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Ifd Deggendorf trifft Sozialverband VdK ARBERLAND

Anna Triendl

Frauke Schmid, Kim Blum und Helmut Plenk© Anna Triendl

Regen. Auf Einladung von Herrn Helmut Plenk, Kreisgeschäftsführer des VdK Arberland und Behindertenbeauftragter des LKR Regen, besuchte Frau Frauke Schmid vom Integrationsfachdienst in Deggendorf die VdK-Geschäftsstelle in Regen. Plenk sucht den Austausch mit den Akteuren, die eben u.a. auch für die Förderung von Menschen mit Behinderung zuständig sind. Ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch fand daher statt.
Der Integrationsfachdienst berät und unterstützt Menschen mit Behinderung und gleichgestellte Personen, sowie Arbeitgeber im Kontext Arbeit und Beruf. Dabei ist der Ifd zweigeteilt: Die Mitarbeiter des „Ifd Vermittlung“ unterstützen arbeitsuchende Personen im Bewerbungsprozess – von der Stellenanzeige bis zur Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch. Frau Schmid und Herr Lermer bilden das Team des „Ifd Berufliche Sicherung“. Sie sind immer dann Ansprechpartner, wenn der Arbeitnehmer im Arbeitsverhältnis steht. Dabei können sich Fragen nach Unterstützungsmöglichkeiten, Begleitung zum BEM-Gespräch oder dem Wunsch nach Arbeitserleichterung stellen.
„Häufig haben meine Klienten lange Jahre gearbeitet und zunehmend Probleme mit der Wirbelsäule, rheumatische Erkrankungen oder seelischen Belastungen. Sie wünschen sich, dass die Arbeit ihren Fähigkeiten angepasst wird und es ihnen so möglich ist, die Rente gut und schmerzfrei zu erreichen“, erklärt Frauke Schmid. Die Rente ist auch oft die Schnittstelle zum Sozialverband VdK. Der Integrationsfachdienst darf selbst keine Rechtsberatung durchführen. Daher verweist er an rechtsberatende Stellen – wie eben den Sozialverband VdK. Die Unterstützung liegt darin, dass Frau Schmid und ihr Kollege nach dem ersten Kennenlernen –und wenn dies gewünscht wird- das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen und ihn über die Unterstützungsmöglichkeiten informieren. „Das kann z.B. so aussehen, dass der Arbeitnehmer absprachegemäß mehr –bezahlte- Pausen machen, einen „Gang runterschalten“ oder sich immer mal wieder einen Kollegen zur Hilfe nehmen darf. Und dies bei gleichem Lohnniveau! Im Gegenzug dazu erhält der Arbeitgeber einen Lohnkostenzuschuss. Diesen kann er beim Inklusionsamt in Landshut beantragen. Mein Ziel ist es, für alle Beteiligten eine win-win-Situation herzustellen“, führt Frau Schmid aus. Der Integrationsfachdienst begleitet seine Klienten auch, wenn diese eine Einladung zu einem BEM-Gespräch erhalten haben. „Oftmals sind meine Klienten einfach sehr unsicher, wenn sie –gerade nach längerer Krankheit- ein Gespräch mit dem Chef führen sollen. Dabei sind diese Gespräche sehr sinnvoll und dazu da, dass besprochen wird, wie der erste Arbeitstag nach der Rückkehr aus der Krankheit aussehen soll. Gibt es Arbeitserleichterungen? Wünscht sich der Klient eine Wiedereingliederung? Ist eine andere Abteilung sinnvoll? Oder auch die gleiche Arbeit – aber verbunden mit den Erleichterungen in Verbindung mit einem Lohnkostenzuschuss? Viele Arbeitgeber möchten ihren zurückkehrenden Arbeitnehmer unterstützen. Aber nur, wenn der Arbeitnehmer seine Wünsche äußert, kann der Arbeitgeber darauf eingehen. Bei dieser Kommunikation unterstützen und begleiten wir sehr gerne!“ sagt Frau Schmid.
Der Integrationsfachdienst betreut von seinem Standort in der Ulrichsberger Straße 17/Haus E in Deggendorf aus die Landkreise und Städte Deggendorf, Straubing-Bogen und Regen. Die Telefonnummer von Frau Schmid (zuständig für Arbeitsplätze in Regen und Deggendorf) lautet 0991 – 344 76 820. Herr Lermer (zuständig für Arbeitsplätze in Straubing-Bogen und Deggendorf) lautet 0991 – 344 76 821.
Helmut Plenk bedankte sich für den sehr intensiven Austausch und wird auch in Zukunft den Kontakt zum ifd suchen.

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