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Neues Rentenpaket – Mütter- und Flexirente und viele Praxisbeispiele
Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk nahm sich für jeden Zeit

Jahreshauptversammlung beim VdK Ortsverband - Großes Lob für den VdK-Mann

Pia Hauptmann

v. vorne li.: Helmut Plenk, Gabi Wittenzelner, Simone Kraus, Maria Zahlauer.
2. Reihe : Franz Wagner, Rudolf Jacke, Johann Fischer, Max Hastreiter.
3. Reihe : Franz Batzer, Manfred Rose, Franziska Müller, Ludwig Aigner.© Pia Hauptmann

Achslach/Lindenau. Der VdK Ortsverband hatte seine Mitglieder am Samstag im Rahmen der Jahreshauptversammlung ins Gasthaus Kraus nach Lindenau eingeladen, wo der Ortsvorsitzende Johann Fischer neben sehr vielen Mitgliedern auch den VdK-Kreisgeschäftsführer und Behinderten-Beauftragten des Landkreises Regen Helmut Plenk, die 1. Bürgermeisterin der Gde. Achslach, Frau Gabi Wittenzellner, den 2. Bürgermeister der Gde. Gotteszell Johann Altmann, den stellvertr. VdK-Kreisvorsitzenden Max Haseneder und die gesamte Vorstandschaft begrüßen.
In seinem Rückblick erinnerte Fischer an die Aktivitäten des Ortsverbandes und an die Kreisarbeitstagung, zu der man nach Frauenau eingeladen war. Auch eine gute Weihnachtsfeier habe man im Gasthaus Kraus abgehalten und viele Mitgliedern zum Geburtstag gratuliert. Auch dankte Fischer der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit und sprach auch den Sammlern ein Herzliches Vergelt´s Gott aus. Ein besonderer Dank ging dabei auch an Vorstandsmitglied Manfred Rose.

Nach dem Gedenken verstorbener Mitglieder stellten die Ehrengäste in den Grußworten fest, dass der Sozialverband VdK eine super Einrichtung sei und wir froh sein dürfen, dass wir ihn haben. Sowohl Gabi Wittenzellner als auch Johann Altmann lobten vor allem Helmut Plenk und sein super Team, denn jedem wird geholfen, der in Not geraten ist, ob bei Problemen rund um die Rente, Pflege, um nur um einige wenige Beispiele zu nennen. Fischer bedankte sich bei den Grußwortrednern und bat nun Plenk um die Vornahme der Ehrung: Mit der silbernen Ehrennadel wurde Frau Simone Kraus für 10 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Kreisgeschäftsführer Plenk bedankte sich für das Lob von den Gemeindevertretern. Es freue ihn einerseits, dass wir so wachsen, auf der anderen Seite macht es ihm jedoch auch Sorgen. Der ganzen Vorstandschaft sprach er seinen Dank für ihre gute Arbeit aus und bemerkte erfreut den steten Mitgliederzuwachs, der mittlerweile auf knapp 400 angestiegen ist. Leider gibt es aber auch bei ca. 906 Einwohnern in der Gemeinde Achslach 72 Schwerbehinderte und in der Gemeinde Gotteszell bei 1230 EW 114 schwerbehinderte Personen, wobei pflegende Angehörige in Bayern künftig auf eine Unterstützung der Regierung baut. Das Kabinett beschloss daher vor etwa zwei Jahren die Einführung in Höhe von 1000,- € im Jahr. Antragsberechtigt sind die Patienten ab den 2. Pflegegrad mit dem 1. Wohnsitz in Bayern. Einzureichen ist ein unterzeichneter Antrag und eine Kopie vom Personalausweis.

Er bemerkte, dass die Senioren- und Pflegeheime überfüllt sind, darum werden viele Angehörige zuhause gepflegt. Doch wenn ich ein Leben lang nicht gespart habe, wird es wohl eng werden, sagt Plenk. Bei einer Einlieferung muss die Rente dargelegt werden und die Angehörigen müssen ihr Vermögen aufweisen. Wenn das Geld nicht reicht kann ein Sozialhilfeantrag beim Bezirk in Landshut gestellt werden.

Dann startete Plenk sein umfangreiches Referat, bei dem es über das neue Rentenpaket ging, über die Kindererziehungsrente und die Kindererziehungszeit. Er kam auch über die Flexirente, Mütter- und Witwenrente zu sprechen und schließlich über das neue Renten-Steuerrecht

Mit dem Jahresbeginn 2019 trat das neue Rentenbaket in Kraft. Es verspricht Verbesserungen für Mütter, Geringverdiener und die Bereiche einer Erwerbsminderungsrente.
Neuerungen gelten für Rentner und diejenigen, die bald in Rente gehen. Doch hinsichtlich der Finanzierung der Rentenreform gibt es schon Kritik, denn dieses kostet rund 31 Milliarden € allein bis zu Jahr 2015.
Die Beitragssätze der gesetzlichen Rentenversicherung sollte zwar auf 18,2 sinken, ist jedoch nicht möglich. Sie bleibt bei einem Wert von 18,6
Bei der Erwerbsminderungsrente gibt es Verbesserungen, denn sie hat die sogenannten Zurechnungszeiten weiter ausgedehnt. Im ersten Schritt wird die Rente so berechnet, als hätten die Rentenbezieher bis zu einem Alter von 65 Jahren und acht Monaten gearbeitet.

Weiter bemerkte Helmut Plenk, dass es seit März 2019 die neue Mütterrente gibt. Zum 01.01. starteten die Auszahlungen für Neurentner. Seit März bekamen auch diejenigen Geld, die bereits vorher in Ruhestand waren.
Seit Jahresbeginn werden alle Mütter und Väter mit Erziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder zusätzlich Rentenansprüche bekommen. Doch es gibt aber nur einen halben Rentenpunkt.
Fest steht aber auch, dass die Mütterrente Auswirkungen auf die Höhe der Witwenrente haben kann. Die oberhalb des Freibetrages von derzeit 872,52 EURO im Westen liegende Summe wird zu 40 Wer im kommenden Jahr in Ruhestand geht, muss einen großen Anteil seiner Rente versteuern, bemerkte der Rentenexperte ebenfalls. Der Steuerpflichtige Rentenanteil von 76 auf 78 Erwähnenswert sei zudem, dass auch Väter Anspruch auf Entgeltpunkte für Kindererziehungszeiten haben. Zudem sei anzumerken, dass diese Person, welche das Kind hauptsächlich erzieht, in der gesetzlichen Rentenversicherung automatisch als pflichtversichert gilt. Diese Beiträge werden komplett vom Bund übernommen. Als Nachweis reicht die Erklärung im Antrag auf Feststellung von Kinder-Erziehungszeiten aus. Es gilt die Geburtsurkunde.

Schließlich informierte Helmut Plenk die aufmerksamen Zuhörer über das am 01.01.17 in Teilen in Kraft getretenen Flexirentengesetz. Es bietet älteren Beschäftigten mehr Anreize, über das Rentenalter hinaus zu arbeiten. Mit der neuen Rente dürfen sie zur Rente hinzuverdienen, ohne dass jeder Cent wieder bei der Rente abgezogen wird und sie soll Anreize schaffen, damit mehr Menschen länger ganz oder in Teilzeit arbeiten. Der neue Freibetrag heißt: 6.300 EURO brutto im Jahr.

Noch viele Fragen wurden an den Rentenexperten herangetreten und er gab bereitwillig Auskunft, denn Plenk setzt sich für jeden ein, der Hilfe braucht.
Johann Fischer bedankte sich abschließend bei Helmut Plenk für seine immer interessanten Ausführungen und die vielen Praxisbeispiele und wünschte den Zuhörern noch gute Unterhaltung.

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