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Auf Hausbesuch bei Pflegebedürftigen
VdK-Geschäftsführer Helmut Plenk begleitete eine Pflegerin der Caritas-Sozialstation auf ihrer Tour

Isolde Deiser

Schwester Anita und VdK-Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk bei Sepp Kilger, der dankbar für die Betreuung der Sozialstation ist© Isolde Deiser

Ruhmannsfelden. Der VdK – Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk will das Thema „Pflege“ nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis kennen. Gerade die Praxis sei wichtig, um mitreden zu können, zu fordern oder fördern, wo es notwendig ist, meint Plenk und begleitete deshalb eine Schicht lang Schwester Anita von der Caritas Sozialstation „Oberes Teisnachtal“.
„Die Chemie stimmt zwischen Patienten und der Pflegerin Anita“, stellte Plenk schnell fest, denn es ging schon ein Lächeln über die Lippen der Patienten, wenn Schwester Anita die Türe öffnete. Mit gekonnten Griffen drehte und wendete sie die bettlägerigen Patienten oder hievte sie in den Rollstuhl. „Anita weiß alle Griffe und beherrscht ihr Fach“, lobte Helmut Plenk. Er bei den Patienten beim Waschen, Cremen, Rasieren Windel- und Wäschewechsel. Zufrieden stellte Plenk fest, dass auch das persönliche Gespräch nicht zu kurz kommt. „So viel Zeit muss sein, denn gerade der gegenseitige Gedankenaustausch trägt zum Wohlbefinden der Patienten bei“, weiß Schwester Anita aus Erfahrung. So gab es auch mit Sepp Kilger einen netten Plausch bis die tägliche Morgentoilette verrichtet war. Er sagte, „in ein Pflegeheim will ich nicht“ und merkte dankbar an, dass sich seine fünf Kinder um ihn rührend kümmern. Aber nur durch die Hilfe der Sozialstation, die ihn schon seit rund sechs Jahren betreut, könne er daheim in seiner gewohnten Umgebung bleiben, meinte der geistig rege 92-Jährige dankbar, denn er könne seit einigen Jahren das Bett nicht mehr allein verlassen und ohne Hilfe auch nicht in den Rollstuhl kommen. Humorvoll scherzte Sepp Kilger mit Schwester Anita und Helmut Plenk und beschwerte sich, dass in den letzten zwei Jahren keine jungen Praktikantinnen mehr dabei sind. „Was ist nur los mit den jungen Leuten, dass sie nicht mehr in die Pflege gehen wollen“, beklagte er und stellte fest, es sei schon ein anspruchsvoller Beruf. Mit einem herzlichen „Danke“ verabschiedete Sepp Kilger sein Pflegeduo an diesem Tag.
An diesem Pflegetag freuten sich die Patienten und ihre Angehörigen über das Interesse von Helmut Plenk am Alltag der Pflege. Sie hatten gleich Fragen an ihn, wie man bestimmte Pflegemittel beantragen könne und vieles mehr. Durch seinen geschulten Blick konnte Plenk vor Ort hilfreiche Ratschläge geben, wie man die Pflege erleichtern könne, etwa wie man die Wohnung barrierefrei und wie man das Bad behindertengerecht umrüsten könne und welche Förderung man dafür erhalte.
Das Feedback der Patienten und Angehörigen bestätige, dass Schwester Anita ihren Beruf als Berufung lebt, stellte Plenk am Endes des Tages fest. Wenn sich die Schwester nach getaner Arbeit verabschiedet und der Patient oder die Angehörigen „Danke“ sagen, ist das ein wundervolles Kompliment für die Schwestern der Caritas Sozialstation „Oberes Teisnachtal“.
Helmut Plenk weiß, dass der Pflegebedarf täglich mehr werde und wies darauf hin, dass von den gut 77.500 Einwohnern des Landkreises Regen dreitausend pflegebedürftig sind, davon werden etwa 650 durch den ambulanten Pflegedienst versorgt und 1.700 werden von Angehörigen versorgt. In diesem Zusammenhang wies Plenk nochmal auf die Wichtigkeit der Patientenverfügung hin, die jeder Bürger, auch junge Leute, ausfüllen sollten.

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