamtes. Die Landeshauptstadt Dresden honoriert dies bereits seit Jahren durch eine jährliche Förderung in Höhe von 10.000 EUR. Auf Grund der gestiegenen Anforderungen und des wachsenden Umfanges sowie der Notwendigkeit einer personellen Erweiterung wird es in den kommenden Jahren erforderlich werden, höhere Zuwendungen zu erhalten, um die finanzielle Absicherung der Arbeit zu gewährleisten. Für den engagierten hohen Einsatz der Mitarbeiter/Innen und des Leiters der Beratungsstelle möchte der Kreisvorstand Wertschätzung und herzlichen Dank aussprechen. Gleiches gilt für die konstruktive und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen dem Hauptamt und dem Ehrenamt in unserer Kreisorganisation.

Zu der positiven Entwicklung des Kreisverbandes Dresden hat auch die Möglichkeit der Hilfe zur Selbsthilfe wie z.B. die Selbsthilfegruppe Osteoporose mit dem Angebot von Funktionstraining und Wassergymnastik beigetragen. Die Nachfrage ist so groß, dass 2012 eine zweite Gruppe für Wassergymnastik eingerichtet wird. Für die hier geleistete, langjährige sehr gute Arbeit möchte der Vorstand der Mitarbeiterin, Frau Heidrun Römisch, gleichermaßen danken und ihr für den Ruhestand ab Juli 2012 alles Gute und vor allem Gesundheit wünschen. Die Fortführung dieser wichtigen Tätigkeit wird durch die Beratungsstelle personell abgesichert.

Auch dem Vorstand des Kreisverbandes Dresden ist eine konstruktive Arbeit zu bescheinigen. Selbst nach dem im Herbst 2010 aus persönlichen Gründen erfolgten, kurzfristigen Rücktritt des Vorsitzenden des Kreisverbandes konnte die Kontinuität durch Nachrückten des Stellvertreters gesichert werden. Auch das Ausscheiden von zwei anderen Vorstandsmitgliedern konnte durch Neubesetzung problemfrei bewältigt werden.

Aus der Vielzahl der geleisteten Arbeiten sind besonders hervorzuheben: die anspruchsvolle Präsentation des VdK Dresden im Internet, die Mitarbeit in vielen Gremien der Landeshauptstadt Dresden und anderes. So war der VdK Dresden in den Gremien Mobilität, Sozial- und Schülerticket, Runder Tisch der Behinderten, Bürgerstiftung, Verband der Selbsthilfegruppen, Öffentlichkeitsarbeit u.a. vertreten oder hat am Volkstrauertag an der Gedenkfeier auf dem Heidefriedhof teilgenommen.

In den letzten vier Jahren ist es immer besser gelungen, ein Verbandsleben zu entwickeln und eine Gemeinschaft der Mitglieder und deren Zusammenhalt herauszubilden. Dazu trug wesentlich bei, dass jährlich interessante kulturelle und informative Veranstaltungen angeboten und besucht wurden. So wurden insgesamt 150 Veranstaltungen einschließlich der Reiseangebote mit hohem Niveau organisiert. Der Kreisverband selbst lud z.B. zu Mitgliederversammlungen, Diskussionsforen und Vorträgen über gesundheitspolitische und sozialpolitische Themen, zu Führungen und Museumsbesuchen, Wanderungen und Tagesfahrten ein. Der Vorstand würde sich in diesem Zusammenhang wünschen, dass noch mehr Mitglieder durch ihre Hinweise helfen, damit das Veranstaltungsangebot noch vielfältiger wird.

Besonders herausragend waren die Kulturprogramme zu den Weihnachtsfeiern, man denke nur an die in der Dresdner Dreikönigskirche mit der Band Kaktus, mit dem Kade-Quartett der Semperoper oder mit dem jüdischen Frauenchor Freylax. Auch ein Konzert eines Gospelchores hier in diesem Raum ist sicher allen in guter Erinnerung.

Ferner wurden hochinteressante Informationsveranstaltungen zu solchen Themen wie "Der Schmerz und seine Behandlung", "Wenn der Pflegefall eintritt, was tun?", "Wie schützen wir uns vor Trickbetrügern und Fälschern" oder zu Fragen des aktuellen Behinderten- und Rentenrechtes dankend angenommen.

Freizeitaktivitäten wie Wanderungen oder Führungen durch die Dresdner Heide, den Pillnitzer Weinbergen, die Parks der Dresdner Elbschlösser oder verschiedene Stadtführungen erfreuten sich gleichermaßen großer Beliebtheit.

Im Berichtszeitraum wurden 29 Vorstandssitzungen durchgeführt. Inhalt war, neben Fragen zur Sozialpolitik und Entsendung zu bzw. Auswertung von Besprechungen der verschiedenen Gremien, die Organisation der VdK-Veranstaltungen.

Im Vorstand gibt es folgenden Arbeitsgruppen:

  • Sozialpolitik unter Leitung von Herrn Pietschmann. Seit vorigem Jahr wird in jeder Vorstandssitzung eine Diskussion über aktuelle sozialpolitische Themen durchgeführt.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Frau Grasreiner. Sie ist auch in der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Dresden vertreten.
  • Behindertenarbeit und andere Gremien: Herr Reichel. Es würde zu weit führen, jedes Gremium zu nennen. Wer Interesse daran hat, kann Herrn Reichel anschließend Fragen stellen.
  • Betreuungsgruppen: alle Vorstandsmitglieder. Diese Arbeit nimmt einen großen Raum in der Vorstandsarbeit ein. Es ist die wirksamste Betreuung unserer Mitglieder. Dazu gab es nunmehr schon seit vier Jahren das Projekt der Bürgerstiftung "Hilfe für Behinderte und Senioren in der Stadt Dresden" im Rahmen der Aktion "Wir für Sachsen". Hauptanliegen war, einen engen Kontakt zu unseren Mitgliedern auch außerhalb von Veranstaltungen herzustellen, Hilfe und Unterstützung bei der Lösung auch von Alltagsproblemen oder zur Meisterung von Lebenssituationen zu geben. Die Arbeit erfolgte in 12 bestehenden Betreuungsgruppen. In diesen wurden die Kontakte und Verbindungen mit den Betroffenen gesucht und realisiert. Die hier ehrenamtlich Tätigen übermitteln Informationen über Veranstaltungen und wichtige Regelungen auf sozialpolitischem und sozialrechtlichem Gebiet. Dies betraf z.B. immer wieder die Feststellung von Pflegebedürftigkeit und den Umfang an Leistungen nach der Pflegereform, Fragen der Vorsorge, insbesondere die Erstellung von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen, die Neuregelungen bei Fahrten mit der Deutschen Bahn für Schwerbehinderte sowie Leistungen zum Lebensunterhalt bei nicht ausreichendem Einkommen, aber auch Unterhaltsverpflichtung gegenüber Eltern oder Kindern in schwierigen Lebenssituationen. Dies erfolgte in direkten Gesprächen oder im Zusammenhang mit unseren angebotenen Veranstaltungen. Zu den Betreuungsleistungen gehörten auch konkrete Hilfen bei der Durchsetzung von Ansprüchen auf Sozialleistungen und Feststellungen.

    Die Formen und Inhalte der Betreuung und Unterstützung waren dabei immer sehr vielfältig und unterschiedlich. Zu ihnen zählten z.B. Hilfen in Auseinandersetzungen mit Behörden und beim Ausfüllen von Anträgen, Formularen oder das Kopieren von Unterlagen. Neben den bewährten und gern angenommenen Zuwendungen, wie persönliche Besuche bei Krankheit, Aufenthalten in Pflegeheimen oder anlässlich von Jubiläen, wie Kartengrüße bzw. telefonischen Kontaktaufnahmen, hat sich während der letzten Jahre die Vielfalt der Formen und Aktivitäten der Betreuung weiter vergrößert. Dies betraf die Begleitung zu Ärzten, Apotheken, Behörden, Veranstaltungen, zur Fußpflege und anderes. Auch solche Dienstleistungen wie Hilfe beim Einkaufen, Wäsche waschen bzw. der Reinigung der Wohnung wurden dankbar angenommen.

    Neben solchen zielorientierten Aktivitäten ging es nicht selten einfach auch darum, einmal nur Gesprächspartner zu sein, zuzuhören und einen Gedankenaustausch zu ermöglichen. Dadurch konnte das Gefühl vermittelt werden, nicht allein gelassen zu sein und am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen zu können.

    In diesem Zusammenhang soll positiv erwähnt werden, dass sich ein Kreis Betroffener, vorwiegend aus dem Bereich Johannstadt, regelmäßig monatlich trifft. Hier werden enge persönliche Beziehungen gepflegt, anstehende Probleme werden ausgetauscht und deren Lösungen gesucht. Für die langjährige Leitung und Organisation dieser Treffen möchte der Vorstand Frau Eveline Tornow recht herzlich danken.

    Der Kreisvorstand möchte sich aber bei allen recht herzlich bedanken, die die Tätigkeit in den Betreuungsgruppen mit Freude und viel Einsatz im Interesse unserer Mitglieder ausgeübt haben. Das sind stellvertretend insbesondere Frau Erika Schneider, Frau Karin Wagner und Frau Brigitte Arlt.

Auch hier sei nach einmal an alle Mitglieder appelliert, sich ehrenamtlich zu betätigen und so die Arbeit des Kreisverbandes zu unterstützen. Auf breitere Schultern verteilt lässt sich vieles besser gestalten.

In der vergangenen Legislaturperiode gab es entscheidende Änderungen im Landesverband, die auch Auswirkungen auf den Kreisverband hatten. Im August 2008 trat die Kreisstrukturreform in Sachsen in Kraft. Damit wurden Landkreise zusammengelegt und Ämter teilweise in andere Städte verlegt. Der VdK musste darauf reagieren und 2009 seine Strukturen anpassen. Wir waren hier in der Landeshauptstadt Dresden nicht ganz so stark betroffen wie die Landkreise. Doch auch bei uns gab es durch Mitgliederverschiebungen in den Randgebieten Änderungen in der Verbandsstruktur, den Mitgliederzahlen und damit auch den Haushaltsmitteln.

Im Februar 2011 wurden die Rechtsschutzabteilungen aus dem VdK ausgegliedert und als Rechtsschutz GmbH´s neu aufgestellt. Das hatte vor allem Gründe im finanziellen Anspruch auf Gelder und Zuschüssen von Gerichten bei Verfahren und ähnliches. Damit änderten sich jedoch auch Stellenbesetzungen und Zuständigkeitsbereiche.

Die Festveranstaltungen zum 20. Jahrestag des VdK Sachsen und des Kreisverbandes Dresden im Mai 2010 waren besondere Höhepunkte unseres Sozialverbandes. Unser Kreisverband feierte das Jubiläum in einer festlichen Mitgliederversammlung im Italienischen Dörfchen.
So weit ein Überblick über die Arbeit und die Probleme unseres Kreisverbandes.

Unser Kreisverband hat immer eng mit dem Landesverband zusammengearbeitet. Über die Teilnahme an den Landesverbandsausschuss- und Landesverbandsvorstandsitzungen, sowie an den Landesverbandstagen war der Kreisverband immer über die Arbeit des Landesverbandes informiert und an den Entscheidungen beteiligt. Zum Landesverbandstag im September 2012 in Chemnitz werden wir unter anderen heute die Delegierten wählen.

Dr.Hentschel

Dr.Hentschel wird uns auch in seinem "Ruhestand" weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen.© VdK KV Dresden

Ich möchte mich noch einmal ausdrücklich bei allen Beteiligten für die konstruktive Arbeit im Vorstand sowie bei allen Ehrenamtlichen des VdK Dresden bedanken. Besonderer Dank gilt jedoch vor allem dem langjährigen Beratungsstellenleiter Herrn Dr. Gert Hentschel für seine hervorragende Arbeit und die vorbildliche Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Dr. Hentschel ist im Mai diesen Jahres 65 Jahre alt geworden und ab 01.Juni 2012 Rentner. Wir wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt als Ruheständler alles Gute und viel Gesundheit. Wir freuen uns, dass er zumindest bis Ende des Jahres 2012 halbtags als Mitarbeiter der Beratungsstelle zur Verfügung stehen und vor allem die offenen Verfahren weiter bearbeiten wird. Auch ehrenamtlich wird er dem Kreisverband treu bleiben.

In der Funktion als Beratungsstellenleiter folgte Herrn Dr. Hentschel ab 01.06.2012 Herr Tobias Balogh. Er wird von seinem Vorgänger in die umfangreichen Aufgaben eingewiesen und wird mit Unterstützung Aller sich sicher sehr schnell einarbeiten und die Belange unseres Kreisverbandes in bekannter Qualität fortführen. Herrn Balogh wünschen wir eine glückliche Hand und viel Erfolg in seiner Funktion als Leiter der Beratungsstelle. Dem neuen Vorstand wünschen wir eine erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Balogh zum Nutzen des Kreisverbandes und seiner Mitglieder.

Zum Abschluss möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Beratungsstelle mittelfristig verlegt werden wird. Datum und neuer Ort werden rechtzeitig in der Verbandszeitung und im Internet veröffentlicht.

Der Kreisverband VdK Dresden ist stolz auf das Erreichte und für die Zukunft gut gerüstet. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit.
Gerd Fischer
(geringfügig gekürzt)

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  2. Gerd Fischer | © VdK KV Dresden
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