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2018

VdK zu Gast am Podium bei der IG Metall

IG Metall

Bei der Rentenkonferenz der IG Metall Augsburg zum Thema "Allianz für gute Rente Augsburg" am Montag, 26.06.2017, im Kolpingsaal in Augsburg waren auf dem Podium (von links) vertreten: 2. Bevollmächtigter Roberto Amellini, Dr. Heinz Münzenrieder, Erwin Helmer, Christine Sturm-Rudat, Roland Lösch, Karl-Heinz Schneider© IG Metall

Bei der Podiumsdiskussion zur Zukunft der Rente hat sich der VdK im Hinblick auf die Eingriffe in die Rentenformel in einem Kurzvortrag eingebracht. Karl-Heinz Schneider von den IG-Metall-Senioren stellte das Konzept des DGB Für die Zukunft Deiner Rente vor (rente-muss-reichen.de). In der weiteren Diskussion brachte Christine Sturm-Rudat die Forderungen des VdK zur Bundestagswahl im Rahmen der Aktion Soziale Spaltung stoppen ein. Alle Teilnehmer, auch der auf dem Bild nicht abgebildete Sozialreferent und 3. Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer, waren sich einig, dass die Talfahrt des Rentenniveaus bis 2045 zwingend gestoppt werden muss, um Altersarmut zu verhindern. Es ist politischer Handlungsbedarf für eine generationengerechte Rente vorhanden. Auch die betriebliche Altersvorsorge ist zu stärken und das Niveau der Erwerbsminderungsrenten zu verbessern.

18.000 Mitglieder - mit Tendenz nach OBEN

Wir begrüßten zum Jahresende 2016 unser 18.000 Mitglied. Noch nie hatte der Kreisverband Augsburg so viel Mitglieder wie heute. Der Aufwärtstrend in den absoluten Mitgliederzahlen ist seit Jahren stetig vorhanden. Allein in den Jahren 2015 und 2016 haben wir jeweils 1.000 neue Mitglieder aufgenommen. Der Kreisverband Augsburg erstreckt sich über die Stadt Augsburg, den Landkreis Augsburg und den Landkreis Aichach-Friedberg.

10.000 Mgl des Vdk Kreisverbandes Augsburg

© KV Augsburg

Das 18.000 Mitglied ist Frau Lydia Thurn aus Augsburg. Der Vorsitzende des Ortsverbandes Hochfeld, Herr Wulfram Kuchernig hatte das Mitglied unlängst bei sich im Ortsverband persönlich aufgenommen. Unsere Kreisgeschäftsführerin Frau Christine Sturm-Rudat freute sich besonders über diesen Neuzugang. Während der VdK Augsburg in den 80er Jahren bei ihrer Übernahme ca. 9.000 Mitglieder hatte, können wir nun auf eine Verdopplung der Mitgliederzahlen blicken.
Der Bezirk Schwaben hatte Ende 2016 71905 Mitglieder.
Das Jahr 2017 ist auf Kreis-und Landesebene für den VdK ein besonderes Jahr, da er bald eine 70-jährige Geschichte vorzuweisen hat

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Begehung Barrierefreiheit am 31.8.2016

Begehung 31.8.2016 Barrierfrei

Bahnhof Augsburg-Haunstetter Strasse - Augsburger HBF - Augsburg-Oberhauser Bahnhof

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    Barrierfreier Bahnhof Augsburg-Haunstetterstr.

    Barrierfreier Bahnhof Augsburg-Haunstetterstr.Foto: KV Augsburg

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    Einstieg in den Regionalexpress

    Einstieg in den RegionalexpressFoto: KV Augsburg

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    Bahnsteig Augsburg-Oberhauser Bahnhof

    Bahnsteig Augsburg-Oberhauser BahnhofFoto: KV Augsburg

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    Auffahrrampe Augsburg HBF

    Auffahrrampe Augsburg HBFFoto: KV Augsburg

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    Hinweis zur Auffahrrampe

    Hinweis zur AuffahrrampeFoto: KV Augsburg

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    Hinweis zur Auffahrrampe2

    Hinweis zur Auffahrrampe2Foto: KV Augsburg

Eine Begehung am 31.08.2016

"Weg mit den Barrieren" der VdK-Kreisverband Augsburg gestaltet eine Begehung im Hinblick auf Barrieren für behinderte Menschen in der Stadt

Teilnehmerkreis: Kreisvorsitzende Gertrud Gokorsch, Kreisvorstandsmitglied Carmen Sturm (Rollstuhlfahrerin), Kreisvorstandsmitglied Robert Schlund, Kreisvorstandsmitglied Klaus-Peter Böhmländer, Kreisgeschäftsführerin Christine Sturm-Rudat

Der schnellste Weg durch Augsburg - welcher wäre dies? Benutzen Sie die Bundesbahn und steigen Sie in der Haunstetter Straße ein und am Oberhauser Bahnhof aus! Ein Versuch dies zu tun, kann für einen Rollstuhlfahrer aber zum Erlebnistag werden.

Hier unser Bericht mit einer kurzen Beschreibung unseres Weges:

1. Wir gehen von der VdK-Geschäftsstelle am Afrawald 7 los und überqueren die Maximilianstraße. Die Maximilianstraße ist für jeden Rollstuhlfahrer eine Herausforderung. Der Kopfsteinbelag stellt sich als "Hoppelpiste" dar. Dann fahren wir auf St. Ulrich zu. Der neue Gehwegbelag ist seit der Renovierung der Maximilianstraße sehr günstig für einen Rollstuhlfahrer. Der weitere Weg über das neugestaltete ehemalige Hasenbräu-Viertel bei der früheren "Goldenen Gans" weist ebenso sehr schöne glatte Oberflächen auf. Einziges Problem: ein Gulli auf dem Gehweg. Hier können kleine Rollen vom Rollstuhl hängen bleiben. Vor einer Tiefgarage ist die Absenkung zu flach. Wieso zu flach? Vorgeschrieben sind Kanten beim Übergang auf die Straße von ca. 3 cm, damit ein Blinder sich an der Kante entlang tasten kann. Für den Rollstuhlfahrer ist dies natürlich kein Problem.

2. Der Einstieg in die Straßenbahn - nur für Geübte! Das Zeichen für Rollstuhlfahrer muss an der Tür gedrückt werden. Achtung: Jetzt muss die Türe erst geschlossen werden, bevor die Rampe nach vorne kommen kann. Das weiß keiner, der nicht selbst betroffen ist. Man will dem Rollstuhlfahrer helfen und die Türe blockieren, was genau das Falsche ist. Natürlich erhält man den Hinweis vom Betroffenen, was aber Zeit kosten kann.

3. Die Fahrt in der Straßenbahn gestaltet sich aufgrund der Tatsache, dass die Straßenbahn relativ leer ist, als günstig. Allerdings - eine Frau mit einem Kinderwagen macht kaum Platz, so dass wir uns mit unserem Rollstuhl kaum richtig positionieren können, damit der Rollstuhlfahrer während der Fahrt nicht ins Rollen kommt. Soviel zum Thema Umsicht und Rücksicht. Ein kurzes Gespräch regelt aber das Problem.

3. Wir kommen bei der Haunstetter Straße in der Unterführung an. Super! Ein Aufzug ist da. Ruck zuck sind wir am Bahnsteig. So sollte es sein!

4. Es hält eine Privatbahn der Firma BRB. Wir haben uns nicht drei Tage vorher angemeldet, dass wir genau um diese Zeit eine Fahrt mit dem Rollstuhl machen wollen. Dies müssten wir eigentlich, um bewerkstelligen zu können, dass auf jeden Fall immer geholfen werden kann. Es wird aber seitens des Personals gehandelt und nicht geschimpft, sondern die mobile Rampe ausgepackt. Eine sehr freundliche Mitarbeiterin hilft uns. Chapeau! Auch ein Rollstuhlfahrer wünscht sich Spontanität in seinem Leben.

4. Wir kommen am Oberhauser Bahnhof an. Plötzlich ist ein Arbeiter der BRB vor Ort. Dieser war klammheimlich am Hauptbahnhof nach einem kurzen Gespräch mit der Schaffnerin extra für uns eingestiegen, um uns zu helfen. Er hilft beim Ausstieg. Hinter den Kulissen wurde für uns schnell seitens der BRB eine Hilfe organisiert. Service perfekt!

5. Jetzt stehen wir aber voller Frust vor der Treppe am Bahnsteig in Oberhausen. Nichts geht mehr. Der Oberhauser Bahnhof ist nicht behindertengerecht. Der Rollstuhlfahrer müsste runter- und wieder hochgetragen werden. Über 20 Treppenstufen jeweils. Das geht nicht, da wir Begleiter dazu körperlich nicht in der Lage sind. Von der Haunstetter Straße bis nach Augsburg-Oberhausen fährt der Zug nur wenige Minuten. Dann aber ist für uns am Bahnsteig Endstation.

6. Gut, fahren wir wieder zurück! Jetzt wollen wir am Hauptbahnhof aussteigen. Nein, geht nicht. Der Zugführer kann für uns auf die Schnelle den Weg unter dem ehemaligen Posttunnel nicht organisieren. Er hat keine Telefonnummer. Der Zugführer ist aber sehr freundlich. Die 3-Tages-Hürde führt dazu, dass wir nicht spontan mobil sein können.

7. Wir steigen also wieder in der Haunstetter Straße aus. Mit der Straßenbahn fahren wir dann zum Roten Tor und laufen über den Milchberg zur Maximilianstraße. Wieder ein Abenteuer! Ein Gehsteig ist nicht abgesenkt, ein Baustellenschild versperrt den Fußweg, wodurch Ausweichmanöver über die Straße notwendig wurden. Beinahe wäre man mit dem kleinen Rollstuhlrädchen in der Straßenbahnschiene hängen geblieben.

8. Weiter geht es über den Afrawald, wieder zum VdK. Auch hier Kopfsteinpflaster, gottlob mit einer Mittelplatte in der verkehrsberuhigten Gasse; diese ist aber an einer Stelle defekt. Wieder eine Unfallgefahr.

9. Am Ziel: unsere Kreisvorsitzende Frau Gertrud Gokorsch hat heute ein Fitnessprogramm absolviert, weil sie den Rollstuhl schieben musste über "Stock und Stein". Und wir, die Begleiter, die zwar vieles theoretisch schon über Barrierefreiheit wissen, haben noch einmal eine kräftige Lektion erteilt bekommen.


Info-stand beim Schwabentag
INFO-Stand des VdK am Schwabentag der Begegnung

V. l. n. R. : Kreisgeschäftsführerin C. Sturm- Rudat - Sachbearbeiter Hr. Schönefeld - Bezirksgeschäftsführerin M. Schroeder© KV Augsburg

Der VdK Schwaben präsentierte sich am Schwabentag am 25.6.16 bei der Veranstaltung des Bezirks Schwaben zum Thema Inklusion mit einem Infostand. Die Messehalle war trotz schönem Wetter gut besucht. Der VdK konnte an seinem Stand eine Vielzahl von Interessenten zur deutschlandweiten Aktion "Weg mit den Barrieren" begrüßen. Auch einige der anwesenden Politiker aus Stadt, Land und des Bundes besuchten unsere Mitarbeiter am Infostand

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  1. IG Metall | © IG Metall
  2. 10.000 Mgl des Vdk Kreisverbandes Augsburg | © KV Augsburg
  3. Gruppenbild | © VdK
  4. INFO-Stand des VdK am Schwabentag der Begegnung | © KV Augsburg
  5. Barrierfreier Bahnhof Augsburg-Haunstetterstr. | © KV Augsburg
  6. Einstieg in den Regionalexpress | © KV Augsburg
  7. Bahnsteig Augsburg-Oberhauser Bahnhof | © KV Augsburg
  8. Auffahrrampe Augsburg HBF | © KV Augsburg
  9. Hinweis zur Auffahrrampe | © KV Augsburg
  10. Hinweis zur Auffahrrampe2 | © KV Augsburg

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VdK-Kreisgeschäftsstelle Augsburg, Terminvereinbarung unter:  08 21 / 3 43 85 - 0 oder - 15

Sozialverband VdK Bayern e.V.
Kreisgeschäftsstelle Augsburg

 

Afrawald 7

86150 Augsburg

Öffnungszeiten:

Montag: 8:00 – 12:00, 13:00 – 18:00

Dienstag – Donnerstag: 8:00 – 12:00, 13:00 – 16:00

Freitag: 8:00 – 12:00

 
Terminvereinbarung unter:
Telefon: 08 21 / 3 43 85 - 0 oder -15

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