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Infos zur Vorsorgevollmacht
VdK-Geschäftsführer Plenk informierte über die Pflege und ihre Folgen, auch die Notfallmappe wurde erklärt

Elisa Moser

Achim Klein und Helmut Plenk© Elisa Moser

Zwiesel. Vor kurzem war das Thema „Patientenverfügung – Betreuungsverfügung – Vorsorgevollmacht in der Klinik Sonnenschein auf der Agenda. Dort im Hause fand für das Personal und die Patienten/innen abends ein Vortrag zu diesem Thema statt. Als Experte konnte dazu Herr Achim Klein, Fachbereichsleiter in der Klinik Sonnenschein den VdK-Geschäftsführer und Behindertenbeauftragten des Landkreises Regen Herrn Helmut Plenk begrüßen. Herr Klein will, dass in Zukunft öfters ein Austausch stattfinden soll und die Klinik legt eben Wert darauf, dass man die Menschen auch sehr gut informiert. Herr Plenk lobt dieses Engagement und will daher dort auch weitere Struktur aufbauen.

Plenk stellte kurz den derzeitigen Istzustand in Sachen Pflege vor. Seit dem 01.01.2017 greift ja die neue Pflegereform. Aus den 3 Pflegestufen wurden 5 Pflegegrade.

Der für den Landkreis Regen erstellte Pflegebedarfsplan umfasst 87 Seiten und listet auf, wie sich die ambulante und stationäre Pflege hinsichtlich der älter werdenden Bevölkerung entwickeln wird. Im Landkreis Regen sind dato eine Einwohnerzahl von ca. 77.305 Personen zu verzeichnen und es gibt 11 Senioren- und Pflegeheime, sowie 12 ambulante Pflegedienste. Es sind 762 Pflegeplätze die zur Verfügung stehen. Momentan sind alle so gut wie voll belegt. Es gibt sogar Probleme, wenn es um die sogenannte Kurzzeit- bzw. Verhinderungspflege geht. Es stehen kaum Plätze zur Verfügung. Wir haben derzeit ca. 8.514 schwerbehinderte Personen im Landkreis, was wiederum bedeutet, dass ca. 10Plenk schilderte diese o.g. Fragen genau anhand von Beispielen und zeigte somit dem Personal auf, wie damit umzugehen ist und was vor allem mit dieser Formulierung gemeint ist. Jeder, egal welchen Alters sollte sich über das Thema: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung Gedanken machen. Plenk ging dann mit den Anwesenden genau und gezielt den Inhalt der Notfallmappe durch. Ich will Ihnen bewusst die Angst vor diesem Thema nehmen, indem ich Ihnen genau zeige, was sie da in der Notfallmappe unterschreiben, so Plenk.

Sollten sie einmal nicht mehr in der Lage sein, sich selber um ihre Angelegenheiten zu kümmern, so brauchen sie eine Person des Vertrauens. Genau diese Person muss wissen was sie wollen. Daher ist es wichtig sich Gedanken zu machen, wer ist für mich eine Person des Vertrauens! Wer vertritt wirklich meine Interessen?

Plenk ging dann Seite für Seite der Notfallmappe durch. Man verspürte sichtlich ein Durchatmen der vielen Interessierten, weil Sie jetzt einmal ausführlich aufgeklärt wurden. Herr Achim Klein bedankte sich im Namen der Klinik bei Herrn Plenk für die sehr ehrlichen Worte und vor allem für die genaue Erklärung der Notfallmappe.

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