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Grundsicherung
Symbolbild: Ein Taschenrechner und Schreibmaterial

Grundsicherungs-Rechner: Jetzt Anspruch prüfen

Mit der Einführung der Grundrente zum Jahresbeginn trat auch der Freibetrag in der Grundsicherung im Alter in Kraft. Der VdK empfiehlt deshalb, einen Antrag auf Grundsicherung im Alter beim Sozialamt zu stellen. Einen möglichen Anspruch können Sie auf dieser Seite unverbindlich berechnen: www.vdk.de/grundsicherungsrechner

Anspruch auf Schutzmasken ab 15.12.2020

können Sie hier nachlesen:

"Helft Wunden heilen":
Die traditionelle Spendenaktion des Sozialverbandes VdK Bayern
Alljährlich im Herbst findet in den bayerischen Gemeinden die Haussammlung "Helft Wunden heilen" des Sozialverbandes VdK Bayern statt. Tausende von ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammlern gehen von Oktober bis November von Haustüre zu Haustüre. Sie bitten die bayerische Bevölkerung um Spenden für die Unterstützung von hilfsbedürftigen und notleidenden Menschen in den Gemeinden.

Spendendose mit Aufschrift "Helft Wunden heilen"

"Helft Wunden Heilen": Seit mehr als 70 Jahren Hilfe für Bedürftige
Entstanden ist die Haussammlung in den Gründungstagen des Sozialverband VdK im Jahr 1947. In dieser Zeit hatte der Krieg in der bayerischen Bevölkerung tiefe Wunden geschlagen. Seitdem ist die Haussammlung gelebte Spendentradition im VdK Bayern. Der VdK Bayern hilft mit den Spendengeldern schnell und unbürokratisch bedürftigen Menschen in Notlagen. Denn es gibt auch heute in den bayerischen Gemeinden Armut, Not und Wunden, die zu heilen sind.

"Helft Wunden heilen" schenkt Menschen einen Lichtblick
Spendenmittel der Haussammlung kommen in vollem Umfang bedürftigen Menschen in Not zugute. Das kann zum Beispiel Einzelfallhilfe für bedürftige Menschen in einer Notlage sein: Ist die Waschmaschine, der Kühlschrank kaputt oder fehlt ein warmer Wintermantel, ist ein Zuschuss aus HWH-Mitteln möglich. Auch wichtige Medikamente oder eine kaputte Brille sind zuschussfähig.

Spendenmittel der Haussammlung ermöglichen kostenfreie Erholungsaufenthalte für Bedürftige im Rahmen der Erholungsfürsorge. Das ist die Möglichkeit einer einwöchigen Erholung in ländlicher Umgebung. Vor allem für ältere, kranke und behinderte Menschen ist das eine große Hilfe.

Inklusion – das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung – ist dem Sozialverband VdK Bayern ein wichtiges Anliegen. So fördert er aus Spendenmitteln aus "Helft Wunden heilen" die inklusiven VdK-Freizeiten für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung. In diesen werden bayernweit Familien mit behinderten Kindern gefördert.

Inklusion von Arbeitnehmern mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt ist dem VdK ein weiteres wichtiges Thema. So unterstützt er mit Spendenmitteln von "Helft Wunden heilen" Arbeitsplätze für Menschen mit seelischer Behinderung in einer VdK-eigenen Inklusionsfirma in Straubing. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung erfolgreich und gleichberechtigt zusammen.

Der VdK Bayern unterstützt mit "Helft Wunden heilen" auch Menschen, die durch ein äußeres Ereignis, wie zum Beispiel höhere Gewalt, einen Schicksalsschlag erlitten haben. Das kann eine Hochwasserkatastrophe oder ein Wohnungs- oder Hausbrand sein.

© Sozialverband VdK Bayern e.V.

Pressemitteilung HWH 2020
„Helft Wunden heilen“ lindert die Not – auch in Zeiten von Corona
Spendenaktion des VdK Bayern vom 16.10. bis 15.11.2020

Vom 16. Oktober bis 15. November 2020 bittet der VdK Bayern im ganzen Freistaat für die Sammlung „Helft Wunden heilen“ um Spenden. Die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler des VdK sind auch in Aschaffenburg-Alzenau für einen guten Zweck unterwegs: die Linderung der Not von Mitbürgerinnen und Mitbürgern vor Ort. Ministerpräsident Markus Söder unterstützt die VdK-Spendenaktion.

„Vom selbstlosen Einsatz der Ehrenamtlichen haben seit den Gründungstagen des VdK in Bayern schon viele tausend Menschen profitieren können. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass Bayern solidarisch und menschlich bleibt“, sagt VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher in ihrem Spendenaufruf. Wurden einst die unmittelbaren Folgen des Kriegs gelindert, steht heute die unbürokratische Einzelfallhilfe für Notleidende im Mittelpunkt. Denn Armut, Krankheit und persönliche Schicksalsschläge prägen das Leben vieler Menschen in Bayern. Durch das sich weltweit ausbreitende Coronavirus hat sich auch die finanzielle Situation zahlreicher Mitbürgerinnen und Mitbürger im Freistaat teilweise dramatisch verschlechtert. Daher ist es dem VdK Bayern ein dringendes Anliegen, auch und besonders in diesem Jahr mit seiner Spendensammlung „Helft Wunden heilen“ die Not möglichst vieler Bedürftiger zu lindern. Deshalb werden die Spendenmittel heuer zusätzlich auch für Corona-Einzelfallhilfen verwendet. Zudem werden kostenlose Erholungsaufenthalte in familiären bayerischen Hotels für Bedürftige finanziert und das menschliche Miteinander in den VdK-Ortsverbänden gefördert. Auch die Inklusion, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, kommt in Bayern dank der VdK-Sammlung ein Stück voran. Die Spendeneinnahmen ermöglichen dem VdK die Finanzierung inklusiver Kinder- und Jugendfreizeiten sowie die Unterstützung von Menschen mit psychischen Einschränkungen auf dem Arbeitsmarkt.

Um sowohl die Spenderinnen und Spender als auch die Sammlerinnen und Sammler vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu bewahren, hat der VdK Bayern bei der diesjährigen Sammlung „Helft Wunden heilen“ besondere Schutzmaßnahmen getroffen. So wurden alle Sammlerinnen und Sammler mit Mund-Nasen-Bedeckungen, Einmalhandschuhen und Desinfektionsmitteln ausgestattet. Die Abstandsregel von mindestens 1,50 Metern wird selbstverständlich eingehalten, auf jegliche Berührung – beispielsweise bei der Begrüßung – wird verzichtet.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ruft ebenfalls zur jährlichen VdK-Spendensammlung auf: „Mit den Einnahmen verbessert der Sozialverband VdK Bayern die Versorgung von Hilfsbedürftigen und in Not geratenen Menschen. Auf diese Weise verschafft er vielen einen Lichtblick. Er tut dies direkt und unbürokratisch, verbunden mit dem Engagement vieler Ehrenamtlicher. Damit leistet er einen wertvollen Beitrag dazu, dass Bayern ein lebens- und liebenswertes Land ist und bleibt.“

Die Sammlung „Helft Wunden heilen“ ist eine traditionelle Haussammlung. Die VdK-Sammlerinnen und -Sammler, die im Zeitraum vom 16. Oktober bis zum 15. November 2020 in Landkreis Aschaffenburg an den Haustüren um Spenden bitten, weisen sich durch einen Sammlerausweis aus. Informationen zur Spendensammlung erteilt auch die VdK-Aschaffenburg-Alzenau. „Ihre Spende ist wichtig! Helfen auch Sie, Wunden zu heilen“, appelliert VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher an die Bevölkerung.

21. Kreisverbandstag am 17.10.2020
aufgrund der neuen Hygienevorschriften des Landesverbandes Bayern haben wir uns, auch zum Wohle Ihrer Gesundheit, entschlossen, den 21. Kreisverbandstag 17. Oktober 2020 abzusagen und in das nächste Jahr zu verschieben.

Sobald der genaue Termin fest steht werden Sie informiert. Bitte merken Sie sich jedoch schon April/Mai 2021 vor.

Die VdK-Haussammlung findet in dem Zeitraum vom 16. Oktober 2020 bis zum 15.November 2020 findet unter Hygieneauflagen statt.

VdK-Aktionstage aufgrund Corona-Krise abgesagt

Die Corona-Krise hinterlässt leider ihre Spuren im VdK-Verbandsleben. Auch nach den letzten Verlautbarungen der bayerischen Staatsregierung vom 16. April 2020 ist noch nicht abzusehen, wann VdK-Veranstaltungen wieder wie gewohnt stattfinden können. Zudem fühlen wir uns selbst natürlich dem Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie unserer Mitglieder verpflichtet und möchten mit unseren Verbandsaktivitäten kein Risiko eingehen.

Aus diesem Grund haben die Landesgeschäftsführung mit den Bezirksgeschäftsführer/innen entschieden, die für den Zeitraum vom 22. Juni bis 3. Juli 2020 geplanten VdK-Aktionstage der VdK-Geschäftsstellen abzusagen.

Es tut uns außerordentlich leid, dass diese Aktionstage, die vielerorts bereits zu einer schönen Tradition geworden sind, dieses Jahr nicht stattfinden können.

Generationenforum 2020 mit dem Thema "Altersarmut"

  • Anni Christ-Dahm als Moderatorin


Das Generationenforum 2020 in Mömbris widmet sich dem wichtigen gesellschaftlichen Thema Altersarmut. Am Dienstag, 3. März 2020, wird der Landesgeschäftsführer des VdK-Bayern e.V., Michael Pausder, dazu im Ivo-Zeiger-Haus ab 16 Uhr einen Vortrag halten. Droht in Deutschland massenhaft Altersarmut oder schüren Sozialverbände und Medien lediglich Panik? Eine Antwort zwischen diesen beiden Extremen zu finden ist kompliziert. Die Veranstalter wollen dazu beitragen, ein Bewusstsein für das Problem "Altersarmut" zu schaffen, denn schon heute können immer mehr Menschen nicht von ihrer Rente leben. Für die Zukunft sagen Sozialfachleute voraus, dass vor allem alleinstehende Frauen, Menschen mit niedrigem Bildungsstand und Betroffene von Langzeitarbeitslosigkeit ein hohes Risiko haben, später unter Altersarmut zu leiden. Den Veranstaltern ist allerdings wichtig, das Thema Altersarmut nicht nur unter dem finanziellen Aspekt zu betrachten. Deshalb sind zum anschließenden Podiumsgespräch auch Fachleute eingeladen, die Stellung zur sozialen und spirituellen Armut nehmen werden. Veranstaltet wird das Generationenforum von der vhs-Kahlgrund-Spessart in einer Kooperation mit der Frauen-Union Mömbris, dem Katholischen Senioren-Forum, dem VdK Kreisverband Aschaffenburg, der evangelischen Kirchengemeinde Schöllkrippen, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Untermain, dem Seniorenkreis "Goldener Herbst" in Mömbris und dem Landratsamt Aschaffenburg. Wer Zeit und Lust hat, ist bereits ab 15 Uhr zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Um 16 Uhr beginnt der inhaltliche Teil der Veranstaltung, zu dem alle interessierten Menschen, egal welchen Alters, eingeladen sind. Die Veranstalter richten ihre Einladung aber auch an Mitarbeitende in Behörden, sozialen Einrichtungen und Verbänden, die mit dem Thema Altersarmut konfrontiert sind. Die Gesamtmoderation des Generationenforums übernimmt Anni Christ-Dahm, Theaterregisseurin aus Alzenau und bekannt vom Comedy Duo “Uffschnitt”.

Die Servicezeiten des VdK ändern sich wie folgt:

Ab dem 01.02.2020 hat die Geschäftsstelle von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr aufgrund der Mittagspause geschlossen.

Inklusive Gestaltung des Großostheimer Freibades zeigt Erfolg

Interessiert blicken einige Badegäste auf, als die 92-jährige Helga Blumschein mit ihrem Elektro Scooter bis an den Beckenrand des Nichtschwimmerbeckens im Freibad Großostheim fährt. Begleitet von Haushaltshilfe und ihrer Tochter geht sie kurze Zeit später ins frische Nass. Erst nachdem sie vorsichtig ins hüfthohe Wasser gewatet ist, sieht man, dass ihr die Schwerelosigkeit des Wassers sichtlich Spaß macht. Ausgerüstet mit einer Schwimmweste lässt sie sich auf dem Rücken treiben, strampelt leicht mit den Beinen und rudert mit ihren Armen.

Später erzählt sie, dass sie schon immer Spaß am Schwimmen hatte und in jungen Jahren Wettkämpfe über 50 Meter Brustschwimmen absolviert hat. Deshalb lasse sie sich auch gerne von ihrer Tochter überreden, wieder einmal ins Schwimmbad zu gehen. Für alle ist es eine willkommene Abwechselung, besonders an den heißen Tagen. Helga Blumschein kann aufgrund heftiger Tremore (Muskelkontraktionen) in beiden Armen und Beinen nicht mehr alleine laufen. Deshalb muss sie seit drei Jahren schweren Herzens auf Vorlesungen in Geschichte und Philosophie an der Universität des 3. Lebensalters an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt verzichten. Letztlich sind es noch die politischen Talkshows und einige Wissenschaftssendungen im Fernseher, die ihr interessant erscheinen und ihren wachen Verstand fordern.

Auch die aktiven VdK-Mitglieder Luise und Toni Schneider müssen mit körperlichen Einschränkungen leben. Für beide ist es eine deutliche Erleichterung, mit Hilfe eines EURO-Schlüssels direkt vom Parkplatz aus das Freibad erreichen zu können. Kurz hinter diesem Behinderteneingang befindet sich eine sehr geräumige Behindertentoilette, die gleichzeitig als Umkleidekabine mit Spinden genutzt werden kann.
Menschen wie Helga Blumschein und den Eheleuten Schneider soll der barrierefreie Umbau des Großostheimer Freibades die eigenständige Teilhabe am öffentlichen Leben und den Zugang zu sportlichen und kulturellen Aktivitäten ermöglichen. „Weg mit den Hindernissen!“ steht auf der politischen Agenda, angefangen von den Fördergeldern der Bundesregierung über die Verteilung in den Ländern bis hinab zu den Kommunen, wo die Gelder in praktische Maßnahmen umgesetzt werden.
Stefan Kühnlein, Schwimmmeister im Freibad weiß um die Vorteile der Anlage in Großostheim. Durch die flache Lage sind keine nennenswerten Anstiege für mobil eingeschränkte Personen zu überwinden. Für blinde Menschen kann bei Bedarf eine Bahn abgetrennt werden um eine Orientierungshilfe zu bieten. Außerdem informiert er uns, dass im hinteren Freigelände in der Turnhalle einen weiteren Behinderten-WC und eigene Dusche existiert, sowie auf Anforderung ein Hebekran zum Beckeneinlass für querschnittsgelähmte Menschen zur Verfügung steht.

Interessant ist in diesem Zusammenhang noch ein aktuelles Projekt des Landratsamtes Aschaffenburg unter der Projektleitung der Behindertenbeauftragten des Kreises, Tatjana Höfler., Zusammen mit ehrenamtlichen Helfer*innen werden Daten für eine neue Auflage eines Wegweisers für Barrierefreiheit im Internet erhoben. Zum Jahreswechsel soll die Seite auf der Homepage des Landratsamtes freigeschaltet werden. Dann können Menschen mit Einschränkungen sich vor Arzt- oder Kneipenbesuchen im Internet erkundigen, ob Treppen mit Aufzügen zu überwinden sind und ob ein naher Behindertenparkplatz zur Verfügung steht. Oder, mit welchen Einschränkungen ich z.B. das Großostheimer Freibad besuchen kann.
Obwohl öffentliche Bauten sich heute fast zwangsweise barrierefreien Kriterien stellen müssen gibt es für seh- und hörbehinderte Menschen sowie für Menschen mit sprachlichen und kognitiven Einschränkungen noch viel Bedarf an Unterstützung. Nur mit viel Kreativität und der Hilfsbereitschaft der Mitmenschen gelingt es, diese Defizite nicht unüberwindbar werden zu lassen. Mit jedem Fehlversuch oder unnötigen Anstrengungen Barrieren überwinden zu müssen schwindet die Energie für die eigentlichen Talente, die diese Menschen besitzen und uns alle bereichern können. So wie Helga Blumschein, die Anekdoten aus ihrem Leben in Südamerika erzählt und mit der sich wunderbare Diskussionen über den Sinn des Lebens führen lassen.

Bericht von Michael Stegmann, Ortsvorsitzender OV Bachgau

Aktuelle Info der Landesrechtsabteilung zum Landespflegegeld vom 13.06.2019

Problem: Kein Eingang von Anträgen bei der Landespflegegeldstelle
Leider kommt es derzeit gelegentlich vor, dass Anträge auf Landespflegegeld zwar von unseren Mitgliedern selbst oder vom VdK abgeschickt wurden, diese aber bei der Landespflegegeldstelle „nicht eingehen“. Die Landespflegegeldstelle hat daher vor kurzem zu folgender vorgehensweise geraten: Ergeht innerhalb von 3 Monaten nach Antragstellung kein Bescheid, sollte bei der Landespflegegeldstelle nachgefragt werden, ob dieser eingegangen ist. Erhält man die Auskunft, ein Antrag sei nicht eingegangen, sollte ein „Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“ gestellt und diesem eine Kopie des ursprünglich gestellten Antrags beigelegt werden. Im Wiedereinsetzungsantrag ist glaubhaft zu machen, dass der ursprüngliche Antrag tatsächlich abgesandt wurde.

Eine Glaubhaftmachung liegt bereits vor, wenn es nach der Erklärung des Betroffenen überwiegend
wahrscheinlich ist, dass der Antrag wirklich gestellt wurde (vgl. auch Beck’scher Online-Kommentar
zu § 27 SGB X, Rn. 16).

Zwar passt die Vorschrift für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand hier nicht ganz genau, allerdings dürfte es der Landespflegegeldstelle klar sein, dass der Fehler nicht in der Übermittlung durch einen Postdienstleister liegt, sondern im behördeninternen Vorgehen. Der Maßstab für die
Glaubhaftmachung dürfte also nicht allzu hoch sein. Ich empfehle daher folgende Formulierung: „In o.g. Sache wird die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragt. Begründung: Der Antragsteller hat am … den hier in Kopie beiliegenden Antrag auf Landespflegegeld gestellt. Im Telefonat mit Herrn/Frau … von der Landespflegegeldstelle erhielt der Antragsteller die Auskunft, der Antrag sei dort nicht eingegangen. Der Antragsteller versichert, den Antrag auf Landespflegegeld am… ausgefüllt und an die Landespflegegeldstelle versandt zu haben (evtl. auch Nennung von Zeugen).“

Problem: Übersendung des Landespflegegeld-Bescheids an das Mitglied direkt
In Angelegenheiten zum Landespflegegeld werden die Bescheide leider bisher auch in Fällen, in denen wir die Vertretung angezeigt und eine Vollmacht an die Landespflegegeldstelle übersandt haben, nur den Mitgliedern persönlich übersandt, nicht an den VdK als Bevollmächtigten. Dies führt bei uns dazu, dass viele Verfahren in VdKMandant noch als laufend gekennzeichnet sind, obwohl sie in Wirklichkeit schon abgeschlossen sind. Die Bayerische Staatsregierung wünscht dies ausdrücklich so, dass der Betroffene persönlich den Bescheid erhält.
Laut Herrn Luber von der Landespflegegeldstelle sei es ein sehr großer Aufwand, zugleich in jedem einzelnen Verfahren den Bescheid in Kopie an uns zu senden. Daher wurde empfohlen, dass die einzelnen Kreisgeschäftsstellen von Zeit zu Zeit der Landespflegegeldstelle (aus Datenschutzgründen postalisch) eine Liste mit noch offenen Pflegegeldsachen übersenden. Die Landespflegegeldstelle wird dann gesammelt die Bescheide in Kopie an die jeweilige Kreisgeschäftsstelle schicken.

Daniel Overdiek, aktualisiert am 13.06.2019

Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht

In Bayern wurde im Jahre 2018 das sogenannte Landespflegegeld eingeführt. Landespflegegeld erhält derjenige, bei dem mindestens der Pflegegrad 2 anerkannt wurde. Nach § 4 Abs. 1 Nr. 7 des Rundfunkbeitragsstaatsvertrages (RBStV) wird auf Antrag von der Beitragspflicht zum Rundfunkbeitrag (früher GEZ) befreit, wer Empfänger von Pflegegeld nach landesgesetzlichen Vorschriften ist.

Was ist zu tun: Es muss der Antrag auf Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht gestellt und zusammen mit einer Kopie der Landespflegegeldmitteilung an "ARD ZDF Deutschlandradio", Köln, geschickt werden. Wichtig ist auch ihre 9-stellige Beitragsnummer; zu finden ist diese auf Ihrem Kontoauszug.

Zur Info: Bei Ehepaaren oder Personen, die eine eingetragene Lebenspartnerschaft haben, gilt die Befreiung für den Ehepartner bzw. eingetragenen Lebenspartner mit. Auch auf Kinder bis zum 25. Lebensjahr erstreckt sich eine gewährte Befreiung, wenn sie mit in dem Haushalt leben.

In der VdK-Kreisgeschäftsstelle Aschaffenburg-Alzenau liegen die Anträge auf Befreiung aus.

Weitere Auskünfte erteilt
Ihre VdK-Kreisgeschäftsstelle Aschaffenburg-Alzenau
(06021/22876)

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  1. Symbolbild: Ein Taschenrechner und Schreibmaterial | © Carola Plötz
  2. Spendendose mit Aufschrift "Helft Wunden heilen" | © VdK Bayern

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VdK-Kreisgeschäftsstelle Aschaffenburg – Alzenau, Terminvereinbarung unter: 0 60 21 / 2 28 76

Sozialverband VdK Bayern e.V.
Kreisgeschäftsstelle Aschaffenburg – Alzenau

 

Brentanostraße 1
63739 Aschaffenburg

 

 

Öffnungszeiten:

Montag – Mittwoch: 8:00 – 12:00,

13:00 – 16:00

Donnerstag: 8:00 – 12:00, 13:00 – 18:00

Freitag: 8:00 – 12:00

 
Terminvereinbarung unter:
Telefon: 0 60 21 / 2 28 76

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