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Besuch bei der Firma Lindhardt
VdK-Geschäftsführer und Behindertenbeauftragter des LKR Regen Helmut Plenk informierte Schwerbehindertenvertretung der Fa. Linhardt in Viechtach

Viechtach. Auf Einladung des Betriebsratsvorsitzenden Thomas Engl besuchte Helmut Plenk, VdK-Geschäftsführer und Behindertenbeauftragter des Landkreises Regen die Firma Linhardt. Anlass für das gemeinsame Treffen war der Austausch des Sozialexperten mit dem Betriebsratsvorsitzenden und der Schwerbehindertenvertretung. Zunächst einmal fand eine persönliche Beratung von Mitarbeitern statt ehe dann Plenk über die Veränderungen im Sozialrecht, vor allem aber über die Änderungen im Schwerbehindertenrecht ausführlich referierte. Hans Ochsenbauer, Vorsitzender der Schwerbehindertenvertretung begrüßte Herrn Plenk ebenso recht herzlich und bedankte sich schon vorweg für die wichtigen Informationen speziell für den schwerbehinderten Arbeitnehmer.
Plenk verwies hier auch noch einmal auf die bereits seit 10 Jahren bestehende Änderung/Verschärfung bei der Implantation von künstlichen Gelenken. Die 3. Verordnung zur Änderung der Versorgungsmedizin-Verordnung (3. VersMedVÄndV) in Kraft seit dem 01.01.2011. Diese Änderung erklärte Plenk vor allem, da hier in der Praxis viele Fehler immer wieder gemacht werden.

Was änderte sich im Schwerbehindertenrecht seit dem 01.01.2011!!!! Gravierende Änderungen – Vorsicht ist geboten bei erneuter Antragstellung (bei vermeintlicher Verschlechterung)
Beratung unbedingt notwendig.

Die sogenannten „Prozente“ können bei „künstlichen Gelenken“ genommen werden, sofern eine Antragstellung auf Verschlechterung erfolgt!!!
Betroffen: Knie- Hüft- und Schultergelenke

Im Schwerbehindertenrecht haben sich durch die 3. Verordnung zur Änderung der Versorgungsmedizin-Verordnung (ehemals „Anhaltspunkte“) gravierende Veränderung ergeben.
Insbesondere im Bereich der endoprothetischen Versorgung von Gelenken wurden die Prozentsätze teils erheblich nach unten angepasst.

Wurde bisher die Versorgung mit zwei künstlichen Hüftgelenken mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 40 Prozent berücksichtigt, so hat sich diese Bewertung auf 20 Prozent reduziert. Entsprechend verhält es sich auch mit anderen künstlichen Gelenken.

Tipp des Experten Plenk: Wenn bei Ihnen Hüft- oder Kniegelenksarthrosen anerkannt sind, demnächst ein künstliches Gelenk eingesetzt werden soll oder bei Ihrer jetzigen Feststellung bereits ein GdB wegen eines Kunstgelenkes enthalten ist, sollten Sie sich vor jeder Antragstellung im Bereich des Schwerbehindertenrechts umfassend informieren.

Auch zu den Fragen:

  • Wie wirkt sich das Schwerbehindertenrecht auf die Arbeitswelt aus?
  • Was bringt ein Schwerbehindertenausweis?
  • Was bewirkt eine Gleichstellung im Betrieb?...

nahm Plenk gezielt Stellung und zeigte die Unterschiede vor allem im Schwerbehindertenrecht in der Theorie zur Praxis auf. Die Politik fordert immer mehr eine bessere Integration von Menschen mit Behinderung – doch in der Praxis ist es verdammt schwierig diesen Personenkreis gerecht zu werden. Wir brauchen, so Plenk ein gravierendes Umdenken und mehr Verständnis für Menschen mit Behinderungen und auch für ältere Arbeitnehmer. Deshalb lobt Plenk den gemeinsamen Austausch mit dem Betriebsrat und der Schwerbehindertenvertretung. Der Sozialexperte bietet seine Unterstützung natürlich auch künftig an.

Nach einem gemeinsamen gelungenen Erfahrungsaustausch wurde die Tagung nach reger Diskussion beendet und es wurde festgelegt solche Treffen regelmäßig stattfinden zu lassen.

Thomas Engl

(v. l.) Angela Schweiger, Stellvertretender SBV Vorsitzender Martin Treimer, Thomas Leitl, SBV Vorsitzender Hans Ochsenbauer, Franz Stern, Helmut Plenk, Werner Haimerl und Eduard Schroll© Thomas Engl

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