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Drogenproblem macht VdK Sorgen

Bayernland Echo
CHAM.

Kreisfrauenvertreterin Helga Pongratz begrüßte zur Weiterbildungsveranstaltung die Frauenvertreterinnen der 25 VdK- Ortsverbände im Landkreis Cham.

Namentlich begrüßte Pongratz die Ehrengäste, Bürgermeisterin Karin Bucher, die Vertreterin des VdK- Landesverbandes Bayern Ruth Link, Bezirksgeschäftsführerin Sigrid Steinbauer- Erler sowie die Vorstandschaft vom VdK- Kreisverband Cham, an der Spitze Kreisvorsitzender Gerhard Bruns und Kreisgeschäftsführerin Angelika Peintinger.

"Frauenvertreterinnen informieren sich bei Polizei über Suchtmittel"

"Frauenvertreterinnen informieren sich bei Polizei über Suchtmittel"© VdK

"Frauenvertreterinnen informieren sich bei Polizei über Suchtmittel"

© VdK

In ihrem Grußwort stellte Karin Bucher fest, dass trotz Gleichberechtigung die Frauen immer noch die größte Last in der Familie zu tragen hätten. Mit Genugtuung sieht sie die mehr als 40- köpfige ?geballte Frauenpower" bei dieser Veranstaltung. Ruth Link thematisierte die ehrenamtliche Arbeit der Damen und Betreuerinnen, die sich um die 7008 Mitglieder im Kreisverband kümmern. Bezirksgeschäftsführerin Steinbauer- Erler dankte Pongratz und Peintinger, für "!allerbeste Zusammenarbeit".
In den folgenden 90 Minuten informierten Polizeihauptkommissar Christian Pongratz und Polizeihauptmeister Stefan Breu von der Fahndungsgruppe Furth im Wald über ihre Arbeit bei der Bekämpfung des illegalen Drogenschmuggels und über die Drogenprävention. Pongratz berichtete zunächst über die Situation im Landkreis Cham. Insgesamt seien 25 Mann im grenznahen Gebiet für die Drogenfahndung zuständig - immer in Zivil und Zivilfahrzeugen. Obwohl Cham in letzter Zeit vermehrt im Zusammenhang mit Drogen in den Medien genannt wurde, sei Drogenkriminalität nicht häufiger als in anderen grenznahen Gebieten zu Tschechien.
Man habe 2011 486 Personen festgenommen, das entspreche einer Aufklärung von etwa fünf Prozent. Pongratz erläuterte die rechtliche Situation in Tschechien. Dort sei Drogenhandel genauso illegal wie in Deutschland, nur der Drogenbesitz sei liberalisiert. Polizeihauptmeister Breu stellte die einzelnen Drogenarten und ihre Wirkung vor. Dabei stellte er Cannabisprodukte und Crystal Speed in den Fokus. Beide Drogen seinen im tschechischen Grenzgebiet jederzeit verfügbar, beide Drogen werden nach seiner Aussage in großen Mengen produziert, hauptsächlich von den Besitzern der Verkaufsbuden gleich nach der Grenze. Drogenkonsumenten kommen nicht nur aus unserer Region, weit mehr kommen von weiter her. Riskant sei bei ihren Durchsuchungen, dass viele Abhängige ansteckende Krankheiten haben oder extrem aggressiv sind. Beide Referenten wiesen immer wieder darauf hin, dass es sich bei Drogenabhängigen nicht um Kriminelle handle, sondern um Kranke. Eine erhebliche Zahl sei erst durch ihre Abhängigkeit zu Kriminellen geworden. Auch Verkehrsdelikte unter Drogeneinfluss nehmen ständig zu. In diesen Kreislauf hineinzukommen sei heute leicht, aber wieder herauszukommen sehr schwer.
Unser Gesetz kennt bei Drogenkriminalität drastische Strafen: Wer einmal mit harten Drogen erwischt wird verliert seinen Führerschein, zahlt eine hohe Geldstrafe und wandert in den Knast. Bewährung gibt es nicht Beide Polzisten forderten, bei dem kleinsten Verdacht sofort professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nur so könne eine "Drogenkarriere" vermieden werden.

(cki)
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