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Ambulante Pflege
Helmut Plenk bei der ambulanten Pflege

Isolde Dieser

Ludwig Schierer, Friedl Schierer, Anita Baumgartner, Helmut Plenk© Isolde Dieser

Ruhmannsfelden. In der „Woche der Pflege“, die jedes Jahr im Mai ist, legte auch VdK-Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk stets Hand an. Er arbeitete entweder in einem Pflegeheim einen Tag lang oder begleitet einen ambulanten Pflegedienst.
In dieser Woche begleitete er die Caritas Sozialstation in Ruhmannsfelden bei der ambulanten Pflege.

Am Dienstag trat Helmut Plenk ab 6Uhr früh mit Altenpflegerin Anita Baumgartner den täglichen Dienst an. Verbände mussten gewechselt und Stützstrümpfe angelegt werden. Bei anderen Betreuten gab es die tägliche Körperpflege oder eine Ganzkörperwaschung, wie bei Ludwig, der mit seinen 97 Jahren viel Lebensfreude ausstrahlt und jeden Tag genießt auf dem wunderschönen, dreihundert Jahre alten Bauernhof, umsorgt von seinem Neffen Friedl. „Diesen Lebensabend in der gewohnten Umgebung kann Ludwig nur genießen, weil es den ambulanten Pflegedienst der Caritas Sozialstation Ruhmannsfelden gibt“, resümierte sein Neffe Friedl dankbar, denn manche täglich notwendige Pflegeleistungen könnte er nicht erledigen. Ein kleiner Plausch mit Pflegerin Anita bringt ebenfalls willkommene Abwechslung und Ludwig führt ihr nach der Morgentoilette, die an diesem Tag eine Ganzkörperwaschung war, stolz eine Runde mit dem Rollator vor. Bevor sich Anita mit ihrem heutigen Begleiter Helmut Plenk verabschiedet machte sie noch die notwendige Dokumentation ihres Pflegeeinsatzes.
Helmut Plenk ist es nicht nur wichtig zu wissen, wie die Patienten versorgt werden, sondern er will auch wissen wie es den Beschäftigten geht und warum sie sich für diesen Beruf entschieden haben. Anita Baumgartner hatte zunächst Kinderpflegerin gelernt und schon bald in die Altenpflege gewechselt, die sie nun schon rund 25 Jahren macht. „Ich finde in meinem Beruf als Altenpflegerin die Erfüllung. Ich bin heute noch froh, diese Entscheidung getroffen zu haben und kann mir nichts schöneres vorstellen als alte Leute zu pflegen“, meinte Anita Baumgartner, denn es komme bei dieser Tätigkeit sehr viel zurück. Die älteren Menschen merkten immer wieder dankbar an, dass es ihnen durch den ambulanten Pflegedienst möglich gemacht werde, möglichst lange im eigenen Zuhause zu bleiben.
Bei einem Gespräch im Büro der Caritas Sozialstation, das sich im Pfarrhof befindet, erklärte Pfarrsekretärin Lotte Freisinger, die auch die Sozialstation managt, man sei sehr froh über das Büro im Pfarrheim. Pfarrer Helmut Meier toleriere auch, wenn es morgens vor sechs Uhr schon regen Betrieb im Pfarrhof gebe, bis alle Pflegerinnen „ausgeschwärmt“ sind. Derzeit betreue man rund 80 pflegebedürftige Menschen in der Pfarrei und darüber hinaus von der Gemeinde Grafling über Gotteszell bis hin zur Gemeinde Geiersthal. Auch wenn es kurzzeitig mehr werden, seien die 14 Angestellten flexibel und meisterten solche Situationen, um keinen Pflegebedürftigen abweisen zu müssen, berichtete Lotte Freisinger mit Genugtuung.
Das hörte VdK – Kreisgeschäftsführer Helmut Plenk gerne. Kurzzeit- und Verhinderungspflege seien derzeit schwierig zu bekommen, meinte er. Im Landkreis Regen gebe es dreitausend Pflegebedürftige. Davon werden 650 Personen von zwölf ambulanten Pflegediensten versorgt und rund 850 Personen in Pflegeheimen. Die übrigen Pflegebedürftigen werden zuhause ehrenamtlich gepflegt. Plenk führte die Bedeutung der Altenpflege mit Zahlen an. Bei gleicher Bevölkerungszahl im Landkreis hatte man 1987 gerade einmal 10.500 Einwohner über 65 Jahre und derzeit sind es bereits 16.500. Helmut Plenk wirbt deshalb für den Beruf als Altenpfleger und Altenpflegerin, denn sie werden dringend gebraucht und noch dazu viel Erfüllung im Berufsalltag bringt.

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