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Nachrichten aus dem Kreisverband

Seit 70 Jahren Mitglied im VdK
Herr Paul Ruppert wurde schon mit 13 Jahren Mitglied im VdK. Herr Ruppert erzählt,
dass es damals auch noch einen Sack Kohle gab, wenn man Mitglied im VdK war.
Für 70 Jahre Mitgliedschaft im VdK Ortsverband Aschaffenburg-Stadtmitte wurde Herr
Ruppert von der Kreisgeschäftsführerin Kerstin Wilson geehrt. Mit den Hilfestellungen
durch den VdK Aschaffenburg war Herr Ruppert immer zufrieden.

Kreisgeschäftsführerin Kerstin Wilson übergibt Paul Ruppert seine Urkunde

Kreisgeschäftsführerin Kerstin Wilson übergibt Paul Ruppert seine Urkunde© VdK Aschaffenburg

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Wie barrierefrei ist Aschaffenburg?
Diese Frage stellte sich der VdK Vertreter der jüngeren Generation und Barrierefreiheit Hans Werner Bernard und lud zusammen mit dem Kreisverband Aschaffenburg-Alzenau zu einer Stadtbegehung ein.

Gegen 11 Uhr traf man sich am Aschaffenburger Marktplatz und nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde die Stadtbegehung begonnen. Es machte sich eine Gruppe von ca. 30 Personen auf den Weg um festzustellen, wo Handlungsbedarf besteht.

Die erste Station fand im Parkhaus an der Stadthalle statt. Peter Kolb, FDP, konnte sich sodann vor einer Alltagssituation eines Menschen mit Handicap stellen, als er sich selbst in einen Rollstuhl setzte und versuchte in der Behindertentoilette zu Recht zu kommen. Es wurde angeregt, dass man hier aktiv werden sollte.

Nach dieser Besichtigung ging es weiter Richtung Innenstadt. Schon an der ersten Ampel hatten unsere Teilnehmer vom Blindenbund große Probleme sich zu orientieren. Es fehlten die Markierungen auf dem Boden, die sie mit ihrem Blindenstock ertasten um auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Weitere Hindernisse, wie beispielsweise vor Gaststätten die Bestuhlung und Tische und vor Geschäften die Auslagen, fanden sich in der Fußgängerzone. Es wurde festgestellt, dass eine entsprechende Markierung auf dem Boden hilfreich wäre um Gegenständen auf dem Weg auszuweichen, da diese eine Orientierungshilfe darstellten.

Nach einer kurzen Gesprächsrunde der Teilnehmer über Verbesserungsmöglichkeiten führte der Weg weiter in die Innenstadt.

Bürgermeisterin Jessica Euler, CSU, und Bürgermeister Jürgen Herzing, SPD, konnten sich mittels Rollstuhl und Rollator dann an einer Steigung ausprobieren. Sie mussten feststellen, dass dies ein Kraftakt war.

An der Sandkirche angekommen versuchten unsere Rollstuhlfahrer in das Gebäude zu gelangen. Es stellte sich heraus, dass es einen barrierefreien Eingang gab, jedoch sich frei im Gebäude zu bewegen nicht möglich war.

Am Ende der Stadtbegehung bedankte sich der VdK Vertreter der jüngeren Generation und Barrierefreiheit Hans Werner Bernard bei allen Teilnehmern ganz herzlich und regte einen Runden Tisch an, um die möglichen Verbesserungsvorschläge zu erörtern.

Allgemein gesehen zeigte der Weg durch die Aschaffenburger Innenstadt eine teilweise Barrierefreiheit, aber es besteht weiterhin Förderungsbedarf.

Bericht Hans Werner Bernard/Nina-Katharin Kynast

Stadtbegehung Aschaffenburg

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Stadtbegehung in Aschaffenburg© Hans Werner Bernard

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Ortsverbandstagung am 28.09.2019 in Bessenbach

Ich möchte ich ihnen einen kurzen Bericht über den 21. Landesverbandstag vom 15. bis 17.Mai in München geben.
Auf dem Landesverbandstag tagt das höchste Organ des VdK- Bayern. Hier werden die Weichen für die nächsten vier Jahre gestellt. Es geht um Satzungsänderungen, Neuwahlen des Landesvorstandes, Anträge zur Sozialpolitik und Finanzen.
Hauptthema war die Rente: #Rentefüralle! Aber auch die Barrierefreiheit lassen wir nicht außer Acht.

Alle Generationen verdienen klare Antworten darauf, wie es mit der Rente in Deutschland weitergeht. Denn das einstige Versprechen, von der gesetzlichen Rente anständig leben zu können, scheint nicht mehr zu gelten.
Deshalb fordern wir : Alle Menschen müssen eine gerechte gesetzliche Rente bekommen. Und hierfür muss das deutsche Rentenversicherungssystem für die Zukunft fit gemacht werden. Und das ist möglich, davon sind wir als größter deutscher Sozialverband überzeugt!

Mehr als 37 Millionen Menschen zahlen aktuell in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Gleichzeitig gibt es aber weit über eine Million Menschen, die gar keine Beiträge für die gesetzliche Rente leisten, etwa Beamte, Politiker sowie viele Selbstständige.
Würden alle in die gesetzliche Rente einzahlen, könnte sich das Rentenniveau seit Langem wieder erhöhen und der Anstieg der Beiträge gebremst werden.
Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Seit Jahren wächst in Deutschland die Zahl der Millionäre und Milliardäre. Knapp 20.000 Menschen haben ein Jahreseinkommen von einer Million Euro und mehr.
Gleichzeitig wächst die Zahl der armen Rentnerinnen und Rentner.

Für die Bundesregierung gilt ein Rentner nur dann als arm, wenn er auf Grundsicherung angewiesen ist. Das sind derzeit über 550.000 Menschen in Deutschland, also nur 3,2 Prozent aller deutschen Rentner. In Wahrheit sind aber viel mehr Menschen betroffen. Wir wissen aus unseren Beratungen, dass viele keine Grundsicherung beantragen, weil sie schämen und nicht zum Sozialamt gehen.
Rentner bzw. Rentnerinnen bei denen die Rente bis zu 838 Euro liegt, werden mit dem Rentenbescheid über die Grundsicherung informiert, bzw. liegt ein Antragsformular für Grundsicherung bei. Da die Rentenversicherung aber die übrigen Einkommens-und Vermögensverhältnisse nicht kennt, kann sie im Rentenbescheid keine Aussage zu einem konkreten Anspruch treffen. Hier möchte ich auch nicht näher eingehen, denn hierfür stehen einige Prüfungen an.

Kleine Renten sind das Resultat von schlecht bezahlten Jobs, Arbeitslosigkeit, und Krankheiten, aber auch von Kindererziehung und der Pflege von Angehörigen. Sie sollten aber auch wissen: Wer Grundsicherung beantragt, muss seine gesetzliche Rente komplett verrechnen und hat nicht mehr in der Tasche als jemand der nie eingezahlt hat.

Im Beisein unseres Ministerpräsidenten Herr Dr. Söder wurde auf unseren Landesverbandstag die Mütterrente noch einmal diskutiert. Unsere Meinung ist ganz klar, der fehlende ½ Punkt muss unbedingt für die Mütter die ihre Kinder vor 1992 geboren haben als Zurechnungszeit auf ihre Rente erfolgen. Denn es kann nicht sein, das es Mütter erster und zweiter Klasse gibt. Denn die Kindeserziehung ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Leistung.
Die Renter/innen die eine geringe Rente bekommen, also als Aufstocker/ Grundsicherungsempfänger geführt werden, dürfen nicht weiterhin schlechter behandelt werden als normale Rentner. Denn was nutzt eine Rentenerhöhung oder der fehlende ½ Punkt wenn diese Personen, diese Erhöhung am Aufstockungsbetrag wieder abgezogen bekommen. Unterm Stich bleibt diesen Personen keinen Cent mehr im Portmonee. Deshalb fordert hier der VdK den Freibetrag von 212 Euro, wie es ihn derzeit schon für die betriebliche und private Altersvorsorge gibt, auch auf die gesetzliche Rente auszuweiten.

Wir fordern weiter: Gerechte Rente für alle Erwerbsgeminderten.
Nicht jeder schafft es, bis zum Rentenalter zu arbeiten.
Die Zahl der Erwerbsminderungsrentner ist seit 2008 stetig gestiegen – aktuell über 1,8 Millionen Menschen. Die ungerechten Abschläge auf Erwerbsminderungsrenten von bis zu 10,8 Prozent müssen weg.
Aktuell wird kein Unterschied gemacht, ob jemand freiwillig oder krankheitsbedingt früher in Rente geht. Die Abschläge sind in beiden Fällen gleich hoch. In den letzten Jahren wurden zwar Verbesserungen beschlossen, die zu höheren Eingangsrenten führen. Aber dies gilt nur für Menschen, die neu eine Erwerbsminderungsrente erhalten. Die bisherigen Bezieher bleiben davon ausgeschlossen. Deshalb fordert der VdK eine Gleichbehandlung von allen Beziehern, egal, wann diese in Erwerbsminderungsrente gehen mussten.

Es muss in Zukunft eine gerechte Rente für alle Generationen geben.
Alte und junge Menschen müssen sich auf eine gute Absicherung durch die gesetzliche Rente verlassen können!
Aktuelle Studien zeigen, dass drei von vier jungen Menschen zwischen 18 und 34 Jahren kein Vertrauen in die gesetzliche Rente haben. Die Gründe liegen auf der Hand: Es gibt keine langfristige Garantie für ein stabiles Rentenniveau, und regelmäßig flammt die Diskussion über eine Rente mit 70 auf. Alle Generationen lehnen diese Vorhaben ab.
Und da ist die Politik gefragt, die Politik muss die Ängste und Sorgen der Menschen ernst nehmen. Wir fordern deshalb, dass das Rentenniveau dauerhaft bei 50 Prozent stabilisiert wird und nicht weiter sinkt.
Die Renten müssen entsprechend den Löhnen steigen.

Ich sage ihnen noch einmal: Die Anhebung des Renteneintrittsalters darf nicht steigen. Das kann nicht das Angebot der Politik an die Jugend sein.
Wieso werden Renten besteuert, und hohes Vermögen aber nicht, Wieso gibt es immer mehr Millionäre- und immer mehr arme Rentner, Weshalb versucht man bei der Rente Jung gegen Alt auszuspielen, usw.

Deshalb fordert der VdK im Kampf gegen soziale Ungleichheit eine Steuerpolitik, die Vermögende stärker in die Pflicht nimmt.

+ Vermögensteuer verfassungskonform neu einführen: Ein Steuersatz von ein bis zwei Prozent würde die Vermögen nicht übermäßig belasten, aber hohe Einnahmen erzielen.
+ Erbschaftssteuer und Schenkungen stärker besteuern: Oberhalb hoher Freibeträge müssen alle Vermögensarten besteuert werden, ohne Vorzugsbehandlung etwa von Betriebsvermögen. Privat genutztes Wohneigentum wie Einfamilienhaus muss davon ausgenommen sein.
+ Finanztransaktionssteuer einführen: Wir brauchen eine europaweite Steuer auf Finanzgeschäfte, ähnlich der bis 1991 bestehende Börsenumsatzsteuer. So müssten Gewinne an der Börse wie Einkommen versteuert werden. Auch Aktiengewinne müssten wie Erwerbseinkommenssteuer versteuert werden.
+ Digitalsteuer einführen: Die Umsätze von digitalen Unternehmen müssen in Deutschland besteuert werden. Es kann nicht sein, dass der Mittelstand, also der Bäcker am Eck, Steuern zahlen muss, während internationale Digitalkonzerne wie Amazon, Facebook oder Google nicht zur Kasse gebeten werden. Diese von mir genannten Konzerne erwirtschaften riesige Gewinne in Deutschland, zahlen aber keine Umsatzsteuer, da sie ihren Unternehmersitz im Ausland haben.

Der Sozialverband VdK ist der größte Sozialverband in Deutschland. Mit unseren zwei Millionen Mitgliedern, davon alleine über 700.000 in Bayern, kämpfen wir für soziale Gerechtigkeit. So haben wir Anfang September allen Bundestagsabgeordneten den VdK-Forderungskatalog zur Rente geschickt.

Für den 28. März ist im Rahmen der VdK – Rentenkampagne eine Groß-Demo in München geplant, um den Forderungen noch stärker Gehör zu verschaffen. Die Demo ist so terminiert, dass sie stattfindet, sobald die Ergebnisse der Rentenkommission verkündet werden. Wir aus dem Kreisverband Aschaffenburg werden dafür Busse einsetzen. Über den Ablauf dieser Veranstaltung werden Sie rechtzeitig informiert.

Auch ist die Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention, vor allem in punkto Barrierefreiheit, weiterhin ein wichtiges Thema, dass der VdK begleitet.

2016 gab es eine VdK- Kampagne unter dem Titel „Weg mit den Barrieren“, die sich bis zum heutigen Tage mit Aktionen, Ortsbegehungen, usw. fortsetzt. Das Thema ist ein Dauerbrenner, vor allem, was die Barrierefreiheit von Bahnhöfen oder auch privaten Anbietern, gerade im Gesundheitsbereich, wie z.B. bei Arzt- und Physiotherapiepraxen, angeht.

Ein zweiter Bereich, bei dem der VdK die Umsetzung von Gesetzen genau beobachtet, ist das Thema Pflege:
Auf Gesetzesebene hat sich mit den Pflegestärkungsgesetzen zwar einiges getan, jedoch kommen die Verbesserungen im Alltag längst nicht an.
Defizite sehen wir als VdK vor allem bei der Information und Beratung von pflegenden Angehörigen - im Moment gibt es erst 8 Pflegestützpunkte in ganz Bayern.

Auch Kurzzeitpflegeplätze stehen zu wenig zur Verfügung. Ein ungelöstes Problem ist außerdem immer noch der Rechtsanspruch auf Haushaltshilfe. Pflegebedürftige, die im häuslichen Umfeld gepflegt werden, haben bereits ab dem Pflegegrad 1 Anspruch auf 125 EURO „Entlastungsbetrag“ Diesen Rechtsanspruch auf Haushaltshilfe geltend zu machen, gestaltet sich aber schwierig, da es dafür zu wenig Angebote gibt oder diese zu teuer sind. Auch der restriktive Umgang der Krankenkassen bei der Vergabe von Heil – und Hilfsmittel bleibt ein Ärgernis.

Weitere wichtige aktuelle Themen, die auch die VdK-Mitglieder betreffen, sind die Frage nach bezahlbarem Wohnraum für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sowie das Thema gleiche Lebensbedingungen in der Stadt und auf dem Land.

OV-Tagung in Bessenbach

Die Aufnahme von der VdK-Tagung in Bessenbach zeigt v. li. n. re. die Mitglieder vom Kreisvorstand Kerstin Wilson, Hans-Werner Bernard, Heinz Heeg am Rednerpult, Günther Waldschmitt, Elisabeth Klotz und Hiltrud Völker.© Franz Staudt

Bericht von Heinz Heeg, stellvertretender Landesvorsitzender VdK Bayern

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Vortrag Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht am 24.06.2019 von Herrn Dr. Lothar Blatt in der VdK-Kreisgeschäftsstelle Aschaffenburg-Alzenau

Am 24.06.2019 um 13.00 Uhr kam Herr Dr. Lothar Blatt zu einem Vortrag über die Patientenverfügung sowie der Betreuungsvollmacht in die VdK-Kreisgeschäftsstelle Aschaffenburg-Alzenau.
Trotz der hohen Temperaturen wurde der Vortrag sehr gut besucht.

Vortrag am 24.06.2019 durch Herrn Dr. Lothar Blatt

Vortrag Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht durch Herrn Dr. Lothar Blatt© Bernard

Auch stand an diesem Tag das Team der VdK-Aschaffenburg-Alzenau für alle Ihre Fragen, auch ohne Termin, zu Ihrer Verfügung.
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"Zu Hause daheim" in der VdK-Kreisgeschäftsstelle Aschaffenburg-Alzenau am 18. Mai 2019
Im Rahmen der "Bayernweiten Aktionswoche Zu Hause daheim" präsentierte sich die Alzheimer Gesellschaft Aschaffenburg e.V. Selbsthilfe Demenz – in Kooperation mit dem Sozialverband VdK e.V. Aschaffenburg – mit folgenden Beiträgen:

"Demenz – ein komplexes Krankheitsbild“ Referent Dr. med. Dr. phil. Reinhard Platzek, Facharzt für Psychiatrie

"Zu Hause daheim! Demenzsensible Wohnraumgestaltung. Was können wir tun? Was sollten wir beachten?“ Referentin Sybille Zink, 2. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Aschaffenburg e.V.

Vor und nach den Vorträgen standen die Veranstalter zum persönlichen Gespräch zur Verfügung. Umfangreiches Informationsmaterial zu den relevanten Themen Krankheitsbild der Demenz - Pflege - Betreuung wurde angeboten.
Als tatkräftige und lebendige Selbsthilfeorganisation steht die Alzheimer Gesellschaft Aschaffenburg e.V. Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen jederzeit und gleichermaßen zur Seite.

Wir bedanken uns herzlich beim Sozialverband VdK Aschaffenburg für die fruchtbare Zusammenarbeit.

Bericht Frau Frederike Platzek von der Alzheimer Gesellschaft Aschaffenburg e.V. Selbsthilfe Demenz

Eingangsbereich des VdK Aschaffenburg-Alzenau

© Kynast

Eingangsbereich des VdK Aschaffenburg-Alzenau

© Kynast

Eingangsbereich des VdK Aschaffenburg-Alzenau

© Kynast

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Ehrenamtstag des VdK-Kreisverbandes Aschaffenburg-Alzenau
am 06.04.2019 in Oberbessenbach

Ehrung ehrenamtlicher Mitarbeiter des VdK-Kreisverbandes Aschaffenburg-Alzenau

Mit mittlerweile über 13.000 Mitgliedern ist der VdK-Kreisverband Aschaffenburg-Alzenau der am schnellsten wachsende Verband Unterfrankens und Bayerns. Ein derartiger Verband ist auf die Mitarbeit vieler ehrenamtlich tätiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ortsverbänden angewiesen. Diese Ehrung von über 70 Mitarbeitern war auch der Landesvorsitzenden des Sozialverbandes VdK und Ehrenpräsidentin des VdK-Deutschland, Ulrike Mascher die Reise nach Bessenbach wert.

Als Vertreter der Kommunen konnte Kreisvorsitzender Heinz Heeg (Mömbris) den Aschaffenburger Oberbürgermeister Klaus Herzog, die stellv. Landrätin Marianne Krohnen (Geiselbach) und den Alzenauer Bürgermeister Dr. Alexander Legler sowie den VdK-Bezirksgeschäftsführer Carsten Vetter begrüßen.

Zu Beginn ihrer Ansprache gab Ulrike Mascher der Hoffnung Ausdruck, dass im VdK-Bayern mit jetzt 689.000 Mitgliedern in 69 Kreisverbänden in diesem Jahr sicherlich das 700.000-ste Mitglied begrüßt werden könne. Der Landesverband wachse stärker als jede andere Organisation, wenngleich nicht so rasch wie der Kreisverband Alzenau/Aschaffenburg, der in den letzten 10 Jahren die Zahl seiner Mitglieder verdoppeln konnte. Der VdK wachse, weil die Menschen spürten, dass wir ihre Sorgen verstehen und ihre Anliegen ernst nehmen. Der VdK sei eine Lobby für alle sozial Benachteiligten, Kranken, Pflegebedürftigen, Rentner und Behinderten. Sie betonte, dass das menschliche Miteinander das Wesen des VdK sei, unter dem Leitspruch „Zukunft braucht Menschlichkeit“. Der Verband habe bereits viel erreicht. So konnten wichtige Verbesserung bei der Mütter- und Erwerbsminderungsrente erreicht werden. Es gebe allerdings noch viele Baustellen. Auf aktuelle Vorhaben des VdK eingehend berichtete Mascher, dass kürzlich Pläne für ein Pflegepersonengeld und eine Pflegepersonenzeit vorgelegt worden seien, die sich am Vorbild der Elternzeit und des Elterngeldes orientierten. Das Konzept beabsichtige, dass mehr Personen als bisher eine Auszeit für die Pflege nehmen könnten und diese auch länger dauern könne als bisher. Um die finanzielle Belastung der Pflegenden zu reduzieren, solle in Anlehnung an das Elterngeld eine Lohnersatzleistung geschaffen werden. In der Pflege würden dringend mehr und besser bezahltes Personal gebraucht und es müssten bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden. In ihrer Rede betonte Mascher auch, dass eines der Kernthemen des VdK im Jahr 2019 die Rente sein werde. Sie führte als Beispiel Österreich an, wo eben alle in die Versicherung einzahlen würden und der Arbeitgeberanteil höher sei als der der Arbeitnehmer. Ein wichtiger Erfolg des VdK sei auch, dass das Thema Altersarmut in das öffentliche Bewusstsein gerückt wurde. Inzwischen werde die Problematik breit diskutiert, wobei sich der VdK mit den 35 Beitragsjahren nicht anfreunden könne. Zu Ende des Jahres 2017 erreichten 41 Prozent der Rentnerinnen und Rentner die 35 Jahre nicht. Vor allem Frauen fielen durch das Raster, wegen der Zeiten der Kindererziehung. Abschließend ging Mascher noch auf die VdK-Aktion „Weg mit den Barrieren“ ein. In diesem Bereich ginge viel zu wenig voran. Behinderte müssten häufig um wichtige Hilfsmittel kämpfen. Doch mit Hilfe der Ehrenamtlichen im VdK werde mehr soziale Gerechtigkeit verwirklicht werden können. Dafür dankte sie ganz herzlich.

In ihrem Grußwort verwies die stellv. Landrätin Marianne Krohnen auf das dichte soziale Netzwerk des Landkreises Aschaffenburg. Sie erwähnte u. a. dass im Landratsamt Ansprechpartner für Senioren, Behinderte und weitere relevante Gruppen vorhanden seien.

Der Bürgermeister der Stadt Alzenau Dr. Alexander Legler dankte in seiner temperamentvoll vorgetragenen und mit starkem Beifall aufgenommenen Grußbotschaft den Ehrenamtlichen und den Mitgliedern des VdK dafür, dass sie das Motto „Zukunft braucht Menschlichkeit“ umsetzten. Sie würden hohes Vertrauen in der Bevölkerung genießen. Die zentralen Themen des VdK wie Barrierefreiheit, die ärztliche Versorgung auf dem Land sowie Verbesserungen in der Pflege, sehe die Bevölkerung beim VdK in guten Händen.

Oberbürgerrmeister Klaus Herzog dankte den ehrenamtlichen Aktiven des VdK ebenfalls für ihr Engagement und stellte in den Mittelpunkt seiner Ansprache die Tatsache, dass aufgrund der Bemühungen der Stadt und des Landkreises das Klinikum Aschaffenburg/Alzenau in kommunaler Trägerschaft geblieben sei. Der Nachbarlandkreis Obernburg/Miltenberg sei hier mit dem Verkauf der Klinik an ein profitorientiertes Unternehmen einen anderen Weg gegangen. In Aschaffenburg und Alzenau stünden 850 Betten zur Verfügung und rd. 2500 Bedienstete kümmerten sich um das Wohl der Patienten, ohne Rücksicht darauf, ob die Behandlung dem Krankenhausträger Profit bringe oder nicht.

Bei der nach Kaffee und Kuchen anstehenden Ehrung konnten folgende Mitglieder geehrt werden:

Für 10 Jahre: Rainer Schmitt, Peter Kunkel, Peter Völker, Walter Fäth, Joachim Krüger, Ingeborg Pfaff, Ursula Spatz, Emil Diener, Anna-Maria Neubeck, Harald Jung, Günther Kraus, Theo Stegmann, Brigitte Kraus, Ulrike Schäffler, Richard Großmann, Maria Büttner, Karlheinz Wenda.

Für 15 Jahre: Marga Vieregge, Karin Elsässer, Annette Kapperer, Dieter Lewalski, Friedbert Amrhein, Günther Waldschmitt, Maria Görisch, Gertraud Schott, Emilie Marr, Edburga Schwind, Josef Michalke, Hans Kroth, Heinz Bischoff, Jutta-Marita Hempfling, Heinz Heeg, Margarete Ehser, Elisabeth Stifter, Joachim Wiegand, Gertrud Wiegand, Karin Möllenberg, Waldemar Steigerwald, Edeltraud Künzinger, Jutta Schmitt, Lydia Allig, Günther Friedrich, Otto Beckmann, Hartwig Loh.

Für 20 Jahre: Karin Rapp, Klaus Blümel, Manfred Herbert, Rolf Veith, Elisabeth Klotz, Thea Hirsch, Dorothea Hasenstab, Erich Steigerwald

Für 25 Jahre: Johanna Lamprecht, Helmut Kreis

Für 30 Jahre: Edith Fuchs, Erhard Wenzel

Für 60 Jahre währende Mitgliedschaft wurde noch Karl-Heinz Musch geehrt.

Bericht von Franz Staudt

Die geehrten VdK-Mitgliedern stellten sich auf der Treppe vor der Bessenbachhalle zu einem Gruppenfoto auf. Vordere Reihe links Heinz Heeg (VdK-Kreisvorsitzender), 4. v. links Ulrike Mascher (Landesvorsitzende), ganz rechts Dr. Alexander Legler (Bürgermei

Die geehrten VdK-Mitgliedern stellten sich auf der Treppe vor der Bessenbachhalle zu einem Gruppenfoto auf. Vordere Reihe: links Heinz Heeg (VdK-Kreisvorsitzender), 4. v. links Ulrike Mascher (Landesvorsitzende), ganz rechts Dr. Alexander Legler (Bürgermeister Alzenau).© Franz Staudt

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VdK-Kreisverband begrüßt 13.000-stes Mitglied

Anfang des Jahres 2013 begrüßte der VdK-Kreisverband Alzenau/Aschaffenburg mit Gary Schwind das 10.000-ste Mitglied im Kreisverband. Gerade einmal 6 Jahre später kann der Kreisverband mit dem 56 Jahre alten Manfred Hofmann aus Kleinostheim das 13.000-ste Mitglied begrüßen.

Der Sozialverband VdK wächst bundes- und auch landesweit sehr stark. In Bayern wird in den nächsten Wochen das 700.000-ste Mitglied erwartet, bundesweit geht der Verband auf 2 Mio. Mitglieder zu. Erfreulich daher für den Kreisverband Alzenau/Aschaffenburg, dass er bislang der am schnellsten wachsende Kreisverband in Bayern ist.

Der Sozialverband VdK profitiert in erster Linie von der beachtlichen Beratungskompetenz, die über die Geschäftsstelle in Aschaffenburg den Mitgliedern angeboten wird. So wurden im vergangenen Jahr mehrere Tausend Beratungen für die Mitglieder durchgeführt, es wurden über 900 Anträge gestellt und 527 Widersprüche gegen Bescheide eingereicht. Durch die Anträge und Widersprüche konnten Nachzahlungen von über 500.000 € erreicht werden. Durch die Versichertenältesten, die in der Kreisgeschäftsstelle tätig sind, wurden im vergangenen Jahr 289 Renten- und Reha-Anträge gestellt. Man sieht also, dass am Untermain in sozialen Angelegenheiten der VdK der kompetenteste Ansprechpartner für die Betroffenen ist.

Bericht von Franz Staudt

Von links nach rechts: Herr Carsten Vetter, Herr Heinz Heeg, Herr Gary Schwind, Frau Kerstin Wilson

Von li. nach re.: Herr Carsten Vetter, Herr Heinz Heeg, Herr Gary Schwind, Frau Kerstin Wilson© Franz Staudt

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Langjähriges VdK-Mitglied Hermine Schulz feiert 100. Geburtstag

Am 22.11.2017 feierte das langjährige VdK-Mitglied Hermine Schulz ihren 100. Geburtstag.

Zu diesem besonderen Anlass gratulierten für den VdK Kreisverband Aschaffenburg-Alzenau die Kreisgeschäftsführerin Kerstin Wilson und der stellvertretenden Landesvorsitzende Heinz Heeg persönlich.
Es wurde ausgelassen gefeiert und gesungen, vor allem die Lieder des Lieblingssängers der Jubilarin - Freddy Quinn. Die rüstige Rentnerin ist trotz ihres fortgeschrittenen Alters noch sehr schlagfertig und hält sich täglich fit durch ihren Morgensport.

Jubilarin Hermine Schulz mit Kerstin Wilson und Heinz Heeg

Jubilarin Hermine Schulz mit Kerstin Wilson und Heinz Heeg© VdK intern

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Der Sozialverband VdK-Bayern spendet 10.000€ für Betroffene im gesamten Kahlgrund!

Auf der stattgefundenen Benefizveranstaltung für Soforthilfe um die betroffenen Hochwasserschäden zu lindern, überreichte der Kreisvorsitzende des Kreisverbandes Aschaffenburg-Alzenau und stellv. Landesvorsitzende des Sozialverbandes VdK-Bayern Heinz Heeg, in Anwesenheit des Landrates Dr. Reuter und den anwesenden Bürgermeistern der betroffenen Ortschaften, dem
Mömbriser Bürgermeister Felix Wissel einen Scheck über 10.000 €.

Heeg betonte in seiner Ansprache wie wichtig die jährliche Aktion Helft Wunden heilen sei. Der Name ist seit 70 Jahren Programm. Bei seiner traditionellen Haussammlung im Herbst bittet der Sozialverband VdK schon seit seinen Gründungstagen um Spenden für bedürftige Menschen in Bayern und hilft damit sprichwörtlich Wunden zu heilen.

Gründe für Armut und Not gibt es viele, z.B. eine schwere Krankheit, die einen Menschen zur Aufgabe des Berufes zwingt, eine Überschwemmung, wie jetzt der Fall, die Haus und Hof unbewohnbar machen, bzw. große Schäden hinterlassen oder die kleine Rente, die trotz eines Lebens voller Arbeit nicht einmal für das Nötigste reicht. Mit der jährlichen Haussammlung soll solchen Menschen ein kleiner Lichtblick verschafft werden. So konnten wir schon im Jahr 2013 Familien in Nieder- und Oberbayern, deren Häuser überschwemmt waren, helfen; 2015 half der VdK den Opfern eines Tornados und einer Schlammlawine in Schwaben. Wir versuchen, dort zu helfen, wo Not am Mann ist.

Dank unserer Sammlung Helft Wunden heilen können wir diesen Menschen unsere Hand reichen und den VdK-Grundsatz der Solidarität mit Leben füllen.

Übergabe der Spende, von links Bürgermeister Felix Wissel und Kreisvorsitzender und stellv. Landesvorsitzender Heinz Heeg

Übergabe der Spende, Bürgermeister Felix Wissel (li.) und Kreisvorsitzender und stellv. Landesvorsitzender Heinz Heeg (re.)© Heinz Heeg

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  1. Kreisgeschäftsführerin Kerstin Wilson übergibt Paul Ruppert seine Urkunde | © VdK Aschaffenburg
  2. Stadtbegehung Aschaffenburg | © Hans Werner Bernard
  3. OV-Tagung in Bessenbach | © Franz Staudt
  4. Vortrag am 24.06.2019 durch Herrn Dr. Lothar Blatt | © Bernard
  5. Eingangsbereich des VdK Aschaffenburg-Alzenau | © Kynast
  6. Eingangsbereich des VdK Aschaffenburg-Alzenau | © Kynast
  7. Eingangsbereich des VdK Aschaffenburg-Alzenau | © Kynast
  8. Die geehrten VdK-Mitgliedern stellten sich auf der Treppe vor der Bessenbachhalle zu einem Gruppenfoto auf. Vordere Reihe links Heinz Heeg (VdK-Kreisvorsitzender), 4. v. links Ulrike Mascher (Landesvorsitzende), ganz rechts Dr. Alexander Legler (Bürgermei | © Franz Staudt
  9. Von links nach rechts: Herr Carsten Vetter, Herr Heinz Heeg, Herr Gary Schwind, Frau Kerstin Wilson | © Franz Staudt
  10. Jubilarin Hermine Schulz mit Kerstin Wilson und Heinz Heeg | © VdK intern
  11. Übergabe der Spende, von links Bürgermeister Felix Wissel und Kreisvorsitzender und stellv. Landesvorsitzender Heinz Heeg | © Heinz Heeg

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Kreisgeschäftsstelle Aschaffenburg – Alzenau

 

Brentanostraße 1
63739 Aschaffenburg

 

 

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