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Patientensicherheit durch Information und Aufklärung
Am Vortragsabend in der AOK-Hauptgeschäftsstelle in Regen machten sich Rechtsanwalt Franz Hollmayr, Geschäftsführer Helmut Plenk vom VdK Arberland und AOK-Direktor Markus Edinger stark für die Patientensicherheit

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(v. l.) Geschäftsführer vom VdK-ARBERLAND Helmut Plenk, AOK-Direktor Markus Edinger und Franz Hollmayr, Fachanwalt für Medizinrecht© VdK

Regen. Bluthochdruck, Diabetes oder Rückenschmerzen: Jeden Tag lassen sich in Deutschland rund 100.000 Menschen krankheitsbedingt behandeln. Doch die Mehrzahl der Patientinnen und Patienten kennt ihre Rechte und Pflichten überhaupt nicht oder nur zum Teil. „Wie und worüber muss Sie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt aufklären? Wer entscheidet über die Therapie? Und was gehört in die Patientenakte?

Für beide Seiten – Ärzte und Patienten – sind laut Franz Hollmayr, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht, mit der medizinischen Behandlung klare Rechte und Pflichten verbunden. Denn: Sobald wir eine Praxis betreten, schließen wir mit einem Gesundheitspartner, z.B. Arzt oder Physiotherapeuten einen Behandlungsvertrag. Hierzu muss in der Regel kein Schriftstück unterzeichnet werden. Das Vertragsverhältnis wird vielmehr durch die dazu ergangene Rechtsprechung und das Patientenrechtegesetz aus dem Jahr 2013 geregelt.

Aus dem Behandlungsvertrag ergeben sich für beide Seite Rechte und Pflichten. Patienten haben den Anspruch auf eine Behandlung, die den anerkannten fachlichen Standards entspricht. Ein Recht auf einen Behandlungs- oder Heilungserfolg lässt sich daraus aber nicht ableiten.

Die AOK unterstützt seit dem Jahr 2000 ihre Versicherten bei vermuteten Behandlungsfehlern und veranlasst gegebenenfalls Medizinische Gutachten beim MDK. „Wenn Verdacht auf einen Behandlungsfehler besteht, sollten sich die Betroffenen an ihre Krankenkasse wenden“, so AOK-Direktor Markus Edinger. Aus seiner Sicht offenbart das Gesetz aber zunehmend Lücken und Defizite. Er fordert im Interesse der Versicherten eine Verkürzung der Verfahren bei Behandlungs- und Pflegefehlern sowie Beweiserleichterungen für Patienten. Behandler und Hersteller von Medizinprodukten sollten außerdem eine ausreichende Haftpflichtversicherung nachweisen.

Helmut Plenk, Geschäftsführer des VdK ARBERLAND stellte in seinem Vortrag die aktuellen Zahlen der hilfsbedürftigen Menschen im Landkreis Regen vor und erläuterte die Bedeutung der Vorsorgevollmacht für diese Menschen.

Weitere Informationen zur Patientensicherheit enthält auch die Broschüre „Ratgeber für Patientenrechte“, sie ist kostenlos beziehbar über publikationen@bundesregierung.de oder als Download unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen >Prävention.

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